sog. Lockstoffe im Futter

Diskutiere sog. Lockstoffe im Futter im Nassfutter Forum im Bereich Katzenfutter; Hallöchen! Da wir heute in einem anderen Thread zum Thema Futter auf die Frage kamen was denn nun Lockstoffe sind, möchte ich die Frage gerne mal...
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #1
Armitage

Armitage

Ehren-Mitglied
Beiträge
3.864
Reaktionspunkte
8
Hallöchen!

Da wir heute in einem anderen Thread zum Thema Futter auf die Frage kamen was denn nun Lockstoffe sind, möchte ich die Frage gerne mal so in den Raum stellen.

Man hört ja immer wieder, dass in diversen (Billig-) Futtersorten süchtig machende Lockstoffe enthalten seien, aber bisher hat noch niemand explizit gesagt was das sein solle oder was er unter Lockstoffen versteht.
Nun habe ich bisher noch nie etwas darüber gelesen und kann mir auch kaum vorstellen was darunter zu verstehen ist - zumal das auch nirgends angeführt wird wenn wieder die etwas schwammige Aussage "da sind Lockstoffe drin" getroffen wird.
Zusätze wie Zucker können es kaum sein, da Katzen doch nicht süß schmecken (der wird meines Wissens in erster Linie des Aussehens wegen verwandt, schließlich kauft Dosi das Futter und Durchschnittsdosi geht danach was für Menschenaugen appetitlich aussieht).

Gibt es Lockstoffe und - falls ja - was ist darunter verstehen?
Ist das Thema ein weiteres Ammenmärchen wie "eine Katze soll ein Mal im Leben Juge bekommen/ mindestens ein Mal rollig gewesen sein"?
Gerne natürlich mit Angaben zu Bezugsquellen. :)


Grüße,
Armitage
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #2
Hallo Mel,

ich melde mich mal auf deine Frage :razz:
Also Ja es gibt Lockstoffe. Es sind unter anderem Abfallfette, z.B. altes Bratfett oder Digest.
Digest wird gewonnen, indem zunächst Nahrung mit Verdauungsenzymen versetzt wird, die Nahrung also "anverdaut" wird. Der daraus gewonnene Saft wird dann zusammen mit Fett zum besprühen für Futter verwendet und zieht Katzen meistens stark an.
Es gibt aber auch noch andere Stoffe, die als Lockstoff verwendet werden.
Künstliche Farb -und Geruchsstoffe gehören übrigends auch schon zu den Lockstoffen.

Und Ja es wird auch Zucker als Lockstoff verwendet. Katzen können zwar kein Zucker schmecken, da
einem Gen 247 Basenpaare fehlen - es ist also defekt. Das für das Zuckerschmecken
erforderliche Protein kann deshalb gar nicht gebildet werden. Trotzdem mögen Katzen diesen "anderen" Geschmack furchtbar gerne. Hört sich komisch an, ist aber so.

Wenn man dann auch noch hört ,dass viele Billig Futtermarken sogar Kot, Klärschlamm,Hirn, Blut, Knochen, Wolle, Horn, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Darm, Schnäbel oder ähnliche Abfallstoffe enthält, dann staut sich bei mir immer eine riesen Wut.:evil: Denn es ist erlaubt! Hersteller dürfen nämlcih im Prinzip Alles verwenden!



Liebe Grüße Rina
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #3
Ich halte es für ein Ammenmärchen und die Aufschrift "Ohne Lockstoffe hergestellt" o.ä. einiger Hersteller für einen geschickten Werbetrick. In der ARD gab es Anfang 2009 eine kurze Reportage über Katzenfutter, Akzeptanztests bei Katzen usw. Auch ein Lebensmittelchemiker im Labor kam dabei zu Wort und der sagte sinngemäß, dass Lockstoffe im Futter verboten seien.

Jetzt kann das Argument kommen, aber wenn sie es dennoch tun? Das halte ich aber für abwegig, wenn nicht sogar Geschäftsschädigend, sollten solche Machenschaften an die Öffentlichkeit kommen.

