• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :(

Diskutiere Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( im Kastration und Sterilisation Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hm... es wäre für die Kastra wirklich gut zu wissen, wie es genau um Knödls Blutdruck steht, weil der ein großes Risiko darstellt... Da mache ich...
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #41
Hm... es wäre für die Kastra wirklich gut zu wissen, wie es genau um Knödls Blutdruck steht, weil der ein großes Risiko darstellt... Da mache ich mir wirklich Sorgen drüber... Vielleicht sollte wenigstens direkt vor der Kastra (also auch vor der Narkose) gemessen werden. Das geht an der Schwanzwurzel in aller Regel recht unproblematisch. Dann ist zwar noch nicht raus, wie die Medis langfristig wirken, aber für die Kastra ist die Langfristigkeit grad nicht so relevant sondern hauptsächlich der akute "Zustand". Auch wirst Du bei ihm immer mal andere Organwerte mit checken lassen müssen, weil hoher Blutdruck die Gefäße und damit auch die Organe schädigt. Das muss sich jetzt noch nicht äußern, die Schäden können sich auch erst später offenbaren. Ich denke wie gesagt, Ginas kaputte Nieren und die stark fortgeschrittene HCM sind auch insbesondere dem abnorm hohen Blutdruck zu "verdanken" *seufz*

Wie lange das mit dem Hormonhaushalt dauert, da habe ich keine Erfahrung. Hatte noch keine Katze, die kastriert werden musste (mein Wuselchen ist ja leider vorher bereits an FIP verstorben :-( und Gina war bereits kastriert, als sie vor 2 Jahren zu mir kam)

Gina hatte mit mir mindestens 7 Besitzer: einer, die sie ursprünglich ins Tierheim abgab, dann 5 Vermittlungen im Tierheim von denen die letzten Besitzer Gina dann über den Tierschutz direkt zu mir vermittelt haben, damit meine kleine Maus nicht noch einmal ins Tierheim muss. Dazu kommt eben noch, dass über die ersten Jahre nichts bekannt ist, niemand weiß, der wie vielte Besitzer der erste Typ schon war. Der hat wohl auch gar nichts weiter gesagt und sie nur mit irgendeiner Ausrede abgeliefert. Tja, mich macht das auch ganz traurig, dass sie so herumgereicht wurde... aber sie ist nun bei mir und hier bleibt sie auch :)

Naja, siehs so. Deine beiden Süßen hätten ihre Probleme so oder so, ob erkannt oder nicht erkannt. Der Unterschied ist, wären sie nicht erkannt, könntest Du vermeintlich sorgenfrei leben, weil Du ja nicht wüsstest, was da lauert. Aber dann wäre die Gefahr auch sehr hoch, dass die Beiden nicht mehr lange durchhalten würden. So bist Du informiert und machst Dir natürlich berechtigterweise Sorgen, aber sie haben nun weitaus höhere Chancen und mit Dir ja auch ein Frauchen, das sehr liebevoll und engagiert ist. Damit ist doch immer noch das beste erreicht, was in dieser Situation erreichbar war. Das ist, was ich mir immer wieder sage und es tröstet mich ein wenig :)

Liebe Grüße

Edit: die Frage bei Knödl ist irgendwie auch, wo man mit der Medikation ansetzen sollte.. Bei Gina genügte das Amlodipin, um auch die Herzfrequenz zu senken und der Blutdruck ist seither perfekt. Beta-Blocker lehnt der Kardiologe ab, so lange es keine nach außen sichtbaren Symptome für die Herzprobleme gibt, damit meinte er zB Symptome eines Lungenödems oder sichtbar eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Das, weil Beta-Blocker das Tier normalerweise herunterfahren und es dann fast nur noch schläft. Auch hat er mir erklärt, dass eine vorzeitige Gabe nahezu keine Wirkung erzielt, abgesehen davon, dass die Herzfrequenz gesenkt wird, was aber eben mit anderen Medikamenten auch bewerkstelligt werden kann. Insbesondere sind Beta-Blocker keine zuverlässigen Blutdrucksenker. Sofern also bei der Kontrolle festgestellt wird, dass der Blutdruck deutlich erhöht ist, sollte evtl. daran gedacht werden, nicht noch zusätzlich einen Blutdrucksenker zu geben sondern stattdessen, da dieser auch die Herzfrequenz verringert. Da Knödl HCM hat, wäre hierfür Amlodipin das Mittel der Wahl.
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #42
Die Hormonumstellung bei Katern dauert so ca. 4-6 Wochen.
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #43
Danke @Streunerhof! Dann habe ich ja doch noch einige schlaflose und geruchsintensive Wochen vor mir! ;-)

