• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom?

Diskutiere Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? im Erkrankungen im Kopfbereich Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Katzenfreunde! Seit gestern hab ich hier total Stress, denn meine kleine Fellnase hat sich plötzlich sehr merkwürdig benommen. Sie...
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #1
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Serpensz

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Hallo liebe Katzenfreunde!

Seit gestern hab ich hier total Stress, denn meine kleine Fellnase hat sich plötzlich sehr merkwürdig benommen. Sie hat sich gestern vor mir versteckt in der hintersten Schrankecke (was schon mal ganz konträr zu dem ist, wie sie sich sonst verhält) und als ich sie hervorgeholt habe, ist mir aufgefallen, dass sie torkelt beim Laufen und sogar manchmal umfällt.
Natürlich bin ich sofort mit ihr zum Nottierarzt gedüst! Der konnte zunächst nicht so richtig sagen was sie hat (abgesehen von leichtem Fieber) und hatte etwas am Magen vermutet, hat ihr dann eine Entkrampfungsspritze gegeben und mich wieder nach Hause geschickt.
Heute hatten wir morgens gleich wieder einen Termin und er hat noch mal etwas genauer nachgeschaut. Die Katze hat die ganze Nacht über übrigens nichts gegessen und war auch nicht auf dem Katzenklo.
Sie trokelt noch immer beim Aufstehen.
Der Arzt hat ihr also Blut abgenommen, ein Röntgenbild gemacht und... absolut nichts festgestellt. Ihre Reflexe sind etwas verzögert, aber da. Sie hat keine Schräglage des Kopfes, aber ihre Pupillen zittern ein wenig. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass er Probleme hatte beim Blutabnehmen - das Blut war recht zäh, als wäre die Katze dehydriert.
Er tippt jetzt auf Schlaganfall, obwohl auch er es ungewöhnlich findet bei einer Katze, die gerade erst 3 Jahre alt geworden und ansonsten topfit mit idealen Werten ist.
Meine Mutter glaubt allerdings Ärzten nie so recht und ist bei ihren Nachforschungen auf das Vestibulär-Syndrom gestoßen. Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Ich verstehe auch gar nicht so recht, was der Unterschied zwischen den beiden Erkrankungen ist.

Momentan habe ich Tabletten vom Arzt bekommen (Karsivan 100), aber es macht mir riesige Schwierigkeiten die der Katze auch zu verabreichen, da sie seit gestern Abend weder gegessen noch getrunken hat (was mir sehr große Sorgen macht im Moment!) und sogar ihre Lieblingsleckerchen nur mit Missachtung straft :/
Habt ihr dafür auch noch Tipps? Mit Mund aufhalten und Tablette reinschieben stelle ich mich scheinbar einfach zu doof an, das klappt nicht.

Ich bin für jegliche Tipps und Erfahrungsberichte dankbar!
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #2
Ich leider auch nicht.:| Aber hat ein Schlaganfall immer was mit dem alter zu tun?
Tut mir für Euch total Leid das zu erleben.
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #3
Nein, natürlich können theoretisch auch junge Katzen einen Schlaganfall bekommen... aber selbst der Tierarzt meinte, dass das eher ungewöhnlich ist. Normalerweise passiert das eher älteren Katzen :(
Ich mach mir einfach solche riesigen Sorgen um die Kleine :(
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #4
Das klingt nach einem Vestibular-Syndrom. Diese Augenwackeln (Nystagmus) ist typisch dafür. Kopfschräglage, torkeln auch, kötzen, umfallen ........ gehört alles mehr oder weniger dazu.
In einer Tiersendung habe ich mal gesehen, wie so eine Katzen in einer amerikanischen Tierklinik darauf behandelt wurde. Die war 3-4 Tage in der Klinik am Tropf. Hatte sehr gut geholfen.

