Hallo,
1. Lass vom Tierarzt beim nächsten Besuch prüfen, ob der Abflußkanal für die Tränenflüssigkeit offen ist. Dazu werden ein poppig-bunte Augentropfen in die Augen geträufelt. Kurze Zeit später, eine -Minute oder so- fließen diese aus den Nasenlöchern wieder ab. Wenn in einem oder beiden Nasenlöchern nichts zu sehen ist, dann ist auf der entsprechenden Seite der Tränenkanal nicht durchgängig. Da die Tränenflüssigkeit aber ständig nachgebildet wird, "läuft" das Auge "über". Sieht nicht schön aus, ist aber in der Regel nicht weiter bedenklich.
2. Pass auf mit dem Säubern. Wenn man ständig an dem Auge rumfummelt, kann es sich einfach nur durch die mechanische Reizung entzünden. Mach mal ein paar Tage gar nichts, wenn du deine Pfoten bei dir halten kannst, und beobachte, ob die Katze sich den Schmadder nicht selber entfernt. Vielleicht hört dann auch die Knieperei auf.
3. Beobachte gut, das sich die Augen nicht entzünden. Auch wenn die Tränerei im Grunde harmlos ist, kann sich das betroffene Auge doch eher mal entzünden als ein nicht trändendes.
Ich habe einen Kater und einen Hund mit jeweils 2 Tränenaugen und eine Katze mit mit einem Triefauge. Sie kommen ohne MAnipulationen sehr gut damit zurecht, man muss halt nur den Schönheitsstandard ein wenig runterschrauben. Wenn ich den Eindruck habe, bei einem der Tiere bahnt sich eine Entzündung an, bekommt es ein paar Tage lang Oculoheel-Augentropfen. Wenn's mir gar zu grauslich aussieht, dann bin ich natürlich beim Tierarzt. Aber der letzte Besuch wegen der Augen ist schon bald ein Jahr her.