Liebe saurier,
Es tut mir so unglaublich Leid, dass deine kleine Motte an diesem Tumor erkrankt ist. Es erinnert ein wenig an meinen Schnuffi - wir haben ihn ja Not operieren lassen müssen, weil sein Tumor - noch unentdeckt - geplatzt ist. Nach der OP hat er sich auch immer mehr zurück gezogen, fraß aber noch gut und spielte auch gerne. Sein Lieblings Platz war unter'm Tisch oder in der Nähe von uns, er saß eigentlich nur noch selten an seinem begehrten Fenster Platz, von wo er die Vögel beobachten und hinterher schnattern konnte. Auch an den schönen, warmen Tagen, saß er zwar draußen - auch nachts - aber immer unterm Tisch. Er war da, er war süß wie immer, aber auch eher mit sich beschäftigt.
Bei uns hat es fast exakt 3 Monate gedauert, ohne Chemotherapie aber mit Prednisolon, bis wir ihn erlösen mussten - nicht, weil er keinen Lebenswillen mehr hatte, sondern weil die OP aufgrund des Tumorwachstums definitiv das Leben gekostet hätte... er wollte, konnte aber nicht mehr.
Hier war es das maligne
Lymphom, kleinzellig, low grade.
und morgen müssen wir mit unserem anderen Lackfellchen, Nero, mitnehmen zum Tierarzt, weil auch er geschwollene Lymphknoten hat...
Man befürchtet immer das Schlimmste.
Genieß die Zeit, auch wenn es noch so kurz sein sollte - die schönen Momente werden intensiver, die traurigen auch, aber sie alle sind wichtig. Dennoch tut es mir unglaublich Leid, dass du in letzter Zeit so viel schlimmes erleben musstest...
