von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?!

Diskutiere von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; hallo liebe katzengemeinde... zu meinem einstand hab ich gleich mal eine frage an euch: und zwar geht es um das geschwisterpärchen meiner...
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #1
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claudandus

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hallo liebe katzengemeinde...

zu meinem einstand hab ich gleich mal eine frage an euch:

und zwar geht es um das geschwisterpärchen meiner freundin...zwei 4jährige DHK, welche sehr verspielt aber auch sehr tollpatschig sind und irgendwie "zurückgeblieben" wirken...ich meine damit, dass sie sich größtenteils wie sehr junge katzen von einem alter mit ca. 1 jahr verhalten! die tatsache, dass sie damals zu früh von ihrer mutter getrennt wurden könnte doch ein grund dafür sein, oder !?

nun steht folgende frage an...ich habe meine freundin davon überzeugt, dass es für die beiden besser wäre, zu freigängern zu werden...schon allein, weil sie beruflich bedingt wenig bzw immer erst spät zuhause ist...die zwei miezen beschäftigen sich zwar sehr gut miteinander...aber ich denke, ihnen die möglichkeit der freiheit zu bieten, wäre doch schöner...

aber besteht nun ein risiko, weil sie die freiheit nicht kennen?? ist ihre schreckhaftigkeit und vorsicht von vorteil oder nachteil?? und könnte ihr chaotisches verhalten ein risiko darstellen??

also im endeffekt: sollte man die beiden raus lassen oder nicht ??

was meint ihr dazu ??

gruß...michel
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #2
Nun, das Thema Freigang wurde in diesem Forum schon sehr oft kontovers diskutiert.

Grundsätzlich musst du dir der Gefahren bewusst sein, die auf die Katzen lauern. Und leider werden auch in Dörfern und Tempo 30 Zonen genügend Katzen tot gefahren. Weiterhin besteht die Gefahr, dass Tierfänger sie wegschnappen oder sie sich an irgendwas vergiften oder Krankheiten einfangen. Das Argument vieler Befürworter, dass Freigang artgerecht sei, kann in nicht vertreten, da Straßenverkehr und alle anderen Gefahren nichts mit artgerecht zu tun haben.

Wenn sie vorher keine Freigänger waren, dann sind sie an Wohnungshaltung gewöhnt, was doch sehr i.O. ist. Da sie auch zu zweit sind, können sie sich gegenseitig sehr gut beschäftigen, wenn man auf Arbeit ist. Es ist also nicht unbedingt nötig, dass sie Freigang bekommen.

Lieber evtl. einen gesicherten Balkon einrichten oder gesicherten Freigang bieten, damit sie keiner Gafahr ausgeliefert sind.

Einer Katze kann man nicht beibringen, dass sie vor dem Überqueren einer Straße nach rechts und links blickt oder sich von Autos fern hält. Wenn sie was interessantes entdecken, ne Maus, einen Schmetterling oder irgendwas, dass sie erschrickt, dann rennen sie einfach los.

Auch können Katzen weite Strecken zurück legen und kreuzen des öfteren Straßen.

Oder sie verstecken sich in Radkästen. Was dann beim Losfahren passiert, kannst du dir sicher vorstellen. Nicht jeder guckt unters Auto, bevor er losfährt.

Also, gesicherter Freigang oder Balkon ist wohl das beste. Aber bitte keinen ungesicherten Freigang... im Jahr werden an die 200000 Katzen überfahren, vergiftet, entführt usw.

Allerdings liegt die Entscheidung ganz bei euch... denkt aber bitte nochmal darüber nach und erforscht genau eure Gegend, wo alles Gefahren lauern. Auch ein paar km weiter.

Sind die 2 süßen kastriert???
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #3
Hallo,

also mir wäre das Risiko zu gross. Du schreibst sie sind verspielt, tollpatschig und wirken zurückgeblieben. Wie sollen sie sich da zurechtfinden? Hast Du an die vielen Gefahren gedacht? Was ist, wenn sie im Jagdfieber einem Vogel nachspringen und vor ein Auto laufen? Wenn sie seit vier Jahren in der Wohnung leben, würde ich es so belassen.

