Ich hab mich auch gefragt, ob ich selbst die Giardien abgekriegt hab ... aber dann hab ich gelesen, dass die meisten gesunden Leute (und Tiere) die Biester ganz von allein wieder loswerden. Schlimm wirds eben, wenn man sie aus irgendeinem Grund NICHT wieder loswird - und das merkt man dann.
Bei Katzen sind eigentlich am meisten Jungtiere und geschwächte Tiere gefährdet; bezeichnenderweise hatten bei mir die arme kleine Agathe (wild, mehrere Würfe, ganz klein und abgemagert) und ihre Winzlinge die Giardien. Und da hat mans gemerkt - das lief nur so hinten raus, die Arme konnte das nicht mehr halten.
Bei sowas besteht natürlich dringender Behandlungsbedarf, ist ja klar.
Aber bei Freigängern, die überhaupt keine Symptome zeigen und kerngesund sind ... da würd ich mir jetzt keine Gedanken machen. Regelmäßig entwurmen, klar, und nur, wenn man einen Verdacht auf Durchfall hat, der nicht weggeht, 3-Tage-Kotprobe und Giardien testen.
Sonst würd ich aber nichts weiter machen, denn das Zeug (und vieles andere mehr) umgibt uns eh ständig und überall, ohne dass es in den meisten Fällen etwas ausmacht.
In südlichen Ländern kann man sich die Giardien allerdings im Trinkwasser und im Essen in gehäufter Form einfangen, und das bleibt dann auch nicht ohne "üble Begleiterscheinungen" :mrgreen: also das merkt man und geht zum Arzt ...