Na ja weil sie als Hunde verkleiden und dann verkaufen wollen,
nein ernsthaft das ist eine "urban legend", die sich hartnäckig hält.
Da würde der Aufwand in keiner Relation zum Profit stehen.
--- Zitat aus der "Welt" vom 14.2.2014
Warum Forschungslabore keine Hauskatzen brauchen
Auch die Rechtslage in Europa lässt keinen vernünftigen Anlass erkennen, in größerem Stil auf Katzenfang zu gehen. Laut europäischer Verordnung und deutschem Tierschutzgesetz müssen seit Jahrzehnten sämtliche Versuchstiere für Forschungslabore aus kontrollierten, registrierten Zuchten kommen. Aus Tierschutzgründen, aber auch, um die Forschungsergebnisse vergleichbar und nachvollziehbar zu machen.
Irgendwelche Hauskatzen würden die Forschungslinien unbrauchbar machen. Wer die Papiere der Tiere fälscht, kann gleich die gesamten Versuchsprotokolle fälschen, es wäre kein Unterschied.
Handel mit Katzenfellen ist ebenfalls untersagt. Das schließt nicht aus, dass vereinzelt Decken aus Fellen gehandelt werden, die auch recht teuer sind, doch der Schwarzmarkt hat keine nennenswerte Größe. Als kürzlich bekannt wurde, dass die Bommeln chinesischer Mützen, die eine Drogeriekette anbot, anders als ausgezeichnet aus Katzenfell bestanden, verschwanden sie sofort aus dem Sortiment.
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