Super, das du das gemacht hast!
Ich hatte mich aber vielleicht etwas falsch ausgedrückt, denn mir ging es nicht darum, wie teuer Lastramis und CO. werden können, sondern darum, wieso man solche Katzen kauft bzw. aufnimmt. Hättest du z.B. für diese Art der Kitten/Katzen als Anschaffungspreis 500€ bezahlt?
Beispiel:
Du kaufst dir die o.g. Lastramie Kitten/Katze für 500€ oder du bekommst für 500€ ein Rassekitten/Katze nach Wunsch. Wie hättest du dich entschieden?
Immer wieder Orientalen :wink:.
Ich mache hier deutliche Unterschied zwischen Tieren, die ich aufnehmen 'musste', weil sie sonst heimatlos gewesen wären (also für's Gewissen und dann erst für' Herz) und ins
Tierheim gemusst hätten und solchen, die ich aufnehmen wollte (also gleich für Herz und Seele), weil ich mein Leben bwusst mit ihnen teilen will (nach reichlicher Überlegung und vielen Jahren, in denen ich ihnen nicht hätte gerecht werden können). Meine Wellis sind alles Notfälle gewesen, bei denen ich nicht nach Farbe oder 'Zahmheit' oder Gesprächigkeit o.ä. geschaut habe. Bei den Katzen habe ich darauf aber sehr wohl geachtet und ich finde so etwas auch nicht verwerflich.
Da ich jetzt erst dazu komme, muss ich ein bisschen 'Altes' ausgraben, sorry :wink:.
[...] Also die Behauptung eine Rassekatze sei nur mit Papieren eine Rassekatze stammt ja so nicht von mir,SAURIER das hattest du doch geschrieben und sinngemäss gesagt das wäre so die rechtliche allgemeine Definition oder habe ich das falsch gelesen? [...]
Du brauchst mich nicht anzuschreien, ich sehe ganz gut :wink:. Noch mal (ein letztes Mal, weil du anscheinend meine Beiträge nicht liest *seufz*), nein, du hast genau das Gegenteil behauptet und genau deshalb habe ich versucht, dir zu erklären, dass das fachlich falsch ist, weil das nichts mit Meinung zu tun hat, sondern eine rechtlich relevante Definition ist - die ja auch problemlos nachvollziehbar ist (
Phänotyp PLUS
Genotyp = Rassekatze, was wiederum nur ducrh Papiere nachweisbar ist).
[...] Ich habe deren Bestand ja nicht angezweifel und das Wort BLÖDSINN bezog sich nicht auf deine Äusserung,sondern auf die Definition,die du ja nicht erfunden hast,die steht ja wohl so fest.
Zu mir hast du das gar nicht gesagt, schau am besten noch mal nach, ich glaube, es war Fundkatze und auch wenn du es für Blödsinn hältst, es ist nun mal eine Tatsache, deshalb fanden es einige eben es ziemlich anmaßend, dass du jemanden, der das richtig gestellt hat, unterstellt hast, dass er 'Blödsinn' rede. Mag sein, dass das nur ein stilistisches Problem war.
[...] Dann allgemein :
Ich persönlich brauche keine Papiere für eine Katze,nicht als Echtheitsnachweis und auch nicht als Gesundheitsnachweis,denn es kann mir nur den aktuellen Gesundheitsnachweis bescheinigen,weder das auszuschliessen ist das die Katze später krank wird,noch das diese Rassekatze mit Papieren nicht doch später mal an einer Rassespezifischen Erkrankung leiden wird.
Einen aktuellen Gesundheitsnachweis kann ich mir auch beim Tierarzt mit meiner Hauskatze holen.
Es ist nun mal so, dass z.B. ein
Gentest, der nachweist, dass eine Katze eine bestimmte Disposition nicht hat, schon ziemlich sicherstellt, dass diese Katze an dieser bestimmten Krankheit wohl auch nicht erkranken wird. Das hat nichts mit einer 'Momentaufnahme' zu tun.
Was bitte ist ein aktuelles Gesundheitszeugnis von einem
Tierarzt wert bezüglich z.B.
