Hallo,
@Ilvy von 5 bis 7, dann sind das etwa 2 Stunden die man braucht um den Fred durchzulesen
Fred gefällt mir
Sodele,
ich hab dann gestern Fotos von meinen Gastkaterchens gemacht.
Im Grunde sind ja alle Tiere bei mir Gäste und dass man ein anders Lebewesen besitzen kann, gibt es in meiner Welt und bei meinem Gott ohnehin nicht wirklich. Ich glaube alle Lebewesen sind gleichwertig und das was als Gott verstanden wird ist die Magie die vom Geist des Lebens ausgeht.
Der Geist des Lebens ist das was uns alle verbindet, das ist unser aller Gemeinsamkeit und wenn wir uns alle ein wenig mehr darauf konzentrieren und unsere Prioritäten demnach ausrichten, würden wir uns vermutlich alle etwas besser verstehen
Ich denke wenn man im Rahmen einer Religion vom Geist des Lebens sprechen würden, dann könnte man das sicher den heiligen Geist nennen.
Der Geist des Lebens ist das was wir als Überlebensinstinkt kennen, die Programmierung dessen haben wir alle in uns. Der Speicherplatz dieser Urprogrammierung ist bei den meisten Säugetieren im Kleinhirn anzufinden. Der Nickname des Kleinhirns ist in Fachkreisen auch Dinosauriergehirn, weil das (natürlicherweise) schon bei den Dinos vorhanden war, bzw. das ein Überbleibsel aus dieser Zeit ist.
Der Mensch unterscheidet sich nur recht gering von anderen Lebewesen. Das lässt sich logisch, gedanklich recht gut nachvollziehen, wenn man denn bemüht ist, es verstehen zu wollen.
Es ist für mich ziemlich eindeutig, dass der Mensch sich in seiner äußeren Erscheinungsform im Laufe der hunderten von Jahrtausenden, doch stark verändert haben wird. Ich bin überzeugt wir waren auch die Dinosaurier. Wir sind das Leben, wir werden von unserem Lebensgeist voran getrieben.
Essen, Trinken, Ausscheiden und Vermehren, das ist unser Urcode. Je nachdem in welchem Wirt (Lebewesen, Tier etc.) wir erwachen, sprich wir uns unserem Bewusssein bewusst werden, haben wir unterschiedliche Möglichkeiten unseren Geist zu verwirklichen.
Wenn wir aber glauben das alles macht uns im Körper eines Homo Sapiens zur Krone der Schöpfung, dann sind wir lediglich von Arroganz und Ignoranz geblendet.
Ich identifiziere mich nicht über meinen Körper, meinen Körper benutze ich lediglich um meinen Geist am Leben zu halten. Mein Geist das ist mein Ich und mein eigener Körper ist nicht einmal in meinem Besitz, wenn man es genau nimmt.
Ich kann mir ganz gut vorstellen, dass mein Bewusstsein mit diesem Körper in dem ich gefangen bin, auch erst neu entstanden ist und mit diesem Körper, wenn er seine Lebenszeit beendet hat, wieder ins Nichts verschwindet.
Für mich sähe Gerechtigkeit so aus, dass unser Geist wiedergeboren wird und ein Mensch der zum Beispiel Rinder unter erbärmlichen Umständen ausbeutete, in seinem nächsten Leben erstmal als Rind auf die Welt kommt um am eigenen Leibe zu spüren was er gemacht hat.
Also um es kurz zu fassen, bei mir wird jeder als Gast gesehen und ich stelle mir bei jedem und allem vor, da könnte auch ich jetzt drin stecken und das was ich mir von mir selbst auch wünschen würde, das versuche ich dann zu tun oder geben, weil das einfach schon immer meine Art ist. Außerdem finde ich es extrem wichtig Nächstenliebe zu praktizieren, denn nur so kann man das von anderen erwarten und nicht zuletzt animiert und motiviert man andere damit Gutes nachzuahmen.