Hättet ihr vielleicht die Möglichkeit, einen Garten ausbruchsicher zu umzäunen? Das könnte eine Alternative sein.
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #4
also...ich bin grundsätzlich dafür, katzen den freigang zu ermöglichen...ich bin von klein auf nur mit katzen aufgewachsen, die allesamt freigänger waren...von den 6 katzen wurde leider eine überfahren...diese risiko ist mir klar...

aber sollte man z.b. sein kind einsperren, weil es evtl auf die strasse läuft oder entführt werden kann !?! darf es dann nicht mehr draussen spielen ??

und katzen haben meiner meinung nach das recht auf freiheit...

nun zu den umweltumständen...es handelt sich um ein kleines dorf mit einer wenig befahrenen seitenstraße...also ein eher minimales risiko...

das die beiden tollpatschig und verspielt sind, ist das einzige größere risiko, was ich selbst bedenke...und aus diesem grund habe ich ja auch die frage hier gepostet...
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #5
also...ich bin grundsätzlich dafür, katzen den freigang zu ermöglichen...ich bin von klein auf nur mit katzen aufgewachsen, die allesamt freigänger waren...von den 6 katzen wurde leider eine überfahren...diese risiko ist mir klar...
Ich bin auch mit Freigängern/Streunern aufgewachsen. Das hindert mich aber nicht, die Gefahren abzuwägen. Meine Grosseltern hatten vor ca. 40 Jahren in ihrer alten nicht mehr genutzten Scheune immer Streuner, die dort Mäuse jagten und ihre Jungen zur Welt brachten. Zusätzlich wurden die Katzen auch von ihnen mit Futter versorgt. Als Kind ist es mir nie richtig bewusst geworden, aber die Katzen haben sehr häufig gewechselt. Ab und an habe ich auch die Erwachsenen von "überfahren" tuscheln gehört. Glaube mir, vor 40 Jahren hatten in unserem Kaff wenige ein Auto, die Bauern sind noch mit dem Pferdefuhrwerk rumgefahren und trotzdem sind die meisten überfahren oder angefahren worden. Da es zu dieser Zeit auch keinen Tierarzt am Ort gab, war es die Aufgabe meines Grossvaters, ihrem Leiden ein Ende zu machen.

Dass von deinen 6 Freigängern eine überfahren wurde ist schon eine zuviel.

aber sollte man z.b. sein kind einsperren, weil es evtl auf die strasse läuft oder entführt werden kann !?! darf es dann nicht mehr draussen spielen ??
Dieser Vergleich hinkt. Würdest Du ein Kind im Vorschulalter allein auf die Strasse lassen, hättest Du deine Aufsichtspflicht verletzt. Sicher würdest Du einem Kind lang und breit erklären, wie es sich im Strassenverkehr zu verhalten hat und dann noch beaufsichtigen, ob es alles richtig macht, auch in Stresssituationen, bevor Du es allein gehen lässt. Katzen kann man aber nicht an die Hand nehmen und ihnen die Verkehrsregeln klar machen.

und katzen haben meiner meinung nach das recht auf freiheit...
und wie ist es mit körperlicher Unversehrtheit?

nun zu den umweltumständen...es handelt sich um ein kleines dorf mit einer wenig befahrenen seitenstraße...also ein eher minimales risiko...
gerade die wenigen Autos halte ich für noch viel gefährlicher. Es erzeugt eine trügerische Sicherheit. Der Nachbarskater meiner Mutter wurde in einer Sackgasse mit damals 5 oder 6 Häusern angefahren. Er hatte bis zum Ende seines Lebens einen Hüftschaden.

Ich habe den Eindruck, dass deine Freundin mit der jetzigen Situation ganz zufrieden ist. Nur Du willst sie im Namen der "Freiheit" vom Gegenteil überzeugen.
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #6
... Alle Jahre wieder...

