TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008

Diskutiere TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 im Termine und Ankündigungen Forum im Bereich Tierschutz; TV-Tipp: Bürgerinitiative gegen Hähnchenmast kommt ins Fernsehen Am Dienstag, 1. Februar, ab 21 Uhr im ZDF - Frontal21 Ins Fernsehen hat es die...
  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #81

TV-Tipp: Bürgerinitiative gegen Hähnchenmast kommt ins Fernsehen
Am Dienstag, 1. Februar, ab 21 Uhr im ZDF - Frontal21


Ins Fernsehen hat es die Bürgerinitiative (BI) Alvesse/Üfingen gegen Hähnchenmast geschafft: Ein Fernsehteam des ZDF-Magazins "Frontal 21" hat unter anderem in der Sitzung der BI in Üfingen Aufnahmen gemacht.

Hintergrund: Zwischen Alvesse und Üfingen ist die mit 84 800 Tieren größte Hähnchenmastanlage in der Region geplant – "Frontal 21" will die Problematik der Massentierhaltung/Tiermast und der industriellen Landwirtschaft beleuchten. "Wir hoffen, dass wir im Fernsehbeitrag etwas zur Aufklärung der Menschen beitragen können", sagt BI-Sprecher Matthias Adler. Zudem will die BI in einem Brief an Ministerpräsident David McAllister darauf aufmerksam machen, dass die Politik in diesem Zusammenhang Gesetze zu verantworten habe, deren Auswirkungen die Bevölkerung ertragen müsse.



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #82


Nein, sehr geehrter Herr „neuer“ Landwirtschaftsminister Lindemann,

so einfach, wie Sie sich das zu machen beabsichtigen, geht das nicht. Bezüglich des (angehängten) Artikels in der Land und Forst 3/2011 muss ich Ihnen heftig widersprechen. Es handelt sich bei dem Dioxin-Skandal mitnichten um den Ausdruck von „Einzelfällen“, sondern um die zwangsläufige systembedingte Fortsetzung der zahlreichen vergangenen Skandale in der Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie (Stichwort BSE, Antibiotikamissbrauch, Gammelfleisch, Nitrofen und viele andere mehr). In dem von Ihnen vertretenen System hängt alles direkt oder indirekt zusammen. Die agro-industriellen Strukturen sind – entgegen Ihrer Schutzbehauptung – hoch korrupt und mafiös. Politiker, Bauernfunktionäre und Agroindustrieunternehmen stecken tief unter einer für den Verbraucher unheilvollen und oft undurchsichtigen, für die Beteiligten aber äußerst warmen und profitablen Decke.

Zuoberst keine Geringeren als die Spitzen unseres Staates: Unsere Bundeskanzlerin, die nicht nur eine Befürworterin der Käfighaltung von Legehennen ist( siehe: ), sondern die, auf der Internationalen Grünen Woche 2005 auf das Thema „betäubungslose Ferkelkastration“ angesprochen, sich nicht schämte, mit der lapidaren, aber alles sagenden Bemerkung zu antworten: „Das sind doch nur Tiere!“ (siehe: ). Weiter unser aller Bundespräsident Wulff (von Merkels Gnaden), der seinerzeit - gerichtlich bestätigt - dulden musste, als oberster Unterstützer der niedersächsischen agroindustriellen Tierquälerei bezeichnet zu werden (siehe: ), der darüber hinaus ohne jeden Sachverstand und als letzte unglückliche Amtshandlung als niedersächsischer Ministerpräsident die Lobbyistin und selbsternannte „Putenqueen“ Astrid Grotelüschen als Ihre Amtsvorgängerin ins Amt gehievt hat. Diese unsägliche Person, die ihr reichliches Geld mit jährlich millionenfacher Tierquälerei (Schnabelkürzen bei Putenküken) „verdient“, sollte in Niedersachsen nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für den Tierschutz zuständig ein! Das geriet – gottseidank! - gründlich daneben. Für den Tierschutz war die Dame allerdings eigentlich eher ein Glücksfall, da sie aufgrund Ihrer törichten Eitelkeit und Unprofessionalität dass Thema Tierschutz in der Presse lange wach gehalten hat.

Da werden die Tierschützer mit Ihnen als studiertem und gereiftem Juristen schon ein wenig mehr Mühe haben. Denn auch Sie sind sehr offensichtlich ein Freund der Agroindustrie, wenn Sie auch das Gegenteil zu vermitteln versuchen. Ihre letzte Aussage im Artikel der „Land und Forst“ weist Sie als ein dem System offensichtlich bedingungslos ergebener Apparatschik aus. Denn genau das Gegenteil von dem, was Sie sagen, ist wahr: Die Grenzen des Tierschutzes werden mitnichten durch die wirtschaftlichen Bedingungen (d. h. durch den Profit) der Landwirte definiert, sondern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Landwirte müssen – nach ethischen und moralischen Ansprüchen – ihre Grenze da haben, wo der Tierschutz anfängt.