Aber *lach*, nu bin ich etwas abgeschweift.
Mein Felix. Ich weiß jetzt garnicht genau in welchem Jahr es war, müsste die Tierarztrechnungen durchgucken. Müsste ende 2014 gewesen sein, als seine Anfälle immer heftiger wurden. Meist nachts. Felix rannte gegen die Wände und ist diese förmlich auch hochgegangen. Beim kleinsten Geräusch bin ich schon wach geworden, auch wenn garnichts war. Die meiste Zeit aber hatte Felix dann auch einen Anfall und ich hab ihn dann so schnell wie möglich festgehalten, was mir natürlich auch einige Blessuren einbrachte die mich aber nicht so störten.
Felix war immer total verkrampft, hatte den Kopf stark nach hinten und tief im Nacken und zuckte am ganzen Körper. Er hat von mir dann stets ein kleines Stück Valium in den Hals bekommen, so ca. 1-2mg. Nach 10 bis 15 Minuten setzte zuverlässig die Wirkung ein und Felix entspannte sich langsam. Danach war er wie ausgehungert und verdrückte meistens komplett eine flache Dose Hills a/d (hieß die Sorte glaub ich). Und dann schlief er.
Um die Weihnachtszeit hatte ich (musste ich) ihn allein mit seinem Phenobarbital so zugedröhnt, dass er zum Wasserlassen garnicht aufstand. Ich hätte mich am liebsten auch so zugedröhnt und wäre am liebsten nie wieder aufgestanden.
Im März darauf hatte ich ihn erlösen lassen. Danach erfuhr ich, dass man Katzen doch mit Valium dauertherapieren kann und nicht nur als Notfallmedizin wie es bei vielen Tierärzten in den Köpfen zu sein scheint. Ich hätte es gerne nochmal mit Valium als alleiniges Mittel ausprobiert...
Ich hab das Phenobarbital selbst ausprobiert und muss sagen das haut unheimlich um, im Gegensatz zu Valium das wenn niedrig dosiert ist sogar ein wenig munter macht. Naja, is wie es is.
Felix war richtig cool.
Ich hatte zu dieser Zeit schon wieder einen fremden Kater am Haus. Ich nenne ihn Blacky, er sieht aus wie Strolchi und MauMau. Er hat nur keinen weißen Strich im Gesicht sondern einen weißen Fleck auf der Nase (siehe Foto

. Felix hat ihn auf dem Grundstück gestalkt und hat ihn die ganze Zeit laut angebrummt und somit etwas fern gehalten.
Zur gleichen Zeit bemerkte ich hier aber auch noch eine andere Katze. Die hat einen leichten roten Schimmer, genauso wie Neelix und ich dachte öfter es sei auch Neelix, bin ich es gemerkt hatte. Er war genauso klein und schlank. Neelix hatte schon immer eine Mannequinefigur und wenn ich sie auf meinem Auto rumspringen sah dachte ich immer, man braucht garkeine nackte Frauen auf den Autos (ich weiß, braucht man sowieso nicht, aber aus Humorgründen, denn bei allem darf ich meinen Humor nicht verlieren) Neelix ist genauso schön und kann sich vermutlich auch viel besser darauf rekeln
Diese rötliche Katze nenne ich Dickie oder Dickerchen, vielleicht sieht man die Begründung auf den Fotos *lach*.
Gegenüber meines Küchenfensters ist ein altes Hallengebäude, welches auch zu meinem Vermieter gehört, der aber so gut wie nie hier ist. Das ganze hier war mal eine Lampenfabrik in der Kunstoffformteile hergestellt wurden. Mein Vermieter hat das von seinem Vater geerbt und ich wohne in dem Haus neben der Fertigungshalle. Beides sind Holzgebäude und stehen nur auf wenigen Stützen, darunter kann man als Katze anscheinend sicheren Unterschlupf finden.