Vestibular-Syndrom

(Vestibuläres Syndrom, Geriatrisches Vestibulärsyndrom, Geriatrisches Vestibularsyndrom, Idiopathisches Vestibulärsyndrom, Idiopathisches Vestibularsyndrom)



Alle diese Bezeichnungen stehen für eine Störung des Gleichgewichtsorgans (auch Vestibularapparat), welches sich im Innenohr befindet. Die Folge sind Störungen der Bewegung und der Orientierung im Raum bzw. Störungen der Bewegungskoordination. Geriatrisch bezeichnet die Altersgruppe näher, bei der dieses Krankheitsbild häufiger auftritt, nämlich ältere Tiere, allerdings können auch jüngere betroffen sein. Idiopathisch steht in der Medizin für eine unbekannte Ursache, es gibt keinen offensichtlichen Grund für diese Krankheit, lediglich Theorien über die Entstehung.

Das für Tierhalter erschreckende an dieser Erkrankung ist, dass sie ohne jede Vorwarnung auftritt, das sich eben noch vollkommen normal verhaltende Tier kann unter Umständen umfallen und sich nicht mehr aus eigener Kraft erheben. Dazu kommt eine Kopfschiefhaltung (die kranke Seite zeigt nach unten), evt. eine Schiefhaltung des Ohres (wenn möglich auf Grund der Form). Oft haben die Tiere Mühe, geradeaus zu laufen, sie wirken wie Betrunkene, erscheinen desorientiert. Einige laufen im Kreis oder können, wenn sie schwer betroffen sind, eben nicht mehr aufstehen. Sehr viele Tiere zeigen gerade anfänglich und in den ersten Tagen ein Zucken der Augäpfel von einer Seite zur anderen (oder wie kreisend), das medizinisch Nystagmus genannt wird, möglich ist auch Schielen (Strabismus). Tiere, die schwerer betroffen sind, fühlen sich ähnlich Menschen, die Karussell fahren schlecht vertragen, ihnen ist übel, teilweise erbrechen sie auch. In den meisten Fällen aber fühlen sich die Tiere relativ wohl und können fressen und Wasser trinken, benötigen hier aber mitunter Hilfe, da durch den Schwindel der Weg zu den Näpfen und deren genaue Lokalisation schwierig ist. Oft ist es dann hilfreich, aus der Hand zu füttern.
Da diese Auswirkungen einer vestibulären Störung beim Tier den Symptomen eines menschlichen Schlaganfalles sehr ähnlich sind, verwenden manche Tierärzte den Begriff „Schlaganfall“ in der Erklärung für die Besitzer, da dies deren Verständnis oft erleichtert. Das Vestibular-Syndrom als Störung des Gleichgewichtsorgans ist jedoch medizinisch nicht gleich zu setzen mit dem Schlaganfall (Apoplexie) als Folge einer Durchblutungsstörung im Gehirn mit anschließendem Absterben von Hirnzellen.
Die beschriebenen Symptome werden alle ausgelöst durch eine Störung im Gleichgewichtsorgan, dessen kompliziert aufgebautes System aus drei halbkreisförmigen Bogengängen und zwei miteinander verbundenen Säckchen besteht. Dieser Vestibularapparat liegt gleich am Ohr und übermittelt dem Gehirn die Position des Körpers im Raum, anhand dieser Informationen werden die Bewegungen des Körpers abgestimmt. Ist diese Orientierung im dreidimensionalen Raum gestört, kann das Gehirn die Bewegungen des Körpers nicht mehr entsprechend dessen Lage koordinieren, der Körper gerät aus dem Gleichgewicht.
Diese Erkrankung kann bei allen Tierarten wie beispielsweise Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen (hier gibt es interessanterweise eine Häufung der Fälle bei Katzen im mittleren Lebensalter und in den Spätsommer- bzw. Herbstmonaten) und Hunden auftreten. Da die Ursache nicht genau bekannt ist, gibt es keine spezielle Therapie, dennoch ist der Gang zum Tierarzt sinnvoll. Denn die Symptome können auch auf andere schwerwiegende und oft behandelbare Erkrankungen hinweisen, diese gilt es auf jeden Fall auszuschließen. Zu diesen so genannten Differentialdiagnosen gehören Ohrenentzündungen wie die Otitis media oder interna, Fremdkörper, Tumore, Infektionskrankheiten, Staupe, Toxoplasmose bei Hund und Katze, FIP bei Katzen oder Meningoenzephalitis, auch einige Medikamente können toxisch auf das Hör- und Gleichgewichtsorgan wirken. Darüber hinaus kann der Tierarzt auch die Auswirkungen des Vestibular-Syndroms, sofern sich der Verdacht bestätigt hat, lindern. Bei sehr schwer betroffenen Tieren kann eine Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Mitteln, die die Kreislauf- und Gehirndurchblutungssituation verbessern, durchgeführt werden, hierfür muss das Tier meist stationär aufgenommen werden.
(„Anmerkung des Forums: Klinikaufenthalte erscheinen bei diesem Krankheitsbild insgesamt zu stressig. Besser ist den Tierarzt des Vertrauens die Therapien zuhause durchführen zu lassen!“)
Bei den weniger gravierenden Fällen kann mit Medikamenten Erbrechen und Übelkeit gestoppt, evt. mit durchblutungsfördernden Mitteln und Vitaminen die gesamte körperliche Situation etwas verbessert werden, das Tier kann sich in häuslicher Pflege („Anmerkung des Forums: In absoluter Ruhe ohne irgendwelche Stress-Situationen!“) erholen.

