Katze trächtig

Diskutiere Katze trächtig im Trächtige Katzen Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; Hallo liebe Experten, unsere beiden Hauskätzinnen sind keine Freigänger und wir achten immer sehr darauf das sie nicht ausbüchsen, da sie...
  • Katze trächtig Beitrag #1
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Isis

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Hallo liebe Experten,

unsere beiden Hauskätzinnen sind keine Freigänger und wir achten immer sehr darauf das sie nicht ausbüchsen, da sie nochnicht kastriert sind. Beide werden im August ein Jahr alt.
Nun hat sich vor einiger Zeit die eine der beiden wohl aus dem Dachfenster, was mein Sohn aufgelassen hatte, geschlichen und ist nun trächtig! :shock:
Da die Kleine Maus ja noch seeeeehr jung ist und ich überhaupt nicht weiß wann sie gedeckt wurde mache ich mir natürlich Sorgen ob alles gutgeht. Der Tierarzt kann den genauen Wurftermin auch nicht bestimmen, meinte aber sowohl der Mutter als auch den ungeborenen Kitten gehe es gut.

Gibt es besondere Anzeichend dafür das die Geburt kurz bevor steht? Macht die Katze sich in irgendeiner Weise bemerkbar?

Sie ist im Moment sehr anhänglich, ihre Zitzen sind geschwollen und ihr Bauch ist kugelrund. Sie frißt aber noch normal (hatte mal irgendwo gelesen, das sie das Fressen einstellen je näher die Geburt rückt)
Sie liegt oft in der Wurfbox und ist wenig aktiv.

Kann man aus diesem Verhalten ablesen ob es bald soweit ist oder nicht?
Ich möchte nämlich auf keinen Fall das die Kleine allein ist wenn es losgeht, weil aufgrund des jungen Alters des Muttertiers ja einige Probleme bei der Geburt auftreten können, und ich natürlich in einem solchen Fall sofort handeln will und muß!

Ich danke euch schon jetzt für eure Hife!

Liebe Grüße
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #2
Hallo Isis,

ich hoffe Du weißt noch an welchem Tag die Katze ausgebüchst ist und wie lange sie fort war, das würde Dir einen ungefähren Anhaltspunkt für den Geburtstermin geben.
Die Tragezeit einer Katze liegt zwischen 63-max.70 Tagen, versuche mal ob Dir das zur Bestimmung des Geburtstermins hilft.
Ein erkennbares Zeichen dafür, daß die Geburt bald losgeht sind die Senkwehen, aus dem bisher eher breiten Bauch wird ein deutliches Hängebäuchlein, weil die Kitten in die Geburtslage gerutscht sind. Auch der Abgang des Schleimpfropfs der die Gebärmutter verschließt ist ein Zeichen für die bevorstehende Geburt, leider sieht man das nicht immer, weil die Katze versucht sich zu putzen.
Zwischen den Senkwehen und den Eröffnungswehen können durchaus noch 12-24 Stunden vergehen, nur nach Beginn der Eröffnungswehen darf die Geburt nicht mehr lange stocken.
Schau mal ob dieser Artikel Dir etwas hilft
Wenn Du ein gutes Verhältnis zur der Katze hast, wird sie dich darauf aufmerksam machen, das es bald losgeht, denn sie möchte Deinen Beistand dabei. Es kann aber auch gut nachts losgehen, also lasse sie in den letzten Tagen möglichst nicht mehr allein.
Wenn Du noch weitere Fragen hast melde Dich bitte, wir werden versuchen Dir zu helfen.
Ich wünsche Euch alles Gute für die Geburt

Viele Grüße
Russian
 
  • Katze trächtig Beitrag #3
Danke Russian,
der link hat mir geholfen, so habe ich einige Anhaltspunkte und Tipps für den evtl. Notfall! das beruhigt mich etwas!

Leider weiß ich den Tag an dem Minou ausgebückst ist nicht, sie kann aber nicht länger als ein paar Stunden tagsüber weg gewesen sein, sonst wäre es mir gleich aufgefallen. Der Bauch ist ein wenig nach unten gerutsch, aber sieht noch nicht wie ein Hängebauch aus. Sie schläft viel und ist sehr anhänglich. Sie miaut mich ständig an und will Streicheleinheiten. Ich habe zwei Wurfkisten vorbereitet und hoffe sie nmmt eine davon an. Wenn sie jedoch lieber ein anderes Plätzchen für die Geburt wählt ist es auch nicht schlimm, weil ich immer zu hause bin und aufmerksam darauf achte ob sich etwas tut.

