• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Fibrosarkom- Bestrahlung

Diskutiere Fibrosarkom- Bestrahlung im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo an alle! Unsere Tiffany hat er auch erwischt- der Fibrosarkom. Wir haben es ziemlich schnell entdeckt und reagiert: Tiffany wurde vor zwei...
  • Fibrosarkom- Bestrahlung Beitrag #1
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titty

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Hallo an alle!

Unsere Tiffany hat er auch erwischt- der Fibrosarkom. Wir haben es ziemlich schnell entdeckt und reagiert: Tiffany wurde vor zwei Wochen operiert und die Wunde heilt auch schön. Ab nächste Woche wird unser Kätzchen Bestrahlung bekommen, was laut unserem Tierarzt, die einzige Möglichkeit ist, die Neubildung von Rezidiven zu verlangsamen/zu stoppen. Ich finde jedoch niergendwo Berichte, Erfahrungen mit Bestrahlung! Hat sich noch keiner getraut? Warum habt ihr euch dagegen entschieden? Ich bin mir jetzt so unsicher, ob wir das Richtige für unsere Diva entschieden haben...
 
  • Fibrosarkom- Bestrahlung Beitrag #2
Hallo,

ich habe diesen beitrag schon mal in einem anderen Forum geschrieben - ich hoffe, es ist ok, wenn ich es einfach kopiere. Vielleicht hefen Dir ja meine Erfahrungen wieter - auch wenn ich Dir über Bestrahlung wenig sagen kann. Unser Tierarzt hat davon abgeraten, weil es doch relativ grossen Stress für die Katze deutet...

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Hallo,

leider kann ich zu diesem Thema auch einen Erfahrungsbericht besteuern. Mein Schmusemonster lebt jetzt schon 4 Jahre mit dieser Diagnose.

Nach der ersten OP, bei nur die befallene Haut entfernt wurde, war der Krbes bereits beim Fäden ziehen wieder da. Die zweite, ziemlich grosse OP hat uns 1,5 Jahr Verschnuafpause erbracht. In dieser Zeit wurde Ginger mit Heel behandelt.

Leider kam das Ding wieder - und wir haben erneut operieren lassen. Danach wurde sie regelmäßig mit einer Misteltherapie von Weleda behandelt. Leider ist das Sarkom alle 6 Monate wieder aufgetaucht - aber: Die Tumore waren
so gut abgegrenzt, dass der Tierarzt schon wieder optimistisch wurde. Auch sah das Gewebe der Tumore selber nicht nach Krebs aus - auch wenn sie eindeutig Krebszellen enthalten haben. Der Erfog dieser Therapie war, dass die nötigen OPs relativ klein gehalten werden konnten.

Ob das Mistel aufgehört hat zu wirken oder der Operateur wegen des gut abgegrenzten Tumors zu wenig weggenommen hat, werden wir wohl nie erfahren. Wie sich im letzten November rausgetellt hat, hat sich eine komplette Hautschicht auf der einen Körperseite verändert. Mit dieser Ausbreitung ist unsere Maus jetzt niht mehr operabel.Auch wenn sie zu dem Zeitpunkt die mittlere Lebenserwartung von 1,5 Jahren schon um 2 Jahre überschritten hatte - das war ein grosser Schock. Zumal der Tierarzt ihr nur noch wenige Wochen und max. bis zu einem halben Jahr gegeben hat.

Wir haben dann angefangen, sie mit Medikamenten aus der Humanmedizin zu behandeln.
1) Dichloressigsäuere: Die Forschung über die Wirkung auf Tumoere ist weitestgehend eingestellt, weil sich dieser Stoff nicht patentieren lässt. Wir beziehen ihn über die Flora-Apotheke in Hannover. Es ist ursprüunglich eine Medikament zu Abnehmen, da es die Verbrennung von Kohlehydraten behindert. Da Tumorzellen hautpsächlich über Kohelhydrate gespeist werden, kann man den Tumor am Wachstum hindern und ggf. vollständig aushungern. Permanente Überwachung über den Tierarzt ist nötig, da auch Leber und Gehirn über Kohelhydrate versorgt wrden - und die sollten möglichst nicht aussetzten.
2) Desoxycholsäuere: ein Stoff, der dass Imunsystem puscht. Wir haben es im Selbstversuch ausprobiert: Gippen erledigen sich bei mir jetzt in der Hälfte der Zeit. Auch dieser Stoff ist nicht ohne Risiko: Darmkrebs fängt durch diesen Stoff vermehrt an zu wachsen.

