Hallo Saurier

Habe mich jetzt mal hier geäussert, da es eben doch eher genetisch fokussierter wurde...
Bezüglich der Augen. Also bei Briten (
BKH) ist es so, dass die Augenfarbe bei den
points unabhängig von der
Färbung sein sollte. Also ein seal
point sollte gleich intensive Augen besitzen wie ein
lilac point. Meist ist das jedoch nicht wirklich der Fall, sodass besonders auch bei verdünnten Farben die Augenfarbe heller ist, bzw. ,,wässriger".
Bei Briten gibt es
Golden unabhängig von Rot. Verschiedenste Varianten sind da bekannt von choco
golden tabby point zu seal
golden tabby point aber auch non-
points wie z.B black
golden shadeds
Deswegen sind gerade wir
BKH Züchter sehr penibel in der Farbbezeichnung mit oder ohne gold.
Ich nehme hier mal das Beispiel von
golden und
silver shaded (mit Wb (Wideband) Gen), da es am einfachsten ist zu erklären.
Das Gen für Gold ist eigentlich nur dann aktiv, wenn kein
Silber-Gen vorhanden ist. Das
Silber-Gen ist ein
Inhibitor-Gen (I) welches die
Färbung in die Haarspitzen verlagert. Das Gen ist dominant, heisst wenn eine Katze mischerbig ist für
Silber - also Ii - ist sie dennoch silbern. Wenn man dann jedoch zwei mischerbige verpaart, so gibt es zu 25% Katzen mit
Genotyp ii. Das Inhibitorgen für
Silber fehlt also vollkommen. Diese Tiere sind dann
golden. In der
Point- und
Tabby-Variante (wobei ja genau genommen auch shadeds eine ,,Form" von
tabby sind) existiert dies ebenfalls. Jedoch müssten eben für einen
Phänotyp mit gold mindestens beide Elterntiere mischerbig gewesen sein für i.
Wenn sie dies nicht sind und z.B aus einer Verpaarung von reinerbigen Katzen für das I-Gen trotzdem ein Kitten geboren wird, welches zwar silbern erscheint aber mit ,,rostroten" Flecken, so ist dies nicht als
golden, sondern eben als
Rufismus zu bezeichnen, was eben nicht dem gold-Gen bzw. dem non-
inhibitor-Gen zugrunde liegt.
Die Farbe Gold ist bei
BKH anerkannt, also eine zulässige
Färbung.