Ich danke dir für deine Hilfe und halte euch auf dem Laufenden!

Liebe Grüße
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #4
Leider weiß ich den Tag an dem Minou ausgebückst ist nicht, sie kann aber nicht länger als ein paar Stunden tagsüber weg gewesen sein, sonst wäre es mir gleich aufgefallen.
Isis, hast Du denn bemerken können wann die Zitzen begannen sich rosig zu verfärben und größer zu werden?, das geschieht etwa ab der 3. Woche der Trächtigkeit und kann auch als circa Anhaltspunkt genutzt werden.
Der Tierarzt müßte Dir aber dennoch einen ungefähren Termin sagen können, nicht auf den Tag genau aber doch so etwa die Woche der Geburt.
Der Bauch ist ein wenig nach unten gerutsch, aber sieht noch nicht wie ein Hängebauch aus.
Wenn der Bauch aber deutlich an Breite verloren hat, sind die Kitten bereits in Geburtslage gerutscht, und dann dauert es wirklich nicht mehr lange.
Sie schläft viel und ist sehr anhänglich. Sie miaut mich ständig an und will Streicheleinheiten.
,
Alle trächtigen Katzen sind besonders anhänglich, möchten viel Schmuseinheiten und den Menschen fast ständig um sich.
Hat der Tierarzt eigentlich schon mal einen Ultraschall gemacht um Dir sagen zu können wieviel Babys es sind?
Wenn man den genauen Geburtstermin nicht kennt, und zudem wenig oder keine Erfahrung mit Trächtigkeit und Geburtshilfe hat, tendiere ich immer dazu zu empfehlen möglichst genau so erfahren wieviel Kitten zu erwarten sind, und auch ggf. prüfen zu lassen ob die Kitten bereits in Geburtslage sind und auch richtig liegen.
Man soll zwar keine trächtige Katze unnötig zum Tierarzt bringen, weil ihr jeder Streß erspart bleiben sollte, aber ein wirklich guter Tierarzt, der auch jederzeit in Rufbereitschaft ist wäre dann ganz wichtig.
Ich schicke Dir mal über PN meine Telefonnummer, falls es plötzlich losgeht und Du schnell Rat oder Hilfe brauchst.

Viele Grüße
Russian
 
  • Katze trächtig Beitrag #5
Liebe Russian,

vielen lieben Dank für dein Hilfsangebot, leider hatte mein Tierarzt gestern nachmittag keine Sprechstunde sodaß ich noch nichts neues berichten kann.
Unserer kleinen Mama scheint es sehr gut zu gehen, sie frißt wie ein Scheunendrescher, bekommt Kittenfutter, Eigelb, Quark ab und zu etwas Traubenzucker und genießt die viele Aufmerksamkeit!!

Der Bauch hat sich noch nicht gesenkt und die Föten sind recht aktiv (soweit ich das fühlen kann).
Sie leckt sich aber sehr oft am Po und putzt sich auch sehr häufig. Ansonsten schläft sie sehr viel und geht sehr häufig auf die Katzentoilette
(ich vermute, weil die Föten auf die Blase drücken, ist bei uns Menschenmüttern ja nicht anders! :D )

So weit ich sehen kann ist die Scheide auch noch völlig normal, also nicht irgendwie geschwollen oder nach aussen gewölbt.

Ich werde morgen mit ihr zum Tierarzt gehen und alles nochmal gründlich checken lassen.

Nochmal vielen Dank für die Unterstützung
LG
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #6
Ich hab noch nicht soviel mit trächtigen Katzen zu tun wie Russian aber weil meine Katze eben auch trächtig ist hab ich mich jetzt viel im i-net rumgehört (oder eben geschaut.. :roll: )

Dort hab ich folgendes gefunden:

GEBURT:

Dem viel geäußerten Spruch "Das macht die Natur ganz allein!" sollte nicht unkritisch gefolgt werden. Sicherlich - im Normalfall bewältigt eine Katze die Geburt völlig selbständig, so dass sich die menschliche Hilfe auf guten Zuspruch beschränken kann. Dennoch sind bei den komplexen Abläufen einer Geburt so viele Komplikationen denkbar, dass man diesen nicht unvorbereitet begegnen sollte. Bevor die einzelnen Phasen einer "normalen" Geburt zur Darstellung kommen, werfen wir einen Blick auf folgendes Schema. Es zeigt uns, wie es bei Einsetzen der Geburtsvorgänge innerhalb der Katze aussieht.

