Danke für Eure Anteilnahmen.
Zum Abschluß wollte ich einen letzten, aktuellen Stand geben:
Unserem Kater geht es wieder bombig. Er tobt wie zuvor und springt, was das Zeug hält. Von einer Verletzung ist nichts mehr zu sehen; das Fell ist fast komplett nachgewachsen.
Da haben wir wohl Glück gehabt ... oder besser unser Kater.
Aber nach-wie-vor komme ich nicht über diesen dämlichen Tierarzt hinweg. Wie kann ein Arzt eine solche falsche Möglichkeit überhaupt ernsthaft erwägen ?? Wenn es bei kleinen Wunden mal zwei oder drei Wege (ohne ernsthafte Konsequenzen) ans Ziel gibt, dann kann man's ja verstehen - aber hier ?? Amputation, wo andere mit einer einfachen Diagnose und Spritze alles beheben ?? Wir denken ernsthaft über eine Beschwerde beim Bund der Tierärzte nach.
Mein Rat an alle, die jemals solche Diagnosen bekommen: Geht zu anderen
Tierarzt und holt Eure weitere Meinungen !! Unser Kater scheint mir die extra Autofahrt auch nicht mehr übel zu nehmen: Die Kontrollfahrten waren recht ruhig und sein Vertrauen ist auch nicht geringer geworden. Wir dürfen garnicht daran denken, dass wir jetzt ggf. einen 2-jährigen springfreudigen Kater mit nur 3 Beinen hätten - und das völlig unnötig.
@
Felidae32
Ihr/Du habt unser Mitgefühl.
Wir haben in der Nachbarschaft einen dreibeinigen Hund. Am Anfang konnte man kaum hinsehen - aber mittlerweile haben sich Hund und Herrchen daran gewöhnt. Der Hund läuft fast normal und die Runden dauern nur wenig länger (meint der Besitzer). Der Hund scheint glücklich und hat auch schon wieder gelernt, an einem hochzuspringen. Sollte vielleicht nicht der Fall sein - aber ihm verzeiht man's

)
Die Entscheidungen nach dem Unfall des Hundes waren aber auch schwierig und langwierig. Das merkte man dem Besitzer die Wochen danach deutlich an.