Hallo Tina,
ich kann nur zu gut verstehen, dass du angesichts dieser Diagnose
und der Symptomatik, die dein Katerchen zeigt, verzweifelt bist.
Es ist schwer, sich damit abzufinden, dass man ein Tier in absehbarer
Zeit gehen lassen muss. Es ist bestimmt keine "Tierquälerei", dass du
ihn noch bei dir haben möchtest. So wie du schreibst, spürt man, dass
du sehr an ihm hängst und dass du nur das Beste für ihn willst.
Du bist mit deinem Kater bei den Ärzten der Tierklinik anscheinend in
guten Händen. Deshalb würde ich den Zeitpunkt, wann es für Gizmo
besser ist, wenn er erlöst wird, sowohl von der Beurteilung der Ärzte
als auch von deinem eigenen Gefühl abhängig machen.
Du kennst deinen Kater sehr gut und spürst sicherlich, ob er noch
ein bisschen Freude an seinem Leben hat und ob er noch genügend
frisst und trinkt. Wenn du merkst, dass ihm das zu schwer fällt und
dass er sich zurückzieht, wäre wohl der richtige Zeitpunkt gekommen.
Auch wenn du den Eindruck hast, dass er große Schmerzen bekommt.
Ich hoffe sehr, dass Gizmo noch etwas Zeit bleibt und dass er diese
noch genießen kann. Nimm bewusst diese Tage, um ihn zu verwöhnen,
zeige ihm Sachen, an denen er Freude hat. Wenn er gerne draußen ist,
geh mit ihm in den Garten oder wenn er lieber in deiner Nähe ist, dann
schmuse mit ihm oder lass ihn einfach in deiner Nähe liegen.
Nimm diese Phase auch für dich selber bewusst als eine Chance, von
Gizmo Abschied zu nehmen, denn du weißt, dass du sicherlich nicht
möchtest, dass er unnötig leiden muss.
Alles Gute für Gizmo und für dich viel Kraft für das, was auf dich zukommt.