Gine, naklar wird er am Dienstag auch nochmal eingehend untersucht vor der OP!! Ich meinte nur, dass der Kardeologe selber die Herzfrequenz erst in ein paar Wochen überprüft, um den Medikamenten halt erstmal eine Chance zu geben. Am Dienstag werden aber beide natürlich nochmal untersucht und gegebenenfalls wird dann auch nochmal Rücksprache mit dem Kardeologen gehalten. Er meinte aber damals bei der Untersuchung, dass er ihn selbst so kastrieren lassen würde, da Vorhof (glaube ich?) usw. so noch sehr gut aussehen würden und es noch nicht o kritisch wäre, als dass es absolut gefährlich wäre, trotz Puls. Aber jetzt ist ja die Hoffnung, dass er niedriger ist, ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt! Und nach der Kastra bekommt Knödl ja auch Entwässerungskapseln für wenige Tage, um das Herz zusätzlich zu entlasten.

Wenn die Herzfrequenz nicht sinkt, werde ich auf jeden Fall mit dem Kardeologen ein ernstes Wörtchen reden und das von dir genannte Medikament vorschlagen. Hoffentlich zeigt er sich gesprächsbereit, es gibt ja auch Tierärzte, die es gar nicht mögen, wenn "Laien" sich einmischen. Und so viele Kardeologen, die auf der Prüfliste stehen, habe ich im Umkreis nicht. Hoffen wir das Beste!

Weißt du denn, warum die Süße so oft herumgereicht wurde? zeigten ihre Krankheiten da schon Symptome? Das ist wirklich zum Heulen. :(( Aber das hat ja Gott sei Dank vor zwei Jahren ein Ende gefunden!!

Wo du gerade die furchtbare Krankheit FIP ansprichst, dazu kamen mir in den letzten Wochen auch meine Gedanken. Ich habe ja bisher zwei meiner Lieblinge an FIP verloren. Wie ich diese Krankheit hasse. Aber das hilft mir momentan auch ein wenig. Die Diagnose FIP ist ein Todesurteil, bei dem meist wenig Zeit bleibt. Die Herzgeschichten sind vielleicht auch ein Todesurteil, aber noch nicht jetzt (wenn dieOP gut läuft) und man kann vor allem auch etwas dagegen machen! Ich fühle mich diesen Herzkrankheiten gegenüber weniger hilflos und erschlagen und das gibt mir ein wenig Mut.

Ohje, ich werde immer nervöser. Wie soll ich bloß die Zeit bis Dienstag und vor allem den Dienstag überstehen? Ich glaube, mein Blutdruck ist mittlerweile auch viiiiieeeeel zu hoch! :oops:
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #44
Sandra, Blutdruck und Herzfrequenz/Puls sind zwei verschiedene Dinge. Meine Sorge gilt in erster Linie dem Blutdruck, wenn der zu hoch (oder manchmal auch zu niedrig, wobei ich bei Knödl letzteres nicht vermute) ist, besteht ein hohes Risiko. Der Blutdruck sollte also vor der OP unbedingt gemessen werden; die Herzfrequenz hingegen ist ja sehr leicht feststellbar. Ich stimme ja zu, dass (in Bezug auf die Herzfrequenz) dem Atenolol Zeit gegeben werden muss um seine Wirkung zu entfalten. Aber ganz unabhängig davon müsst ihr wissen, ob Knödl Bluthochdruck hat, denn wenn das so ist, ist Atenolol nicht das Mittel der Wahl, dann sollte es zuerst mit Amlodipin versucht werden.