Ich habe zwei Katzen, reine Wohnungskatzen mit gesichertem Balkon.

Meine Schwester hatte schon ohh, nun muss ich überlegen.. Ich glaube 6 Katzen. Von den sechsen sind jetzt noch 2 übrig...

Eine Katze davon hat nur noch 1 Auge.. :/

Die letzte "verschwundene" (ist erst vor ca. 2 Wochen passiert), lag immer gern beim Bauern in der Wiese (ein kleines Dorf, wenig befahren etc.)
Die Nachbarin hat sie dann nach 2 Tagen suchen darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Katze Tage vorher noch in der Wiese gesehen hätte und der Bauer dann am WE (also zu der Zeit, als sie verschwand) die Wiese gemäht hätte.... Den Rest könnt ihr Euch wohl denken, meine Schwester hat gesagt, sie KANN sie nicht weiter suchen gehen...

Als sie so darüber nachdachte, wurde ihr bewusst, dass auch ihre andere Katze, die fast genau 1 Jahr vorher "verschwand", immer gern in der Wiese lag..

Eine Katze wurde mit total "zerrissenen" Hinterläufen gefunden, die musste sie einschläfern lassen und was mit der 4. ist/war, weiß ich gar nicht mehr..

Bei allem Verständnis für Freiheit und Freiraum.. Wo bleibt da das Recht auf LEBEN???

LG Tina
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #7
Artgerechtes Halten... an der Stelle hätten wir aufhören müssen, Katzen zu domestizieren. Nun sind sie die Nähe zu und den vertrauensvollen Umgang mit Menschen gewöhnt, sie meiden nicht mehr unsere Nähe wie andere, wildlebende Tiere dies tun. Es wird unseren domestizierten Katzen genau dieser Umstand zunehmend zum Verhängnis, denn nicht nur, dass sie sich beim Freilauf ja (wie von Befürwortern gewünscht) frei bewegen können, sie tun dies auch in der direkten Umgebung der Menschen mit all den dadurch bestehenden Gefahren. Ein Recht auf Freiheit... lustig, dass immer nur mit kleinen Teilaspekten argumentiert wird. Das Recht auf unversehrtes Leben steht wohl an erster Stelle. Nebenher: die 2 Katzen sind es seit 4 Jahren gewöhnt, sich zu zweit in einer Wohnung den Tag zu vertreiben. Ihnen fehlt kein Freigang. Wie schon vorgeschlagen, ein schöner Katzensicherer Balkon oder ausbruchsicherer Garten würden natürlich noch einiges zu ihrem Glück beitragen. Aber das ist ja dann wieder zu teuer, oder? Artgerechtes Halten ja, aber kosten soll es wahrscheinlich nichts. Dann doch lieber die Gefahren in Kauf nehmen, die der Freigang bietet.
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #8
also das ist das erste mal, das ich so eine einschlägige argumentation für das einsperren höre bzw lese...

katzen sind entdecker und vorallem jäger...und KEINE reinen kuscheltiere !!!
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #9
Tut mir leid, aber von mir wirst Du keine Argumente bekommen, die deine Freundin umstimmen sollen. Ich habe einfach zuviel von angefahrenen, überfahrenen und sonstwie verschwundenen Katzen mitbekommen.

...und vorallem jäger...
die auch sehr schnell zu GEJAGTEN werden können. Gerade die letzten Tage war hier ein Thread, in dem ein bastelfreudiger Nachbar ihn störende Katzen mit einer selbstgebauten Katzenfalle verschwinden lassen wollte. :evil:
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #10
Also das ist ja mal wieder eine ziemlich ideologische Diskussion. :?

