Hallo Mohrlin,
einen zusätzlichen Rat kannst Du mir für Gina leider nicht mehr geben, da bin ich mittlerweile so tief drin, dass ich schon bald selbst ein Tiermedizinstudium beginnen könnte. Ich habe auch wirklich tolle, sehr engagierte und rundherum aufgeschlossene Tierärzte
Gina hat eine komplizierte Schilddrüsenüberfunktion (das ist die Grunderkrankung, die mir auch zum Zeitpunkt ihrer Adoption vor 19 Monaten bekannt war),
HCM in leicht fortgeschrittenem Stadium,
CNI in leicht fortgeschrittenem Stadium, Bluthochdruck. Wegen des Blutdrucks sieht sie nur noch auf einem Auge, aber da immerhin wieder fast vollständig (zwischenzeitlich war sie vollkommen blind). Sie hatte von April bis Juli selbst epileptiforme Anfälle in verschiedenen Ausprägungen. Außerdem ist sie chronisch
Toxoplasmose infiziert; einen schweren Krankheitsverlauf haben wir gerade erst zurück gekämpft. Die Gefahr eines neuen Ausbruchs besteht leider, wenn ihr Immunsystem wieder geschwächt wird.
Es gibt auch einen eigenen Thread im Krankheitsforum dazu, aber der ist mittlerweile so ausladend, dass ichs hier einfach mal kurz für Dich zusammenfasse
Wir haben das alles zwar über (bedarfsgesteuert) recht engmaschige Kontrollen und ein mittlerweile hochsensibles Gespür meinerseits recht gut (wieder) im Griff und seit 3,5 Monaten ist sie auch anfallsfrei, aber Stress ist unbedingt zu vermeiden und das betrifft leider auch den Einzug einer neuen Katze.
Ich würde den kleinen Kerl ansonsten sofort nehmen

Aber vielleicht hilft Dir das? Über zergportal.de kannst Du gezielt nach Pflegestellen in Berlin/Brandenburg suchen und Kontakt aufnehmen. Vielleicht ist ja unter diesen Angeboten auch jemand, der sich zutraut, ein Epilepsie-Katerchen mit etwas schwachen Nieren zu pflegen. Da kommt mir grad noch die Frage auch, ob eigentlich mal Ursachenforschung betrieben wurde, woher die Anfälle kommen. Das deswegen, weil Du eben erwähntest, dass auch die Nieren schwach sind. Diese Kombination ist ja durchaus bekannt. Wurde mal der Blutdruck geprüft?
Ganz liebe Grüße!