Ich verstehe gut, dass Du nervös bist, aber versuche Dich ein bisschen abzulenken und zu beruhigen, weil Deine Katerbande Deine Unruhe ja auch spürt. Sieh es so, die Kastra muss gemacht werden, damit sie eine bessere Chance haben, noch eine schöne lange Zeit bei Dir zu bleiben. Du trägst nun einmal ein recht hohes Risiko wegen der Narkose, aber Du siehst ja auch, was ohne Kastra los ist und das ist ein dauerhaft hohes Risiko. Denk dran, Ginas Herz hat 4 Narkosen überstanden; keine machte ihrem Herzen Probleme. Während der OP muss halt besonders aufgepasst werden und es muss alles bereit stehen, um den Kreislauf zu stabilisieren (d.h. auch intravenöse Infusionen). Aber die beiden Herzchen werden das gut überstehen :-D Mach Dir nicht zu viele Sorgen, was kommt, das kommt, das kannst Du auch nicht verhindern. Aber den Beiden hilft es nicht, wenn Du Angst hast. Ich habe mich damit abgefunden, dass Gina mich zu früh verlassen wird. Ich kämpfe, so lange es Sinn macht und wenn es so weit ist, lasse ich sie gehen. Aber bis dahin genieße ich die Zeit mit ihr und denke nicht mehr groß über das "was wäre wenn" nach. Klar, Narkosen und derlei Risiken werden vermeiden, soweit möglich. Aber wenn nicht vermeidbar, weiß ich genau, die Alternative wäre schlimmer.

Warum meine Maus so oft herumgereicht wurde, verstehe ich wirklich nicht und weiß es auch nicht. Bei den letzten Vorbesitzern ist es klar; Gina kam mit dem großen Kater und den 4 kleinen Enkeln nicht zurecht. Das dürfte aber zu einem Großteil auch an ihrer Schilddrüsenüberfunktion und dem Bluthochdruck gelegen haben, beides macht sehr reizbar. Ihre Schilddrüsenerkrankung wurde erst sehr spät festgestellt, einen Monat, ehe ich sie übernommen habe. Es war gut, dass sie aus dieser stressigen Umgebung heraus kam. Aber zumindest die letzten Besitzer waren sehr lieb und haben sich auch richtig entschieden. Bei mir präsentiert sie sich nun vollkommen anders, sie ist sehr ausgeglichen, nahezu stressresistent, könnte man sagen. Als das Wuselchen hier war, hat sie das gar nicht gestört, mein Wuselchen war der Giftknochen, Gina hat immer nur "geantwortet". Aber wenn der kleine Giftknochen geschlafen hat, ging sie immer ganz leise an den Schlafplatz, schaute sich "das Elend" an, schnupperte und ging wieder weg :-D

Liebe Grüße und Kopf hoch :-D Freu Dich auf die schlaflosen und geruchintensiven Wochen nach der Kastra, denn dann gehts den Zweien gut :lol:
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #45
Hallo Sandra,
ich drücke dir für die Kastration von Matzl und Knödel am nächsten Dienstag
auch ganz fest die Daumen.

Ich kann mir vorstellen, wie belastend deine Situation im Moment ist,
die Angst vor der Operation und der Stress in der Gruppe - und der Gestank.

Bei uns wurde vorgestern mein 12-jähriger Schnauzer operiert, Kastration
und Blasenoperation in einem Aufwasch, das hat mir auch schon wochenlang
Sorgen bereitet. Er hat die Operation jetzt gut überstanden, es geht bergauf.