Ein Ausblick ist dieser Artikel also wahrlich nicht. Sie werden durch kleine Häppchen unwesentlicher Zugeständnisse an den Tierschutz die Öffentlichkeit und die Presse zu beruhigen, ansonsten aber ihren alten Wein in vordergründig neuen Schläuchen zu verkaufen suchen. Eine Agrarwende, weg von der industrialisierten und tierquälerischen Massentierhaltung und hin zu einer wirklich bäuerlichen Landwirtschaft wird mit Ihnen nicht zu machen sein. Das sagt schon die Überschrift des Artikels. Dass jedoch immer mehr Verbraucher der Ansicht sind, dass die Zeit für eine Wende in der Agrarpolitik endgültig gekommen ist, das werden Sie spätestens nach der nächsten Landtagswahl verstanden haben.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Klaus Hamper
k.hamper(at)t-online.de

Nota bene: Wie hoch mafiös die Verbindungen auch zwischen Bauernfunktionären und Agroindustrie sind, ist unschwer aus den unten angehängten Informationen zum Landvolk-„Präsidenten“ Hilse ersehen. Glauben Sie tatsächlich, dass so jemand die Interessen einer bäuerlichen Landwirtschaft vertreten kann? Unabhängigkeit? Fehlanzeige!

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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #83

Erfolg: Massentötung abgewendet


Der Landkreis Verden gab nach Einwendungen von "die Tierfreunde e.V." bekannt, dass die eigentlich für die Massentötung vorgesehenen Schweine nun doch nicht getötet werden: "Eine Tötung der betroffenen Schweine kann weder vom Landkreis angeordnet, noch vom Tierhalter eingefordert oder durchgeführt werden, ohne gegen das Tierschutzgesetz zu verstoßen", so der Landkreis..........



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #84

Tierfabriken-Stopp - Hollands Parlament setzt vorbildliches Zeichen


Die Forderung der zweiten niederländischen Parlamentskammer nach einem
vorläufigen Baustopp für Megaställe" wertet die Arbeitsgemeinschaft
bäuerliche Landwirtschaft (AbL) als unübersehbares Signal für die
Debatte um Agrarfabriken auch in Deutschland. In einer Entschließung
hatten die holländischen Abgeordneten in der letzten Woche die Regierung
mehrheitlich zu einer Aussetzung der Genehmigungen von Mega-Tieranlagen
aufgefordert, solange die gesellschaftliche Debatte darum nicht
abgeschlossen sei.

Der Parlaments-Beschluss verweist dabei auf die
starke Beunruhigung der Bevölkerung über die wachsende Zahl von
Megaställen". Bei einer Umfrage hatte eine Mehrheit der Holländer
generell gegen Agrarfabriken votiert - aus Tierschutz-, Gesundheits-
und Umweltgründen. Hundert holländische Hochschullehrer hatten zuvor in
einem Plädoyer das Ende der agrarindustriellen Massentierhaltung
gefordert.

In Deutschland haben mittlerweile mehr als 500
Wissenschaftler und 25.000 weitere Unterzeichner einen ähnlichen Apell
verfasst -->>

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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #85

Ekelhafte und tierquälerische Zustände: Putenhalter in Emstek seit 2008


Bremen/Cloppenburg (aho) – Der Landkreis Cloppenburg ermittelt gegen einen Putenhalter in Emstek (Kreis Cloppenburg) wegen katastrophaler Haltungsbedingungen und Tierquälerei.........



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Tierschutzverstöße in einem Putenmastbetrieb in Emsteck: Landkreis Cloppenburg nimmt Stellung

Cloppenburg (lkclp) – In dem von PETA benannten Putenmastbetrieb in der Gemeinde Emstek sind vom Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg bei einer Kontrolle am 4. April ebenfalls Tierschutzverstöße festgestellt worden.....



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Neue Osnabrücker Zeitung: Erschreckende Ruppigkeit

Osnabrück (OZ) – Solche Bilder können einem das Frühstück verderben. Qualvoll leidende Kreaturen, im Kot steckende Kadaver und brutal auf Lastwagen geschleuderte Tiere zeugen von erschreckender Ruppigkeit in der Putenmast.......



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #86

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,


„Geflügel wie ich es mag!“ – mit diesem Slogan wirbt Heidemark auch für solche Tierqual-Produkte.