Zusätzlich bekommt sie noch einige Zusatzstoffe, die Immunsystem-fördern sind und die uns die Flora-Apotheke empfohlen hat.

Verabreicht wird die Dichoressigsäure mit Wasser geischt über eine Spritze, mit der die Flüssigkeit ins Mäulchen gespritzt wird.
Desoxycholsäure ist ein extrem feines Pulver, dass nicht klebt und nicht in Wasser löslich ist. Auf dem Finger balancierend kann man es kaum verabreichen. Wir mischen es unter Felimalt und schmieren ihr diese Paste 20mg 2 mal pro Tag ins Mäulchen.

Ergebnis: Meine Süsse ist noch da- und es geht ihr sehr gut. Über die Hälfte der Tumore sind über Zystem aus der Haut rausgewachsen und konnten mit einem scharfen Löffel abgetrennt werden, ohne dass ich eine krankhafte Veränderung des Gewebes geszeigt hat. Die veränderte Hautschicht hat sich teilweise wieder regeneriert. Die verbleibenden Tumore, die nicht rauswachsen, wachsen zwar - aber höchstens mit einem 10tel der üblichen Geschwindigkeit. Der Tierarzt wagt keine Prognosen mehr - aber das halbe Jahr ist rum und sie kann auch wieterhin ihr Leben genießen.

Aktiveet haben wir probiert - hat nichts gebracht.
Über Schlangengifttherapie haben wir uns erkundigt: Die Heilpraktiker, mit denen wir gesprochen haben, haben alle gesagt, dass es keinen Sinn mehr macht. Bie ihren Patienten hat der Krebs spätestens nach 1,5 Jahren in die inneren Organe gestreut, was die Katze dann getötet hat. Dieser Punkt ist relativ interessant: Tierarzt, die operieren, beobachten diese Streuung eher selten. Meine Vermutung: Das Schlangengift greift nicht nur den Tumor, sondern auch die Organe an und öffnet damit die Tür zur Streuung nach innen. Wie gesagt: meine Theorie, völlig unbewiesen - aber ich würde damit kein Tier behandeln lassen.

Im Rückblick gesehen, habe ich es bitter bereut, mich nicht vorher nach Medikamenten erkundigt zu haben und das Mistel direkt nach der ersten OP gegeben zu haben. Und, dass wir den Medi-Cocktail erst jetzt entdeckt haben. Wir hätten zumindest die Dichloressigsäuere bereits nach der zweiten OP geben sollen....

Wir waren ein wenig zögerlich, weil wir keine Versuchreihe gefunden haben, bei denen diese Medis bei katzen ausprobiert wurden. Der Tierarzt und wir hatten keine Ahnung über die Dosierung - und so mussten wir mit wenig anfangen und schauen, was passiert.... Und leider ist immer ein Risiko bei solchem Vorgehen dabei. Unsere Kleine hat die Behandlung sehr gut vertragen - und ich hoffe, ich konnte ihr damit noch einen glücklichen Sommer erkaufen....
Und ich hoffe sehr, dass sie noch lange bei uns bleibt...

LG Ute
 
  • Fibrosarkom- Bestrahlung Beitrag #3
Hallo zusammen,


Wir haben gestern unsere geliebte Tiffany erlöst. Die Prognosen nach der Bestrahlung waren sehr gut, es haben sich keine Rezidive gebildet, Tiffy hat das Leben mit vollen Zügen genossen... bis vorgestern. Bei einer Röntgenaufnahme stellte man Lungenmetstasen fest. Zum Arzt sind wir wegen Tiffys Husten gegenagen, dachten sie wäre erkältet... Gestern bekam sie keine Luft mehr, wir haben uns entschieden, ihr den letzten Gang zu erleichtern und so ist mein kleines Baby eingeschlafen....
Ich weiss aber nicht wie ich weiter leben soll. Ich hätte nie gedacht, dass der Schmerz so groß sein konnte, dass jede Ecke im Haus mich an sie errinert und dass sie so ein großes Loch im meinem Herzen hinterlässt. Keiner versteht mich richtig, das war nur eine Katze, bekomme ich zu hören. Nur mein Mann teilt die Trauer mit. Tiffany war neben unserer Tochter unser kleines Baby...
Wie werde ich mit diesem Schmerzen fertig? Er zerreist mich von ihnen, und gibt keine Sekunde Erholung. Wie kann ich diese Phase überwinden?
 