Meine Katzen sind Wohnungskatzen mit gesichertem Balkon, davor hatte ich mal zwei Freigänger. Die wohnen immer noch bei meinem Ex und sind nun fröhliche Rentner-Freigänger-Katzen. Es gibt sicher Argumente für beide Seiten. Ich finde es hängt sehr davon ab wie groß die Wohnung ist und wie oft ihr Zeit für die Beiden habt. Meine Wohnung ist hundert Quadratmeter groß und der Balkon zusätzlich zehn Quadratmeter. Wir haben ihn mit zwei Meter hohen Netzen gesichert. Ich habe das Gefühl, dass meine Beiden mit ihrem Revier sehr zufrieden sind und es groß und spannend genug für beide ist. Kratzen die KAtzen deiner Freundin an der Tür oder sind sonstwie unruhig und wirken unausgelastet? Nur dann haben sie den Drang nach draussen. Wenn Du sie rauslässt, dann erst mal nur unter Aufsicht, bzw. vielleicht kannst Du den Gartenzaun mit Netzen absichern - damit sie ein überschaubares Revier haben und nicht gleich panisch durch das ganze Dorf laufen. Denn die vielen neuen Eindrücke können sie leicht überfordern.
Keine leichte Entscheidung, viel Erfolg dabei! :wink:
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #11
Die wohnen immer noch bei meinem Ex und sind nun fröhliche Rentner-Freigänger-Katzen

Dann sage ich nur, Glück gehabt. Natürlich gibt es auch einen positiven Ausgang von Freigang. Aber das Risiko sollte man nicht an Einzelfällen festmachen, sondern am Verhältnis. Und ich denke, dass weit mehr Katzen frühzeitig ihr Leben verlieren, weil sie ungesicherten Freigang haben, als dass sie alt werden.

Meine Großeltern hatten auch nur Freigänger. Ich glaube es waren insgesamt 5 Katzen. Davon ist eine 20 Jahre alt geworden. 2 haben nicht das 10 Lj. erreicht, Erkrankung durch Vergiftung, die anderen 3 wurden überfahren.

Aufgrund dieser Erfahrung (ich war damals noch jung) werde ich meine Katzen nie ungesichert raus lassen. Ich habe sie schon an die Leine genommen und bin mit ihnen auf ein hauseigenes Wiesenstück gegangen. sie hatten Angst, da sie es nicht gewohnt waren. Die ganzen Gerüche und neuen Eindrücke hatten sie vollkommen überfordert.

Ich sehe eine Wohnungskatze nicht als eingesperrt, da ich mein Verständnis für die angebliche Freiheit nicht mit den Katzen gleichsetze. Bei einem Haushalt, indem sich mind. 1 Stunde am Tag ausgiebig mit den Katzen beschäftigt wird, spielen, schmusen, dösen, reden usw., wird auch keine Einsamkeit aufkommen. Katzen geben sich sehr wohl mit einem kleinen Revier sehr zufrieden, wenn es auch was bietet. Also muss eine dementsprechende Einrichtung her. Kletterbäume, Wandbretter, Höhlen, Spielzeug, gesicherter Balkon, Terrasse oder Garten. Den Spielgefährten gibt es ja schon. Dann braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben...

Ich möchte niemanden zu irgendwas überreden, nur klar machen, dass sich unser Verständnis für Freiheit nicht mit dem der Katze deckt. Insbesondere nicht, wenn diese Freiheit durch all die Widrigkeiten eingeschränkt wird, die sich im ungesicherten Freigang ergeben.

:wink:
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #12
So, wieder meine blöde Fragerei *g* Naja, eigentlich ist's diesmal keine Frage, wollte nur mal meinen Senf dazu geben.

Ich hatte knapp 17 Jahre eine Freigängerin. Zugelaufen und scheu anfangs daher auch gar nicht im Haus. Sie hat dann irgendwann gerne drin geschlafen aber war tagsüber meistens draußen, bis sie dann eine alte betagte Katzendame war. Selbst da war sie häufig im Garten in der Sonne. Mein Garten ist nicht abgesichert, d.h. sie konnte angrenzend vom Garten aus in 4 Nachbargärten und vorne raus auf eine Seitenstraße (Wohngebiet).