Die Föten befinden sich in den beiden Hörnern der Gebärmutter. Sie schwimmen in der schützenden Fruchtblase und sind von der Plazenta umgeben.

1. PHASE: Senkungs- oder Eröffnungswehen: Sie erweitern die Geburtswege und schieben die Ungeborenen abwechselnd aus den beiden Hörnern in Richtung Geburtskanal. Bei Erstgebärenden kann diese Phase mehrere Stunden dauern. Sie beginnt oft unbemerkt mit einer Art Schluckauf einem dabei angestrengten Blick. Die Katze verlangt nun nach ihren Menschen und liegt ausdauernd und schnurrend bei verstärkter Atmung in der Wurfkiste. Nun ist es Zeit für die letzten Vorbereitungen. Hände und Fingernägel werden gründlich gewaschen und gebürstet. Auf Desinfektionsmittel sollte dabei verzichtet werden, um die Neugeborenen nicht durch den Geruch zu irritieren. Unruhe und störende Mitbewohner werden aus dem Wurfzimmer verbannt, es sei denn, die Katze besteht auf eine Hebamme, die sie sich schon zuvor ausgesucht und herangezogen hat und die nun nicht von ihrer Seite weichen darf. Solange es geht, sollte man sie lassen, damit die Wehen nicht aussetzen. Eine Schüssel mit heißem Wasser wird bereitgestellt. Das Protokollheft tritt in Aktion, um für nachfolgende Geburten oder eventuelle spätere Probleme wichtige Hinweise zu ermöglichen. Der Raum sollte eine Mindesttemperatur von 22 Grad aufweisen, um ein Auskühlen der Neugeborenen zu vermeiden, die ihre Körpertemperatur während der ersten Tage nach der Geburt noch nicht selbständig regulieren können. Die ersten angedeuteten Wehen gehen bald über in deutlichere Kontraktionen der Hinterleibsmuskeln, die zunächst in größren Abständen und dann immer häufiger auftreten. Da die Katze nun Druck im Beckenbereich spürt, läuft sie oft zwischen Wurfkiste und Toilette hin und her (man muss ein Auge darauf haben, dass nicht ein Welpe auf der Toilette geboren wird und in die Streu fällt!), leckt After und Vagina und lockert damit das Gewebe. Besonders nervöse Katzen sind nur mühsam in der Kiste zu halten. Bewegung zwischen den Wehen tut jedoch vielen Katzen gut (Entkrampfung) und regt überdies die Wehentätigkeit an. Ansonsten hilft hier nur gutes Zureden, Geduld und fortwährende Versuche, die Katze für die Wurfkiste zu begeistern, denn nun kann jederzeit mit dem Erscheinen eines Welpen gerechnet werden.

