Hallo ihr Lieben, Ich bin neu hier. Leider erst jetzt, da alles schon zu spät ist!
Letzten Samstag ist unser Kater, unser größter Schatz Puccini von uns gegangen. Es war uns ist so furchtbar, dass ich kaum atmen kann und die Tränen ständig fließen.
Ich gebe mir die Schuld daran, dass ich falsch gehandelt , dass ich so vieles übersehen und auf eigene Faust gehandelt habe

.
Puccini wäre diesen Juli 16 Jahre jung geworden

. Er war ein Hauskater, lag den Sommer über auf dem Balkon oder wenn es zu warm war in seinem ‚Ferienhaus‘ dort.
Ansonsten haben wir zusammen auch Ausflüge unternommen, sind mit ihm raus, ein kleiner Spaziergang oder ein Picknick.
Wir haben immer verschiedene Snacks für ihn zu Hause und Stäbchen und Nachmittags, gegen Abend, hat er jeden Tag von einer Sorte immer eines bekommen. Entweder durch Pfötchen geben, durch Spiele bei denen er diese selbst rausfischen musste, durch fangen oder das Stäbchen in kleinen Stückchen verteilt auf seinem Katzenbaum.
Im Oktober / November letzten Jahres wollte er die Snacks weiterhin, hat diese aber immer wieder ausgespuckt oder versucht zu Beißen, so dass diese in kleinen Stücken wieder ausgespuckt wurden. Das hat mir schon das Herz zerbrochen, weil er diese so sehr geliebt hat. Bald darauf hat er auch nicht mehr getrunken, obwohl er dies vorher immer jeden Tag getan hatte und Naßfutter hat er nur die Soße abgeschleckt ohne die Stücke zu essen. Er wurde immer dünner und ich musste einen Tierarzt aufsuchen. Habe jedoch vorher eine Weile recherchiert, auch Bekannte gefragt, da ich ein gebranntes Kind bin was Tierärzte angeht.
Die Katze meiner Mama hatte von einem Tierarzt ein Herzmedikament erhalten, als es ihr schlecht ging und ist daraufhin gestorben.
Puccini hatte 2017 eine schwere Operation in einer Tierklinik als er eines Tages sich hinter Schränken verkrochen hat und über mehrere Tage nicht raus wollte und mein Mann und ich mit ihm zur Tierklinik sind. Der Tierarzt dort hatte zuerst verschiedene Untersuchungen vorgenommen und Puccini über Nacht dort behalten. Als er mich anrief meinte er es wären
Struvitsteine. Diese wurden entfernt aber es war wohl nicht das Hauptproblem. Nach weiteren Untersuchungen und nachdem der Tierarzt Puccinis Bauch aufgeschnitten hatte ;(((, kam raus, dass seine ganze Bauchhöhle voll mit Eiter ist und er eine abgedrehte Milz hat. Diese musste dann auch entfernt werden. Wirklich erklärt wie und warum konnte er uns nicht sagen. Der Tierarzt gab Puccini weniger als 2 Jahre zum leben....
Da ich so aufgewühlt war zu dem Zeitpunkt, hatte ich auch nicht so viele Fragen gestellt wie ich sonst getan hätte. Ich wollte nur, dass Puccini wieder gesund wird. Er blieb fast 4 Wochen in der Klinik und wir haben ihn jeden Tag besucht, bis irgendwann einmal die Tierhelferinnen meinten wir dürfen nicht mehr rein, da er sich nur aufregen und dies seinen Zustand verschlimmern würde. Wir waren fix und fertig! Puccini wollte auch von sich aus nichts essen in der Klinik und irgendwann einmal hieß es, wenn es so weiter geht, dann müsste man ihm ein Röhrchen setzen, da er sonst vom Knochen fällt.
Dies war für uns der Moment, an dem wir entschieden haben ihn zurück nach Hause zu nehmen und ihn selbst aufzupeppeln. Mit Babynahrung in einer Spritze haben wir ihm regelmäßig gefüttert. Er lag bei uns im Schlafzimmer total schwach und dünn auf dem Bett, wir hatten die Katzentoilette auch ins Schlafzimmer gestellt und Futter in einem Schüsselchen für ihn, falls er von alleine essen wollte. Wir hatten ihn jeden Tag gefüttert, bis er eines Tages plötzlich wackelig auf dem Bett aufstand, wir ihn auf den Boden ließen und er selbst zum Futternapf hin ist und angefangen hat zu essen!!!! Das war ein unbeschreibliches Gefühl für uns! Wir hatten es geschafft! Nicht mit einem Röhrchenschnitt in der Speiseröhre, sondern auf unsere Art und Weise wie wir es für richtig hielten!
Auch als später Puccini Zahnfleisch / Zahnsteinprobleme hatte, dass Zahnfleisch von einem anderen Tierarzt nach der Narkosenbehandlung total wund ausgesehen hat und dieser meinte es wäre normal, da er das Äußere abschleifen musste ;-(((!!!, habe ich den Tierärzten nicht mehr vertraut.
Aus diesen Gründen waren wir gebrandet von Tierärzten und eher vorsichtig. Da ich jedoch merkte, dass Puccini sich so quält mit dem kauen, hatte ich dann einen Termin in einer Klinik gemacht, bei der ihm Blut entnommen wurde, ein bisschen dehydriert war er auch. Ins Mäulchen konnte die Tierärztin ohne Narkose nicht reinschauen. Dies hatte ich dann zusammen mit meinem Mann zusammen gemacht und entdeckte viel Zahnstein. Hier dachte ich noch, dass dies das Problem ist.