Unsere Ermittlungen bei Heidemark – Kreis Cloppenburg

„Als wir den ersten Putenstall betraten, kam uns ein entsetzlicher Gestank entgegen. Im Vorraum fanden wir über 20 tote Puten, die überall verstreut herumlagen. Die Säcke mit Medikamenten deuteten darauf hin, dass hier regelmäßig Antibiotika verabreicht werden“, so unsere Ermittler.

2. Anlage – gleicher Betreiber
Dichtgedrängt stehen Tausende der Tiere nebeneinander und mit jedem Tag wird es für sie enger. Ihr ganzes Leben verbringen sie auf ihren Exkrementen stehend – hier ist der Boden nass. Der Gestank ist ekelerregend.........



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #87

Tierschutzplan: Minister Lindemann stellt 38 Maßnahmen in zwölf Tiergruppen vor


Hannover (aho) – Der in Niedersachsen für den Tierschutz zuständige Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Gert Lindemann heute einen Tierschutzplan mit insgesamt 38 Maßnahmen in zwölf Tiergruppen vor gestellt. Die Umsetzung beginnt in diesem Jahr und soll 2018 abgeschlossen sein..........



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #88

Off-Topic


Beck und Lemke für Tierschutzpolitik vom Feinsten

Nach Ansicht der Menschen für Tierechte Rheinland-Pfalz und seines Bundesverbandes besiegelt der rot-grüne Koalitionsvertrag eine Tierschutzpolitik der Spitzenklasse.......



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #89

Die ökologischen Auswirkungen der Intensiv-Massentierhaltung / Folgerungen


„Nutztierhaltung ist in etwa so alt wie die Sklaverei. Oder die Behandlung von Frauen als Bürger zweiter Klasse. Wir haben in unserer Geschichte vieles getan, was uns heute unvorstellbar grausam erscheint. Was Sklaverei und Frauenrechte betrifft, hat sich unser Bewusstsein erst vor relativ sehr kurzer Zeit geändert - und ist noch keineswegs abgeschlossen. Bei den Tieren sind wir auf dem Weg.“ (Jonathan S. Foer)..........



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #90

Stopp Import-Schweinerei!


Die Recherchen von KAGfreiland zeigen: Migros, Coop, Spar & Co. verkaufen Import-Schweinefleisch aus tierquälerischer Haltung. Sie missachten damit ihr öffentlich kommuniziertes Bekenntnis zum Tierschutz.

Jedes Jahr werden über 10 Mio kg ausländisches Schweinefleisch in die Schweiz importiert. Vor allem aus Deutschland und Italien. KAGfreiland hat in einem deutschen Standardbetrieb einen Film gedreht. Wer in der Schweiz seine Schweine so halten würde, müsste mit einer Gefängnisstrafe rechnen.

Ein Grossteil des ausländischen Schweinefleisches wird in der Gastronomie abgesetzt: Côteletts und Schnitzel aus Deutschland, Schinken und Salami aus Italien.

KAGfreiland fordert einen sofortigen Importstopp von Schweinefleisch aus tierquälerischer Haltung.



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STOPPT die Mega-Mastanlage in Haßleben


Seit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega- Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen!

Protestieren Sie mit uns gegen die geplante Tierquälerei und dagegen, dass für die Genehmigung dieser Anlage gesetzliche Regelungen umgangen und wissenschaftliche Gutachten missachtet werden:

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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #91

Illegale Kadaverentsorgung: Landkreis Verden ermittelt gegen Hähnchenmäster


Langwedel-Etelsen/Verden (aho) – Der Landkreis Verden will die Geflügelhalter des Kreises intensiver kontrollieren und insbesondere auf eine ordnungsgemäße Entsorgung von Geflügelkadavern achten. Hierzu sollen zwei Tierärzte neu eingestellt werden, heißt es in Medienberichten.....



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #92

EHEC-Seuche durch industrielle Tierproduktion ausgebrochen


Gerlingen, 26.05.2011: Die aktuelle Infektionswelle mit dem gefährlichen Zoonose-Keim EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterien) ist laut der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. allein eine Folge der industriellen Haltung sogenannter „Nutztiere“.......



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SMS-Warnung ignoriert: 1.000 Schweine ersticken nach Ausfall der Lüftung; Technik regelmäßig prüfen!

