Liebe Anne,
leider kann ich Dir nichts positives berichten!..
Mein Jamie musste am 26.08. eingeschläfert werden!
Aber von vorne:
Dein Fall hört sich genauso an wie meiner, allerdings mit mehr "Aufwand".
Bei Jamie fing es es auch mit dem tränenden Auge und der Zahn-OP an.
Diese verlief auch sehr gut, auch bei der Nachuntersuchung zwei Tage später war alles ok.
Als aber die Schwellung nach 1 1/2 Wochen noch immer nicht weg war, gingen wir nochmal hin.
Da sagte mir der Arzt dann dass es wohl ein Tumor ist, weil das so schnell gewachsen ist. Es wurde weder Röntgen noch eine Gewebeprobe unternommen, daher bin ich dann zu einem anderen Tierarzt.
Er bekam dann Metacam als Schmerzmittel.
Zwischenzeitlich wurde dann sein Auge auf der Seite immer kleiner, d.h. er konnte es nicht mehr ganz weit aufmachen und die Pupille stellte sich nicht mehr auf die Helligkeit ein.
Der zweite Tierarzt bestätigte mir die Diagnose auch nach erster Betrachtung.
Er hat mir dann auch gesagt was man versuchen kann, aber hat mir auch gesagt, dass kaum Hoffnung besteht, da es ein sehr aggressiver Tumor ist, der bei Katzen eher selten vorkommt.
Er erzählte mir auch von seinem eigenen Tier, das dasselbe Geschwür hatte und sie es nicht überlebt hat.
Das Problem bei diesem Tumor war, lt. Tierarzt, dass man sehr viel Gewebe wegnehmen müsste, d.h. bei Jamie wäre es fast die ganze linke Gesichtshälfte gewesen.
Danach müsste er bestrahlt werden, was dann die Gefahr brächte, dass das andere Auge auch noch blind wird. Und eine Sicherheit, dass er dann noch lange lebt, könnte man auch nicht haben.
Diese ganzen Dinge zusammen haben mir geagt, dass ich das meinem Tier einfach nicht antun will. Das wäre extrem viel Stress für ihn gewesen.
Gefressen hat er bis zum Schluss noch relativ gut und er war auch noch sehr aktiv und wollte raus. (Freiläufer)
Am Samstag, den 25.08. kam er am Nachmittag dann rein und hatte plötzlich Nasenbluten. Ich wischte es ihm erstmal ab und beobachtete es.
Es hatte dann auch aufgehört und den Samstag war auch nichts mehr.
Am nächsten Tag als er von seinem Morgenspatziergang wiederkam, blutete es schon wieder..allerdings hörte es jetzt nicht mehr auf. Zum Glück hatte der eine Tierarzt Notdienst und da habe ich dann angerufen.
Sie sagte mir dann dass jetzt wohl die Nasenwand zu beschädigt ist um den Schaden zu reparieren, und dass das nicht mehr aufhören wird...
Da das natürlich undenkbar war noch weiter zu warten und ihn leiden zu lassen, habe ich ihn dann erlösen lassen.
Es war einer der schwersten Wege, die ich bisher gehen musste, aber die Entscheidung musste gefällt werden!
Er war gerade mal 8 Jahre alt..
Wir haben ihn in unserem Garten begraben. So ist er immer bei uns.
Ich hoffe unsere Geschichte hilft Dir ein bisschen, auch wenn sie nicht zum Happy End führt..
Alles Liebe
JamiesMum