Die Blutwerte waren sehr schlecht. Auf dem Blutbild stand:
Anämie ohne Retikulozytose, wahrscheinlich nicht-regenerative
Anämie; prä-regenerative
Anämie in Betracht ziehen, Monozytose, Entzündung in Betracht ziehen (wenn Lymphopenie, Glukokortikoid-Reaktion in Betracht ziehen). Erhöhte RDW - Anisozytose vorliegend.
Sein Körperchen konnte keine roten Blutzellen kreieren. Die Tierärztin meinte am Besten sollte man ein Röntgenbild und Ultraschall machen lassen um einen Tumorherd ausschließen zu können. Zahnstein und ins Mäulchen tiefer schauen wäre nur mit Narkose möglich, da seine Blutwerte jedoch so schlecht sind, ist eine Narkose nicht möglich! Ich erhielt auch diese Salbe (Antidepressivum), die man ins Ohr schmiert um den Appetit anzuregen. Anfangs wollte ich es nicht, da ich Angst hatte, dass er davon abhängig wird oder es Nebenwirkungen haben könnte.
Was tun?? Wir überlegten, da er ein bisschen schwach war zu dem Zeitpunkt, wollten wir auch nicht gleich wieder in die Klinik. Und was würde denn ein Röntgenbild und Ultraschall bringen, so waren unsere Gedanken. Falls sich doch herausstellt, dass dort ein Tumor oder was anderes ist, hätte nichts unternommen werden können um diesen zu entfernen oder in den Magen zu schauen oder Speiseröhre etc..., da eine Narkose von vornherein ausgeschlossen wurde.
Wir entschieden uns ihn zu Hause mit allem was uns möglich ist zu helfen. Wir haben zig verschiedene Futtersorten gekauft und ihm zum Probieren gegeben. Anfangs konnte er auch noch stehen und zum Futternapf morgens ist er immer gekommen, hatte gemiaut, dass er hunger hat, als er das eine Futter nicht wollte, hat er ein anderes bekommen, falls er gar nichts wollte, so hatte ich ihm das Futter kleingemixt zu einer Pampe und ihm in einer Spritze vorsichtig ins Mäulchen rein gespritzt. In den Futtermix tat ich auch Multivitaminpaste rein, manchmal auch Katzenmilch, um die Knochen zu stärken und damit er Vitamine hat. Auch wenn er das nicht mochte gefüttert zu werden, wir waren glücklich als er ein bisschen zunahm. Es tat uns so weh als wir ihn füttern mussten, aber in dem Moment mussten wir alles mögliche ausprobieren, dass er überhaupt wieder zu Kräften kommt. Er lag nämlich nur den ganzen Tag da und versuchte zu schlafen, obwohl seine Äuglein er nie zumachen konnte. Manchmal ist er auf die Toilette getorkelt und wir hatten ihm geholfen, da er sehr wackelig auf den Beinchen war. Irgendwann mal hatten wir ihn in der Toilette auch gehalten, da er plötzlich sich hinlegte und nicht aufstehen konnte oder leicht umgekippt ist. Oftmals konnte er keinen Kot lassen und mein Mann schaffte es mit einer leichten, sanften Massage, und mit Puccinis Hilfe, dass etwas rauskam (unser glücklichster Moment!!!). Wie man sich über ein Stück Kot freuen kann!!! Jetzt habe ich erst gelesen, dass man dies selber nicht machen sollte! ;-(((Wir legtem ihm eine Wärmeflasche unter sein Deckchen, damit er es warm hat. Wir führten alles darauf zurück, dass er einfach nicht bei Kräften war, keine Bewegung und wenig Futter, dass er aus diesen Gründen geschwächt war. Die Ohrsalbe gab ich ihm ab und an nach Bedarf.
Sehr oft hat er auch von sich aus gegessen, Mousse oder diese Leckerlipaste. Wir probierten es mit frischer Leber, die gegen den Blutverlust unterstützen sollte, die mochte er nicht unbedingt aber dafür Leberwurst für Katzen aus der Tube. Hier mochte er eine Sorte hauptsächlich. Es war zwar immer ein kleines auf und ab aber es gab Tage an denen er einen guten Eindruck machte und wir voller Hoffnung waren, dass er es schafft! Somit machten wir weiter, versuchten auch mit ihm ein bisschen im Körbchen raus zu gehen, da legte er sich oft auf den Boden, da er keine Kraft hatte oder wollte ins Körbchen zurück. Auf seinem Katzenbaum waren es erst die zweite Etage auf der er immer lag, dann wurde es die erste, dann Erdgeschoss und dann eine Decke vor dem Katzenbaum.
Wir legten ihn auf den Balkon als die warme Sonne rauskam, damit er ein bisschen Vitamin D abbgekommt.
Am vorletzten Sonntag sind wir mit ihm im Auto zum Arbeitsort meines Mannes gefahren, ca. 2 Stunden entfernt (haben wir ihm hier schon viel zu viel zugemutet und hätten ihn lieber zu Hause lassen sollen, damit er sich da ausruhen kann???).
Im Auto war er ruhig und lag im offenen Täschchen mit einer Wärmeflasche unter seiner Decke. Als er ein bisschen miaute hielten wir an, holten die Katzentoilette raus und liessen ihn machen. Danach wieder ins Täschchen.
Als wir in der Wohnung ankamen war er sehr interessiert