2. PHASE: Presswehen: Wenn ein Welpe vor dem Geburtskanal liegt, gehen die Eröffnungswehen in die weitaus kräftigeren Presswehen über, die in Serien kommen. Damit geschieht die eigentliche Austreibung der Föten. Jetzt platzt im Mutterleib die äußere Fruchthülle und das Fruchtwasser tritt aus. Bald darauf zeigt sich am Scheidenausgang die innere Fruchthülle mit dem darin befindlichen Jungtier. Viele Katzen liegen während der Austreibungsphase und stützen sich an den Seiten der Wurfkiste ab. Sie empfinden es als hilfreich, wenn man ihnen während der Wehen den Rücken stützt. Manche Katzen nehmen die Hockstellung ein, eine recht günstige Haltung für die Austreibung. Im Normalfall wird das Jungtier in der Fruchthülle innerhalb von 1-3O Minuten nach Einsetzen der Presswehen geboren. Dabei kann es passieren, dass sich der bereits sichtbar gewordene Teil immer wieder zurückzieht, um dann bei der folgenden Wehenserie wieder zum Vorschein zu kommen. Beim Austritt des ersten Welpen aus der Vagina kann die Katze große Schmerzen haben und schreien, nicht selten auch zubeißen. Sie muss unbedingt gehindert werden, vor Schmerz in das noch halb feststeckende Baby hinein zu beißen! Es ist ohne Belang, ob das Jungtier in Kopflage oder Steißlage (Schwanz und Hinterbeine zuerst) geboren wird. Lediglich die Lage mit an den Körper angelegten Hinterbeinen kann zu Schwierigkeiten führen, kommt aber sehr selten vor. Man sollte sich nur im Notfall darauf einlassen, an einem festsitzenden Welpen zu ziehen oder ihn in den Geburtskanal zurückzuschieben. Niemals darf am Schwanz oder an den Beinchen gezogen werden. Erst wenn ein Jungtier halb sichtbar ist, kann es notfalls mit der Hand umfasst und bei der nächsten kräftigen Wehe gezogen werden (keine Sache für Unerfahrene!). Nicht immer bleibt die Fruchthülle bei der Austreibung intakt. Wenn sie nicht schon unter der Geburt aufgerissen ist, wird die Mutter sie öffnen und das klitschnasse Neugeborene durch emsiges Putzen versorgen, zunächst im Kopfbereich. Danach beginnt sie, die Plazenta aufzunehmen und die Nabelschnur durchzutrennen (es empfiehlt sich bei einer unerfahrenen Katze, Daumen und Zeigefinger zwischen Bauchdecke des Jungtieres und Zähne der Mutter zu halten, damit nicht zu kurz abgenabelt wird!). Ein gesundes, kräftiges Jungtier beginnt nach dieser Prozedur trotz seiner Winzigkeit laut zu schreien und macht sich mit schaukelnden Suchbewegungen des Kopfes auf den Weg zur Zitze. Wenn die Geschwisterchen geboren werden, hängt es meist schon fest daran. In dieser entscheidenden Geburtsphase kann nun vielfältige Hilfestellung erforderlich sein: Gelegentlich ist die Mutter zu erschöpft, um sich ausreichend um das Neugeborene zu kümmern. Dann muss der Helfer dies übernehmen, ohne zu zögern. Häufig liegt das Neugeborene in seiner Fruchthülle dicht hinter der Vagina und kann von der Mutter nicht versorgt werden, da die Nachgeburt auf sich warten lässt und sie mit dem dicken Bäuchlein nicht herankommt. Da die Katzen erfahrungsgemäß nach einer gewissen Zeit nervös werden und eventuell das Jungtier umherzerren, mit ihm aus der Kiste springen (Gefahr des Nabelbruchs!), sollte man in diesem Fall nach spätestens 15 Minuten selbst abnabeln. Dabei wird die Nabelschnur ca. 2-3 cm von der Bauchdecke des Jungtieres entfernt blutleer gerieben und durchtrennt. Umgehend versorgen wir das Neugeborene, wie die Mutter es tun würde: wir reißen die Fruchthülle auf, säubern Mäulchen und Nase von Schleim und Fruchtwasser und versuchen, die Atemwege von eventuell eingeatmetem Fruchtwasser zu befreien (ausschleudern oder absaugen, beides sehr vorsichtig zu handhaben!). Wenn kein störendes Atemgeräusch mehr zu hören ist, rubbeln wir es mit einem rauen Frotteetuch kräftig und ausdauernd trocken. Die Nachgeburt sollte der Katze zum Fressen angeboten werden, aber nicht alle Katzen sind davon angetan. Im Protokoll sollte unbedingt die Anzahl und Vollständigkeit der Plazenten festgehalten werden. Wenn ein Jungtier längere Zeit im Geburtskanal gesteckt hat, kommt es oft fast leblos zur Welt. Dann ist mit den oben beschriebenen Aktionen Eile geboten. Zusätzlich kann ein Atemstimulans auf die Zunge gegeben werden. Vor allem aber muss das Neugeborene energisch massiert und gerubbelt werden, mindestens ½ Stunde lang. Gibt es dann Lebenszeichen, sollten die Bemühungen fortgesetzt werden, bis das Kleine normal atmet, warm und trocken ist. Ein Zaubermittel ist in kritischen Fällen manchmal, das Neugeborene kopfunter kurz unter einen kalten Wasserstrahl zu halten. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um das Geschlecht und das Geburtsgewicht zu bestimmen. Gewöhnlich schreien die Winzlinge mächtig, wenn sie auf die Waage gelegt werden. Um so besser, dabei entfalten sich die Lungen wunderbar! Das Neugeborene wird auf Anomalien untersucht. Leichte Deformationen des Kopfes oder Schiefhaltung von Gliedmassen kann durch die vorgeburtliche Lage bedingt sein und geht in wenigen Tagen zurück. Die Geburt des folgenden Welpen kann unterschiedlich lange auf sich warten lassen. Manche Katzen bekommen ihre Welpen so schnell nacheinander, dass die einzelnen kaum zu versorgen sind, bei anderen setzen die Wehen für einige Zeit ganz aus und die Jungtiere kommen in größeren, unregelmäßigen Abständen (1-2 Stunden). Hin und wieder scheint die Geburt bereits beendet, am folgenden Tag findet sich aber ein weiteres Kitten in der Wurfkiste, gesund und munter hoffentlich. Sollte die Katze bei der Geburt der nachfolgenden Welpen sehr unruhig sein, ist es ratsam, die bereits geborenen herauszunehmen und in einen kleinen vorgewärmten, mit einem Tuch ausgeschlagenen Karton zu legen, damit sie in der Hektik nicht aus Versehen zu Schaden kommen. Nicht jede Katze toleriert dies Vorgehen aber. Ehe sie aus der Kiste springt, muss man die Erstgeborenen wohl oder übel zurücksetzen. Man kann dann in der entscheidenden Sekunde schützend eine Hand drüberlegen. Wunderbar ist es, wenn die Mutter bei den neu einsetzenden Wehen liegen bleibt, die ersten Jungtiere schon an den Zitzen saugen und damit die weitere Ausschüttung von Oxytocin und die Wehentätigkeit anregen. Wenn die Geburt abgeschlossen ist, alle Nachgeburten eingeschlossen, die Mutter erschöpft, aber schnurrend in der Kiste liegt, wäre eine kleine Stärkung wohl angebracht, nicht unbedingt für die Geburtshelfer sondern für die Katze: Catmilk mit Traubenzucker und Eigelb.