HCM,
PKD o.ä.? Richtig. Nichts. Und die Chance, dass z.B. eine Maine Coon aus einer seriösen Zucht, in der über Jahre auch Eltern- und Großeleterntiere regelmäßig geschallt werden, an
HCM erkrankt, sofern es die Vorfahren nicht waren, ist nun mal deutlich geringer als wenn ich ein Tier hole, wo keinerlei Augenmerk auf solche Dispositionen gelegt wurde. Sind wir es nicht den Tieren schuldig, sie so gut wie möglich vor solchen Dingen zu schützen? Ich verstehe nicht, wie man als Katzenliebhaber gegen so etwas sein kann bzw. behauptet, Papiere seien nicht wichtig und nur dazu da, sie anderen unter die Nase zu halten *Kopfschüttel*.
Und wenn du jetzt schreibst, Gesundheitsvorsorge habe nichts mit den Papieren zu tun, dann mal die Gegenfrage: Wie viele Vermehrer oder Schwarzzüchter oder Tierheime kennst du, die solche Test an Katzen ohne Papieren durchführen (oder an den Linien überhaupt durchfühern konnten) und bei wie vielen werden Linien stillgelegt, wenn Krankheiten nachweislich vererbt werden etc.?
[...] Mit erkennen der Rasse habe ich mich in der Tat blöde ausgedrückt,ich meine das man erkennen kann ob das eine Rassekatze ist oder eine Hauskatze.
Dieses Können spreche ich aber nicht nur mir zu,sonderm jedem der Ahnung von Katzen hat.
Und genau das kannst du eben nicht - aber es bringt wohl nichts, das noch einmal zu erklären. Ich gebe auf. Dann sind eben alle spanischen Pointmixe Siamesen und alles, was nach Rasse aussieht, auch Rasse - wozu bemühen sich die blöden Züchter wohl, anständige Rassekatzen zu züchten, so eine Zeitverschwendung, es laufen doch überall genug rum - 'sieht' man doch...
[...] Wenn ich doch nicht züchten will,warum brauche ich die Papiere?
Legt man die dann ständig den Leuten unter die Nase,wenn man gefragt wird was das für ne Rasse ist?
*in die Tischkante beiß* No comment, da rede ich wohl leider gegen eine Wand.
[...]Ich habe schon verstanden, dass es per Definition nur dann eine Rassekatze ist, wenn sie Papiere hat!
Klang nicht so, als ob du das verstanden habest, denn dann würde dir auch einleuchten, warum das so ist und du müsstest diese Aussagen (s.o.) nicht tätigen.
[...] Ist meine Snowshoe deshalb weniger eine Snowshoe nur weil sie keine Papiere hat?
Genau so ist es, sie ist ein Pointmix mit weiß. Ist sie jetzt weniger Wert? Nein, aber scheinbar ist es für den Besitzer ja wichtig, eine 'Rassekatze' zu Hause zu haben, auch wenn das nicht stimmt - wer da Statussymbole braucht, sollte man sich mal überlegen - die, die sich bewusst für eine Rassekatze entscheiden und sich auch eine solche mit allem Drum und Dran anschaffen oder die, die unbedingt etwas Besonderes haben wollen und daher das Ganze auf die eigene Katzen projizieren.
[...] Deshalb verändert sich ja nicht die Genetik.
Und woher weißt du, dass sie genetisch ein Snowshoe ist -
genau darum geht es doch. Der
Phänotyp ist - das habe ich ja schon einmal versucht, zu erklären - eben nicht alles.
[...] Wird sie deshalb zur Hauskatze per Definition?
Ja - schlicht und ergreifend: Hauskatze mit
Cs und S.
[...] Für manche,natürlich nicht für Alle,das habe ich nie behauptet, ist der Besitz einer bestimmten Katzenrasse ein Statussymbol, [...]
Doch genau das hast du behauptet: Du hast geschrieben, dass alle, die Wert auf Papiere legen, ein Statussymbol brauchen - lies nach, deine eigenen Worte!
[...] Und wenn ich nicht unbedingt ein Statussympol brauche,lege ich auch keinen Wert auf Papiere [...]
[...] solche Leute schlagen in letzter Zeit des öfteren bei uns im TSV auf.