, auch wenn immer noch schwach, wo er jetzt sei und hat sich umgeschaut. Wir legten ihm zig Decken auf den Boden, seine beiden Kissen und die Katzentoilette nicht weiter, so dass er nicht weit zu gehen hatte, obwohl dies schon wohl eine ziemliche Kraftanstrengung für ihn gewesen sein muss! Nachts sind wir jedes mal mit ihm aufgestanden, wie auch schon vorher, und haben ihn auf die Toilette begleitet. Er lag in der Nähe der Heizungen auf seinen Deckchen und eines Nachts sind wir aufgewacht und er lag unter der Heizung, da er wohl umgekippt ist, und hatte sein Pipi nicht halten können. Wir machten ihn sauber und legten ihn wieder auf sein Bettchen.
Am Donnerstag hatte er noch sein Mousse geschleckt, die Leckerliliquid wollte er diese Woche gar nicht mehr, egal welche Art.
Am Freitag sah er nicht gut aus, und wollte auch nicht auf die Toilette, konnte vielleicht auch nicht!!!! Als er ein miau von sich gab so brachte ich ihn auf die Toilette aber es ging nichts, vorher nur Pipi aber mit Kot absetzen hatte er Probleme und da konnten wir ihm auch nicht mehr helfen! Ich probierte ihm Wasser zu geben und plötzlich trank er, und sogar sehr viel! Das hatte er die Wochen über nicht gemacht! Wieder kam Hoffnung in mir auf!!!! Er trank zwei bis drei mal. An diesem Freitag fuhren wir zurück nach Hause. Er war wieder sehr ruhig, lag nur und ich hielt meine Hand an seiner

