[...] Für Elvira wünsche ich dir ebenfalls alles Gute. Darf ich fragen, wie du das entdeckt hast und welche Untersuchungen gemacht wurden? Danke.
Elvira hatte vor einiger Zeit schon mal ein bisschen Gleichgewichtsprobleme, knickte beim Drehen des Kopfes weg, als wir danach beim Tierarzt waren, konnte dieser aber nichts feststellen und vermutete, dass es vielleicht ein eingeklemmter Nerv im Hals-Nackenwirbelbereich gewesen sein könnte. Da sie danach aber keinerlei Probleme mehr zeigte, haben wir uns keine weitere Gedanken gemacht, zumal die Blicke ins Ohr keine Probleme andeuten.
Dann fiel sie mir eines Abends auf dem Sofa einfach um und konnte nicht mehr geradeaus gehen. Knickte ständig mit den Hinterpfoten weg und fiel einfach beim Laufen um. Der Tierklinikbesuch ergab, dass sie eine schlimme Mittelohrentzündung hatte, die aber auch von außen nicht sichtbar war, denn bei der Erstuntersuchung fiel das nicht auf. Erst das CT, sie musste insgesamt drei Tage in der Klinik bleiben, um weiterführende Untersuchungen zu veranstalten, zeigte das Dilemma - die Entzündung war bereits ins Hirn gedrungen, dadurch die neurologischen Störungen. Sie bekam ein Antibiotikum und Spülungen für die Ohren, ebenso Vitamin B.
Leider musste ich sie räumlich begrenzen, um sie vor sich selbst zu schützen, da sie keinesfalls fallen durfte (zum einen wegen der Verletzungsgefahr, zum anderen, weil der Kopf keine Erschütterungen erleben sollte).
Dadurch musste sie einige Zeit zumindest in den Momenten, in denen ich nicht zu Hause war und hinterherlaufen konnte, im Käfig verbringen. Ich habe einen großen Ausstellungskäfig besorgt, in denen ich ein Klo, ein Bettchen und Futter und Wasser stellen konnte, so dass sie wenigstens etwas Bewegungsfreiheit hatte.
Leider hat sie eine Kopfschiefstellung behalten, sie kann noch nicht wieder richtig springen und ist (jenach Tagesform) etwas unsicher unterwegs, so dass wir viele Decken und Kissen herumliegen haben, ume entuelle Stürze abzufangen.