Es wäre - theoretisch - operabel, da es sich aber um ein Lymphom/Lymphosarkom handelt, würde die erste OP (Entfernung der Lymphknoten im Darmbereich/Bauchraum) zwangsläufig weitere nach sich ziehen, denn wenn der Krebs die Lymphknoten erst einmal erreicht hat oder dort auftritt (und man das nicht zufällig wirklich GANZ im Anfangsstadium entdeckt, was extrem selten ist), ist das im Grunde ein Dominoeffekt.
Es gibt - ähnlich wie in der Humanmedizin - zwar die Möglichkeit einer postoperativen Chemo, die schlägt aber bei Katzen weit schlechter an. Die TÄ in der TK hat mir gesagt, dass ich natürlich diese Möglichkeit hätte. Als ich sagte, dass aber doch die Erfolgschancen bei dieser Art der Behandlung - gemessen am Aufwand und dem, was man dem Tier zumutet - eher gering sind, nickte sie und bestätigte das. Als ich sagte, dass ich das dann nicht machen lasse, erwiderte sie, dass sie das - wäre es ihr Tier - in dem Fall auch so entschieden hätte.
Das hat mich in meiner Entscheidung bestärkt, denn sie hat sich viel Zeit (obwohl die Hölle los war und sie noch zwei andere Notfälle gleichzeitig behandelt hat) genommen und auch lange mit dem/den Onkologen gesprochen.
Leider kenne ich mich mit dem Thema besser aus, als mir lieb ist und ich danke von Herzen dafür, dass man Tiere gehen lassen kann und darf, wenn sie anfangen sich zu quälen, wer das einmal - über Monate - beim Menschen mit ansehen musste, will das niemals wieder jemandem zumuten.