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Das deine Katze häufig auf die Toilette geht könnte eben auch ein Zeichen dafür sein, dass die Geburt bevorsteht.

LG
Lucky
 
  • Katze trächtig Beitrag #7
So, war vorhin mit Minou nochmal beim Tierarzt! Leider bei einem "Ausweichtierarzt" weil meiner Urlaub hat :( !
Er sagte alles sei ok, Föten und Mama gehts gut!

Der Tierarzt meinte das die Zitzen gerade erst angefangen haben sich auszubilden und er sagte das es schwer wäre den Geburtstermin zu bestimmen, er aber anhand der gefühlten größe der Föten davon ausgehe das es entweder in einer oder zwei Wochen so weit sein müßte! :?:

Also mal ehrlich, ich fand die Aussage des Tierarzt nicht so wirklich befriedigend und auch widersprüchlich. Wenn die Zitzen, wie er sagt gerade erst angefangen haben sich auszubilden (laut Russian ja Anzeichen für die etwa 3. Trächtigkeitswoche) er aber gleichzeitig sagt es dauert bis zum Wurftermin noch ein bis zwei Wochen, dann verstehen ich das nicht so wirklich. Das wäre ja dann eine Trächtigkeitsdauer von höchstens 5-7 Wochen :?: :?: Das kann ja nun nicht hinkommen!

Auch sind die Aussmaße des Bauches meiner Süßen so gewaltig, das ich mir wirklich nicht vorstellen kann das es noch bis zu 14 Tagen dauern soll bis die Kleinen kommen. Das Gesäuge ist hellrosa und deutlich hervorgetreten.

Auf meine Frage nach einer Ultraschalluntersuchung zur Bestimmung der Fötenanzahl, erwiderte der Tierarzt nur das wäre nicht nötig und ausserdem könne man da auch nicht zu 100% die genaue Anzahl bestimmern, weil sich die Föter gern hintereinander "verstecken"! :?: :?:

Bin jetzt noch unsicherer als vorher und bin dazu noch ziemlich enttäuscht und sauer, über den Tierarzt! Oder kann seine Aussage stimmen??

Was sagt ihr dazu!

Liebe Grüße
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #8
Das sich die Föten manchmal hintereinander verstecken stimmt aberbeim rest hab ich leider keine ahnung :?

Vielleicht könntest du zur Sicherheit auch einen anderen Tierarzt fragen.

LG
Deine genauso ratlose
Lucky
 
  • Katze trächtig Beitrag #9
Stimmt, ein Ultraschall kann nicht immer die genaue Anzahl der Föten angeben. Mein Tierarzt legt sich schon gar nicht mehr fest. Bei einem Ultraschall meinte er nur: drei bis viele - es waren acht.....

Wie er ohne Ultraschall die Größe der Föten ertasten will, ist mir recht schleierhaft. Ein geübter Tierarzt kann zwar die Anzahl der Föten ertasten, aber die Größe.....??? Schließlich liegen die Föten ja in einer mit Fruchtwasser gefüllten Fruchtblase.

Er scheint mir nicht so der Fachmann zu sein.

Kann sich Deine Katze noch gut selbst hinten herum putzen? Wenn sie es nicht mehr kann, ist es ein recht sicheres Anzeichen für einen größeren Wurf.