Das einzige, was ich über Lockstoffe gefunden habe, ist von Stiftung Warentest 09/2008

Fragen, Mythen und Irrtümer

Sind Suchtstoffe im Fertigfutter?
Die genauen Rezepturen kennen zwar nur die Anbieter, aber Drogen sind in der Tierfutterproduktion definitiv verboten, obendrein viel zu teuer und vor allem überflüssig. Katzen fressen häufig nur das, was sie kennen und was ihnen schmeckt. Manche reagieren sogar beleidigt, wenn etwas anderes in den Napf kommt, dann hungern sie lieber. Bekommen sie dann wieder das gewohnte Futter, stürzen sie sich regelrecht drauf. Beim besorgten Menschen kann so der falsche Eindruck der Futterdroge entstehen.

Quelle: Stiftung Warentest/Testheft September 2008

Zucker wird, so auch mein Wissenstand, zum "Schönfarben" eingesetzt. Whiskas z.B. nennt auf seiner HP 0,5 %. Das wären in einer 400 g Dose 2 g, was ca. 2/3 eines Würfelzuckerstückes von 2,95 g entspricht (gerade auf der Feinwaage abgewogen). Ob das reicht, den Geschmack zu verändern, kann ich nicht beurteilen, dazu müsste ich wohl selbst probieren und das verkneife ich mir. Meine Erfahrung ist nur, wie schon im anderen Thread geschrieben, dass meine Kater Futter mit Zuckeranteil völlig kalt lässt.

Edit
Magen-, Darm- und Blaseninhalt, gefüllte Mägen, Därme und Blasen fallen in die Kategorie 2 (Rind sogar Kategorie 1) der Nebenprodukte und dürfen lt. Futtermittelverordnung nicht verwendet werden.

 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #4
Hier mal ein Verfahren super beschrieben, wie manche Hersteller zB Lockstoffe einsetzen können und auch tun:



Whiskas bestätigt auf Nachfrage, dass es sich bei den 0,5% nur alleine um den Einfachzucker handelt. Was ist dann mit dem enthaltenen Fruchtzucker und Malzzucker.
Naja Whiskas erzählt ja auch auf seiner Seite, dass Rohfütterung völlig ungesund wäre... :razz:

Der Stifzung Warentest bringt gar nichts, denn sie schreiben ja selbst, dass die genauen Rezepturen nur der Hersteller kennt und Drogen sind nicht im Futter zu finden. Bei keinem Futter das ich kenne.

Aber hier gehen die Meinungen wieder ausseinander, es ist und bleibt halt ein Streit -und Diskutiert Thema. Genau wie ich hier ständig Menschen habe, die nicht glauben wollen, dass zB Whiskas etc nicht das beste Futter ist. Jeder macht halt seine eigenen Erfahrungen ;-)

Lieben Gruß Rina

Ps. Hoffe ich habe damit nicht schon wieder eine Diskussion ausgelöst, die eigentlich so nicht sein soll!
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #5
Jetzt wäre die Frage zu klären, ob Geschmacksverstärker gleichzusetzen sind mit (süchtig machenden) Lockstoffen.

In dem von Rina geposteten Link ist von einem "VERFAHREN ZUR VERBESSERUNG DES GESCHMACKS VON KATZENFUTTER" die Rede. Wenn ich das richtig verstanden habe, soll Trockenfutter, dass an sich "fade" schmeckt, dadurch akzeptebel gemacht werden.

Produkte in Trockenform oder mit geringem Wassergehalt (weniger als 15% Wasser) haben den höchsten Nährstoffgehalt,. und ihre Verpackung ist am billigsten. Sie sind am leichtesten handzuhaben, jedoch am wenigsten schmackhaft.

Trocken- und Halbtrockenprodukte werden im allgemeinen bevorzugt, weil sie nahrhafter, leichter zu verpacken und handzuhaben sowie billiger in der Herstellung sind. Viele Tiere, insbesondere Katzen, sind jedoch wählerisch beim Fressen, was ein hohes Maß an Schmackhaftigkeit erforderlich macht. Es ist daher nach wie vor notwendig, schmackhafteres Futter herzustellen, das einen niedrigen Wassergehalt aufweist.

Da ich auf die leichtere Handhabe mit Trockenfutter weitestgehend verzichte, es nur für Bewegungsspiele einsetze, habe ich mich noch nicht so sehr damit beschäftigt. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass solche Produkte, die hauptsächlich aus pflanzlichem bestehen, ein spezielles "Tuning" brauchen.