Für die Erholung braucht es ein wenig Geduld von Seiten der Halter, oft sind es zunächst kleine Fortschritte, beispielsweise hören die Augenbewegungen meist schon nach einigen Tagen wieder auf. Innerhalb von 48 Stunden sollte insgesamt eine Besserung feststellbar sein, die sich in den nächsten Tagen kontinuierlich fortsetzt. („Anmerkung des Forums: Der Erholungs- und Krankheitsverlauf kann manchmal auch über Tage stagnieren!“) Beim Hund sollte das geriatrische Vestibular-Syndrom nach einer, spätestens zwei Wochen abgeklungen sein. („Anmerkung des Forums: Leider bleiben bei vielen Hunden doch erhebliche Einschränkungen im Bewegungsablauf durch Gleichgewichtsstörungen und Nervenausfälle zurück. Hunde sind aber Improvisationswunder und gleichen diese Einschränkungen nahezu perfekt, vielleciht mit einem leicht schwankenden Gang oder breiten Hinterläufen beim Stehen und langsamen Gehen aus!“) Bei Katzen dauert es dagegen deutlich länger, zwei bis drei Wochen, selten bis zu sechs Wochen. Die meisten Tiere genesen vollständig, in Einzelfällen bleiben kleine Einschränkungen zurück, eine der häufigsten ist eine leichte Kopfschiefhaltung. Das Tier wird dadurch nicht beeinträchtigt, die Kopfhaltung ist häufig auch über Physiotherapie korrigierbar.

Anmerkung: es gibt ein angeborenes Vestibularsyndrom (kongenitales Vestibularsyndrom), eine seltene Erbkrankheit bei Hunden und Katzen, ein autosumal-rezessiver Erbgang wird vermutet. Hier ist das Gleichgewichtsorgan fehl gebildet, dies äußert sich in Kopfschiefhaltung und Koordinationsstörungen, die bereits im ersten Lebensmonat der Welpen auftreten. Oft besteht gleichzeitig eine ein- oder beidseitige Taubheit. Ein Nystagmus (Augenzittern) tritt nicht auf. Eine Behandlung ist auch hier nicht möglich, allerdings bessern sich die Symptome oft ab dem 2. Lebensmonat, da die Funktionsstörung des Gleichgewichtsorgans durch andere Sinne ausgeglichen wird. Die Tiere können häufig ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen, taube Tiere natürlich unter Einbeziehung spezieller Erziehungsmethoden. Von der Zucht sollten derart erkrankte Tiere ausgeschlossen werden.


