Hm... es wäre für die Kastra wirklich gut zu wissen, wie es genau um Knödls Blutdruck steht, weil der ein großes Risiko darstellt... Da mache ich mir wirklich Sorgen drüber... Vielleicht sollte wenigstens direkt vor der Kastra (also auch vor der Narkose) gemessen werden. Das geht an der Schwanzwurzel in aller Regel recht unproblematisch. Dann ist zwar noch nicht raus, wie die Medis langfristig wirken, aber für die Kastra ist die Langfristigkeit grad nicht so relevant sondern hauptsächlich der akute "Zustand". Auch wirst Du bei ihm immer mal andere Organwerte mit checken lassen müssen, weil hoher Blutdruck die Gefäße und damit auch die Organe schädigt. Das muss sich jetzt noch nicht äußern, die Schäden können sich auch erst später offenbaren. Ich denke wie gesagt, Ginas kaputte Nieren und die stark fortgeschrittene
HCM sind auch insbesondere dem abnorm hohen Blutdruck zu "verdanken" *seufz*
Wie lange das mit dem Hormonhaushalt dauert, da habe ich keine Erfahrung. Hatte noch keine Katze, die kastriert werden musste (mein Wuselchen ist ja leider vorher bereits an
FIP verstorben :-( und Gina war bereits kastriert, als sie vor 2 Jahren zu mir kam)
Gina hatte mit mir mindestens 7 Besitzer: einer, die sie ursprünglich ins
Tierheim abgab, dann 5 Vermittlungen im Tierheim von denen die letzten Besitzer Gina dann über den Tierschutz direkt zu mir vermittelt haben, damit meine kleine Maus nicht noch einmal ins
Tierheim muss. Dazu kommt eben noch, dass über die ersten Jahre nichts bekannt ist, niemand weiß, der wie vielte Besitzer der erste Typ schon war. Der hat wohl auch gar nichts weiter gesagt und sie nur mit irgendeiner Ausrede abgeliefert. Tja, mich macht das auch ganz traurig, dass sie so herumgereicht wurde... aber sie ist nun bei mir und hier bleibt sie auch
Naja, siehs so. Deine beiden Süßen hätten ihre Probleme so oder so, ob erkannt oder nicht erkannt. Der Unterschied ist, wären sie nicht erkannt, könntest Du vermeintlich sorgenfrei leben, weil Du ja nicht wüsstest, was da lauert. Aber dann wäre die Gefahr auch sehr hoch, dass die Beiden nicht mehr lange durchhalten würden. So bist Du informiert und machst Dir natürlich berechtigterweise Sorgen, aber sie haben nun weitaus höhere Chancen und mit Dir ja auch ein Frauchen, das sehr liebevoll und engagiert ist. Damit ist doch immer noch das beste erreicht, was in dieser Situation erreichbar war. Das ist, was ich mir immer wieder sage und es tröstet mich ein wenig
Liebe Grüße
Edit: die Frage bei Knödl ist irgendwie auch, wo man mit der Medikation ansetzen sollte.. Bei Gina genügte das Amlodipin, um auch die Herzfrequenz zu senken und der Blutdruck ist seither perfekt. Beta-Blocker lehnt der Kardiologe ab, so lange es keine nach außen sichtbaren Symptome für die Herzprobleme gibt, damit meinte er zB Symptome eines Lungenödems oder sichtbar eingeschränkte Leistungsfähigkeit. Das, weil Beta-Blocker das Tier normalerweise herunterfahren und es dann fast nur noch schläft. Auch hat er mir erklärt, dass eine vorzeitige Gabe nahezu keine Wirkung erzielt, abgesehen davon, dass die Herzfrequenz gesenkt wird, was aber eben mit anderen Medikamenten auch bewerkstelligt werden kann. Insbesondere sind Beta-Blocker keine zuverlässigen Blutdrucksenker. Sofern also bei der Kontrolle festgestellt wird, dass der Blutdruck deutlich erhöht ist, sollte evtl. daran gedacht werden, nicht noch zusätzlich einen Blutdrucksenker zu geben sondern stattdessen, da dieser auch die Herzfrequenz verringert. Da Knödl
HCM hat, wäre hierfür Amlodipin das Mittel der Wahl.