Mein neuer Mitbewohner soll nach abschließener Impfung, Kastra, Täto und Chip (!!) in ein paar Monaten auf jeden Fall auch raus dürfen. Für den Übergang habe ich nun meinen Balkon vernetzt, damit er schon mal frische Luft schnuppern kann :) Vielleicht entscheidet er sich dann auch für's drinne bleiben?? (Glaub ich aber ehrlich gesagt nicht)

Bei uns wohnen einige Katzen in der Gegend, denen *toitoitoi* nichts passiert und deren Grundstück grenzt an eine viel befahrene Ortsdurchfahrt! Also hoffe ich, daß Kitty lernt, sich möglichst nicht aus den angrenzenden Gärten zu entfernen... :!:
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #13
Also hoffe ich, daß Kitty lernt, sich möglichst nicht aus den angrenzenden Gärten zu entfernen...

Wie soll sie das lernen? Und lernen nicht auf Straßen zu laufen?

Wie lange hast du die Mieze schon, wie alt? Woher kommt sie? War sie schon Freigänger?

:wink:
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #14
Wie lange hast du die Mieze schon, wie alt? Woher kommt sie? War sie schon Freigänger?

:wink:

Noch hab ich sie gar nicht und wenn sie erstmal da ist, wird sie ja sowieso mal für 2-3 Monate "in Haft" bleiben müssen, weil ja noch kastriert werden muß. Vielleicht gefällt's ihr in der Wohnung so gut, daß sie gar nicht raus gehen möchte...

Wie soll sie das lernen? Und lernen nicht auf Straßen zu laufen? :wink:

Wie sie das lernen soll? Ich weiß nicht. Vielleicht erklären es ihr auch die Nachbarskater? :wink:

Ich sehe nur keine echte Möglichkeit, die Katze auf Dauer im Haus zu halten, da ständig irgendwelche Türen oder Fenster geöffnet sind. Aufgrund meiner guten Erfahrung mit einem Freigänger in den letzten 17 Jahren sehe ich das auch positiv. :D
 
  • von wohnungskatze zum freigänger...nach 4 jahren !?! Beitrag #15
Wie gesagt, dass dein Kater überlebt hat, ist m.E. einfach Glück gewesen. Wenn du deine Mietze eh für die ersten Monate im Haus behalten musst, dann musst du sogar die Ausgänge sichern, sprich Kippfensterschutz, Balkon, Türen usw.

Was das lernen angeht, das Katze im Grundstück bleibt und nicht auf Straßen läuft, dazu hast du ja eine sehr lockere Einstellung und Erwartung. Sie lernen es nämlich nie. Manche Katzen drängt es nicht weg aber andere schon. Und wenn was interessantes gesehen wird oder sie sich erschrecken, rennen sie einfach los und schon kann es passiert sein.

Gibt es gar keine Möglichkeit den Garten zu sichern oder ein Gehege abzustecken?

Gerade letzte Woche sind mir fast 3 Katzen vors Auto gelaufen, auch in einem Dorf, bei geringer Geschwindigkeit. Zum Glück waren sie schnell genug auf der anderen Straßenseite. Letzten Monat ist eine meinem Freund unters Auto gelaufen. Er konnte noch rechtzeitig ne Vollbremsung machen und die Katze saß unverletzt unterm Auto, war aber total geschockt. Ich hatte sie erstmal auf die Seite gesetzt und bei dem Grundstück an der Tür geklingelt, an dem wir standen. Zum Glück wussten die Leute zu wem die Katze gehörte und haben den Halter verständigt, der gleich kam. Es ist nicht schön in solche entsetzten Augen zu sehen. Er hat seine zitternde Katze genommen und wollte trotzdem gleich zum Tierarzt...

Als Autofahrer wird man dann auch noch wie ein Mörder angeguckt. Aber die Leute, die ihre Tiere ungeschützt rum laufen lassen, gehen fahrlässig mit dem Risiko um... Ich darf dann anhalten und eine zermatschte Katze von der Straße kratzen, was auch nicht jeder macht.


Vielleicht überlegst du es dir auch nochmal... Ein schönes Heim, kann genauso gut sein...

:wink:
 
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