  • Fibrosarkom- Bestrahlung Beitrag #4
Leider bin ich nicht besonders gut darin, tröstende Worte zu schreiben aber ich möchte Dir trotzdem sagen, dass es mir sehr leid tut. Ich weiss, wie Du Dich jetzt fühlst.
Vor gut 2 1/2 Jahren ist meine Katze verstorben und ich denke noch heute jeden Tag an sie.
Damals musste ich schon nach ein paar Tagen zwei ältere Katzen aufnehmen. Das fiel mir nicht leicht, ich hatte ein schlechtes Gewissen aber andererseits war ich auch froh nicht mehr diese Leere in der Wohnung zu haben.
Jetzt bin ich darüber natürlich mehr als froh, meine beiden kleinen Mäuse hier zu haben obwohl sie mittlerweile schon krank sind.
Auf alle Fälle war meine Entscheidung damals richtig und ich würde es immer wieder so machen.
Hast Du schon darüber nachgedacht ?
 
  • Fibrosarkom- Bestrahlung Beitrag #5
Hallo Dora,
danke für Deine Rückmeldung. Tut mir wegen Deiner Katze auch sehr leid.
Wir haben noch eine Katze zu Hause, die schafft es allerdings nicht, den Schmerzen wegzunehmen. Wir werden wahrscheinlich einen Spielkameraden für sie holen aber erstmal muss ich damit klar kommen, dass Tiffy nicht mehr bei uns ist, obwohl sie in jeder Ecke so präsent ist.
 