Naja Whiskas erzählt ja auch auf seiner Seite, dass Rohfütterung völlig ungesund wäre...
Ähm, wenn ich Masterfood/Mars wäre würde ich das auch erzählen. Die werden sich doch nicht das eigene Wasser abgraben.
Das erzählen im übrigen auch viele Tierärzte, manche raten sogar dazu, Freigängerkatzen gefangene Mäuse abzunehmen, das die schädlich seien. Letzten Sommer hatte ich ein interessantes Gespräch mit der dortigen Ernährungsberaterin über Nass- contra Trockenfutter. Die hätte mich auch am liebsten für verrückt erklärt, weil ich Nassfutter für meine Katzen bevorzuge.
Meine Meinung, man sollte die Informationen sammeln und als mündiger Mensch seine Schlüsse daraus ziehen.

Drogen sind nicht im Futter zu finden. Bei keinem Futter das ich kenne.
Das Wort Droge werte ich als Übertreibung des Autors. Ersetze Droge durch Sucht- oder Lockstoff und wir sind wieder beim Thema. Häufig wird schließlich gesagt, Futter ABC enthält Lockstoffe, die süchtig machen und Katzen wollen dann nichts anderes mehr.

Whiskas bestätigt auf Nachfrage, dass es sich bei den 0,5% nur alleine um den Einfachzucker handelt. Was ist dann mit dem enthaltenen Fruchtzucker und Malzzucker.
Ich habe in irgendeinem Forum gelesen, in den Organen und dem Blut der Maus befänden sich auch ca. 2 % Zucker. Ich google schon seit Tagen nach einer zuverlässigen Quelle, die die genaue Zusammensetzung einer Maus nennt. Leider habe ich bislang nichts gefunden.

Ach und ich vermute mal, eine Diskussion ist von Mel gewollt, sonst hätte sie wohl nicht diesen Thread eröffnet.
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #6
Klar ist eine Diskussion erlaubt, aber eine die nicht ausartet wie bei den letzten Malen, denn wie gesagt, es ist und bleibt ein Streitthema. ;-)
Dies war ein einziges Verfahren, dass ich zur Klärung "benutzt" habe, um zu zeigen, dass es kein Ammenmärchen ist.
Diese tollen Berater kenne ich auch, das ist manchmal echt unglaublich, was die einem erzählen wollen!
Das die Maus Zucker enthält stimmt, je nachdem, was sie gefressen hat, mal stärker und mal schwächer. Das Problem ist, dass du pro Portion zB Whiskas, das an Zucker verfütterst, was die Katze pro Tag ab kann.
Die Menge machts und vorallem was das für eine Zuckerart ist.

Die Deklaration auf der Futterpackung ist Pflicht und muss den Richtlinien des Landes entsprechen, in denen das Futter hergestellt wird. Also unterliegt Futter aus anderen Ländern deren Richtlinien und wird nur ins Deutsche übersetzt!
Was ich nicht verstehen kann und unmöglich finde. Außerdem weisen "wir" darauf hin, daß Tierfutterhersteller nicht zur Volldeklaration der Inhaltsstoffe verpflichtet sind.
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #7
Für mich gehören Geschichten von Lockstoffen im Futter zu den vielen Urbanen Legenden die in Verbindung mit Katzenfutter im Umlauf sind. Denn zunächst muss man doch mal definieren, was sind eigentlich Lockstoffe. Nun ist es zwar durchaus richtig das bestimmte Zusätze speziell dafür verwendet werden, ein Futter für Katzen ansprechender, zu machen, aber sowas ist sogar in der menschlichen Lebensmittelindustrie durchaus üblich. Das ist zunächst mal eine einfache Feststellung ohne jegliche Wertung des Sachverhaltes.

Die wichtige Frage müsste aber eigentlich lauten, gibt es süchtig machende Geheimlockstoffe, die man nur einen Futter zugeben braucht und schon stopfen alle Miezen sich das Futter hinein. Allein aus logischen Gründen ganz klar ... Nein! Wenn es sowas gäbe, weshalb gibt es dann soviel Mäkelkatzen die mal dieses mal jenes Futter nicht fressen. Und selbst die Zusatzstoffe die tatsächlich beigemengt werden, haben nicht auf alle Katzen gleichermassen Einfluss. Dafür ist allein der Geschmack bei Katzen viel zu unterschiedlich. Nur mal als Beispiel, Salem frisst kein, bzw. kaum Thunfisch und isst auch Putenfleisch nur unter Protest, Floyd hat noch niemals auch nur das kleinste Stückchen Trockenfutter gefressen, würde stattdessen aber sogar rohe Kartoffeln oder Zwiebeln fressen, wenn wir ihn lassen würden.

