Nur mal so anbei: sibirische Waldkatzen HABEN relativ große Ohren, ich habe nämlich eine. Vor allem bei Kitten sieht das witzig aus. Den Rest muss man sehen, wie sich das Tierchen entwickelt und wir hoffen doch alle, dass es das tut.
Naja, sorry, das mag sein, aber aus der Warte eines Orientalenbesitzers sei ein Schmunzeln mal erlaubt, wenn ihr da von "großen Ohren" redet :lol:...
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sibirisches Kitten .......................
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Ich würde die Rassenmischung nicht einmal in Frage stellen. Sie wird die Elterntiere deshalb nicht vorgestellt haben, weil die mit Sicherheit auch nicht sonderlich gepflegt sind und wer weiß, mit welchen Krankheiten die sich rumschlagen. (Nebenher: das kann nur eine mieserable Hobbyzucht sein und die Dame ist mit Sicherheit auch nicht Mitglied in einem Zuchtverein, denn Sibirer sind noch eine naturbelassene Rasse und in der ordentlichen Zucht ist es absolut verpönt, sie zu vermixen, bei Zuchtvereinen sogar verboten)
WÄRE diese Dame auch nur mal an einem Verein vorbeigekommen, hätte sie sicherlich so einiges nicht getan, ich würde den Begriff des Hobbyzüchters mit so jemandem so gar nicht in Verbindung bringen, Schwarzzüchter und Vermehrer wären Vokabeln, die zutreffender sind! Egal auf welche Rasse bezogen sind Mixturen verpönt, das ist nicht nur bei den Sibirern so. Wäre sie Mitglied eines Vereins, hätte sie ihre Kitten impfen lassen müssen und hätte sie frühest mit 12 (bei manchen Vereienen 16 Wochen) entlassen dürfen. Weiterhin hätte sie eine sinnvolle Rasseverpaarung gemacht und sicherlich die Mutterkatze(n??) nicht ausgebeutet, denn ich möchte nicht wissen, innerhalb welcher Zeit sie die sieben Würfe hatte.
Nichtsdestotrotz - wenn niemand bei solchen Leuten kauft (ja, ich weiß, die armen Tiere, TROTZDEM), haben sie keine Grundlage, ihr schmutziges Geschäft weiter zu führen, weil ihnen die Basis (und damit das schnelle Geld) fehlte - ahnungslose und desinformierte Leute oder solche, die meinen, Geld sparen zu können (leider gibt es davon viele). Die dritte Kategorie, an die solche Menschen ihre Tiere verscherbeln, sind die ganz schlimmen, die, die nämlich so ein Tier nur kaufen, weil sie es entweder selber zum Vermehren nutzen wollen oder die nicht wirklich lange Interesse daran haben (vielleicht noch am Anfang, solange es noch klein und niedlich ist) und die es dann entsorgen (bestenfalls in
Tierheim), da sich ja eh keiner mehr darum kümmert, was aus dem kleinen Wurm geworden ist.
Das Problem der überfüllten
Tierheim ist nicht - wie viele immer behaupten - eines der Rassezüchter - es sind diejenigen, die sich nicht darum scheren, ob ihre Katzen kastriert sind (und die sich wahllos weitervermehren dürfen) oder die stammbaumlose "Rassekatzen" ohne Vereinszugehörigkeit und Kontrolle "züchten", weil sie sich ja so gut verkaufen. Selten wird man mal ein wirklich "gutes" Zuchttier in Heimen sehen. O.k., auch da gibt es schwarze Schafe, kein Thema, "seriöser Züchter" ist nicht gleich "Engel", denn nicht jeder Verein kontrolliert seine Mitglieder regelmäßig und ein Stammbaum muss kein Garant für ein gesundes Kätzchen sein, aber der Anteil der Katzen, die aus seriösen Zuchten stammen ist in
Tierheim sehr, sehr gering, was nicht heißen soll, dass es nicht auch sehr seriöse Menschen gibt, die "ohne Stammbaum" Würfe großziehen und diese liebevoll versorgen und dann an verantwortungsbewusste Menschen weiter geben. Auch diese Katzen landen sicherlich nicht in den
Tierheim, leider, leider ist die Zahl derer, die es aber eben nicht tun unter den stammbaumlosen "Züchtern" doch prozentual viel höher, als es die schwarzen Schafe bei der Stammbaumrassezucht gibt.
Aber zurück zu der Dame: Je nachdem, was der Kleine hat, kannst du sie sicherlich straftechnisch belangen, ich hoffe, ihr habt die Kraft dazu, wenn nicht, nehmt doch BestAlEvers Angebob an, er ist da wirklich bewundernswert engagiert!
Hauptsache ist jetzt aber erst einmal, dass der Kleinen wieder auf die Beine kommt - und dafür drücke ich die Daumen.
Grüße, sauri