Es tut mir sehr leid für dich, dass Naomi nicht mehr lebt.
Ich kann verstehen, wie traurig du bist, aber bitte mache dir
keine Vorwürfe. Sie hatte einen großen Freiheitsdrang,
leider ist es dann manchmal so, dass die Katzen
fast jedes Hindernis überwinden - das ist nicht deine Schuld.
Ich würde deinem Sohn vielleicht später doch sagen,
dass sie nicht mehr zurückkommt und dass sie
über die Regenbogenbrücke gegangen ist.
Es gibt für Kinder sehr gut gemachte, Bücher über
den Tod eines geliebten Tieres (such mal bei Amazon),
dann kannst du ihm davon erzählen.
Ich glaube, er wäre traurig, wenn er es doch
auf einem anderen Weg erfahren würde
(insbesondere über seinen Kindergartenfreund,
der vielleicht mitbekommen hat, dass eine Katze
überfahren wurde.) Auch er sollte die Möglichkeit haben.
Abschied zu nehmen. Vielleicht ist er zwar traurig,
aber Kinder gehen damit eigentlich anders um,
sie haben eine viel schönere Vorstellung davon,
was uns nach dem Tod erwartet.
Übrigens finde ich es sehr nett, wie die Finderin
reagiert hat, dass sie direkt zum Tierarzt fahren wollte,
dass sie dich informiert hat, und auch dass sie sich
Gedanken um deinen Sohn macht.
Lass dich von der kleinen Little trösten,
in ihr lebt deine Naomi weiter bei euch.