AW: Katzengejammer!
Als erstes - zu dem Maunzen - warst du denn inzwischen mit ihr beim
Tierarzt?
Was deine Miez angeht, wenn das mit den Decken nicht geklappt hat, könnte es doch sein das sie wieder Rollig ist oder?! Da solltest du aber noch mal den Tierarzt gucken lassen weil wir vom PC aus nur vermuten können... mein Schnitte ist auch ein absolutes MIAU Kind und maunzt wegen allem.... wenn sie hunger hat oder schmusen will, wenn sie bock auf spielen hat oder ne fremde Miez vorm Fenster hockt... vielleicht hat deine auch nur so ne Zeit und es geht wieder weg?!
Dem schließe ich mich an.
Und mit meinen 22 jahren darf ich auch mal kindisch sein!
Ich war mit 18 nicht mehr so trotzig, wie du dich jetzt verhältst - das auf dein Alter zu schieben ist eine sehr lahme Ausrede.
Warum wirst du kritisiert? Man sollte meinen, du seist bereits lange genug hier um zu verstehen, dass es genug Elend und sinnlose Vermehrer gibt als dass du dich mit in die Schlange mit einreihen müsstest.
Und wenn du dich selbst schon als manchmal noch kindisch bezeichnet, zweifle ich an deiner Verantwortungsfähigkeit - denn genau der entziehst du dich mit Aussagen wie dem obigen Zitat.
@Kagome, @ Jogiline:
Ich versuche euch hiermit mal die tatsächliche Verantwortung aufzuzeigen, die ihr zu tragen habt - die Gründe, warum ihr hier kritisiert oder runtergemacht (wie ihr es nennt) werdet; was wirklich wichtig ist:
(ich erlaube mir mal das Zitat)
Zum potentiellen Züchter:
(...)
* Man sollte mind. ein Genetikseminar besucht und/oder sich mit der einschlägigen Literatur befasst haben
(...)
* Man sollte einen Tierarzt haben, der einem kompetent zur Seite steht und das ist nicht bei jedem Tierarzt so (das soll keine Kritik sein, ich finde, kein Tierarzt kann alles wissen, daher einen suchen, der sich mit Katzenzucht auskennt!). Er muss um den Geburtstermin herum jederzeit abrufbar sein.
* Man sollte einen großen Batzen Kohle auf die hohe Kante legen, denn es kostet erst einmal eine Menge Geld, (...) die Kitten nach der Geburt (die evtl. durch einen kostenintensiven Kaiserschnitt geschah) gut zu versorgen (futtertechnisch und medizinisch) und wenn sie einem wegsterben, was leider immer einmal passieren kann, bekommt man auch "nichts mehr rein". (Ich weiß, das klingt brutal, aber auch das muss man sich klar machen!).
* Man sollte sich mit der Geburt von Katzen auskennen (abnabeln, absaugen, ggf. Notfallgriffe kennen, ...) und alle Gerätschaften, die man dazu braucht, im Hause haben, ebenso eine Waage, um die Kleinen dann regelmäßig (ein- bis zweimal am Tag) zu wiegen.
* Auch mit dem Zufüttern sollte man sich auskennen und auch hier die entsprechenden Utensilien bereit halten.
* Gut wäre es, wenn es der Beruf zulässt, dass man um den Zeitpunkt der Geburt Urlaub nehmen kann, denn wenn man zufüttern musst, dann alle zwei Stunden rund um die Uhr!
* Weiterhin sollte man sich schlau machen, was eine trächtige und dann säugende Katze an Mineralien etc. zusätzlich zum Futter braucht, was die Kitten brauchen und fressen sollten.
* Auch sollte die Wohnung und Einrichtung kittengerecht sein.
* Es sollte einem nichts ausmachen, wenn der potente Kater oder die rollige Katze in die Wohnung pinkeln.
* Man muss damit leben können, die Tiere herzugeben und ggf. auch gehen zu lassen, für mich mit einer der schwersten Punkte.
Dann zu den Katzen:
* Also, zuerst sollte man eine Zuchterlaubnis von Züchter der Katzen, mit denen man züchten will, haben. Zuvor sollte man noch nachforschen (oder sich bei erfahrenen Leuten erkundigen), was in den Linien der Tiere steckt, damit einen keine (bereits bekannten) bösen Überraschungen einholen.
(...)
* Die Tiere sollten alle gängigen medizinischen Tests durchlaufen und kerngesund sein.
* Da es bei unterschiedlichen Rassen so etwas wie Blutgruppenunverträglichkeiten gibt, musst man auch wissen, welche die eigenen haben.
* Kitten sollten nur grundimunisiert und nicht vor der 12. Woche das Haus verlassen (möglichst zu zweit oder zu einer weiteren Katze hinzu).
(...)
Auch wenn ich FWWK züchten möchte, sollte ich viele der Punkte beachten, denn auch diese verdienen einen BESTENS vorbereiteten Menschen und auch für "nur mal einen Wurf" muss man sich genauso vorbereiten, als wenn man mehrere Würfe machen möchte.
(...)
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass ihr bei Weitem nicht alle wichtigen Punkte erfüllen könnt -
Jemandem, der auf verantwortungsvolle Weise anfangen möchte zu züchten, sich Informationen holen, sich Wissen aneignen will, dem werden hier gewiss weder Steine in den Weg gelegt, noch wird er rausgeekelt oder Ähnliches
- und auch, wenn man "nur ein Mal" werfen will, muss man genauso verantwortungsvoll handeln und gründlichst informiert und auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.
Zumindest die Katzen Kagomes stammen, soweit ich das mitbekommen habe, vom Bauernhof - so und jetzt beweise mir, dass du weißt, dass deine Katze

nicht genetisch vorbelastet sind - das kannst du bei Bauernhofkatzen einfach nicht.
Das bedeutet nicht, dass sie m.E. weniger Wert sind als eine Rassekatze - das sind sie bestimmt nicht - aber nicht jede Katze ist zur Zucht geeignet (und damit auch nicht zum "Einmalwurf").
Und bevor jetzt das Thema "die Kitten sind dann wenigstens nicht überzüchtet" o.ä. aufkommt - schwarze Schafe und somit Überzüchtungen kommen (leider) überall in der Tierwelt in Zuchten vor, nicht nur bei Rassekatzen und verantwortungsvolle Züchter wissen darum und achten dementsprechend penibel genau darauf, dass dem nicht so ist - dies ist also kein Argument.
@Kagome und Jogiline:
Kennt ihr euch genug mit Genetik, Blutgruppen etc. aus? Haben eure Katzen alle wichtigen Untersuchungen (
PKD,
HCM etc.) durchlaufen, sodass ihr sicher sein könnt, dass die Kitten sicher gesund auf die Welt kommen?
Habt ihr fachkundige Leute an der Hand, die euch 24h Tag und Nacht beistehen und das Geld, falls eins oder mehrere Kitten doch krank werden sollten, alle Kosten - sei es im zwei- oder (hohen) dreistelligen Bereich - zu tragen?
"Den Kater ein Mal auf die Katze lassen" eben damit sie
ein Mal Kitten bekommt, ist verantwortungslos, wenn man o.g. Punkte nicht alle erfüllt (und eigentlich wären das noch viel mehr wichtige Punkte) und zum anderen ist die Aussage, die ich gelesen hatte von Jogiline, dass eine Katze ein Mal geworfen haben muss, damit sie ein vermindertes Krebsrisiko hat, ein altes Ammenmärchen und das wüsste sie, wenn sie sich vorher genauestens informiert hätte.
Grüßle,
Armitage