Hallo,
ich berichte mal von meinen Erfahrungen:
Lilly sollte mit 6 Monaten von der Tierheim-Ärztin kastriert werden. Einen Abend vor dem Termin wurde sie zum ersten Mal rollig und der Termin wurde abgesagt/verschoben, wegen Weihnachten/Jahreswechsel und Urlaub der TÄ sogar ins nächste Jahr. :? Als besonderes Weihnachtsgeschenk folgte die nächste Rolligkeit an Heilig Abend. :shock:
Ich weiß nicht, ob Du das schonmal erlebt hast, aber es ist ein unheimlicher Stress für das Tier. Sie haben an nichts anderem mehr Interesse, als an der Fortpflanzung, fressen, spielen usw. alles Nebensache. Und auch für die Menschen ist es eine nervenaufreibende Sache, beinahe ständig über eine schreiende Katze mit hochgerecktem Hintern zu fallen.
Mit dem Wissen von heute würde ich auf jeden Fall vor dem 6. Monat kastrieren lassen. Vielleicht nicht schon mit 3-4 Monaten, aber mit 5 auf jeden Fall. Krebsgefährdend und tumorbegünstigend ist die Rolligkeit mit Sicherheit, wie und ob sich das auf den Charakter auswirkt, kann ich nicht sagen. Von einer Knochenfuge habe ich noch nie was gehört. Was meint sie damit? Wie bei Menschenbabys der Schädelknochen? Und warum sollte man Hormone sich erst entwickeln lassen, wenn die Eierstöcke dann doch rauskommen? Meinte sie damit, sie könnten das Wachstum beeinflussen?
Manche TÄ machen den Kastrationszeitpunkt auch am Körpergewicht fest, viele haben sich auf 2 kg versteift. Ob das mit der Narkose oder sonstwas zusammenhängt, habe ich allerdings nie rausbekommen.