hallo!
meine nachbarin hat eine katze, die im maerz ein jahr wird. die kleine ist auf einem Bauernhof geboren, und ist mit 3 monaten bei meiner nachbarin eingezogen. sie wurde im september kastriert. da wir zwar in einer ruhigen zone leben mit einer einzigen einbahnstrasse, hat sie wie auch ich beschlossen, der kleinen keinen freigang zu gewaehren, da es einfach zu gefaehrlich ist.
nun zum thema: seit 2 monaten ist bei meiner nachbarin die krise ausgebrochen: die kleine macht auf das federbett, sobald sie zugang zu diesem hat. es ist eindeutig protest, denn sie wartet wirklich die kleinste gelegenheit ab, in das zimmer zu schluepfen um dies zu tun. Laut Tierarzt ist alles ok, sie war vor einer woche bei ihm. ausserdem ist auch im haus nicht veraendert worden, was das protestpinkeln erklaeren wuerde.
nun ist zu sagen, dass sie aber auch einen unglaublichen freiheitsgang entwickelt hat: kaum geht die tuer auf, will sie raus, sitzt stundenlang am fenster und miaut.
kann es sein, dass die ersten lebensmonate im bauernhof in ihr diese freigangssucht geweckt hat?
meine nachbarin hat nun begonnen, mit ihr an der leine ein wenig spazieren zu gehen, und die kleine erlebt das mit gemischten gefuehlen: einerseits ist sie unglaublich neugierig und zieht alles in sich rein, anderseits weicht sie kaum von der seite meine nachbarin und daheim verzieht sie sich dann erstmal, als ob sie wieder zur ruhe kommen muss.
lange rede.. kurze frage: auch dieser "gesicherte" freigang bringt keine hilfe: die kleine macht weiter auf das federbett, hat nun begonnen auch auf jenes der kinder zu machen, da sie ins elternschlafzimmer nicht reinkommt.
meine nachbarin weiss wirklich nicht mehr was tun, habt ihr noch irgendeinen rat fuer die arme??