Hallo, ihr Lieben!
Wie ja einige wissen, hat mein kleiner Matzl Herzprobleme. Das wurde schon als kleines Baby diagnostiziert (Herzklappen sind nicht voll ausgeprägt etc.) und bei einer weiteren Untersuchung in der letzten Woche hat sich herausgestellt, dass die Tendenz eher schlechter wird. Es werden noch letzte Testergebnisse abgewartet, dann wird entschieden, ob er schon jetzt in seinen jungen Monaten Herzmedikamente bekommen soll.
Ihm geht es so ansich gut, aber es steht ein großes Problem an, was mich sehr belastet.
Matzl wird langsam ein Kater. Er markiert zwar (noch) nicht, aber er besteigt ständig unseren kleinen Knödl und ist auch so unruhiger als vorher. Er ist im Kastrationsalter.
ABER was mir letzte Woche schon deutlich gesagt wurde, ist, dass er ein erhöhtes Narkoserisiko hat. Die TÄ würde ihn natürlich trotzdem kastrieren lassen, so einfach ist für mich die Entscheidung aber nicht. Ich würde es mir nie verzeihen und ich würde daran zerbrechen, wenn er bei der Kastrationsnarkose sterben würde.
Ich weiß nun einfach nicht, was ich machen soll. Ich fühlte mich selten so hilflos und verzweifelt.
Ihn nicht zu kastrieren bzw. gar nichts zu machen, halte ich für sehr schwierig in meinem Mehrkatzenhaushalt. Zumal es ihn ja auch, momentan auf jeden Fall, unruhig macht. Vor der Narkose habe ich aber panische Angst.
Gibt es vielleicht ganz spezielle Wege, Katzen mit Narkoserisiko zu operieren? Oder gibt es vielleicht (bei Hunden gibt es sowas doch) auch eine chemische Kastrationsmöglichkeit für Kater? Hormonpräparate, oder so? Irgendetwas, was ihm seine Katergefühle nimmt, aber eine Narkose ausschließt? Wie machen das Züchter mit ihren potenten Katern, wenn sie mal nicht im "Einsatz" sind?
Habt ihr irgendeine Idee? Ich bin so verzweifelt und mache mir so große Sorgen, ich hoffe so sehr, dass mir hier jemand helfen kann!!
Liebe Grüße!