Die beschriebenen Symptome werden alle ausgelöst durch eine Störung im Gleichgewichtsorgan, dessen kompliziert aufgebautes System aus drei halbkreisförmigen Bogengängen und zwei miteinander verbundenen Säckchen besteht. Dieser Vestibularapparat liegt gleich am Ohr und übermittelt dem Gehirn die Position des Körpers im Raum, anhand dieser Informationen werden die Bewegungen des Körpers abgestimmt. Ist diese Orientierung im dreidimensionalen Raum gestört, kann das Gehirn die Bewegungen des Körpers nicht mehr entsprechend dessen Lage koordinieren, der Körper gerät aus dem Gleichgewicht.
Diese Erkrankung kann bei allen Tierarten wie beispielsweise Meerschweinchen, Kaninchen, Katzen (hier gibt es interessanterweise eine Häufung der Fälle bei Katzen im mittleren Lebensalter und in den Spätsommer- bzw. Herbstmonaten) und Hunden auftreten. Da die Ursache nicht genau bekannt ist, gibt es keine spezielle Therapie, dennoch ist der Gang zum Tierarzt sinnvoll. Denn die Symptome können auch auf andere schwerwiegende und oft behandelbare Erkrankungen hinweisen, diese gilt es auf jeden Fall auszuschließen. Zu diesen so genannten Differentialdiagnosen gehören Ohrenentzündungen wie die Otitis media oder interna, Fremdkörper, Tumore, Infektionskrankheiten, Staupe, Toxoplasmose bei Hund und Katze, FIP bei Katzen oder Meningoenzephalitis, auch einige Medikamente können toxisch auf das Hör- und Gleichgewichtsorgan wirken. Darüber hinaus kann der Tierarzt auch die Auswirkungen des Vestibular-Syndroms, sofern sich der Verdacht bestätigt hat, lindern. Bei sehr schwer betroffenen Tieren kann eine Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Mitteln, die die Kreislauf- und Gehirndurchblutungssituation verbessern, durchgeführt werden, hierfür muss das Tier meist stationär aufgenommen werden.
(„Anmerkung des Forums: Klinikaufenthalte erscheinen bei diesem Krankheitsbild insgesamt zu stressig. Besser ist den Tierarzt des Vertrauens die Therapien zuhause durchführen zu lassen!“)
Bei den weniger gravierenden Fällen kann mit Medikamenten Erbrechen und Übelkeit gestoppt, evt. mit durchblutungsfördernden Mitteln und Vitaminen die gesamte körperliche Situation etwas verbessert werden, das Tier kann sich in häuslicher Pflege („Anmerkung des Forums: In absoluter Ruhe ohne irgendwelche Stress-Situationen!“) erholen.

Für die Erholung braucht es ein wenig Geduld von Seiten der Halter, oft sind es zunächst kleine Fortschritte, beispielsweise hören die Augenbewegungen meist schon nach einigen Tagen wieder auf. Innerhalb von 48 Stunden sollte insgesamt eine Besserung feststellbar sein, die sich in den nächsten Tagen kontinuierlich fortsetzt. („Anmerkung des Forums: Der Erholungs- und Krankheitsverlauf kann manchmal auch über Tage stagnieren!“) Beim Hund sollte das geriatrische Vestibular-Syndrom nach einer, spätestens zwei Wochen abgeklungen sein. („Anmerkung des Forums: Leider bleiben bei vielen Hunden doch erhebliche Einschränkungen im Bewegungsablauf durch Gleichgewichtsstörungen und Nervenausfälle zurück. Hunde sind aber Improvisationswunder und gleichen diese Einschränkungen nahezu perfekt, vielleciht mit einem leicht schwankenden Gang oder breiten Hinterläufen beim Stehen und langsamen Gehen aus!“) Bei Katzen dauert es dagegen deutlich länger, zwei bis drei Wochen, selten bis zu sechs Wochen. Die meisten Tiere genesen vollständig, in Einzelfällen bleiben kleine Einschränkungen zurück, eine der häufigsten ist eine leichte Kopfschiefhaltung. Das Tier wird dadurch nicht beeinträchtigt, die Kopfhaltung ist häufig auch über Physiotherapie korrigierbar.