Wenn Du das Gesäuge abtastest, ist dann die Milchleiste schon spürbar? Sie fühlt sich an wie ein fester Strang zwischen den Zitzen. Das ist ein sicheres Anzeichen, dass es bald losgeht (maximal noch 48 Stunden). Auch häufiges zum Klo gehen, putzen, Unruhe, Suchen der Wurfplätze deuten darauf hin, dass es nicht mehr lange dauert.

Ich drücke die Daumen!
 
  • Katze trächtig Beitrag #10
Hallo Skovcat,

danke für deine Antwort!
Dachte mir schon das der Tierarzt nicht wirklich kompetent war.
Minou kann sich nur noch mit Mühe am Hinterteil putzen undt stützt sich dazu meist irgendwo ab um Halt zu finden!
Die Milchleiste fühle ich noch nicht, werde aber darauf achten!

Na, mal sehen wie groß der Wurf wird. Und ab nächster Woche ist auch mein Tierarzt aus dem Urlaub zurück. Dann bin ich mir wenigstens sicher das er mir, falls es Komplikationen geben solte, mit kompetentem Rat und Tat zur seite steht!

Hauptsache es geht alles gut!
Ich halte euch auf dem Laufenden!

Vielen Dank nochmal für all die tollen Antworten und Eure Mühe
LG
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #11
Hallo Isis,

normalerweise sind die Zitzen einer Katze völlig von Fellchen bedenkt, höchsten fühlbar. Bei einer trächtigen Katze werden sie ab der 3. Woche sichtbar und verfärben sich auch rosig. Mit zunehmender Trächtigkeit und vor allem kurz vor der Geburt, wenn die Milch einschießt hat die Katze ein sehr ausgeprägtes Gesäuge.
Ein dicker Bauch allein zeigt zwar, daß die Trächtigkeit weit fortgeschritten ist, sagt aber leider nicht viel über die Anzahl der Kitten.
Der Tierarzt hat schon recht, ein Ultraschall ist nicht sehr genau, und die Kitten können unsichtbar hintereinander liegen. Aber eine Katze kann auch einen dicken Bauch wenn es nur 1 oder 2 Babys sind, die denn oft besonders groß werden, und das sollte man im Auge haben.
Die genaueste Auskunft gibt eine Röntgenaufnahme, sie darf aber nicht gemacht werden solange das Knochnwachstum der Kitten noch andauert, erst am Ende der Trächtigkeit wäre sie möglich.
Ich würde sagen achre darauf ob die Katze sich weiter wohlfühlt und nicht unnormal verhält. Ebensowenig dürfen Blutungen oder übel riechender Ausfluss auftreten, im Moment wirst Du nur warten können.

Viele Grüße
Russian
 
  • Katze trächtig Beitrag #12
Hallo Russian,

ja, ich denke ich kann nur abwarten und beobachten. Mir persönlich wäre die Anzahl der Föten egal (werde ein oder zwei sowieso behalten) und die anderen Kleinen ganz in ruhe an geeignete Dosenöffner vermitteln.

Wir haben genug Platz und Zeit um uns in Ruhe um die Vermittlung zu kümmern und müssen nicht innerhalb kürzester Zeit neue Besitzer finden. Natürlich wäre es besser für die Kleinen möglichst früh (nicht vor der 12.-14. Woche natürlch) in ihre neuen Familien zu kommen, aber ich gebe sie nich wahrlos ab nur um sie "los" zu sein.

Ich kenne Gott sei dank einige Katzenfreunde die gern eine Kitte bei sich aufnehmen würden! Für eine glückliche Kittenzukunft ist also gesorgt.

Für die Geburt wäre es mir aber doch wichtig zu wissen wieviele Kitten zu erwarten sind, damit ich im Laufe der Geburt weiß ob alle geboren wurden oder evtl. noch Föten im Mutterleib sind.
Ich hoffe man kann das dann ertasten, ansonsten habe ich ja noch meinen Tierarzt falls ich nicht 100% sicher bin.

Liebe Grüße
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #13
Für die Geburt wäre es mir aber doch wichtig zu wissen wieviele Kitten zu erwarten sind, damit ich im Laufe der Geburt weiß ob alle geboren wurden oder evtl. noch Föten im Mutterleib sind.