testete immer wieder ob er reagiert, indem ich meinen Finder zwischen sein Pfötchen gab, da fuhr er seine Krallen leicht aus.
Zu Hause gegen Abend dann der Schock! Wir machten das Täschchen auf, er schaute sich um, wir sagten ‚Puccini, wir sind wieder zu Hause‘, doch er schnappte ganz plötzlich wie nach Luft! Wir dachten ihm wäre zu warm durch die Wärmeflasche und holten diese sofort raus! Holten auch ihn mit seinem Deckchen vorsichtig aus der Tasche und legten ihn auf sein Kissen, tropften ihm ein bisschen Wasser vorsichtig ans Mäulchen. Kurz darauf merkte ich , dass sich sein Bauch ziemlich schnell hebt und senkt, wie vor Aufregung. Ansonsten war er ziemlich abwesend. Das Heben und Senken legte sich auch kurz darauf. Zu essen gaben wir ihm nichts an dem Abend. Wir wollten, dass er zur Ruhe kommt.
Bevor wir zu Bett gingen, legten wir eine Decke nah an der Heizung, seine Toilette direkt daneben. Bevor wir das Licht ausschalteten, schaute er im Liegen sich das Zimmer an, bewegte seinen Kopf interessiert, als ob ihm dieses bekannt vorkommen würde (Ich muss wieder weinen, ich kann einfach nicht mehr!). Ich merkte, dass seine Vorderpfötchen ein bisschen nach unten, wie leicht eingeknickt waren.
Nachts ein miau, wir halfen ihm auf die Toilette, er konnte nicht mehr stehen! Zwei mal ein leises miau in der Nacht, bei der wir ihm auf die Toilette halfen und immer wieder schauten, dass alles ok ist.
Am nächsten Morgen brachten wir ihn ins Wohnzimmer auf die Decke, die Katzentoilette immer daneben. Essen wollte er nicht, somit mixte ich das Essen im Mixer mit Vitamine und gab es ihm vorsichtig. Natürlich wollte er nicht aber ich gab es ihm trotzdem :‘‘‘‘‘‘‘,,,,,,-((((((((( (Wie konnte ich nur!!!). Dann wieder ein leises miau und wir dachten wieder er muss auf die Toilette, mein Mann half ihm und dann merkte ich wie der Kopf von Puccini plötzlich schlaff runterhing und sagte das voller Panik meinem Mann! Er legte ihn wieder hin, Puccinis Augen waren trüb und wieder drei / vier mal eine Schnappatmung, als ob er keine Luft bekommen würde (Schlaganfall????)! Mein Mann hielt seine Hand an Puccinis Herzen, dann fing er an zu weinen und sagte es hat aufgehört zu schlagen!!!! Wir weinten ohne Ende....Unter Schock und Panik hinterließ ich einer Freundin eine weinende Sprachnachricht, dass Puccini von uns gegangen ist und dass wir Kratzbäume hätten, falls sie Interesse hat, kann sie gerne Bescheid geben (da sie auch eine Katze haben). Jetzt möchte ich die Kratzbäume nicht weggeben, Puccini soll diese noch behalten.
Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist das Essen, dass ich ihm gegeben hatte in die Lunge geflossen und er hat keine Luft mehr bekommen!
Ich und mein Mann machen uns zu Recht schreckliche Vorwürfe, so furchtbar! Ich habe Puccini in die Arme des Todes gelassen! Wie konnte ich nur so naiv sein zu denken ich könnte ihn mit füttern retten!!! Das dachte ich, da es schon einmal funktioniert hat, aber es war eine ganz andere Situation! Wie sehr muss Puccini sich gequält