Anmerkung: es gibt ein angeborenes Vestibularsyndrom (kongenitales Vestibularsyndrom), eine seltene Erbkrankheit bei Hunden und Katzen, ein autosumal-rezessiver Erbgang wird vermutet. Hier ist das Gleichgewichtsorgan fehl gebildet, dies äußert sich in Kopfschiefhaltung und Koordinationsstörungen, die bereits im ersten Lebensmonat der Welpen auftreten. Oft besteht gleichzeitig eine ein- oder beidseitige Taubheit. Ein Nystagmus (Augenzittern) tritt nicht auf. Eine Behandlung ist auch hier nicht möglich, allerdings bessern sich die Symptome oft ab dem 2. Lebensmonat, da die Funktionsstörung des Gleichgewichtsorgans durch andere Sinne ausgeglichen wird. Die Tiere können häufig ein weitgehend beschwerdefreies Leben führen, taube Tiere natürlich unter Einbeziehung spezieller Erziehungsmethoden. Von der Zucht sollten derart erkrankte Hunde ausgeschlossen werden.



Quelle: Nothilfe für Polarhunde e.V.
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #5
Übergeben hat sie sich gestern tatsächlich, aber sie hält eben den Kopf nicht schräg und auch das Ohr ist normal aufgerichtet... deshalb bin ich so verunsichert.
Ich danke dir aber sehr! Der Artikel ist der ausführlichste, den ich bis jetzt finden konnte und macht mir schon mal etwas Hoffnungen, dass meine Kleine sich wieder erholt. Hatte ja den Schreck meines Lebens als ich gestern spätabends noch zum Notarzt mit ihr geprescht bin.
Ich hoffe nur, dass sie im Laufe der Nacht doch noch etwas frisst und trinkt. Kann ja auch nicht gesund sein, wenn sie sogar die Flüssigkeitsaufnahme verweigert :/
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #6
So eine Erkrankung verläuft auch nicht immer typisch. Je nach Schweregrad ......
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #7
Schlaganfall/Vestibulärsyndrom

Hallo, binaHallo liebe Katzenfreunde!

Seit gestern hab ich hier total Stress, denn meine kleine Fellnase hat sich plötzlich sehr merkwürdig benommen. Sie hat sich gestern vor mir versteckt in der hintersten Schrankecke (was schon mal ganz konträr zu dem ist, wie sie sich sonst verhält) und als ich sie hervorgeholt habe, ist mir aufgefallen, dass sie torkelt beim Laufen und sogar manchmal umfällt.
Natürlich bin ich sofort mit ihr zum Nottierarzt gedüst! Der konnte zunächst nicht so richtig sagen was sie hat (abgesehen von leichtem Fieber) und hatte etwas am Magen vermutet, hat ihr dann eine Entkrampfungsspritze gegeben und mich wieder nach Hause geschickt.
Heute hatten wir morgens gleich wieder einen Termin und er hat noch mal etwas genauer nachgeschaut. Die Katze hat die ganze Nacht über übrigens nichts gegessen und war auch nicht auf dem Katzenklo.
Sie trokelt noch immer beim Aufstehen.
Der Arzt hat ihr also Blut abgenommen, ein Röntgenbild gemacht und... absolut nichts festgestellt. Ihre Reflexe sind etwas verzögert, aber da. Sie hat keine Schräglage des Kopfes, aber ihre Pupillen zittern ein wenig. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass er Probleme hatte beim Blutabnehmen - das Blut war recht zäh, als wäre die Katze dehydriert.
Er tippt jetzt auf Schlaganfall, obwohl auch er es ungewöhnlich findet bei einer Katze, die gerade erst 3 Jahre alt geworden und ansonsten topfit mit idealen Werten ist.
Meine Mutter glaubt allerdings Ärzten nie so recht und ist bei ihren Nachforschungen auf das Vestibulär-Syndrom gestoßen. Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Ich verstehe auch gar nicht so recht, was der Unterschied zwischen den beiden Erkrankungen ist.