Die fragen speziell nach Rassekatzen,aber nicht gezielt nach einer bestimmten Rasse,sondern allgemein.
Denn dann könnte man ja noch glauben sie haben eine gezielte Vorliebe für eine bestimmte Rasse.
Nein Hauptsache es ist eine Rasskatze die sie glauben dort billiger zu bekommen als beim Züchter.
Na dann klär sie doch auf, dass es Rassekatzen eben tatsächlich fast ausschließlich beim Züchter gibt und das in den
Tierheim meist Look-a-likes vom Vermehrer sind und du bist die Leute los.
[...] Zu der Literatur die hier eingestellt wurde wäre nur kurz zu sagen,selbstverständlich handelt es sich dabei um Fachliteratur,wobei 2 davon sich speziell ja um Katzenkrankheiten drehen und nicht um Literatur die sich mit Rassekatzen beschäftigt,das meinte ich mit "was ist denn dann Fachliteratur ?"
Aber das, was ich eingestellt habe, ich Fachliteratur, bei der ich, würdest du dich auf sie bezüglich Katzenkrankheiten stützen, gesagt hätt, dass man darüber diskutieren kann, bei Katzenzeitschriften sicher nicht. Klar gibt es auch genug Bücher über Rassekatzen, die muss ich jetzt aber nicht alle verlinken? - was bei den Krankheiten aber kaum Sinn macht, denn eine 'rassespezifische Krankheit bedeutet ja nicht immer, dass sie NUR bei dieser einen Rasse auftritt, sondern dass sie dort gehäuft auftritt/aufgetreten ist/auftreten kann. Hierzu verweise ich auf Silkes Antwort (bezüglich
HCM).
[...] Das Rassekatzenbesitzer mehr zum Tierarzt gehen als Hauskatzenbesitzer finde ich sehr wage ausgedrückt.
Also in meinem Freundes und Bekanntenkreis die Katzen haben gehen die Hauskatzenbesitzer genauso oft wie die Rassekatzenbesitzer zum Tierarzt.
Und wenn ich schon bei meiner TÄ oder in der TK war sassen meistens dort Besitzer von Hauskatzen.
Will damit nicht das Gegenteil behaupten das Rassekatzenbesitzer weniger zum Tierarzt gehen als die Hauskatzenbesitzer,sondern einfach nur das es an der Einstellung zum Tier liegt und nicht an der Rasse.
Doch, ich behaupte, es hat schon auch etwas damit zu tun, zu welcher Rasse eine Katze gehört und ob überhaupt. Frag doch mal nach, wie viele Haus- und wie viele Rassekatzen nach ungeklärter Todesursache obduziert werden. Ich wage die Behauptung, dass das Ganze eindeutig ausfällt. Und warum? Weil es einem Hauskatzenbesitzer auch nichts 'bringt' - sein Tier ist tot, eine Untersuchung in der Pathologie bringt nur etwas für den privaten Kenntnisstand.
Bei Rassekatzen ist so etwas aber mitunter sehr wichtig bezüglich der Linien/Nachkommen und dient somit wiederum der Gesundheitsvorsorge der Rasse.
Von der Aktion mit dem Schallen mal ganz abgesehen.
Noch mal, es geht mir nicht darum ein Tier als Lebewesen abzuwerten, aber wenn wir nicht endlich einmal anfangen, Dinge mit den richtigen Begrifflichkeiten zu bezeichnen, wird es immer wieder Vermehrer und Schwarzzüchter geben, die den Leuten das Blaue vom Himmel erzählen können, weil diese solche merkwürdigen Dinge wie:
Rassekatzen erkennt man am Aussehen im Kopf haben. Das gilt übrigens noch in vielen anderen Bereichen -
Kater werden kastriert und Katzen sterilisiert ist eine weitere Sache, die sich irgendwann mal eingeschlichen hat und für das, was gemeint ist, einfach fachlich falsch ist.
[...] Aber ich vergass,es sind ja ohne Papiere keine Rassekatzen,also ist es wohl doch nicht häufiger geworden.
Richtig, warum ist das immer so sarkastisch?