Meuserlengefeld / Tauberbischofsheim (aho) - In der Schweinemastanlage der Nova Weickelsdorf GmbH & Co. KG in Meuserlengefeld (Kreis Mansfeld-Südharz) sind am vergangenen Wochenende rund 1000 Mastschweine verendet. Ursache war der Ausfall der Lüftungsanlage. Ein Mitarbeiter, der über ein Alarmsystem automatisch per SMS über die Havarie informiert wurde, ging von einem Fehlalarm aus und schritt nicht ein......



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #93

Grüne wollen Tierschutz in der Nutztierhaltung verbessern


Berlin - Konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Tierschutzes in der landwirtschaftlichen Tierhaltung haben die Grünen vorgelegt.

In einem Positionspapiers mit dem Titel „Nutztierhaltung tiergerecht gestalten“, das die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen voraussichtlich in der nächsten Sitzungswoche beschließen wird, werden spürbare Verbesserungen in der Tierhaltung angemahnt.......



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #94

Haßleben - nur noch 4 Tage


Nur noch vier Tage bleiben, um unser Ziel von 15.000 Unterschriften gegen die Mega-Schweinemast in Haßleben zu erreichen - es fehlen noch 1.500 TeilnehmerInnen. Bitte verbreiten Sie unseren Online-Protest nochmals großzügig in Ihrem Bekanntenkreis!....



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EHEC aus der Massentierhaltung


Ganz Deutschland scheint momentan Kopf zu stehen wegen EHEC, einem E. Coli-Typ, der sich laut ersten Medienberichten auf einigen Gemüsesorten befinden sollte. Ein grundlegendes Problem ist hierbei die Oberflächlichkeit vieler Berichte, denn es wird Panik geschürt vor Gurken, Tomaten, Salat und/oder anderen Gemüsesorten, anstatt sich auf die Ursachensuche zu begeben und das Übel an seiner Wurzel zu packen....



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #95

"EHEC wurde förmlich gezüchtet"


Die Massentierhaltung ist widernatürlich, die Verbreitungswege völlig unübersichtlich, die Überwachung vorsintflutlich - und nichts ändert sich. "Gehen Sie mal zu Rewe und suchen was Regionales, da finden Sie vielleicht drei Kisten Äpfel", sagt der Autor Hans-Ulrich Grimm. "Das ist lachhaft." Die EHEC-Bakterien seien mit Mais und Kraftfutter förmlich gezüchtet worden.......



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #96

Emsland will weitere Mastställe verhindern


Bei drei Enthaltungen von CDU-Politikern hat sich der Ausschuss für Kreisentwicklung dafür ausgesprochen, auf Landes- und Bundesebene für eine Änderung des Paragrafen 35 des Baugesetzbuches zu kämpfen. Damit will der Landkreis dem Ausufern der Massentierhaltung Einhalt bieten.........



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #97

Widerstand lohnt sich - erfolgreiche Proteste gegen Intensivmastanlagen


Immer mehr Bürgerinitiativen mobilisieren gegen den Bau neuer Mastanlagen. Sie fordern eine ökologisch verträgliche und artgerechte Tierhaltung

Der Erfolg bleibt nicht aus: So protestierten Bürger von Salzwedel Anfang April 2011 gegen eine geplante Hähnchenmastanlage mit 160.000 Mastplätzen - mit Rückendeckung vom Stadtrat. In Etelsen (Landkreis Verden) wurde der Bau einer Hähnchenmastanlage mit 100.000 geplanten Mastplätzen gestoppt. Und der Ausbau einer Milchviehanlage mit 3.200 Kühen in der Samtgemeinde Braver (Landkreis Diepholz) konnte gerade noch verhindert werden...



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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #98

Stellungnahme der Tierpartei Schweiz (TPS)


Keine Subventionsbeiträge ohne artgerechte Tierhaltung

Anlässlich der Vernehmlassung zur Agrarpolitik 2014-2017 fordert die Tierpartei Schweiz (TPS) von der Landesregierung, dass sich die Ausgestaltung der Agrarpolitik nicht nach rein wirtschaftlichen Kriterien ausrichtet sondern dass primär das Wohl des einzelnen Tieres im Vordergrund steht. Die ganze Subventionspolitik sollte sich deshalb darauf ausrichten, dass bei Betrieben mit Nutztierhaltung nur noch solche mit tatsächlich tier- und argerechter Haltung Bundesgelder erhalten.