Isis, genau das wäre für einen Laien schon wichtig, denn zu ertasten ob noch Kitten in der Gebärmutter liegen, ist sehr unsicher und gleich nach der Geburt mit der Mama und den Babays zum Tierarzt auch nicht gerade toll.
Und so egal ist es nicht wieviel Kitten es werden, sind es nur eins oder zwei könnten sie übergroß sein und zu Geburtskomplikationen führen, sind es sechs oder gar mehr, wird die Aufzucht für die Katze recht kräftezehrend oder Du wirst sogar zufüttern müßen.
Wünsche Dir 3-4 Kitten, das wäre ideal :)


Viele Grüße
Russian
 
  • Katze trächtig Beitrag #14
Hallo Russian,

genau das ist es was mir sorgen macht, aber ich habe Glück mit meinem Tierarzt und er würde Tag und Nacht sofort herkommen wenn es tatsächlich zu Komplikationen kommen sollte. Das verschafft mir dann etwas mehr Sicherheit.

Wie lange sollte sich der Gebusrtsvorgang denn im Höchstfall hinziehen? Ich habe einmal etwas davon gehört das es bis zu 24Std oder länger dauern kann. So lange würde ich jedoch nicht warten wollen, sondern lieber recht früh meinen Tierarzt zu Rate ziehen und ihn herkommen lassen um ganz sicher zu gehen.

Liebe Grüße
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #15
Hallo nochmal :oops:

Meine werdende Mama frißt heute nicht!

Ich habe es mit ihren Lieblingsleckerchen versucht, fehlanzeige. Nassfutter will sie nicht, eigelb rührt sie nicht an, nichts zu machen. Sogar Malzpaste lehnt sie ab. Also alles worauf sie sich sonst gestürzt hat lehnt sie heute ab. Sie hat nur ein wenig Wasser getrunken.
Normalerweise frisst sie immer sehr gut und verweigert nie die Nahrung. Ist es normal das trächtige Katzen solche "Anwandlungen" haben?
Sie macht mir heute auch einen etwas unruhigeren Eindruck.
Allerdings nicht so als ob sie sich nach einem Wurfplatz umsehen würde oder ähnliches

Liebe Grüße
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #16
das sie kurz vor der Geburt nicht fressen wollen ist durchaus normal..- bei manchen passiert es bei manchen aber auch nicht.. die unruhe ist auch ein anzeichen dafür das es bald losgeht.

Meine Flöpske hat auch erst einen der drei Wurfplätze angenommen als sie ihre wehen bekam und mich holte. ich denke auch das ist bei vielen Katzen unterschiedlich.. manche liegen schon einige zeit vorher öfters drin und "leben sich ein" bei manchen wird es erst kurz vor der Geburt ausgesucht.

also so wie du es beschreibst kann es wirklich nicht mehr lange dauern
und den ablauf der Geburt mit vielleicht einigen Dingen die dich interessieren kannst du hier mal nachlesen wenn du magst..

 
  • Katze trächtig Beitrag #17
Hallo, wollte noch einmal kurz berichten was meine werdende Katzenmama macht!

Seit gerstern Abend meine ich die Milchleiste fühlen zu können (ein fester Strang der sich anfühlt wie ein dickeres Gummiband zwischen den Zitzen!?)!
Minou ist seit gerstern auch mehr im Haus unterwegs, ist noch anhänglicher geworden und maunzt mich ständig an damit ich sie streichele.
Gestern Abend war sie fast jede halbe Stunde auf dem Katzenklo, aber die Nacht verlief ruhig.
Bis gestern lag sie eigentlich den ganzen Tag unter dem Kratzbaum und ist nur zum Fressen und für den Toilettenbesuch aufgestanden.
Jetzt liegt sie gerade das erste mal seit Tagen in ihrer Wurfbox und döst.

Ich hoffe nicht das es heute Vormittag losgeht, da mein Sohn heute auf der weiterführenden Schule eingeschult wird und ich ihn selbstverständlich begleite.
Ich habe aber eine liebe Nachbarin, die die Katze sehr gut kennt und die sich für die Zeit meiner Abwesenheit heute um die werdende Mama kümmert.
Aber ich würde es mir nie verzeihen, wenn ich bei der Geburt der Kitten nicht da sein könnte! :(

Naja, vielleicht habe ich Glück und es passiert erst heute Nachmittag oder in der Nacht!

Ich bin ja soo aufgeregt und freu mich riesig auf den Familienzuwachs!

