Liebes Forum,
ich habe mich schon mal hier an euch gewendet doch meine Situation ist schon wieder so das ich nicht weiß was ich noch tun soll und vl. hat jemand ne Idee oder Erfahrungen.
Nochmal kurz zusammengefasst:
Mila, reine Wohnungskatze, weiblich, ca. 14 Jahre alt.
Vorerkrankungen: Katzenschnupfencomplex. Wurde vor ca. 2-3 Jahren diagnostiziert da sie immer mal wieder stark niest. Therapie mit Zylexis. Hat nur bedingt geholfen. Sonst keine Symptome.
Mila war schon immer eine kleine, dünne Katze die seeehr mäkelig beim Fressen war. Habe mir damals nie so Gedanken darüber gemacht da es ihr anscheinend gut ging.
Juli/Augst 2024: Aufgrund von Husten und merkwürdigem Schlucken in die Tierklinik gefahren. Es wurde ein Röntgen gemacht, sie wurde untersucht und ein geriatrisches Blutbild erstellt mit Schilddrüsenwerten, Leberwerten, Nierenwerten und so weiter. Cholesterin und Harnstoff waren leicht erhöht. Tierärztin meinte sie wäre mit 2,3 kg sehr dünn, sie jagte mir ne riesen Angst ein und meinte es könnte eine Tumor sein oder andere Erkrankungen. Was genau wurde mir nicht gesagt. Habe noch ne Ernährungsberatung bekommen und hochwertiges Futter mit viel Fleischanteil gekauft. Wurde entweder gar nicht angenommen oder sie bekam Durchfall davon.
Herbst 2024: Mir fiel auf das sie plötzlich immer mal wieder hellrotes Blut im Kot hatte, breiigen Kot oder richtig dicke Würste mit Schleim überzogen. Es wurde ein Kotprofil mit Sammelkot gemacht und auf Giardien und andere Bakterien sowie eine Futterverwehrstörung getestet. Alles negativ. Ich ging dann wieder zu der Tierärztin wo ich damals wegen den Katzenschnupfencomplex war.
Habe den Kot mehrmals fotografiert um ihr zu zeigen wie das mit dem Blut aussieht. Sie meinte dann das ihr das sehr stark nach Verstopfung aussieht. Ich sollte dann 3 Wochen lang nur Vet Concept Cat Intestinal füttern. Und siehe da: Der Kot war wieder völlig normal. Naja, nur Mila hatte irgendwann kein Bock mehr auf diese "einseitige" Ernährung. Ich sprach auch das Thema Gewicht an und sie meinte das Mila eine kleine Katze sei und vermutlich noch nie normalgewichtig war (laut alten Tierarztakten wog sie z.b. im Alter von 10 Jahren - 2,4 kg). Ich habe von ihr dann noch Nutribound erhalten was ich zusätzlich geben kann. Das wird auch mal besser mal schlechter angenommen. Habe dann Royal Canin Gastro probiert. Das wurde nicht vertragen. Habe dann nochmal mit der Tierärztin gesprochen und die hat mir Hills Biome Digestive Diet empfohlen. Das funktionierte dann auf wieder ne Zeitlang. Bis sie darauf dann auch keinen Bock mehr hatte. Also im Zeitraum von Dezember 2024-Februar 2025 war der Kot teilweise wieder normal.
Ich machte dann halt leider den Fehler das ich oft zum Diätfutter dann Sache wie Sheba oder Gold Gourmet an dem Tag fütterte, das sie überhaupt was frisst. Das Ergebnis war dann oft wieder Durchfall bzw. breiiger Kot. Es gab aber auch Tage wo sie nur das Diätfutter bekam und der Kot am nächsten Tag trotzdem nicht schön war.