  • Fibrosarkom- Bestrahlung Beitrag #6
Hallo Titty,

ich kann dein Schmerz über dein Verlust völlig verstehen. Bei unser Kater Max ist letztes Jahr in Oktober auch Fibrosarkom festgestellt worden. Max ist für mich ein ganz besonderer Kater. Ich habe ihn vor 9 Jahre auf Kreta vor dem Tod gerettet. Er war da nur ein paar Wochen alt. Seit dem hängt er sehr an mich und mein Mann. Er schläft immer neben mein Kopf, wenn es kalt unter der Daunendecke, und ist sehr verschmust. Ich habe noch ein anderen Kater, aber so ein verschmuster Kater wie Max habe ich noch nie getroffen. Er ist dann in Oktober operiert worden, und da wir eine sehr gute Krankenversicherung haben, haben wir in Anschluss direkt eine Bestrahlungstherapie angefangen. Er hat die OP sehr gut überstanden, und die Bestrahlung auch. Er war im Bramsche für die Bestrahlung, und da es für uns zu weit war, haben wir Max während der Woche da gelassen und für das WE angeholt. Er hat sogar mit der Tierkrankenschwester geschmust! Eigentlich sollte nach der Bestrahlung direkt mit der Chemo angefangen werden, aber während der Bestrahlung ist die OP Naht zwischen den Schulterblättern aufgegangen. Die Chirurgin hat da wo der Tumor saß sehr viel Gewebe entnommen und es hat sich eine Wundhöhle gebildet. Und irgendwo musste dann das ganze Wundwasser abfließen, also durch die OP Naht, und da wo am meinten Spannung herrschte. Nach der Bestrahlung wurde dieses Loch fast wie eine 1 Euro Münze groß, aber es hat Max nichts ausgemacht, dass wir jeden zweiten Tag den Verband wechseln mussten und jeden Tag in der offenen Wunde Creme reintun sollten. Er hat ab und zu mal dabei geschnurrt und konnte trotz des Verbands alles machen. Er mochte nur den Body über den Verband nicht so, weil er immer dran ging. Mein Tierarzt sagte er sei sehr tapfer und konnte es kaum glauben dass er alles so hingenommen hat. Immer wenn besonders ich dabei war ließ er alles mit sich machen. Einmal musste meine Schwiegermutter mit ihn zum Tierarzt weil ich auf einer Dienstreise war, und da ist er total ausgetickt und die Wände hochgelaufen. Seitdem bin ich immer dabei. Da die Wunde nach mehreren Wochen nicht mehr zuging, wurde 2 Tage vor Weihnachten eine plastische Chirurgie bei ihn durchgeführt, dass das Loch zugemacht hat. Nach der 2 OP ist die Naht leicht wegen des immer noch vorhandenen Wundwassers aufgegangen, aber inzwischen ist es fast ausgeheilt. Wie waren schon frohes Mutes und wollten die Chemo demnächst anfangen, nur dabei haben wir vor 2 Wochen einen Knubbel an sein rechtes Ohr entdeckt. Ich hatte schon Angst dass es wieder der Tumor ist, aber der Tierarzt sagte es sei viel zu weit weg von dem ersten Tumor( fast 10 cm). Normalerweise tauchen die Rezidive an der gleichen Stelle auf. Der Tierarzt hat den kleinen Knubbel weggemacht und seit letzter Woche Freitag wissen wir dass es wieder Fibrosarkom ist. Wir wollten da am Ohr keine Radikal OP machen, da dann der halbe Kopf der Katze dran glauben würde. Vor 3 Tage habe ich beim genauen betasten des Katers noch 2 weitere Stellen mit Knubbeln entdeckt. Eins an der re Schulter, aber außerhalb der Bestrahlungsfeldes und eins an der linken Bauchseite auch außerhalb der Bestrahlungsfeldes. Seit dem bin nur noch am heulen. Mir ist schon bewusst dass mein besonderer Kater daran sterben wird, und jedes Mal wenn er neben meinem Kopf liegt kommen mir die Tränen hoch. Dabei ist er ja noch da, und isst normal, spielt und schmust ganz viel. Wir haben übermorgen einen Termin in der Tierklinik Hofheim, bei Dr Kessler. Er soll ja der Onkologe Papst für Kleintiere schlechthin sein. Vielleicht hat er dann noch eine Idee was man da noch machen kann. Ich frage mich nur noch wie lange es noch dauern wird, bis der Zeitpunkt zum endgültigen Verabschieden kommt. Es ist ja jetzt schon so schwer für mich, nur wenn ich daran denke kommen mir die Tränen. Ich finde es krass dass nach genau 4 Monate trotz der Bestrahlung mit 60 Gy die Knubbeln auftauchten. Und das fast zeitgleich und dann auch noch so über den ganzen Körper verteilt. Seit der ersten OP geben wir Max auch dieses Präparat Activeed, aber es scheint ja nicht geholfen zu haben. Ich würde alles versuchen, egal was es kostet, um meinen kleinen zu helfen. Wir lassen jetzt auch noch ein CT oder MRT machen, damit man sehen kann ob noch weitere Knoten zu finden sind. Ich hoffe so sehr dass alles wieder gut wird. Ich selber habe vor 20 Jahren erfolgreich den Krebs bekämpft und hoffe dass mein kleiner das auch schafft! Er ist ja noch so jung.
Alles Gute für eure Katzen!

danke für Deine Rückmeldung. Tut mir wegen Deiner Katze auch sehr leid.
Wir haben noch eine Katze zu Hause, die schafft es allerdings nicht, den Schmerzen wegzunehmen. Wir werden wahrscheinlich einen Spielkameraden für sie holen aber erstmal muss ich damit klar kommen, dass Tiffy nicht mehr bei uns ist, obwohl sie in jeder Ecke so präsent ist.


