Ehem....du hast nach Expertenrat gefragt, und hast ihn bekommen.
Keiner bekommt hier den Kopf abgerissen weil er Katzen alleine hält (hoffe ich doch mal)
Oh doch, lies mal ein wenig hier mit. *lach*
Und irgendwo sind wir hier doch alle Laien, eben welche, die
sich gut und vielfältig informiert haben. Als "Experten" würde ich
hier aber niemanden bezeichnen.
Ich find es schade, dass die Eingangsfrage nun irgendwo
so niedergemacht wird.
Mich würde auch interessieren, ob es Statistiken gibt, was
Trockenfütterung und daraus resultierende Krankheiten anbelangt.
Warum muss man das so niedermachen, wenn jemand nach
belegten Quellen fragt?
In meinen Augen hat die Frage danach nichts mit "einen
gesunden Menschenverstand besitzen" zu tun.
Übrigens sind Katzen keine ursprünglichen
Wüstentiere, wenn
man hier denn so genau sein will, sonder Halbwüsten- und
Savannentiere, was nochmal ein himmelweiter Unterschied ist.
Zur Einzelhaltung von (Wohnungs-) Katzen:
Wenn man Freigänger besitzt, ist das m.E. nicht tragisch, wenn
man nur eine Katze hält, Wohnungskatzen hingegen müssen die
Möglichkeit haben, einen Artgenossen zur Seite stehen zu haben.
Zwar entsteht aus Mehrkatzenhaltung zwischen den einzelnen
Katzen nicht automatisch eine dicke Freundschaft, aber selbst wenn
sich zwei Katzen nur dulden und ab und an durch die Gegend toben
ist ihnen in meinen Augen noch viel mehr Gutes getan, als wenn
sie alleine gehalten würden.
Bei all dem darf man nicht vergessen, dass reine Wohnungskatzen
völlig abhängig von ihrem Halter sind. Während Freigänger sich draußen
selbst teilbarfen und die Möglichkeit haben, "Kontakte zu knüpfen",
lernt und erfährt eine Wohnungskatze nur das, was ihr Halter ihr
zugesteht. Artgerechte Ernährung, Haltung (Wohnungsausstattung,
Artgenossen) als Folge guter Selbstinformation im Vorfeld ist da das
Mindeste, wozu man sich mit dem Tragen von Verantwortung
gegenüber Lebewesen verpflichtet.
Grüße,
Armitage