[...] Für mich bedeutet Tierschutz eben nicht zu der Vorhandenen Katzenschwemme auch noch als und als zu Züchten,egal ob mit oder ohne Papiere.
Ohne Papiere züchtet man nicht. Und die Einstellung will ich dir gar nicht absprechen, aber darum ging es doch gar nicht. Nicht mit einer Silbe, das ist eine ganz andere Baustelle.
[...] Dann wurde noch die genetische Wundertüte angesprochen,was ich persönlich nicht als schlimm erachte,denn das sind wir Menschen ja nun mal auch oder sollten wir uns auch nur noch vermehren wenn es für uns Papiere gibt und uns ein vorheriges Gesundheitszeugnis ausgestellt wird ?
Es gibt durchaus auch Menschen, die aufgrund eines bekannte genetischen Disposition in der Familie sich vor einer möglichen Schwangerschaft testen lassen, aber das ist für mich ein Vergleich, der extrem hinkt. Menschen werden nicht bewusst verpaart. Sie haben selber ein Gewissen und entscheiden auch für sich selber. Aber sobald ich das mit einem Lebewesen tue, trage ich auch die Verantwortung und die hat nun einmal auch etwas damit zu tun, dass ich versuche, das Bestmöglich für das Tier 'rauszuholen'.
[...] Das heisst nicht das ich will,das sich HK sinnlos vermehren,nein,da bin ich auch für Kastration,aber für die Vermehrung der Rassekatzen bin ich aber auch nicht,solange das Katzenelend noch in diesem ausmasse wie es ist vorhanden ist.
Aber das Hauptproblem sind doch gar nicht die Rassekatzen. Schau doch mal, welche Tiere im Tierschutz sitzen, das sind überwiegend Hauskatzen und eben keine Rassetiere.
Und ja, auch ich stehe dazu, dass ich mir keine Hauskatzen geholt hätte.
Wenn es nach mir ginge, müsste jeder, der Tiere hält und verpaaren will, eine Art 'Führerschein' machen - der eine mehr, der andere weniger umfangreich und nur mit einem solchen sollte es erlaubt sein, zu züchten. Dann würde es nämlich einige der Würfe, die hier im Forum ankommen und für Gewitterstimmung sorgen, gar nicht erst geben, was vor allem für die TIERE gut wäre.
So lange ich Katzen "umsonst" bekommen kann, wird sich an dem Katzenelend nichts ändern! Solange ich Tiere umsonst oder für ganz wenig Geld bekommen kann, haben solche Tiere leider für einige Menschen " keinen Wert" und das sieht man leider jeden Tag.
Ich finde, dass Tier allgemein viel zu günstig sind, denn nur wer richtig Geld für Tiere bezahlen muss, weiss diese zu schätzen - ist leider so. Das betrifft jetzt nicht nur Katzen.
Ist zwar ein, für dieses Forum, falsches Beispiel, aber wenn ich Nachzuchten von Inkakakadus verkaufe, brauche ich mir keine Gedanken darüber machen, ob das Tier gut unter gebracht ist, denn es gibt nur wenige Leute, die über 4000€ für einen Kakadu bezahlen und das sind eigentlich nur Züchter, würde ich diese Papageien verschenken oder für ganz wenig Geld verkaufen, dann sieht es schon anders aus.
So sehe ich es auch mit den Katzen, dass in diesem Forum wirklich Tierliebhaber vertreten sind, ist mir schon klar, aber die Realität sieht leider etwas anders aus.
Deswegen finde ich einfach, dass Tiere allgemein einfach viel zu billig sind!
Dem stimme ich zu. Man kommt viel zu leicht an ein Tier und keiner fragt, wie man es hält, wie man ihm gerecht wird, ob dessen Bedürfnise auch bedacht wurden etc. Nur führt das leider auch dazu, dass Leute, die wirklich liebevoll mit den Tieren umgehen und ihr letztes Hemd geben würden, finanziell aber nicht soooo gut darstehen (ich rede nicht von chronisch pleite sein), Schwierigkeiten hätten, sich die Tiere anzuschaffen, obwohl es die Tiere dort gut hätten - so hat halt alles seine zwei Seiten...