Wenn man dann auch noch hört ,dass viele Billig Futtermarken sogar Kot, Klärschlamm,Hirn, Blut, Knochen, Wolle, Horn, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Darm, Schnäbel oder ähnliche Abfallstoffe enthält, dann staut sich bei mir immer eine riesen Wut.:evil: Denn es ist erlaubt! Hersteller dürfen nämlcih im Prinzip Alles verwenden!
Also ehrlich gesagt glaube ich das absolut nicht. Lies dir einfach mal das Futtermittelgesetz durch. Ein Betrieb der sowas machen würde, begeht demnach eine richtige Straftat. Das ist kein Kavaliersdelikt mehr.

Abgesehen davon ist gegen Knochen, Horn, Gewebe, Sehen, Haut, Darm und ähnliche Dinge auch gar nichts auszusetzen, denn in der Natur fressen Katzen auch Mäuse mit allen Drum und Dran. Von reinen Muskelfleisch allein kann keine Katze überleben. Lediglich die Menge der einzelnen Zutaten ist entscheident.

Hier mal ein Verfahren super beschrieben, wie manche Hersteller zB Lockstoffe einsetzen können und auch tun:
Auch das dürfte wenig mit den Lockstoffen zu tun haben, von denen eigentlich die Rede ist. Wobei die Zutatenliste sowie die Art der Zusammensetzung und Aufbereitung in der Tat kritisch betrachtet werden muss, das ist ganz klar. Aber wie gesagt, eigentlich geht es um eine Art Geheimzusatz den die Hersteller nur zugeben brauchen und der dazu auch noch süchtig macht und nicht um "normale" geschmacksverbessernde Zutaten, egal welcher Art. Das solch ein Futter nicht optimal ist, ist meiner Meinung wieder eine ganz andere Sache, aber darum geht es eigentlich nicht.

Whiskas bestätigt auf Nachfrage, dass es sich bei den 0,5% nur alleine um den Einfachzucker handelt. Was ist dann mit dem enthaltenen Fruchtzucker und Malzzucker.
Naja Whiskas erzählt ja auch auf seiner Seite, dass Rohfütterung völlig ungesund wäre... :razz:
Das Thema "Whiskas = Garstigfutter" wie es immer so schön heisst, ist insgesamt eine einzige grosse Urbane Legende. Whiskas ist nicht besser aber auch nicht schlechter als hunderte andere einfache Katzenfuttersorten. Und vor allen ... noch niemals, ich betone noch niemals wurde ein Test veröffentlicht bei dem Whiskas mit schlecht oder ungenügend abgeschnitten hat. Dennoch halten sich die Gerüchte hartnäckig. Wobei ich nochmal betonen möchte, des es nicht darum geht ob Whiskas gut ist oder nicht. Es geht lediglich darum ob Whiskas für Katzen völlig ungeeignet ist.

Der Stifzung Warentest bringt gar nichts, denn sie schreiben ja selbst, dass die genauen Rezepturen nur der Hersteller kennt und Drogen sind nicht im Futter zu finden. Bei keinem Futter das ich kenne.
Das Problem ist eben, das man Futter lediglich nach seinen genauen Inhaltsstoffen untersuchen kann. Also bsw. Phosphor, Eisen, Magnesium, Kalzium, Fette, enthaltene Vitamine usw. Was man nicht herausfinden kann, ist die genaue Rezeptur. Zum Beispiel ob das Kalzium durch zerriebene Krallen und Hufe beigemengt wurde, oder lediglich als reine Chemikalie als Pulver. Allerdings stellt sich dabei auch die Frage ob das überhaupt wichtig ist.

Mich persönlich ärgert ehrlich gesagt immer wieder die Art und Weise, mit der solche Diskussionen geführt werden. Letztlich ist es immer wieder das Gleiche. Glauben kann jeder Mensch an was er will. Das kann ihn niemand verbieten. Aber eine Behauptung sollte schon bewiesen werden.
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #8
Ich muss ja Gott sei Dank nichts beweisen... wie schon gesagt, jeder macht seine eigenen Erfahrungen.
Gehe mal zur Ernährungsberater für Tiere, die werden dir schon einige Sachen erzählen!
Wie schon gesagt, wenn das Futter wo anders hergestellt wurde, dann darf da auch so ein Müll rein. Hills hat es mal wieder bewiesen, in dem man Paracetamol Reste im Futter gefunden hat, oder der Orijen Skandal. Tut aber hier grad nichts zur Sache.
Danke ich kenne die Verordnungen und Gesetzte ;-)

Knochen, Horn, Gewebe, Sehen, Haut, Darm und ähnliche Dinge sind auch ok, aber nur in einem gewissen Maße.
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #9
Danke, Frank. Das kann ich komplett so unterschreiben.