Unter einer solchen dem Tierwohl verpflichteten Haltung versteht die Tierpartei u.a.:

· Täglicher, artgerechter Weidegang (witterungsbedingt) oder Auslauf

· Arttypische Verhaltensweisen (Scharren, Bewegungsdrang etc.) müssen ausgelebt werden können

· Die Tiere sollen ihrem sozialen Gruppenverhalten gerecht gehalten werden (Gruppenhaltung mit maximaler Begrenzung der Anzahl Tiere pro Gruppe)

· Ständiger Zugang zu frischem Wasser und Unterständen sowie Rückzugsmöglichkeiten müssen zur Verfügung stehen

· Die Tiere haben Anrecht auf körperliche und psychische Unversehrtheit

· Keine Verfütterung von Tiermehl oder pharmazeutisch angereicherten, leistungsfördernden Erzeugnissen

· Kürzere Schlachttiertransporte (Vorbild KAGfreiland)

· Eine Bezugsperson des Tieres muss beim Transport und der Schlachtung zugegen sein

Subventionsempfänger müssen regelmässig und unangemeldet kontrolliert werden. Bei allfälligen Verstössen erwartet die TPS einen konsequenten Vollzug. Betriebe ohne Nutztierhaltung (reiner Ackerbau, Obst- und Gemüseproduktion) leisten der Gesellschaft einen sinnvollen Mehrwert bezüglich Umwelt- und Klimaschutz und sollen deshalb höhere Beiträge erhalten als Mischbetriebe oder reine Betriebe der Milchwirtschaft oder der Fleischproduktion.

Die Schweiz soll eine vorbildliche Agrarpolitik mit klarer Förderung des Tierwohls und des Umwelt- und Klimaschutzes verfolgen. Mit einer vernünftigen, fortschrittlichen Subventionspolitik hat es der Bund in der Hand, sich hierfür stark zu machen. Die Tierpartei vertraut darauf, dass sich die Landesregierung und das Bundesamt für Landwirtschaft ihrer Verantwortung den Tieren gegenüber bewusst ist und diese Verantwortung auch wahrnimmt.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Kontaktperson:

Thomas Märki, Präsident Tierpartei Schweiz (TPS)
E-Mail: thomas.maerki(at)tierpartei.ch
Internet:

Muri, 30. Juni 2011

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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #99

Euere Meinung ist gefragt!


Nach diesem Bericht über Wiesenhof im ARD, wollen sie wissen, was wir über Massentierhaltung denken:



Viele Menschen essen gerne Hähnchenfleisch. Ob gegrillt, im Salat oder auf dem Burger. Dabei soll das Hähnchen möglichst billig und gut sein. Im Supermarkt kostet ein tief gefrorenes Hähnchen 2,35 €. Im Bioladen ist es aber pro Kilo mehr als fünfmal so teuer. Warum sind die Preise so unterschiedlich? Um das heraus zu finden, besucht Johannes in dieser Woche zwei Hühnerhöfe: Einen Bio-Hof und einen Großbetrieb. Wo der Unterschied ist? Wie Hühner in Massentierhaltung leben und was du tun kannst, um die Situation der Hühner zu verbessern? All das siehst du in dieser Folge von neuneinhalb.......

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  • TV-Tipp: TIER.TV - Massentierhaltung & Klima, 13.08.2008 Beitrag #100

Der Berliner Appell


Die 56 Mrd. EUR, die die EU Jahr für Jahr aus Steuermitteln an Agrarbetriebe ausschüttet, können im 21. Jahrhundert nur noch damit gerechtfertigt werden, dass die Empfänger mit dem Geld höhere Umwelt- und Tierschutzstandards finanzieren als bisher üblich. Der Vorstoß von EU-Agrarkommissar Ciolos, die Direktzahlungen (ca. 33 Mrd. EUR jährlich) künftig an die Einhaltung höherer Umweltstandards zu knüpfen, ist deswegen zu begrüßen, sollte aber auch den Tierschutz einschließen. Professorinnen und Professoren aus ganz Deutschland fordern daher die Bundesregierung auf, sich im Gegensatz zu ihrer aktuellen Politik in Brüssel für die Umsetzung folgender Punkte einzusetzen:

In die Subventionszahlungen sollte also sowohl eine Umweltschutzkomponente („greening“) als auch eine Tierschutzkomponente („animal welfaring“) eingebaut werden. Es ist vor der Öffentlichkeit nicht zu rechtfertigen, dass landwirtschaftliche Betriebe hohe Fördersummen erhalten, obwohl sie nur die tierschutzrechtlichen Minimalanforderungen der EU-Richtlinien einhalten und keine darüber hinausgehenden Leistungen für den Tierschutz erbringen.

Wer Vollspaltenboden-, Käfig- oder Anbindehaltungen betreibt, sollte dafür nicht länger mit Steuergeldern gefördert werden. Dagegen sollten Betriebe, die erhöhte Tierschutzstandards umsetzen und den Tieren regelmäßig Auslauf ins Freie gewähren, verstärkt gefördert werden.



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