Mieze hat heute ihre 2.OP..
Wir hatten gestern ein ausführliches Gespräch mit unserer/ihrerer TÄ. Das Gute im Schlechten: unsere Zweifel, ob die TÄ wirklich Ahnung hat (die überkamen uns zwischendurch mal) sind weg..Mieze ist in guten Händen. Die TÄ hat sich Zeit genommen unsere Katze zu untersuchen und uns zu beraten:
Ist-Stand: Es haben sich neue kleine Tumore gebildet, sowohl an der alten Stelle, wie auch im Umfeld. Die Dinger im Umfeld sind seit der letzten Untersuchung nicht gewachsen, zumindest nicht so, dass es richtig deutlich wird. Der Hauptfiesling ist der an der alten Stelle. Der liegt leider so nahe am Bein, dass er nicht großzügig (2-3 cm) herausgeschnitten werden kann. Es genügt eine liegengebliebene Zelle um weiteres Tumorwachstum zu begünstigen. Die TÄ will nicht weiterschneiden, weil sie sonst vielleicht einen Nerv treffen würde, was zur Lähmung des Beines führen könnte, was wiederrum kontraproduktiv für die weitere Behandlung/Therapie wäre. Nun, wie geht es weiter: Für unser TÄ ist ACTIVEED das Mittel der Wahl. Das bedeutet Immuntherapie. Dazu gehört aber auch eine gute Ernährung und Bewegung (sie ist eh Freigängerin). Chemo hat bei diesem Tumortyp keinen Zweck und Bestrahlungen würden bedeuten 12 - 15 Wochen lang jede Woche einmal Vollnarkose..und dabei ist überhaupt nicht gesichert, ob der Tumor zu 100 % bekämpft würde, da die Strahlen den Zellbereich zu 100 % treffen müssten. Das wollen wir der Kleinen nicht zu muten. Laut unserer TÄ ist sie ein starkes zähes Tier, das die 1. OP. sehr gut wegggesteckt hat. Sie ist ansonsten fit und gesund und darauf setzen wir. Wenn der Tumor wiederkommt, wird sie keine Schmerzen haben, er befällt kein Organ oder sonstwas. Er wird sie auf Dauer halt beim Laufen behindern, wenn er denn weiterwächst bzw. explodiert, wie sich die TÄ ausgedrückt hat. Ob und wann das in welcher Form sein wird kann niemand sagen. Genausowenig ob die Immuntherapie überhaupt anschlägt. Alles hängt individuell vom einzelnen Tier ab, so ihre Erfahrung. Mieze und wir bringen alle Voraussetzungen mit das es zumindest in einem für Mieze akzeptablen Bereich bleibt. Mit Knubbeln, die sie nicht stören kann sie leben, auch wenn sie jeden Tag ihre Tropfen nehmen muss..na und ? Wir brauchen einfach nur ein verdammtes kleines bischen Glück...