haben, mit Schmerzen mit aller Sicherheit! Ich bin doch kein Gott oder Arzt und kann doch nicht ohne Medikamente wie im Mittelalter denken, dass eine Entzündung von alleine zurück geht oder die
Anämie mit Leberwurst wieder unter Kontrolle bekommen!
Ich hatte ihm Futter eingeflößt und vielleicht war das der große Fehler! Wahrscheinlich wurde es noch schlimmer! Ich hätte den Ultraschall und die Röntgenaufnahmen machen müssen, auch wenn es ein Tumorherd gewesen wäre, wenigsten wüssten wir es und eventuell hätte ich meine Strategie und den Ablauf geändert!!!
Jetzt recherchiere ich im Detail über seine Blutwerte! Gehts noch? Er hat Medikamente in dem Moment gebraucht! Aber zu denken, Medikamente legen Leber und Niere lahm und dann geht er von uns oder er könnte eine falsche Diagnose gestellt bekommen, falsche Medikamente, das durfte ich doch von meinen vorherigen negativen Erfahrungen doch nicht einfach so verallgemeinern!!
Ich kann es mir nicht verzeihen und bitte ihn so sehr um Vergebung. Es tut uns so schrecklich leid, so unendlich leid! Wie selbstlos von uns! So viele Dinge die wir nicht gemerkt haben, vielleicht auch übersehen haben oder nicht wahrhaben wollten! Dabei haben wir einfach so sein Todesurteil gefällt! Mit Medikamenten hätte er es vielleicht überstanden! Entzündungshämmer / Schmerzmittel oder was er alles noch gebraucht hätte! Vielleicht lag die Krankheit ganz woanders, so dass eine Behandlung mit Medikament auch hätte ausgeschlossen werden müssen! Wir wissen es nicht und wir sind selbst schuld daran! Unser armer Puccini, dass kann ich mir niemals im Leben verzeihen! Niemals!

Viele der Gedanken, die wir / ich jetzt haben, kamen mir vorher nicht, da es Puccini mal schlechter, dann wieder besser ging, er auch aß (die Glücksgefühle sind unglaublich das zu sehen

!
Wir wollten ihm einen Trainer kaufen, damit er sein Bewegungsmechanismus wieder trainiert und seine Muskulatur aufbaut, nachdem er einigermaßen zu Kräften käme. Wir wollten einen Anhänger fürs Fahrrad holen, damit wir mit ihm raus können, sonst saß oder lag er immer ganz entspannt im Fahrradkorb drin
Wir haben alles falsch gemacht, ganz falsch angesetzt! Vorwürfe, schlechtes Gewissen, ich bekomme keine Luft, esse nur wenn ich merke mir wird schon schlecht und schwindelig.
Ich frage meinen Mann ob Puccini bei ihm war, er sagt nein, wahrscheinlich hasst er ihn, weil wir für seinen Tod verantwortlich sind sagt er!
Am gleichen Tag kam die Tierbestatterin, hat ihn mitgenommen. Als sie kam bin ich schon in Tränen ausgebrochen und das hat nicht aufgehört bis sie ging und danach