Momentan habe ich Tabletten vom Arzt bekommen (Karsivan 100), aber es macht mir riesige Schwierigkeiten die der Katze auch zu verabreichen, da sie seit gestern Abend weder gegessen noch getrunken hat (was mir sehr große Sorgen macht im Moment!) und sogar ihre Lieblingsleckerchen nur mit Missachtung straft :/
Habt ihr dafür auch noch Tipps? Mit Mund aufhalten und Tablette reinschieben stelle ich mich scheinbar einfach zu doof an, das klappt nicht.

Ich bin für jegliche Tipps und Erfahrungsberichte dankbar![/QUOTE]
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #8
Häääää????? Was ist hier los?
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #9
Hallo, bin das erste mal im Forum, und hoffe, Dir etwas helfen zu können,
mein Kater Emil (16 Jahre) und vor dem "Schlaganfall/Vestibulärsyndrom" noch
für sein Alter top fit, hatte am 20.7.11 diesen Anfall.
Er konnte nicht mehr allein stehen und hat schrecklich gejault, um es kurz zu
machen, außer das er allein fraß und trank, war er nur noch auf uns angewiesen
und torkelte täglich immer rechts herum.
Rief dann die Tierrettung an, wir rechneten mit dem Schlimmsten, er wurde dann
mit Kortison und Vitamin B versorgt (und doch nicht eingeschläfert, da entscheidene
Reflexe noch funktionierten).:-D

Bei dem Syndrom deiner Katze, egal wie man es nennt, die Ärzte sagten, sie würden
den Katzenbesitzern sagen : Schlaganfall - da besser nachzuvollziehen.

Schlecht ist es, wenn das Kätzchen nicht frißt oder säuft !
Mein Tipp:

Ins Fressen, gerade auch bei Naßfressen immer noch Wasser zufügen, da viele Katzen irgendwann
Nierenprobleme bekommen. Lieblingsleckerchen hinzufügen, z.B. Käseröllchen.

Wünsche auf jeden Fall alles alles Gute !!! Liebe Grüße
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #10
Hallo

Die Mietz braucht umbedingt Flüssigkeit... Ich würd sie in eine Tierklinik bringen..und zwar schleunigst..das dönt doch alles sehr mysteriös...



häää?? wieso sind da auf einmal 2 gleiche Post von unterschiedlichem TE?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #11
Hallo

Die Mietz braucht umbedingt Flüssigkeit... Ich würd sie in eine Tierklinik bringen..und zwar schleunigst..das dönt doch alles sehr mysteriös...




häää?? wieso sind da auf einmal 2 gleiche Post von unterschiedlichem TE?


deswegen habe ich eben schon geschrieben "HÄÄÄ was ist hier los?" :)

Ich versehs auch grade nicht....
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #12
deswegen habe ich eben schon geschrieben "HÄÄÄ was ist hier los?" :)

Ich versehs auch grade nicht....


