Moin,
das ist richtig. Aber diese leben seit Jahrhunderten schon mit diesen Raubtieren, weil ihnen meist gar nichts anderes übrig bleibt. Sie haben sich damit wohl abgefunden. Zudem besitzen sie meist auch keine technischen Mittel wie bspw. Elektrozäune oder ähnliches, um Raubtiere wie Bären oder im afrikanischen Fall Löwen abhalten zu können. Dafür haben sie andere, dafür größtteils umweltfreundlichere Methoden wie gute Schutzhunde (bei einem Löwenrudel eher zweifelhaft) entwickelt, um auf ihre Haustiere aufzupassen. Dass sich "unsere" Bauern mal davon eine Scheibe abschneiden können, wäre schon fast zuviel verlangt. Die Angst bzw. die Vorurteile sind einfach noch zu groß und zu weit verbreitet. Wie ich immer gerne sage:" Dummheit ist zwar kein Virus, aber sie verbreitet sich wie einer!". Selbst aufklären lassen sich nur die Wenigsten. Der Mensch kriegt größtteils fast alles in die Grütze. Ich hatte mich schon tierisch darüber geärgert, als sie Braunbär Bruno erschießen ließen, nur weil er ein paar Stalltiere, die weideten, gerissen hatte. Ist doch logisch. Ich würde auch immer die leichtere Beute bevorzugen, sie am schnellsten zu kriegen zu erledigen ist. Ein Reh, Wildschwein oder anderes Waldgetier hat immer noch die Möglichkeit abzuhauen, ein Schaf in einer eingezäunten Wiese dagegen nicht. Aber anstatt eine vernünftige Alternative zu finden, beugt sich die Scheißregierung dem deutschen Pöbel und lässt Braunbär Bruno, der nach über 150 Jahren wieder der erste in Deutschland wildlebende Bär ist, erschießen. IDIOTEN! Aber so sind die Deutschen oder besser gesagt viele Menschen allgemein. Alles, was nicht direkt ins Bild passt, unbequem wird oder geradezu störend ist, wird sofort beseitigt.
LG
Stin