Hallo Titty,

ich kann dein Schmerz über dein Verlust völlig verstehen. Bei unser Kater Max ist letztes Jahr in Oktober auch Fibrosarkom festgestellt worden. Max ist für mich ein ganz besonderer Kater. Ich habe ihn vor 9 Jahre auf Kreta vor dem Tod gerettet. Er war da nur ein paar Wochen alt. Seit dem hängt er sehr an mich und mein Mann. Er schläft immer neben mein Kopf, wenn es kalt unter der Daunendecke, und ist sehr verschmust. Ich habe noch ein anderen Kater, aber so ein verschmuster Kater wie Max habe ich noch nie getroffen. Er ist dann in Oktober operiert worden, und da wir eine sehr gute Krankenversicherung haben, haben wir in Anschluss direkt eine Bestrahlungstherapie angefangen. Er hat die OP sehr gut überstanden, und die Bestrahlung auch. Er war im Bramsche für die Bestrahlung, und da es für uns zu weit war, haben wir Max während der Woche da gelassen und für das WE angeholt. Er hat sogar mit der Tierkrankenschwester geschmust! Eigentlich sollte nach der Bestrahlung direkt mit der Chemo angefangen werden, aber während der Bestrahlung ist die OP Naht zwischen den Schulterblättern aufgegangen. Die Chirurgin hat da wo der Tumor saß sehr viel Gewebe entnommen und es hat sich eine Wundhöhle gebildet. Und irgendwo musste dann das ganze Wundwasser abfließen, also durch die OP Naht, und da wo am meinten Spannung herrschte. Nach der Bestrahlung wurde dieses Loch fast wie eine 1 Euro Münze groß, aber es hat Max nichts ausgemacht, dass wir jeden zweiten Tag den Verband wechseln mussten und jeden Tag in der offenen Wunde Creme reintun sollten. Er hat ab und zu mal dabei geschnurrt und konnte trotz des Verbands alles machen. Er mochte nur den Body über den Verband nicht so, weil er immer dran ging. Mein Tierarzt sagte er sei sehr tapfer und konnte es kaum glauben dass er alles so hingenommen hat. Immer wenn besonders ich dabei war ließ er alles mit sich machen. Einmal musste meine Schwiegermutter mit ihn zum Tierarzt weil ich auf einer Dienstreise war, und da ist er total ausgetickt und die Wände hochgelaufen. Seitdem bin ich immer dabei. Da die Wunde nach mehreren Wochen nicht mehr zuging, wurde 2 Tage vor Weihnachten eine plastische Chirurgie bei ihn durchgeführt, dass das Loch zugemacht hat. Nach der 2 OP ist die Naht leicht wegen des immer noch vorhandenen Wundwassers aufgegangen, aber inzwischen ist es fast ausgeheilt. Wie waren schon frohes Mutes und wollten die Chemo demnächst anfangen, nur dabei haben wir vor 2 Wochen einen Knubbel an sein rechtes Ohr entdeckt. Ich hatte schon Angst dass es wieder der Tumor ist, aber der Tierarzt sagte es sei viel zu weit weg von dem ersten Tumor( fast 10 cm). Normalerweise tauchen die Rezidive an der gleichen Stelle auf. Der Tierarzt hat den kleinen Knubbel weggemacht und seit letzter Woche Freitag wissen wir dass es wieder Fibrosarkom ist. Wir wollten da am Ohr keine Radikal OP machen, da dann der halbe Kopf der Katze dran glauben würde. Vor 3 Tage habe ich beim genauen betasten des Katers noch 2 weitere Stellen mit Knubbeln entdeckt. Eins an der re Schulter, aber außerhalb der Bestrahlungsfeldes und eins an der linken Bauchseite auch außerhalb der Bestrahlungsfeldes. Seit dem bin nur noch am heulen. Mir ist schon bewusst dass mein besonderer Kater daran sterben wird, und jedes Mal wenn er neben meinem Kopf liegt kommen mir die Tränen hoch. Dabei ist er ja noch da, und isst normal, spielt und schmust ganz viel. Wir haben übermorgen einen Termin in der Tierklinik Hofheim, bei Dr Kessler. Er soll ja der Onkologe Papst für Kleintiere schlechthin sein. Vielleicht hat er dann noch eine Idee was man da noch machen kann. Ich frage mich nur noch wie lange es noch dauern wird, bis der Zeitpunkt zum endgültigen Verabschieden kommt. Es ist ja jetzt schon so schwer für mich, nur wenn ich daran denke kommen mir die Tränen. Ich finde es krass dass nach genau 4 Monate trotz der Bestrahlung mit 60 Gy die Knubbeln auftauchten. Und das fast zeitgleich und dann auch noch so über den ganzen Körper verteilt. Seit der ersten OP geben wir Max auch dieses Präparat Activeed, aber es scheint ja nicht geholfen zu haben. Ich würde alles versuchen, egal was es kostet, um meinen kleinen zu helfen. Wir lassen jetzt auch noch ein CT oder MRT machen, damit man sehen kann ob noch weitere Knoten zu finden sind. Ich hoffe so sehr dass alles wieder gut wird. Ich selber habe vor 20 Jahren erfolgreich den Krebs bekämpft und hoffe dass mein kleiner das auch schafft! Er ist ja noch so jung.
Alles Gute für eure Katzen!
 
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