Ich hoffe für dich, dass du nächste Woche genauso erleichtert deine beiden
Kater abholen kannst und dass sie nach der Hormonumstellung wieder
friedlich mit dem Rest der Familie zusammenleben. Alles Gute für euch. :-D
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #46
Öhm, das zeigt vielleicht, wie durch den Wind ich momentan bin! :oops: :shock: Klar sind das verschiedene Dinge, warum sollte das bei Katzen nicht auch so sein!? Herrje. Allerdings platzt mir dann gleich schon wieder der Kragen, warum der tolle Herzspezialist das dann bitte nicht untersucht hat!? Wie kann denn das sein! Jetzt zweifel ich schon wieder total an dem Menschen! Oder hat er gemessen und hat es nur nicht in die Diagnose geschrieben, weil es noch im Normbereich war!? Ach, ich bin total verunsichert. Wieso kontrolliert der das denn nicht, das ist doch sein Beruf. Vielleicht sollte ich den Termin doch nochmal verschieben? Ach, ich weiß auch nicht, alles doof. :sad:

Deine Einstellung finde ich auf jeden Fall klasse. So werde ich das hoffentlich auch sehen, noch ist die Diagnose aber zu frisch, um so vernünftig damit umzugehen. Ich muss erstmal alles schlucken und verdauen und mich der Tatsache stellen, dass meine Babys mich vielleicht schon ganz bald verlassen werden. Aber die Zeit bis dahin, die sollen sie so gut es geht genießen können.

Leider ist mein Tierarzt gerade im Urlaub, aber ich werde ihn am Montag dann nochmal anrufen und fragen, ob ich den Knödl dann überhaupt zur OP fasten lassen soll, wenn so wichtige Dinge gar nicht untersucht wurden. Ich will ja kein Risiko eingehen. Der normale Tierarzt ist ja auch kein Herzspezialist und wird das mit dem Blutdruck auch nicht hervorragend deuten können und was der Andere dann am Telefon sagt, das ist ja auch nichts Überlegtes. Na mal abwarten.

Aber glaub mir, die Wochen voller Gestank und ohne Schlaf, die dann hoffentlich noch kommen werden, die werde ich genießen. Wenn es meinen Knödl nur mit Pipifleck auf dem Kopfkissen gibt, dann ist das halt so, besser, als ihn nicht zu haben!!


Danke mennemaus! Freut mich sehr, dass euer Hund das so gut überstanden hat! Das war ja sicher auch kein kleiner Eingriff. Das gibt Grund zur Hoffnung!
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #47
Versuch mal den Herztypen dran zu kriegen, denn wenn er den Blutdruck bei Knödl gemessen hat, muss das auch dokumentiert sein. Ansonsten würde ich sagen, nimm ihn erstmal mit zur OP, lass aber vor der Narkose noch den Blutdruck messen (die meisten TÄ haben ein Blutdruckmessgerät, Deiner hoffentlich auch. Immerhin muss doch bei der OP ohnehin alles überwacht werden, wie wollen die das ohne Blutdruckmessgerät ordentlich hinbekommen? Den Wert kann jeder deuten, entweder ist er zu hoch (niedrig), oder er ist es nicht *lach* Bis 170 wird der Blutdruck als unkritisch angesehen, wenn auch evtl. etwas zu hoch (auch bei Katzen ist 120-140 normal). Darüber ist er auf jeden Fall behandlungswürdig. Wie gesagt, Gina hatte über 240! Frag den Herzspezialisten einfach mal.. bei Matzl haben sie doch auch gemessen.

Ja, es ist sehr frisch und damit sind Deine Ängste natürlich sehr präsent. Versuchs vor den Beiden zu verbergen und halte Dich an die Berichte von Sabine und mir :-D Unsere Viecherchen habens ja auch geschafft :) Es wird alles gut, Du darfst jetzt nur nicht in Panik verfallen.

Ich finde Dich aber klasse, wie Du kämpfst und was Du für Deine Beiden in Kauf nimmst, das wollte ich Dir schon lange mal sagen :-D

*drück* Liebe Grüße
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #48
Mit Matzl war ich ja in der Uniklinik. Die haben ja wirklich alles komplett untersucht. Aber da musste ich fast zwei Monate (!!) auf die Untersuchungsergebnisse warten, unfassbar. Deswegen habe ich halt geschaut, ob noch irgendwo in der Gegend ein geprüfter Herztypi ist und dann den Anderen gefunden. Da gab es die Ergebnisse sofort, aber anscheinend ist er etwas schlampig. :-( Heut hat er keine Sprechstunde mehr, ich werde morgen mal versuchen, ihn zu erwischen! *grummel* So ein Doofkopf.

