Ich kann Anne nur zustimmen, Trockenfutter in der Situation bringt nicht wirklich was. Ich habs letztes Jahr mit meinem 7 kg Kater 4 Wochen durchgezogen, mit Hills r/d (das gleiche Nassfutter ging nicht in den Kater rein). Er hat kein Gramm abgenommen.
Und da er normalerweise Nassfutter gewohnt ist, wurde er mit 60 g Trockenfutter nicht satt. Das Geplärre, was ich damals hatte ohne irgendeinen Erfolg, nein danke, nie wieder.
Als erstes würde ich jedem seine Mahlzeit (Nassfutter) im eigenen Napf geben, Näpfe tauschen oder Reste vom anderen fressen ist ab sofort nicht mehr. Bei Shiva würde ich das Futter auch abwiegen. Mache dir eine Liste, wieviel sie zu den einzelnen Mahlzeiten gefressen hat, damit Du einen Überblick bekommst. Trockenfutter keine komplette Mahlzeit mehr, nur noch ein paar Bröckchen durch die Wohnung geworfen, damit sie hinterherjagen muss. Viel Bewegung bringt mehr beim Abnehmen, als Futter reduzieren.
Dazu würde ich wöchentlich wiegen. So hast Du immer eine Kontrolle, wie es sich entwickelt. Stagniert das Gewicht, reduziere das Futter um ca. 10 %. Bei manchen Katzen kann man auch mit Wasser strecken, volumenmäßig haben sie dann das gleiche im Magen und sind gesättigt.
Ach und da gerade gelesen, die Milch würde ich ganz streichen. Auch sämtliche Leckerlies. Wenn sie es annimmt, gibt ihr besser ein Stück rohes Fleisch. Da macht sie gleichzeitig noch was zur Zahnreinigung.
Und vor allem nicht zu schnell vorgehen. 200 g Abnahme im Monat sind genug. Nicht das am Ende noch Leberschäden auftreten.
Ähm Anne, mal ganz leise einwend, die von dir genannten Trofusorten enthalten zwar kein Getreide, dafür aber Kartoffeln und anderes Gedöns, Letztendlich sind das auch Kohlehydrate, und in dem Fall halte ich das "gehupst wie gedopst".