. Als die Worte Kühlschrank ausgesprochen wurden...ich konnte einfach nicht mehr. Dann ihn in diese Box mit seinem Kissen zu tun und zudecken.... nicht in Worte zu fassen was in einem vorgeht.
Puccini kommt diese Woche ins Krematorium und wir besuchen ihn vorher noch. Der Gedanke schon, was mit seinem Körperchen passiert, kann ich einfach nicht ertragen.
Ich hatte diese Woche eine Urne bestellt, als diese kam, musste ich den Karton aufmachen um diese auf Unversehrtheit zu prüfen. Das war so unglaublich schwer, dass ich in Tränen wieder ausgebrochen bin

. Das er da jetzt rein muss für den Rest, dass ist nicht zu verkraften. Ich bin weinend zusammengebrochen und habe mich bei Puccini wieder und wieder entschuldigt habe. Ich kann nichts ändern, aber ich komme damit einfach nicht zurecht. Ich konnte ihn nicht retten, ich konnte ihn nicht gesund werden lassen wie beim ersten Mal...
Wäre er an Altersschwäche von uns gegangen, so könnte ich eher damit zurecht kommen, auch wenn schwer. Aber nicht zu wissen was er tatsächlich hatte, außer die Informationen mit den schlechten Blutwerten, und dass er so qualvoll von uns gegangen ist, ist unerträglich und kann niemals verarbeitet werden
Ich hatte hier einen Bericht gelesen von einer Freundin deren Freundin ihre verstorbene Katze sieht und ihr Futter hinstellt. Da kam mir die Hoffnung, dass Puccini auch zu uns zurück kommt (hätte ich mich nur früher für solche Foren interessiert, könnte ich Tips und Erfahrungen einholen!

) !
Ich fragte am gleichen Tag an dem Puccini von uns gegangen ist meinen Mann was er machen würde, wenn wir beide jetzt Puccini sehen würden. Er sagte er würde glauben, dass es Gott wirklich gibt

. Am gleichen Abend wollte ich einen Snack auf den Boden legen um zu schauen, ob dieser am nächsten Tag noch da ist. Mein Mann sagte er hätte Angst das der Snack von irgendwelchen Käfern die sich irgendwo verstecken abtransportiert werden könnte und ich würde denken es wäre Puccini gewesen

. Daraufhin hatte ich drei Snacks auf Puccinis Katzenbaum gelegt. Mein Mann meinte ich werde morgen enttäuscht sein. Ich habe mich darauf eingestellt. Er sagte nach sieben Tagen kommt der / die Verstorbene. Meine Hoffnung ist so groß, dass Puccini uns vergibt, dass er sich durch uns so quälen musste, und dass er wieder zu uns zurück kommt

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Die Geschichte bei X-Faktor hatte ich auch gehört. Somit bleibt die Hoffnung sehr groß! Ich möchte Puccini erklären, dass wir auf unser Herz gehört haben und nach unserem Herzen gehandelt haben und das wir ihn immer so sehr geliebt haben und ihn retten wollten, er wollte auch gerettet werden und er wollte noch viele weitere Jahre bei uns bleiben. Ich kenne ihn doch! Er war immer ein Jungspund und liebte das Leben, auch wenn er oft meckerte! Er hat so viel überstanden, warum nicht jetzt???
Schon aus diesen Gründen frage ich mich, warum ich nicht anders gehandelt habe, nochmal zu einem Check-up, es wenigstens probieren und schauen was dabei raus kommt. Ich bin, zu recht, ein emotionaler Wrack. Falsch gedacht, falsch agiert und somit ein Leben riskiert und auf dem Gewissen.
Jeden Tag schaue ich, beobachte, warte, aber er ist nicht da. Keine Spuren, nichts.
Die Tränen fließen ununterbrochen

. Ich weiß, ich werde nie damit klar kommen, dass ich diesen Fehler begangen habe. Er fehlt mir / uns so sehr. Es tut mir so unendlich, unendlich leid...

. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen und dich retten, viel zu früh...ich kann nicht mehr...warum nur




