Hallo zusammen.
Ich habe eine Katze die mittlerweile 17Jahre alt ist.
Seit ca 7Monaten hat Sie einen Tumor an der Schulter. Dieser wurde nicht operiert, da man dazu das ganze rechte Vorderbein hätte entfernen müssen.
Der Tierarzt war auch der Meinung, dass man ihr das nicht mehr antun sollte in ihrem Alter und es fraglich sei, ob sie dies überlebe.
Der Tumor hat sich immer nur durch eine Beule geäußert, an dem ihr teilweise das Fell ausgefallen ist.
Vor knapp 2 ist diese Beule nun aufgegangen und es kam recht viel Gewebeflüssigkeit und etwas Blut heraus.
Ich war darauf hin sofort in der Tierklinik mit ihr, diese haben das ganze etwas gesäubert und gereinigt und meinten wir sollen sie wieder mitnehmen, solange sie noch frisst und es ihr gut geht, ist es ok. Falls dies nicht mehr der Fall sein sollte, müsste man einschläfern.
Nun ist es so, das der Tumor ca 1,5 Wochen "trocken" war und vor ein paar Tagen wieder etwas Gewebeflüssigkeit abgegen hat. Seitdem (3Tage) ist der Tumor nicht mehr trocken sondern nässt immer ganz leicht.
Noch dazu kommt, dass sie seit 1-2Tagen auf einem Auge erblindet (bzw. es schon ist). Dies ging verdammt schnell. Vor 1 Woche war da noch kein Problem, bis auf ein leichtes tränen, weswegen ich auch zum Tierarzt bin. Dies kam scheinbar durch eine Verengung des Tränenkanals. Diese fließen dann durch das Auge aus und schädigen dieses (laut Tierarzt). Das Auge wirkt trüb, die Pupille reagiert nicht.
Heute Abend war sie jetzt auch etwas wackelig auf den Beinen.
Wenn man das jetzt so liest, dann denkt man, sofort einschläfern.
Allerdings gibt es auch eine andere Seite. Sie kommt am Nachmittag oft aus dem Keller hoch (dort ist ihr Lieblingsplatz) und liegt im Garten in der Sonne. Desweiteren lässt sie sich gerne streicheln, schnurrt und legt sich sogar auf den Schoss und schläft da dann vor sich hin, schnurrt usw...
Desweiteren hat sie einen gesegneten Appetiet, sie frisst viel Feuchtfutter aber auch Trockenfutter zwischendurch, Trinken tut sie ebenfalls.
Soweit ich es merke hat sie keine Schmerzen, weder schreit sie noch kratzt sie stark an den Tumor hin (leckt höchstens mal vorsichtig hin)
Ich bin nur sehr hin und her gerissen was ich machen soll. Der eine Tierarzt ist fest überzeugt man sollte einschläfern, einen anderen den ich noch aufgesucht habe sieht das nicht so und meint auch, solange sie noch frisst und sich scheinbar wohlfühlt geht es nocht.
Ich bin ziemlich ratlos was ich machen soll. Ich will nicht das die Katze leidet, aber ich will sie auch nicht voreilig einschläfern, wenn sie noch gerne bei mir sein will.
Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig zur Seite stehen und ein paar Tipps geben.
Viele Grüße, Flo