ich dachte schon, hää was hat denn Schmedaling nicht verstanden :) dann hab ich meins abgeschickt und da waren plötzlich mehrere posts da :)
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #13
Wie ging es denn jetzt weiter?
Mein Kater hatte Anfang/Mitte September starkes Fieber und als wir das wieder im Griff hatten, er wieder gefressen hat und sich wieder bewegt hat, ist uns das torkeln aufgefallen.
In Stresssituationen (wir waren gestern beim Tierarzt, die leider seit Wochen immer nur "FIP" sagt) wird das torkeln schlimmer. Jedoch hat er hellwache Augen, ist geistig völlig fit, torkelt halt seit ca 10 Tagen.
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #14
Guten,Morgen!
Ich hatte vor zwei Jahren mal eine Erkältung mit etwas Fieber.Soweit normal...Dann bin ich morgens aufgewacht und hatte keine Kontrolle mehr über meinen Körper.Ganz grausam und ich dachte an einen Hirnschlag.
Mein Hausarzt hat dann Gott sei Dank schnell erkannt,dass ein Virus meinen Gleichgewichtssinn 'ausgeschaltet' hat.Nach ca. 3 Wochen und vielen Medikamenten konnte ich wieder geradeaus laufen....
Daher vielleicht auch mal das abklären lassen....Drück der Miez die daumen
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #15
Hört sich jetzt vielleicht saublöd an, aber ich würde mich so sehr freuen wenn es das Vestibulär-Syndrom wäre :neutral:
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #16
Hallo ihr. Habe auch eine 4 jährige katze die vor 2 jahren ganz schlimme Anfälle hatte. Normalerweise wenn ich am morgen im Bad war sprang er auf den rand und dann auf den Kasten und störte mich immer beim zähneputzen.:)) doch es kam anders er flog in die Badewanne,war ganz erschrocken u versuchte rauszuspringen.da gelandet ihm aber nur mit sehr viel Mühe,er rannte in Kästen flog um. Seine linke Pupille ist vergrößert gewesen und sprang hin und her.bin Dan zum Arzt und der meinte es könnte eine Entzündung Richtung Kopf Rauf sein.Er bekam dann spritzen und danach ging es ihm eig wieder besser. Nur di Symptome verschwanden nie komplett. Bin zu einem anderen Arzt der meinte auch links der Reflex sei nicht so dolle... Einen Tumor würde er aba ausschließen u anhand eines rontgenbildes könnte man den eh erst ab ner Größe von 2cm sehen. Er han mir Dan geraten ein MRT oder Ct machen zu lassen. Naja das is halt nicht sehr willigt und bis vor einigen Wochen ging es im tip top.

Dann hätte er auf einmal Zuckungen am Rücken entlang Richtung schwarz. Di machten ihn ganz verrückt.ich han ihn dann zu mir genommen gestreichelt und beruhigt und da hab ich auch bemerkt das seine linke Pupille wieder herumkugelt. Anfangs ging hörte das dann auf wenn er zur ruhe kam.. Vor 3 tagen etwa fing er an seinen Kopf schräg nach links unten zu halten. Den hält er jetz aber dauerhaft schräg. Er hat wieder erhebliche gleichgewichtsstörungen und mir kommt vor wenn ich ihn rufe bekommt er es ab und zu gar nicht war oder sieht.ma die andere Richtung.

Ich weiß mir keinen Rat mehr vlt könnt ihr mir nen tip geben
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #17
Hallo!

Ich würde mit dem Kater dringend eine gute Tierklinik aufsuchen und ihn dort wirklich gründlich untersuchen lassen. Hat der Tierarzt damals großes Blutbild etc. gemacht? Das wäre der erste Schritt. Auch die Ohren/Augen gründlich untersucht?
Bitte lass ihn schnellstens mal ordentlich durchchecken.
Viel Glück!
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #18
Hy

Ja Blutbild wurde gemacht und i weiß nicht mehr was für ein Wert aba einer war erhöht jedoch war der nicht sehr dramatisch.
Hatte morgen eh im Plan mit ihm in di tierklinik zu gehen.. Leider wäre mir lieber wenn ich es nicht müsste möchte zwar schon wissen was ihm fehlt aba hab tierisch angst davor hab zwar zwei Katzen aba zu ihm ne ganz besondere Verbindung durch den Vorfall vor 2jahren. :-D is wi mein kleines Baby wo bissal einen hau hat hoffe es geht gut für uns aus <3
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #19
Naja, gerade weil du ihn liebst, solltest du so schnell wie möglich zur Tierklinik, damit ihm hoffentlich endlich geholfen werden kann. Er ist ja schon länger krank und ist darauf angewiesen, dass du ihm hilfst.
 
  • Schlaganfall oder Vestibulär-Syndrom? Beitrag #20
Ja hoffe di können ihm helfen. Soll ihm ja nicht schlecht gehen. :) Daumen drücken
 
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