Hallo ihr
Ein Mit-Mieter hier bei uns besitzt eine Katze. Vor 3 Tagen fiel mir auf, das das Tier jeden hier anmaunzt und hinterher läuft. So sehr viel hab ich mir dabei nicht gedacht bis gestern Abend meine Nachbarin ankam, ganz aufgelöst war und berichtete das ihr direkter Nachbar (dem die Katze gehört) stöhnen würde. Da wir wissen das er schwerkrank ist, haben wir uns den Schlüssel von der Wohnung besorgt und haben nachgeschaut. Er ist aber "nur" vollkommen betrunken gewesen und hat uns sofort wieder rausgeworfen.
Nun zum Katzenproblem: Ich hab mich kundig getan und erfahren das es seit 3 Tagen so geht. Die Katze darf nun gar nicht mehr in die Wohnung und wurde auch nicht mehr gefüttert. Kein wunder also das sie jedem gefolgt ist und gemaunzt hat.
Klar hab ich ihr gestern erstmal was zu futtern gegeben, heute auch wieder, aber auf dauer ist das kein Zustand,zumal ich selbst in Hartz4 hänge und Tiere besitze, die auch Hunger haben.
Deswegen hab ich heut morgen beim Tierheim Elisabethenhof angerufen und wollte wissen was ich tun kann. Die Antwort hat mich sehr erschüttert, zumal die Frau am Telefon sehr unfreundlich war.
Sie meinte es gäbe sehr viele Katzen die draussen überleben müßten, ohne Futter und Zuneigung. :evil:
Klar ist das so, aber das sind meist Bauerhofkatzen oder wilde Katzen, die auch eine Scheune haben, wo sie sich mal verkriechen und auch Mäus fangen können. Hier sind aber keine Bauerhöfe. Und die Mietz ist auch keine wilde Katze, sondern ist es gewohnt das sie rein- und rausdarf und Futter bekommt.
Ich bin nun etwas hilflos und von der Gleichgültigkeit dieses ach so tollen Tierschutzvereins sehr betroffen.
Kann ich was anderes machen, außer das Tier weiter zu füttern?