Es ranken sich einige Legenden um das Thema Katzenfutter.
Gab es da nicht auch mal die Mär von gemahlenen Autoreifen im Futter ?

Ich gebe zu, zuweilen falle ich selbst auf diese Geschichten herein. Weil sie so schön eingängig sind. Aber beim Hinterfragen bleibt meist davon nicht viel übrig. Grade was Klärschlamm u.Ä. im Futter betrifft, lohnt es sich mal die Futtermittelverordnung zu studieren.

Bei all unseren Lebensmittel-/Futterskandalen wie wahrscheinlich ist es, dass Hersteller jahrzehntelang auf das Gröbste gegen die Gesetze verstoßen und keinem fällt es auf ?

Rina, ich finde schon, dass man auch was "beweisen" muss, wenn man Behauptungen in den Raum und zur Diskussion stellt.

Und "Gehe mal zur Ernährungsberater für Tiere, die werden dir schon einige Sachen erzählen! " ist genau das, was ich unter Legendenbildung verstehe. Der hat aber gesagt, das sagen aber alle.. sind halt keine Tatsachen, sondern Hörensagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #10
Naja, der Orijen-Skandal war australisch hausgemacht. Der hatte nichts mit der Herstellung bzw. Inhaltsstoffen zu tun. Wenn nach australischem Gesetz eingeführte Nahrungsmittel bestrahlt werden müssen und dazu eine vermutlich zu hohe Dosis genommen wurde, was soll man dazu noch sagen.
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #11
Sorry aber ich bin Vetragsgebunden. Mein "Chefchen" wäre nicht gerade entzückt darüber, denn alle Infos und Seminare bekomme ich durch ihn. Denn es ist ziemlich schwer, sich da durch zu boxen und selbständig zu sein. Da kann man schon mal jede Hilfe gebrauchen. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt ich will hier Werbung machen. Schließlcih habe ich noch in keinem Beitrag das Büro erwähnt! Bin hier als Privat Person! ;-)

Den Orijen Skandal fidne ich sehr schlimm, da das Futter auch direkt importiert wurde.
Es fällt schon schwer noch irgendwas zu glauben, der eine sagt das, der andere das...
Ich glaube, es bleibt immer ein Rätsel. Man kann schon sehr vieles Aufdecken, aber wann die Hersteller da was rein tun, weiß wohl Keiner. Mit den Zusatzstoffe kann sich das Monatlich ändern. An jedem Futter ist irgendwas dran, was nciht sein sollte. - da sind wi runs glaube ich einig ;-)
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #12
Ich bin gerade dabei "Katzen würden Mäuse kaufen" zu lesen. Ich glaube auch nicht alles, was Herr Grimm schreibt, aber einiges wird schon stimmen. Und wenn ich sehe, wie süchtig meine Emma nach Trockenfutter ist (wenn ich die Trofutüte raushole, vedrängt sie die beiden 6kg-Kater, rennt wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung und kratzt mir die Hände blutig, um an den "Stoff" zu kommen), dann kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass manche Futterhersteller keine Tricks anwenden. Bei Trockenfutter wird das Fett wohl außen auf die Stückchen aufgesprüht, um sie für die Katzen besonders attraktiv zu machen.
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #13
a) das mit dem Fett besprühen und b) riecht Trockenfutter um ein Vielfaches intensiver als Nassfutter. Es ist ja auch konzentrierter. Das macht es natürlich wesentlich interessanter als Nassfutter.
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #14
Ich habe hier zwei, die in Sachen Trockenfutter nicht unterschiedlicher sein könnten.

Sultan stürzt sich auf alles, was raschelt, staubt und knackt. Dem ist es auch vollkommen egal, um welche Sorten oder gar Hersteller es sich handelt. Hauptsache trocken und rein damit.

Pascha dagegen hat eine bevorzugte Sorte und was anderes kommt nicht in den Kater rein. Lieber verzichtet er ganz. Es ist schon vorgekommen, dass Pascha ein Bröckchen von "Sultans Sorte" gefunden hat (falls der wirklich mal was übersehen hat), aber gefressen wurde es nicht.

