Hallo Skessa,
ich sagt doch bereits, wenn die Katze Freilauf kennt, ist es leider nicht mehr zu ändern! Trotzdem ist das noch lange kein Argument für Freilauf! Wenn es irgend geht, sollte man seiner Verantwortung nachkommen und der Katze keinen Freilauf gewähren!
Insbesondere in diesem Posting ging es darum, eine Katze neu anzuschaffen, und gerade da besteht noch eine gute Chance, damit gar nicht erst anzufangen!
Leider hat Saoirse (noch) nicht die Einsicht, daß es zu gefährlich ist. Solange es solche Menschen gibt, wird es auch noch für die Katzen im Tierheim, die laut deren Aussagen Freilauf brauchen (ob's immer stimmt, sei mal dahingestellt), eine "Chance" auf ihren angeblich notwendigen Freilauf.
Manche müssen erst eine Katze tot von der Straße kratzen oder sonstwo auflesen, falls sie noch erkennbar ist, bevor sie's begreifen, andere lernen's gar nicht. Und schaffen sich dann immer wieder neue Katzen an, wie man sich ein neues Auto kauft, wenn das alte kaputt ist. Ob das wirklich so gute Katzenhalter sind, möchte ich mal dahingestellt lassen ...
Dein Hauptproblem liegt darin, daß Du Wohnungshaltung als "Freiheitsentzug" einstufst - und damit die Gedankenwelt der Katze vermenschlichst. Die Katze sieht das als ihr Reich wo sie wohnt. Hat dieses Reich seine Grenzen, dann ist es eben so. Die Katze ist gut in der Lage das zu akzeptieren; sie kennt kein STreben nach unerreichbaren Zielen. Wichtig ist vor allem, daß sie sich in diesem Bereich, in dem sie wohnt, genügend beschäftigen kann. Ihr dies zu ermöglichen ist vor allem Aufgabe eines Katzenbesitzers; da muß man sich Gedanken über das "Optimum" machen. Man darf das "Optimum" für die Katze nicht mit "draußen kann sie von allein glücklich werden" verwechseln.
Gruß, Inge