Liebe Grüße
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #18
Es geht los! Gegen 23h ging der Schleimpfopf ab und Minou machte mich deutlich darauf aufmerksam das es nun wohl soweit ist. Ich bin ihr zur Wurfkiste gefolgt und kurz darauf gingen die ersten Wehen los. Seit etwa O.00 Uhr haben die Presswehen eingesetzt und sie macht es ganz toll! Bis jetzt (0.29Uhr) ist noch keine Kitte geboren, aber Minou ist sehr souverän! Ich hoffe das alles gut geht und keine Komplikationen auftreten!
Habe Angst das das erste Kitten zu lange auf sich warten läßt, aber das erste ist wohl immer das schwerste und solange es nicht länger als 1 1/2 Stunden dauert ist ja noch alles ok, oder irre ich mich!?

So, ich halte euch weiter auf dem Laufenden! Drückt mir bzw. Minou und den Kitten die Daumen!

LG
Isis
 
  • Katze trächtig Beitrag #19
Es geht los! Gegen 23h ging der Schleimpfopf ab und Minou machte mich deutlich darauf aufmerksam das es nun wohl soweit ist. Ich bin ihr zur Wurfkiste gefolgt und kurz darauf gingen die ersten Wehen los. Seit etwa O.00 Uhr haben die Presswehen eingesetzt und sie macht es ganz toll! Bis jetzt (0.29Uhr) ist noch keine Kitte geboren, aber Minou ist sehr souverän! Ich hoffe das alles gut geht und keine Komplikationen auftreten!
Habe Angst das das erste Kitten zu lange auf sich warten läßt, aber das erste ist wohl immer das schwerste und solange es nicht länger als 1 1/2 Stunden dauert ist ja noch alles ok, oder irre ich mich!?

So, ich halte euch weiter auf dem Laufenden! Drückt mir bzw. Minou und den Kitten die Daumen!

LG
Isis

Hallo Isis,

was habe ich gesagt zum Timing der Katzen, entweder WE oder Nachts :lol:
Dann drücke ich ganz fest die Daumen, das die geburt gut verläuft.
Das erste Kitten ist wirklich das Schwerste, denn es muß die Geburtswege ja erst ausdehnen, die anderen kommen dann leichter.
Achte aber bitte darauf, das die Wehen nicht aussetzen, dann wäre der Tierarzt gefordert, und viel länger als eine Stunde sollte es nicht dauern bis zur ersten Geburt, wenn die Presswehen begonnen haben.

LG
Russian
 
  • Katze trächtig Beitrag #20
Hallo Russian!

Du liebe Güte, ich hab hier direkt das volle Programm! Minou ist wohl aufgrund der Tatsache das sie selber ja gerade erst ein Jahr alt geworden ist etwas überfordert mit der Geburt. Das erste Kitten (100g und ein schwarz weißes Katerchen) kam um 0.41Uhr. Ich mußte ihn abnabeln, weil Minou weder die Nabelschnur durchtrennte noch die Nachgeburt fraß! Ohne eure Tipps wäre ich da schon völlig hilflos gewesen! Puh Danke!
Beim nächsten Kitten welches schon um 1.07 Uhr folgte war es das gleiche, ich mußte abnabeln und die Nachgeburt entsorgen! Diesmal war es wieder ein Katerchen, auch 100g schwer und schwarz mit etwas weniger weiß als der erste. Nummer drei kam um 1.30Uhr und diesmal hat Minou noch nicht einmal die Fruchthülle geöffnet! Also war ich richtig gefragt :shock: ! Also Fruchthülle vorsichtig öffnen, Atemwege freilegen und so gut es ging (die Nachgeburt war noch nicht draußen) trockenrubbeln und auf die Nachgeburt warten. Gott sei Dank kam sie auch bald und ich konnte den Kleinen abnabeln. Er ist ganz schwarz und wiegt 90g!
Minou läßt die drei aber trinken und das erleichtert mich wahnsinnig, ich hatte schon bedenken das sie sie evtl. ganz ablehnen könnte!
Minou ist sehr erschöpft (kein Wunder bei drei solcher Blitzgeburten!!) aber ich habe das Gefühl das es noch nicht alles war sondern noch eine Kitte kommen könnte. Sicher bin ich mir aber nicht. Ich hoffe alles läuft weiterhin so glimpflich ab und die kleine Familie übersteht alles gut. Minou schläft jetzt. Vielleicht bleibt es ja bei den drei Rackern...ich würde es ihr wünschen!

Vielen vielen Dank nochmal für Deine (Russian) und euer aller Unterstützung und Hilfe, ohne dies hätte ich wohl nicht gewußt was ich tun sollte!!!! :!: :!:

Liebe Grüße
Isis
 
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