Na ihr,
ich habe gestern und heute etwas nachgedacht. Sorry, es wird lÀnger.
Am Freitag hole ich fĂŒr den Katzenschutz wieder einen operierten Kater vom
Tierarzt ab. Und wenn ich mich dann mit der Frau treffe, werde ich sie schweren Herzens mal bitten, Pommes im Hinterkopf zu behalten, wenn Interessenten kommen, die bei ihr nicht fĂŒndig werden.
Der eigentliche Grund dafĂŒr liegt gar nicht in Lillie begrĂŒndet. Ich bin tatsĂ€chlich recht zuversichtlich, dass ich das mit den beiden ĂŒber die Zeit hinbekomme und bin auch absolut gewillt, das weiter durchzuziehen.
Was mich aber zögern lÀsst, ist die Angst, die Pommes immer noch vor seinen Artgenossen hat.
Er lag ja schon stundenlang mit Toffee im Bett..Aber wenn Toffee auf ihn zugeht und vermutlich einfach neugierig ist oder spielen will (ganz genau kann ich das nicht sagen, aber ich erkenne keine Anzeichen von Aggression), versteckt er sich sofort unter dem nĂ€chstbesten MöbelstĂŒck, knurrt, faucht.
Das Gleiche auch mit Bambam, und die beiden mögen sich ja definitiv.
Der Unterschied ist, dass Bambam ihn dann in Ruhe lÀsst, wÀhrend Toffee penetrant bleibt. Allerdings ist Bambam teilweise dann auch verunsichert.
Ich habe einfach das GefĂŒhl, dass Pommes keine Möglichkeit hat, wirklich allen Katzen entspannt aus dem Weg zu gehen, weil immer irgendwo, egal in welchem Raum oder im Garten, eine ist.
Und ich glaube, dass er im Laufe der Zeit noch souverÀner werden kann, aber nicht so mutig/entspannt, dass er beim Anblick dieser 4 fluffigen Riesen keinerlei Angst mehr empfindet.
FĂŒr ihn wĂ€re wahrscheinlich ein weiterer Kater, oder auch eine Katze, der/die sehr entspannt und souverĂ€n ist, optimal. So wie Bambam, nur noch etwas weniger Ă€ngstlich als dieser.
Im Moment geht es mir ganz gut mit diesen Gedanken, aber ich muss zusehen, dass ICH entscheiden darf, ob er ein neues Zuhause bekommt. Die Frau vom Katzenschutz sagte schon mal, dass Einzelhaltung bei Freigang okay sei, aber das möchte ich nicht. Wenn er kein Hardcore-FreigÀnger wird, wÀre er dann ja vielleicht 8-10 Stunden am Tag alleine und das geht nicht, da bin ich sicher.
Und ich möchte vertraglich regeln, dass er nicht einfach abgegeben werden, sondern ich ihn zurĂŒcknehmen könnte.
Da Pommes ja auf meinen Namen bei Tasso lÀuft, denke ich, dass ich das auch alles entsprechend entscheiden kann.
Und bei allem muss sich ja erstmal jemand finden, der ihn haben möchte und der mir gut genug erscheint. Das wird bestimmt fast unmöglich.

Und natĂŒrlich ist die Ăberlegung nicht in Stein gemeiĂelt. Falls sich in den nĂ€chsten Wochen oder Monaten noch etwas Ă€ndert und er mutiger wird bzw sich wohler mit den anderen fĂŒhlt, dann bin ich der glĂŒcklichste Mensch ĂŒberhaupt.
