Hoffe, das ist hier richtig.
Ganz kurz zur Erklärung wie ich überhaupt zu den Katzen gekommen bin. Ich lebe hier sehr ländlich und die damals 6 Monate alte Katze des Nachbarn hat mich seit letzten Herbst als "Zweitwohnsitz" betrachtet. Am 25.05.10 hat sie dann unglücklicherweise ihre Kitten unterm Busch im Garten geboren. Der Besitzer meinte nur: schau halt mal, ob Du sie da raus kriegst. Nach einigem Zögern habe ich dann genau das getan! (denn bei 15 Grad, Regen, Mardern und Füchsen hätten sie wohl nicht lange überlebt).
Seitdem bin ich irgendwie nur noch im Stress, weil weder die Mutter noch die Kleinen wirklich gesund sind/werden (Gebärmutterentzündung, Abszess, Hautpilz etc.). Die ganze Geschichte wäre einfach zu lang.
Durch die Krankheiten (insbesondere den Pilz bei den Kitten, von der 8. Woche ab) konnte ich sie noch nicht vermitteln, was jetzt aber echt überfällig ist.
Aber Ich verzweifel, weil ich einfach nicht weiß was ich will.
Mein Kopf sagt mir relativ klar, was vielleicht sinnvoll wäre, mein Herz kommt jeden Tag auf neue Ideen!?
Vielleicht könnt ihr mir helfen?
Ich habe die Katzenmutter (die wohl vermutlich alleine entscheiden wird, dass sie hier bleibt, weil sie die anderen Katzen im ursprünglichen zu Hause nicht mag).
außerdem eine kleine Katze (Zoe). Sie ist eine umwerfende Schöneheit. Außerdem war sie mit 24 h das erste mal vom
Tierarzt "totgesagt", weshalb ich schon immer mehr an ihr hänge. Leider aber sie absolut nicht an mir. Streicheln findet sie einfach nur doof! Aber sie ist relativ ruhig und Katzen sollen sich untereinander evtl. besser verstehen. Außerdem ist sie so hübsch, dass ich sie zur Not auch später noch abgeben könnte, wenn es gar nicht geht.
Oskar ist einfach nur ein hübscher, netter, ruhiger Zeitgenosse. Der einzige, der soweit gesund und damit auch geimpft ist. Eine Vergesellschaftung mit der Mama wäre sicher denkbar. Auch die Kastra könnte bei ihm bald gehen. Aber er ist der einzige, der wirklich "fertig" ist zum abgeben, unkompliziert und ich finde die grauen Farben einfach umwerfend
Und dann ist da noch Mikey. Der anhänglichste, frechste Kerl der sich nur denken läßt. Leider hat er seit Wochen einen Hautpilz, ist nicht geimpft und kann so bald auch nicht kastriert werden. Und vor allem glaube ich einfach nicht, dass die Mama auf Dauer mit diesem Energiebündel etwas anfangen kann. (Sie ist jetzt schon deutlich am Ende mit ihrer Geduld).
Mehr als zwei Katzen kann ich auf überhaupt keinen Fall behalten (vernünftig wäre es, sie alle abzugeben aufgrund meiner gesundheitlichen Situation).
Was mache ich denn nur?? Schreibe gerade ein Inserat für die beiden Kater... und weiß doch immer noch nicht... mein Leben dreht sich seit Monaten fast nur noch um die Minis. Wie kann ich sie da in fremde Hände geben :-(. Und doch möchte ich vor allem für alle vier die bestmögliche Entscheidung treffen! Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ideen dazu?
Gruß Patentante