Hallo Tobi,
ich finde es gut, dass du dir viele Gedanken machst und dich so intensiv informierst! Gerade wenn Tiere chronische Probleme haben, möchte man natürlich alles tun, was helfen könnte.
Ich persönlich sehe Naturheilkunde und unterstützende Mittel auch durchaus positiv – aber immer als Ergänzung zu einer soliden tierärztlichen Betreuung, nicht als Ersatz. Gerade bei Katzen muss man wirklich aufpassen: Ihre Leber arbeitet anders als bei Hunden oder Menschen. Sie können viele Pflanzenstoffe (z.B. ätherische Öle, bestimmte Alkaloide) nicht oder nur schlecht abbauen. Deshalb kann auch ein eigentlich "natürliches" Mittel schnell problematisch werden.
Dass deine Freundin gute Erfahrungen gemacht hat, ist toll – aber es heißt eben leider nicht automatisch, dass es für jede Katze unbedenklich ist. Gerade, wenn mehrere Produkte kombiniert werden sollen, würde ich auf jeden Fall Rücksprache mit einem (!) spezialisierten Tierheilpraktiker oder einem Tierarzt mit naturheilkundlicher Zusatzqualifikation halten.
Eine unkontrollierte Kombination kann im Zweifel mehr schaden als nützen, auch wenn es vom Hersteller als "unbedenklich" beschrieben wird.
Wenn du dir allgemein unsicher bist, was deinem Kater wirklich helfen könnte, wäre vielleicht auch eine sanftere Möglichkeit erstmal, verschiedene Futtersorten für sensible Katzen auszuprobieren – gerade bei Magen-Darm- oder Nierenproblemen kann die Ernährung schon eine Menge ausmachen.
Alles Gute für deinen Kater! Ich finde es klasse, wie engagiert du dich kümmerst.