Gab es da nicht auch mal die Mär von gemahlenen Autoreifen im Futter ?
Die kenne ich noch nicht :shock: Mir ist nur die mit dem Altöl geläufig. :roll:
 
  • sog. Lockstoffe im Futter Beitrag #15
Es fällt schon schwer noch irgendwas zu glauben, der eine sagt das, der andere das...
Ich glaube, es bleibt immer ein Rätsel. Man kann schon sehr vieles Aufdecken, aber wann die Hersteller da was rein tun, weiß wohl Keiner. Mit den Zusatzstoffe kann sich das Monatlich ändern. An jedem Futter ist irgendwas dran, was nciht sein sollte. - da sind wi runs glaube ich einig ;-)
Jepp, absolut. Wobei ich ja auch immer wieder sage, das Futtermittelgesetz ist leider nicht mal das Papier wert auf das es gedruckt wurde, zumindest bei Haustieren. Denn das Gesetz wurde hauptsächlich für die Viehhaltung in der Landwirtschaft gemacht. Gerade wenn es um menschliche Ernährung geht, wird jeden Landwirt ganz genau vorgeschrieben, wieviel Vitamine ein Rind pro Tag bekommen soll und darf. In Bezug auf Haustiere steht allerdings kaum etwas Nennenswertes darin. Und gerade bei der Zusammensetzung von Katzenfutter, z.B. den so wichtigen Fleischanteil, schweigt sich das Futtermittelgesetz leider aus.

Ich sage es mal ganz ehrlich, nach etlichen Jahren der vergeblichen Suche und auch einigen Entäuschungen haben wir uns nach Rücksprache mit unseren Tierarzt aus der Futterdiskussion ausgeklinkt. Wir sind zusammen mit unseren Tierarzt der Meinung, das bsw. ein ständiger Futterwechsel weitaus negativere Auswirkungen als die Zusammensetzung mancher Sorten hat. Deshalb bekommt Salem und Floyd auch nur eine Futtermarke und ab und zu rohes Fleisch als Leckerlie.

Ich habe hier zwei, die in Sachen Trockenfutter nicht unterschiedlicher sein könnten.

Sultan stürzt sich auf alles, was raschelt, staubt und knackt. Dem ist es auch vollkommen egal, um welche Sorten oder gar Hersteller es sich handelt. Hauptsache trocken und rein damit.

Pascha dagegen hat eine bevorzugte Sorte und was anderes kommt nicht in den Kater rein.
Wie ich schon sagte, bei uns ist es noch schlimmer. Salem bekommt ab und zu ein paar Stückchen Trockenfutter als Belohnung, da stürzt er durch die halbe Wohnung um auch ja kein Stück zu verlieren. Floyd hat dagegen noch niemals ein Stück Trockenfutter gefressen. Trockenfutter ist bei Floyd so ziemlich das Einzige was wir tonnenweise offen in der Wohnung herumstehen lassen könnten. Mit der Konsistenz kann es übrigens nichts zu tun haben. Vorige Woche habe ich Floyd gerade noch rechtzeitig dabei erwischt wie er eine grosse Büchse Teichfischfutter geöffnet und sich bedient hat.
 
Thema:

sog. Lockstoffe im Futter

sog. Lockstoffe im Futter - Ähnliche Themen

Eine bewegende Einzelhaft Geschichte: Liebe Foris, Liebe Ratsuchende, Lieber User der Einzelkatzenhaltung, ich möchte hier gerne, weil ich mich gut aufgehoben fühle, meine eigene...
Mein Jacko...einfach weg...: ...er ist einfach gegangen, einfach so. Ohne jegliches Zeichen. Am Samstag saßen wir noch zusammen im Garten und ich holte meine Kamera um ein...
Richtig füttern: Hallo zusammen. ich habe schon seit ich klein bin Katzen, aber nie haben sich meine Eltern oder später ich Gedanken über die...
Vergesellschaftung: Ist ihr Verhalten normal?: Hallo ihr Lieben. Ich weiß, dass es dieses Thema sicherlich schon recht häufig hier im Forum gab, doch ich hoffe einfach, dass ihr mir eine...
Darum gutes Futter...: Hidiho, auf Wunsch einiger Foris nunmal allgemeine Infos über Katzenfutter... Die Rede war seinerzeit von Sorten wie Whiskas, Kitekat, Royal...
Oben Unten