Dickie ist so eine Katze die diesen Platz gefunden hatte und einzog. Er war ziemlich klein und dürr und extrem Menschenscheu und vorsichtig. Er ist quasi für Felix gekommen und als Felix dann nicht mehr hier war, war auch kein Brummbär mehr hier der alle fremden Katzen vom Küchenfenster fern hält.
Ein kleines Problem war allerdings Blacky. Egal was ich zum futtern raus tat, Blacky war überzeugt, dass es alles für ihn sei. Folglich musste ich, wenn ich Dickie aufpäppeln will, den lieben Blacky auch satt bekommen. Blacky ist eigentlich ein paar Häuser weiter zuhause, wo Leute wohnen die ihn aus dem Tierheim holten. Blacky ist seit Felix gehen müsste nie wieder dort gewesen. Die beiden Neuen bekommen zusammen 400g Feringa Nassfutter am Tag, nebst Trockenfutter und Leckerlies zwischendurch und Laktosefreie Milch.
Auf der anderen Seite ist es vielleicht auch gut, dass Blacky hier ist, denn so ein alter Tierheimkater und wer weiß wo er sonst schon überall war, kennt keine Scheu vor dem Menschen und somit findet Dickie auch immer mehr Vertrauen.
Der Kleine, ...ich sag euch, hier ist was los.
Als ich Dickie die ersten Monate fütterte wurde er immer dicker, aber nur im Bauchraum. Er sah bald aus wie eine trächtige Ziege und ich bekam immer mehr Panik. Noch eine trächtige Katze und ich geh ins Wasser, dachte ich nur. Ich habe mir schon den Kopf zerbrochen wie ich sie möglichst schonend einfangen und mit zum Tierarzt nehmen kann. Da erhaschte ich endlich einen aussagekräftigen Blick vom Hinterteil und sah etwas das bei trächtigen Katzen nur äußerst selten zu erkennen sein dürfte. Sie scheint eine Er zu sein *kicher*.
Wenig später machte es plopp und der dicke Bauch ging in den ganzen Körper über und verwandelte die trächtige Ziege in einen kompakten und absolut knuffigen Kater. Dickie ist richtig fest und wirkt wie ein Kraftpaket. Ich kann mir vorstellen, weil er nicht kastriert war konnte er viel Muskelmasse aufbauen nachdem er von mir gemästet wurde.
...so, jetzt strengt mich das Schreiben etwas an. Ist auch, glaube ich, recht lang geworden und das obwohl ich noch garnicht richtig warm gelaufen bin

Ich hab mal 3 Fotos von den Beiden (Blacky und Dickie). Sind qualitativ nicht die besten Fotos, aber erstens sind die 2 nicht so leicht zu fotografieren und zweitens muss ich mich erst auch wieder in Fotoschob und co. einarbeiten g*
Der rötliche Schimmer ist nicht immer so gut zu erkennen, ich hab die Farbe im Bild bisschen angehoben.
Neelix ist noch bei mir und Strolchi.
Ob MauMau noch lebt weiß ich nicht, ich habe sie vor 2 Jahren mal gesehn, aber als Blacky am anderen Ende des Grundstücks auftauchte und sie ihn sah war sie auch schon wieder weg. Ein paar Wochen später sah ich sie nochmal draußen auf der Straße. Als ich sie auf den Arm nahm und mit ihr richtig Einfahrt kam, sprang sie mir aber auch schon wieder vom Arm und verschwand bis auf weiteres wieder. Die Katzenklappe habe ich seit ein paar Monaten zu, weil wenn Blacky ins Haus kommt flippt der Strolchi aus.
Neelix geht garnicht mehr raus, sie hat mittlerweile eine Katzentoilette im Haus.
Strolchi höre ich kratzen wenn er rein will und für ihn muss ich eben aufstehn und die Türe öffnen, auch in der Nacht
Ganz liebe Grüße hier lasse...