Nein, eben nicht! Es ist vielleicht mit mehr Aufwand für den Züchter verbunden sich ersteinmal zu informieren und zu überlegen, was man in diesem Falle tun würde. Nebenher ist es auch so oder so wichtig zu wissen, wie man mit solchen Situationen umgeht und bzw. in solchen Situationen verfahren sollte, ob sie nun akut bestehen oder nicht. Aber es gibt dabei nun mal auch eine Entscheidung, bei der eine Untersuchung der Katzen (allen!) auf FCoV nicht notwendig wäre. Wenn man sich nämlich dazu entschließt auch mit Coronabefall zu züchten (was sehr viele aus den genannten Gründen heraus tun und weshalb es auch Vereine gibt, die das so handhaben), dann brauchts auch keine FCoV-Tests, also auch keine zusätzliche Blutabnahme. Aus dem Grund sollte man ERST EINMAL wissen, was man überhaupt zu tun gedenkt in so einem Falle.
(Diese Ansicht ist unabhängig von dem, was ich mir von einem Züchter wünsche oder nicht. Klar wäre mir ein Corona-freier Bestand am liebsten, wenn ich Kätzchen vom Züchter haben wollte. Aber andererseits gefällt mir auch nicht, mit welchen Maßnahmen das nur erreicht werden kann. Ich möchte nämlich lieber Katzen, die lange bei der Mutter bleiben konnten und nicht schon mit 5 Wochen ihr entrissen und von da an gänzlich isoliert von erwachsenen Katzen aufwachsen müssen. Für mich ist aber in jedem Falle wichtig, dass der Züchter ehrlich ist und seinen Interessenten mitteilt, dass das Risiko besteht (ob tatsächlich oder theoretisch). Mir wurde auf Anfrage bei Abholung damals nämlich mitgeteilt, dass es einen FCoV-Test gegeben hat, der negativ war. Nachdem meine Wuselmaus krank geworden ist und ich erneut anfragte bzw. einen Nachweis haben wollte, wurde kleinlaut zugegeben, man hätte sich "geirrt" und weder die Catterie insgesamt noch mein Wuselchen im Speziellen ist auf FCoV hin untersucht worden. Genau DAS hat mich so wütend gemacht, diese Unehrlichkeit. Entschieden hätte ich mich für die Maus wahrscheinlich so oder so, aber jeder Interessent sollte auch zumindest die Wahl haben können.)