März 2025: Da mir das ganze keine Ruhe gelassen hat, bin ich wieder mit ihr in die Tierklinik. Wieder eine andere Tierärztin. Die sah das mit dem Gewicht überhaupt nicht problematisch obwohl wir zu dem Zeitpunkt zwischen 2,15 und 2,25 kg schwankten (also weniger als im Sommer davor). Ich wollte das sie nen Ultraschall vom Abdomen macht. Dabei kam folgendes raus:
Harnblase: mgr. anechogen gefüllt, dünnwand derzeit ob
Milz: homogenes Parenchym, ca. 10mm dick derzeit ob
Niere links: homogenes Rindenparenchym eine kleine Zyste randständig Markkörpcherchen ob, ca
30mm lang, derzeit ob
Niere rechts: homogenes Rindenparenchym, Markkörperchen ob, ca 30mm lang, derzeit ob
Leber: homogenes körniges Parenchym, Gallengänge
Gallenblase: anechogener Inhalt, gefüllt, dünnwandig, ob
Gastrointestinaltrakt: soweit einsehbar Magen dilatiert mit ggr. Flüssigkeit/Futter gefüllt,
Wandschichtung erhalten ca. 2mm,
Darmschlingen: cranial Duodenum ggr. Dilatiert mit ggr. Verdickter T. Mukosa, Wandschichtung
erhalten, ca 3mm, Peristaltik vorhanden
Lymphknoten: homogenes Parenchym, derzeit ob
Sie meinte das könnte von Futtermittelunverträglichkeit, Entzündungen bis Tumor alles sein. Eine genaue Diagnose könnte nur durch eine Biopsie erfolgen. Das lehnte ich aber zu dem Zeitpunkt ab.
Habe dann auch nochmal ne Kotprobe abgegeben um auf Giardien und Parasiten zu testen was wieder negativ war.
Bin dann im April 2025 auf Kattovit Gastro umgestiegen und sie hatte wirklich fast 5 Wochen lang wirklich schönen und regelmäßigen Kot. Sie nahm das Futter auch gerne an und sie hat mehr gefressen wodurch jetzt ihr Gewicht aktuell bei 2,4 kg liegt.
So nun sind wir beim aktuellen Stand: Mai 2025-Juni 2025:
Ich fütter immer noch mit Kattovit Gastro. Muss aber leider hin und wieder auf Hills Biome Digestive wechseln falls sie Kattovit mal für ein paar Tage gar nicht mag. Der Kot ist schon wieder stark am schwanken. Mal ein paar Tage schön, dann wieder 1-2x am Tag ein Würstchen mit matschigem Ende. Ich mache mich langsam echt verrückt und frage mich ob ich nen Fehler beim füttern mache und sie einfach extrem empfindlich auf Futterwechsel oder Mischfütterung (z.b. wenn ich den ganzen Tag Kattovit Gastro gebe und am Abend dann eine Mini Portion Sheba) reagiert oder ob das was ernsteres dahinter steckt. Ich habe 0 Bauchgefühl was das betrifft und jede Tierärztin sagt mir was anderes. Wegen dem Gewicht bin auch verunsichert. Gewichtszunahme ist ja an sich in ihrem Fall was positives, habe aber trotzdem Angst das was anderes dahinter steckt. Ich habe das Gefühl das ich überhaupt nicht objektiv sein kann was die Situation betrifft und weiß nicht ob ich mich einfach übelst reinsteiger in alles oder ich mir berechtigt so viel Sorgen mache.
Ich habe außerdem seit letztes Jahr genau mitgeschrieben was sie frisst und wie der Kot war, so konnte zumindest ein paar Dinge mit Sicherheit ausschließen was sie nicht verträgt. Bei rohem Hackfleisch z.b. (was sie wirklich liebt) bekommt sie üblen Durchfall.
Ihr Allgemeinzustand hat sich für mich jetzt im laufe des letzen Jahres nicht sonderlich verändert. Sie verhält sich wie immer, frisst teilweise sogar mehr weil sie das Kattovit eben gerne mag. Einzig das Fell ist an manchen Stellen etwas struppiger. Ich weiß nicht ob das auf mangelne Pflege zurückzuführen ist oder habe auch was gelesen von einem Nährstoffmangel.
Meine Fragen an euch: Habt ihr Ideen aufgrund von Erfahrungen was in solchen Fällen dahinter steckt? Was sagt ihr zu dem Sono Befund? Und wäre ein pro oder präbiotische Behandlung einen Versuch wert? Gibt es da Kontraindikationen?