Wie schon gesagt...beide Seiten sehen. Leider nutzen einige schwarze Schafe auch in solchen Fällen die Gutmütigkeit der TÄ aus und lassen sie auf dem Geld hängen...und irgendwann hat der die Nase voll und behandelt nur noch gegen cash. Wer will es ihm verdenken: er muss auch sein Personal, seine Miete, seine Geräte usw zahlen.
Ich denke aber, dass in wirklichen Notfällen die meisten eine Erstversorgung machen werden, wenn das Leben des Tieres auf dem Spiel steht. Und sicher kommt es auch darauf an, ob man langer und guter Kunde ist und er einen kennt.
Bei meinem kann man mit Karte zahlen. Da ich ihn kenne, wäre es aber eh egal. Er weiß, dass ich sofort zahle.
Ich kann nur noch mal anregen, in solchen Fällen über eine Versicherung nachzudenken. Sicher - 20 € im Monat sind viel Geld. 4 Schachteln Zigaretten. 2 Pizzen oder einmal mit Popcorn und Cola ins Kino.
Aber wenn ich keine Reserven hätte und wegen eines geringen Einkommens auch keine Möglichkeit hätte, viel für den Notfall zurück zu legen, dann würde ich auf alle Fälle die 20 € im Monat irgendwie zusammenkratzen und die Katze versichern lassen.
Wie schrecklich ist denn der Gedanke, meine Katze wohlmöglich sterben lassen zu müssen, weil ich die Behandlungskosten nicht tragen kann??? Und vielleicht finde ich in solchen dringenden Fällen dann gerade keinen netten Bruder, Onkel oder Nachbarn, der mir das Geld vorstreckt?
Ich glaube, da würde ich lieber etwas sparen. Sind am Tag 66 Cent, die ich sparen muss, um die Katze zu versichern.
Ich will nicht die Diskussion aufmachen, ob eine Versicherung grundsätzlich gut ist oder man nicht besser spart. Nur in dem Fall, wo ich nicht viel ansparen kann und vor allem auch keine großen Notreserven hat, ist eine Versicherung sicher sinnvoll. Selbst wenn ich die 20 € jeden Monat zurücklege...im Härtefall kommt man nicht sehr weit damit. Und wenn ich dann nicht noch ein anderes Sparkonto o.Ä. habe, auf das ich dann zurückgreifen kann, sieht es vielleicht ganz schlimm aus

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Wenn der
Tierarzt dann weiß, dass ich eine Versicherung habe, ist er vielleicht sogar bereit, direkt mit denen abzurechnen. Meiner hat es mir sogar selbst angeboten.
So, zurück zum Thema....

Ich kann verstehen, dass häufig von ihren Patienten "enttäuschte" TÄ von allen sofortige Zahlung verlangen - in lebensbedrohlichen Situationen sollte jedoch jeder
Tierarzt erstmal das Leben des Tieres vor dem eigenen Portemonnai sehen.