Ja, vor meinen Süßen versuche ich tapfer zu sein, auch wenn es schwer fällt! *seufz* Aber ich muss einfach hoffen und abwarten, es geht ja nunmal nicht anders.

Danke für die Rundumfürsorge! ;-) *drück*
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #49
Och gerne, für irgendwas müssen meine ganzen Erfahrungen ja auch gut sein *lach*

Ich zitiere mal nochmal, weil zu spät ergänzt:
Ich finde Dich aber klasse, wie Du kämpfst und was Du für Deine Beiden in Kauf nimmst, das wollte ich Dir schon lange mal sagen

Ruf ihn morgen mal an und frag nach, ob er den Blutdruck gemessen hat. Wenn nicht, muss irgendwie dafür gesorgt werden, dass das noch geschieht, welcher Arzt das macht, ist egal. Aber es sollte ein Gerät für die Schwanzwurzel sein, weil die wenigsten Katzen eine Messung am "Oberarm" tolerieren..

kleine Anekdote: mein Tierarzt misst immer an der Schwanzwurzel. Als das einmal partout nicht klappen wollte (der Puls wollte nicht weggehen und er konnte das nicht glauben, dass der Blutdruck derart exorbitant hoch ist), hat er es am Oberarm versucht. Gina wurde zur Raubkatze, also nix war. Einige Wochen später war ich mit Gina beim Kardiologen. Der hat dasselbe Gerät und maß am Oberarm. Ohne Probleme, Gina war das reinste Engelchen. Er erzählte mir aber, dass es kaum Katzen gibt, die das so zulassen. Als ich ihm berichtete, dass mein Tierarzt damit an der Schwanzwurzel misst, fiel er aus allen Wolken, weil er gar nicht wusste, dass das mit diesem Gerät auch geht :lol: :lol: :lol:

So, nun kriegst Du noch die Aufgabe, 100x hintereinander zu sagen "alles wird gut", dann glaubst Du hoffentlich auch dran :-D *drück*
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #50
Dann profitiere ich ja aus deinem Leid! Das ist aber nicht nett von mir.

Danke für die lieben Worte! Das ist doch aber ganz normal, das sind doch meine Babys. ;-)

Jep, morgen werde ich den anrufen und dem mal was husten. ;-) Und wenn er das nicht gemacht hat, dann muss sich der Haustierarzt halt überlegen, wie er das hinbekommt, ohne das Knödl ihn zerfleischt. *g*

Aber das ist ja krass, dass deine Süße den einen Arzt ranlässt, den Anderen dafür aber nicht! Auch noch wählerisch, die Kleine! *g*

Ok, dann bin ich heute Abend ja beschäftigt! ;-) Aber das hilft sicher. :)
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #51
Hallo,

bei angeschlagenen Katzen kommt die Inhalationsnarkose in Frage.

auch die Inhalationsnarkose wird mit einer normalen Narkose eingeleitet.
Für ein herzkrankes Tier würde ich vor der OP den Kardiologen fragen und eine OP unter EKG-Überwachung andenken.
Besonders wichtig ist es die Narkose exakt auf das Gewicht des Tieres abzustimmen, der Tierarzt MUß wiegen, nicht schätzen
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #52
Naja, das Problem ist, Blutdruckmessen ist auch beim Kardiologen nicht selbstverständlich. Der eine machts automatisch, der andere nur auf Bestellung. Viele machen nur das, weswegen man auch hingegangen ist, nämlich Ultraschall. An den Blutdruck denken leider auch heutzutage immer noch nur wenige Ärzte, das macht mich immer sehr betroffen, da ich ja nun aus erster Hand weiß, wie fatal die Folgen von Bluthochdruck sein können. Auch zu niedriger Blutdruck ist ein ganz wichtiges Alarmsignal... tja, das muss sich wohl bei den TÄ erst noch in den Köpfen festsetzen...

