dazu muss ich mich kurz noch mal melden.
juniper ist journalistin. ich habe sie gefragt, ob mit dem
*veröffentlichen* dieser geschichte z.b im *tierschutz*
oder in der gesetzgebung etwas zum positiven verändert
werden könnte. ob die geschichte *genug aussagekraft*
besitzt, damit es solchen menschen? nicht mehr möglich
ist *tiere zu halten*.
natürlich erst, wenn *vicky* außer gefahr ist, und nur
wenn ihr das möchtet.
lg sabine
hm, also: ich fände es wirklich begrüßenswert, wenn sich durch einen Bericht etwas am Tierschutz verbessern würde. Für diesen Einzelfall würde eine entsprechende Berichterstattung auch wahrscheinlich was Positives bewirken können (wobei sich Richter natürlich nicht von der Presse beeinflussen lassen dürfen. Aber den "Vorbesitzern" - ich mag sie gar nicht so nennen - wird vielleicht ein wenig anders, wenn die Presse bei ihnen klingelt.)
Allerdings glaube ich kaum, dass sich dadurch wirklich die Gesetzgebung verändern lässt. Leider.
Öffentlich Empörung wird es wohl geben, aber Gesetze sind nicht so leicht zu ändern.
Tierquälerei steht ja bereits unter Strafe, das Tierschutzgesetz an sich ist ja in Deutschland schon vergleichsweise gut - wenn auch noch deutlich verbesserungswürdig. Es kommt vor allem auf die Umsetzung des Gesetzes an.
Und selbst, wenn ein Haltungsverbot ausgesprochen wird: Wer garantiert, dass dieses auch durchgesetzt wird? Durchgesetzt werden kann? da liegt nämlich der Haken. Man kann sich relativ einfach Tiere von irgendwoher beschaffen. Wie regelmäßig da Kontrollen durchgeführt werden und was passiert, wenn man gegen ein Haltungsverbot verstößt, weiß ich leider nicht (ich bin mir auch grade unklar, ob in Deutschland überhaupt ein generelles Haltungsverbot ausgesprochen werden kann???)
Öffentlich würde ich die Geschichte an Eurer Stelle schon machen - sofern ihr mögt, natürlich nur.
Ich sehe da noch einen anderen Ansatzpunkt, mit dem ein bisschen was für den Tierschutz getan wäre: So ein Bericht könnte für Aufklärung sorgen: Wie man mit verletzten Fundtieren umgeht, dass *eigentlich* die
Tierarzt-Kosten von der Gemeinde übernommen werden, wo man Fundtiere melden muss, etc. Im besten Falle bringen Eure Schilderungen auch andere Menschen dazu, auf der Straße etwas mehr die Augen offenzuhalten und verletzte Tiere zum
Tierarzt zu bringen - idealistisch gedacht, aber ich bin halt Idealist
