jetzt noch mal etwas anderes:
heute früh gegen 05 bin ich durch katzen"singen" aufgewacht. war sofort hellwach, aber erinnerte mich dann daran dass ich ja die klappe zugemacht hatte, dass es also nicht mein Kater sein kann der da gerade in einen Kampf verwickelt ist.
ich habe aus dem Fenster geschaut, und etwa 2 meter vom Fenster entfernt sass der Erzfeind, der weisse riesenkater mit dem halben schwanz und schwarzem fleck auf dem rücken. der sass da ganz alleine und "sang", provozierte meinen Kater der seinerseits auf der Fensterbank sass und knurrte, mit aufgestellten Haaren. der Erzfeind stolzierte hin und her, schrie und sang und markierte dreisterweise direkt an die hausecke. kampf wollte der, und kampf bekam er auch, aber nicht mit meinem. ein weiterer mir unbekannter Kater tauchte auf, und dann gings richtig zur sache. 2 meter vor der katzenklappe.
(bedeutet wohl, dass meiner kein territorium hat, wenn der erzfeind direkt ans haus markiert?)
mein armer kleiner roter kastrierter Kater. also, ganz ehrlich, mein nächster Kater wird nicht kastriert. tierschutz hin oder her, mein kastrat kann weder mit duftnoten sein territorium markieren, noch hat er den richtigen körpergeruch oder "Balls" um richtig zu kämpfen. die unkastrierten Kater dieser Gegend machen ihn so richtig fertig. mein nächster Kater darf seine Männlichkeit behalten. tut mir so leid für meinen kleinen.
ich denke auch, dass ein teil seiner verhaltenstörung durch diese ständigen kämpfe kommt. also, dass er sich nie richtig entspannen kann zum beispiel. das hatte er als kleiner kater nicht. das ist mit der zeit gekommen.
viele werden jetzt sagen, dass ich ihn dann doch lieber drinnen halten soll. aber da würde der eingehen. mein kater lebt für seine freiheit. draussen sein und die nase in den frühlingswind stecken, das bedeutet dem alles. mein anderer jüngerer Kater, der mag nicht raus. für den wäre ein wohnungskatzen leben durchaus kein problem und eine feine sache. aber katzen sind verschieden, und für meinen roten wäre das echt der untergang.
heike
(traurig und verzweifelt)