Ich komm grad von einem Pesach-Seder bei entfernten Verwandten zurück. Es wurde gegessen bis zum Abwinken.
Springy, das dümmliche fette Hündchen. Sie liebte mich sofort. Sie und das fette Hündchen vom Kibutz, wo wir vorher Bücher holen waren, hab ich eigentlich anfänglich nur als potentiellen Spießbraten gesehen. Ich hatte einen abnormalen Hunger gestern...
Palmenschatten im Luxusviertel von Kfar-Saba. Häuser sind das da... Die Gärten aus Keramikfliesen und voller Obstbäume, die Häuser groß genug, um 4 Familien unterzubringen, hochmodern, hell, sauber, Klima-Anlage, kleine tier- und kinderfreundliche Sträßchen... Dachterrasse so groß wie meine Wohnung. Nimmt ein Drittel der Grundfläche des Hauses ein. So richtig Monaco.
Wenn Onkelchen den Netanyahu ab und zu unter anderem nach China begleitet, sieht das bescheidene Esszimmer eben so aus. Ich will seinen Job.
Orangenbäume - in Israel etwa so selbstverständlich wie Löwenzahn in Holland. Ein Nachbar hatte so 40 fußballgroße Pampelmousen vor die Tür geworfen, weil er mit dem "Unkraut" nix anfangen kann. Schade, dass ich nur einen bereits vollen Rucksack hatte.
"Chag Smeach" (Fröhlichen Feiertag). Kuchen und Nüsse und Schokolade gab es im Überfluss und den meisten war's grad egal, dass Milchschokolade nach Gulasch nicht kosher ist...
Erbsen oder so. Im Garten einer der ersten Nachkommen der Pioniere meiner Familie, die damals auf Eseln und Kamelen aus dem Irak nach Israel flüchtete.
Mein Vater. Viel hat sich nicht geändert.
Jerusalemer Bahnhofsklo. Hier kommst du um den Klo-Shekel für die Klo-Frau nicht drumrum. Diese Drehtür öffnet sich erst auf Münzeinwurf. Das muss man sich mal vorstellen: Die Häuser, die Personalausweise, etc. erinnern an die dritte Welt, aber Münzdrehtüren am Bahnhofsklo.
Brüder Zions. Dieser kleine Bildausschnitt fasst Israel zusammen. Geschossen am "Tag des Bodens" während der massiven Terroranschläge am Damaskustor in Jerusalem. Ja, mir war grad fad.