Ja, das mit Gina war echt ne Nummer, vor allem, da sie ihren Stammtierarzt ja eigentlich mag... aber da wollte sie nicht. Vor dem Kardiologen habe ich mich fast schon blamiert, als ich ihn warnte, dass sie zur reißenden Bestie werden wird, wenn ers versucht. Da saß nun mein Lämmchen und muckte kein bisschen auf, sie musste nicht mal groß festgehalten werden... :lol:

Warum ist das nicht nett, von meinem (Ginas) Leid zu profitieren? Du wünschst es uns ja deswegen nicht herbei. Es besteht ja nun leider, dann ists doch gut, wenn es wenigstens für andere noch einen Nutzen hat, damit bei deren Tierchen vielleicht so schlimme Folgen vermieden werden können... mach Dir da mal keinen Kopf :-D Abgesehen davon hab ich so viele Bücher gewälzt, medizinische Artikel und Zeitschriften gelesen und Extragespräche mit meinen TÄ gehabt... klar alles für Gina, aber warum das Wissen nicht teilen :-D

Knuddel die beiden Süßen mal von mir und grüß sie schön von Gina. Sie lässt ausrichten, dass sie die Kastra auf einer Ar***backe absitzen werden :lol:
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #53
So, hatte jetzt den Kardiologen am Apparat. Hmpf, äußerst unbefriedigend. Er hat den Blutdruck nicht direkt gemessen. Als er mein Schnauben und nach Luft schnappen hörte, beeilte er sich gleich ,eine Begründung zu finden. Er kennt mich schon, wenn ich so nach Luft schnappe, folgt meist ein mahnender Redeschwall. :oops: Also, er meinte, er könne das so gut einschätzen. Beim Knödl und bei HCM generell liegt ein diastolischer Herzfehler vor, die systolische Arbeit des Herzens ist dagegen nicht groß eingeschränkt. Es wäre wohl der Fall hier, dass wegen der stärkeren Verdickung im Herzen (mit fehlt schon wieder der richtige Begriff :-( ) das Lumen (??? Hab ich noch gar nicht gehört, vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden) des linken Ventrikels kleiner werden würde, was halt zur Folge hat, dass es sich nicht normal füllen kann bzw. halt nicht normal arbeitet. Da dadurch der "Herzauswurf" sinkt, also wohl insgesamt weniger aus dem Herzen raus kommt, würde das auch ein Hinweis darauf sein, dass der Blutdruck nicht erhöht sei. Und beim Knödel wäre das wohl deutlich zu sehen anhand der Aufnahmen usw. Außerdem meinte er, dass das Medikament im jetzigen Stadion auch solche Eventualitäten berücksichtigt. Und zur zusätzlichen Herzentlastung würde es ja nach der OP noch Entwässerungskapseln geben, die würden auch einen positiven Effekt auf den Blutdruck haben. Hmmm.

Toll, hab erstmal nur die Hälfte verstanden bzw. beim Telefonat verzweifelt schnell mitgetippt, um mir alles notieren zu können. Und ob das nun irgendwie sinnvoll ist, was er da gesagt hat, weiß ich auch nicht. Fakt ist, ich werde am Dienstag den Haustierarzt darum bitten, den Blutdruck zu überprüfen vor dem Eingriff. Falls er zu hoch ist, kann ich dem Kardiologen dann seine Ventrikellumen und Co. um die Ohren hauen! :-x

Jetzt werde ich versuchen, die Sache aber erstmal aus dem Kopf zu bekommen, um ein schönes WE mit meinen Süßen zu haben. Matzl liegt heute schon wieder den ganzen Vormittag auf meinem Mäusegehege und beobachtet die kleinen Mäuschen dabei, wie sie durch das Gehege wuseln.

*lach* Der Kardiologe wird sich auch seinen Teil gedacht haben! *g* Ja so sind sie, unsere Süßen!

Das stimmt, ich wünsche euch deswegen nichts herbei und so kann dadurch auch noch etwas Gutes getan werden, das ist eine gute Sache.

