Heute wurde die Mona-Lisa abgeholt. Sie zieht zu Indian Summer. Beide Tierschutzpuschelchen hatten sich intensiv bei den neuen Dosis beworben, und so brauchten die nur eine ganz kurze Bedenkzeit für ihren Entschluss, denn es gibt dort schon zwei Lastramibuben.
Die A-chen und die anderen Ladies habe ich auch besucht. Den Zwergerln geht es prächtig, aber ich gestehe, wer Azrael und wer Alfred ist konnte ich in dem Gewusel nicht auseinander halten. Menno, wie die Kinder sich in einer Woche verändern können :lol:
Ich hatte die Möglichkeit, auch der Valentina liebe Grüße von der neuen Mama auszurichten. Ist das ein liebes Mädchen *schmelz* etwas zurückhaltend und zart, eine kleine Prinzessin. Leider übertreiben es unsere Madamchens mit der Kosmetik, sind die doch durch die Bank am übermäßig Narben pflegen, also tragen sie Tüte, was mutt das mutt.
In der Quarantäne sitzt ein neues Tigerkerlchen, vom geschätzen Alter und dem Fundort her könnte er ein Bruder vom Puschel sein. Sehr schmusig, aber voll Zecken, mit Ohrmilben und Gebommel wurde er aufgefunden.
Ausserdem gibt es noch ein Katerle neu. Der war in den letzten Tagen mehrfach in einem Kaffee am Kirchplatz aufgetaucht. Stellt euch vor, der hatte ein kleines Hundehalsband um, noch nicht mal mit der Pseudosicherheit von Gummiband oder Sollbruchstelle. Falls die Besitzer sich melden können sie nur hoffen dass ich ihnen nicht begegne :evil:
Das schönste Erlebnis für mich war aber, dass Nina auch in der Zeit abgeholt wurde, von der Mutter der neuen Dosi. So konnte ich sie während der Zeit der Formalitäten nochmal im Arm halten und kuscheln. Was soll ich euch sagen, ich kenne die Oma-Dosi, in meinem Alter und aus meinem Metier, wir hatten schon öfter miteinander beruflich zu tun. Bei ihrer Tochter weiss ich unsere kleine exzentrische Prinzessin in guten Händen. Ja, ich geb es zu, so manche Schützlinge wachsen mir mehr ans Herz als andere. Da tut es auch bissi mehr weh, obwohl ja klar ist, dass wir ihnen die Chance auf ein neues Leben gewähren wollen, wo sie es sicher schöner haben als wir es ihnen trotz aller Mühe bieten können.