Ichhabs den Süßen ausgerichtet und sie geknuddelt! ;-) Sie fragen, welche Arschbacke sie denn nehmen sollen?
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #54
Typischerweise nimmt man als Rechtspföter die linke Arschbacke (und andersherum), um zu zeigen, wie "easy" alles ist *lach* :lol:

Tja, in den meisten Fällen wird es sich wohl so verhalten, wie der Arzt gesagt hat, da hat er ja seine Erfahrungen. Aber was mich in einer solchen Situation einzig und allein interessiert, sind die, wenn vielleicht auch wenigen, Fälle, in denen es eben nicht so ist. Und da nervt es mich immer ganz besonders, wenn ein Arzt nicht überprüfen will, weil seine Erfahrungen sagen, dass es meistens so ist. Mich interessiert kein "meistens", mich interessiert einzig und allein meine Katze... Hab das auch schon sehr oft Ärzten klar machen müssen und ich glaube, mit Ausnahme meines Stammtierarztes geht es denen auch sehr auf den Wecker, dass ich da so bestimmend bin. Aber das interessiert mich nicht, hier gehts um MEINE Katze und nicht um irgendwelche Wahrscheinlichkeiten (und Gina hat oft genug bewiesen, dass sie anders ist :roll:) :lol: Mein Stammtierarzt sagt immer wieder, dass ihm das gefällt :-D Aber dem muss ich auch nicht auf den Füßen herumtreten, der macht das alles von alleine :lol:

Gut, dass Du es Dienstag trotzdem vorher prüfen lässt. Ist schnell gemacht und verschafft Klarheit, was in einer solchen Situation wichtig ist, Wahrscheinlichkeiten hin oder her :)

Ja, ich denke auch, mach Dir einfach ein schönes Wochenende, davon haben die Beiden Süßen am meisten :-D Es wird am Dienstag bestimmt alles gut gehen! Kanns nur wiederholen: Ginas Herz hatte mit den 4 Narkosen überhaupt keine Probleme und bei dreien hatte sie dazu ja auch noch den abnorm hohen Blutdruck, den wir eine ganze Zeit lang nicht in den Griff bekommen haben, selbst nachdem er erkannt war.

Hab ein schönes Wochenende mit den beiden Fellnäschen (mit den anderen natürlich auch, keine Frage :-D)

Liebe Grüße
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #55
So, der letzte Abend. *schnief*

Gleich gibt es die Henkersmahlzeit, Thunfisch und Hühnchen für alle. :-( Danach ist Fasten angesagt. Und morgen Mittag ist es dann soweit. Ich bringe die Kleinen gegen 11:00 Uhr weg und ab da geht es dann auch langsam los. Also bitte den ganzen Mittag ab 11:00 Uhr ganz doll die Daumen drücken!

Ich hoffe, ich bekomme überhaupt ein Auge zu heute Nacht. *seufz* Wäre es doch schon morgen um die Zeit!!! Hätte ich doch bloß Gewissheit, dass alles gut läuft.

Mir gehts echt nicht gut im Moment, aber ich beherrsche mich so gut es geht vor den Babys.
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #56
Hey Süße,

ich bin in Gedanken morgen bei dir!
Hoffe du meldest dich mal, ob alles gut gegangen ist.
Also, Daumen und alles andere sind gedrückt. Toi, toi, toi
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #57
Ich drücke Dir auch ganz fest die Daumen für morgen und werde an Dich und Deine beiden Sorgenkinder denken. Es wird alles gut, da glaube ich ganz fest daran :-D

Ganz liebe Grüße,

Gine mit Gina, die ebenfalls ihre Pfötchen drückt
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #58
Ich drücke mit - es wird alles gut.
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #59
Ich drücke auf alle Fälle auch die Daumen, dass alles gut geht. :)
Das wird schon werden, morgen nachmittag hast du zwei duselige
Katerchen, die erst einmal etwas ausschlafen müssen und bald schon
werden sie wieder eure Wohnung unsicher machen - nur das Markieren
ist dann hoffentlich bald überstanden. Viel Glück für morgen! :-D
 
  • Erhöhtes Narkoserisiko vs. Kastration … mein Matzl :( Beitrag #60
Nur noch kurze Zeit, Daumen sind schon im Anschlag.
 
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