Hallo,
ich habe diesen beitrag schon mal in einem anderen Forum geschrieben - ich hoffe, es ist ok, wenn ich es einfach kopiere. Vielleicht hefen Dir ja meine Erfahrungen wieter - auch wenn ich Dir über Bestrahlung wenig sagen kann. Unser Tierarzt hat davon abgeraten, weil es doch relativ grossen Stress für die Katze deutet...
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Hallo,
leider kann ich zu diesem Thema auch einen Erfahrungsbericht besteuern. Mein Schmusemonster lebt jetzt schon 4 Jahre mit dieser Diagnose.
Nach der ersten OP, bei nur die befallene Haut entfernt wurde, war der Krbes bereits beim Fäden ziehen wieder da. Die zweite, ziemlich grosse OP hat uns 1,5 Jahr Verschnuafpause erbracht. In dieser Zeit wurde Ginger mit Heel behandelt.
Leider kam das Ding wieder - und wir haben erneut operieren lassen. Danach wurde sie regelmäßig mit einer Misteltherapie von Weleda behandelt. Leider ist das Sarkom alle 6 Monate wieder aufgetaucht - aber: Die Tumore waren
so gut abgegrenzt, dass der Tierarzt schon wieder optimistisch wurde. Auch sah das Gewebe der Tumore selber nicht nach Krebs aus - auch wenn sie eindeutig Krebszellen enthalten haben. Der Erfog dieser Therapie war, dass die nötigen OPs relativ klein gehalten werden konnten.
Ob das Mistel aufgehört hat zu wirken oder der Operateur wegen des gut abgegrenzten Tumors zu wenig weggenommen hat, werden wir wohl nie erfahren. Wie sich im letzten November rausgetellt hat, hat sich eine komplette Hautschicht auf der einen Körperseite verändert. Mit dieser Ausbreitung ist unsere Maus jetzt niht mehr operabel.Auch wenn sie zu dem Zeitpunkt die mittlere Lebenserwartung von 1,5 Jahren schon um 2 Jahre überschritten hatte - das war ein grosser Schock. Zumal der Tierarzt ihr nur noch wenige Wochen und max. bis zu einem halben Jahr gegeben hat.
Wir haben dann angefangen, sie mit Medikamenten aus der Humanmedizin zu behandeln.
1) Dichloressigsäuere: Die Forschung über die Wirkung auf Tumoere ist weitestgehend eingestellt, weil sich dieser Stoff nicht patentieren lässt. Wir beziehen ihn über die Flora-Apotheke in Hannover. Es ist ursprüunglich eine Medikament zu Abnehmen, da es die Verbrennung von Kohlehydraten behindert. Da Tumorzellen hautpsächlich über Kohelhydrate gespeist werden, kann man den Tumor am Wachstum hindern und ggf. vollständig aushungern. Permanente Überwachung über den Tierarzt ist nötig, da auch Leber und Gehirn über Kohelhydrate versorgt wrden - und die sollten möglichst nicht aussetzten.
2) Desoxycholsäuere: ein Stoff, der dass Imunsystem puscht. Wir haben es im Selbstversuch ausprobiert: Gippen erledigen sich bei mir jetzt in der Hälfte der Zeit. Auch dieser Stoff ist nicht ohne Risiko: Darmkrebs fängt durch diesen Stoff vermehrt an zu wachsen.
Zusätzlich bekommt sie noch einige Zusatzstoffe, die Immunsystem-fördern sind und die uns die Flora-Apotheke empfohlen hat.
Verabreicht wird die Dichoressigsäure mit Wasser geischt über eine Spritze, mit der die Flüssigkeit ins Mäulchen gespritzt wird.
Desoxycholsäure ist ein extrem feines Pulver, dass nicht klebt und nicht in Wasser löslich ist. Auf dem Finger balancierend kann man es kaum verabreichen. Wir mischen es unter Felimalt und schmieren ihr diese Paste 20mg 2 mal pro Tag ins Mäulchen.
Ergebnis: Meine Süsse ist noch da- und es geht ihr sehr gut. Über die Hälfte der Tumore sind über Zystem aus der Haut rausgewachsen und konnten mit einem scharfen Löffel abgetrennt werden, ohne dass ich eine krankhafte Veränderung des Gewebes geszeigt hat. Die veränderte Hautschicht hat sich teilweise wieder regeneriert. Die verbleibenden Tumore, die nicht rauswachsen, wachsen zwar - aber höchstens mit einem 10tel der üblichen Geschwindigkeit. Der Tierarzt wagt keine Prognosen mehr - aber das halbe Jahr ist rum und sie kann auch wieterhin ihr Leben genießen.
Aktiveet haben wir probiert - hat nichts gebracht.
Über Schlangengifttherapie haben wir uns erkundigt: Die Heilpraktiker, mit denen wir gesprochen haben, haben alle gesagt, dass es keinen Sinn mehr macht. Bie ihren Patienten hat der Krebs spätestens nach 1,5 Jahren in die inneren Organe gestreut, was die Katze dann getötet hat. Dieser Punkt ist relativ interessant: Tierarzt, die operieren, beobachten diese Streuung eher selten. Meine Vermutung: Das Schlangengift greift nicht nur den Tumor, sondern auch die Organe an und öffnet damit die Tür zur Streuung nach innen. Wie gesagt: meine Theorie, völlig unbewiesen - aber ich würde damit kein Tier behandeln lassen.
Im Rückblick gesehen, habe ich es bitter bereut, mich nicht vorher nach Medikamenten erkundigt zu haben und das Mistel direkt nach der ersten OP gegeben zu haben. Und, dass wir den Medi-Cocktail erst jetzt entdeckt haben. Wir hätten zumindest die Dichloressigsäuere bereits nach der zweiten OP geben sollen....
Wir waren ein wenig zögerlich, weil wir keine Versuchreihe gefunden haben, bei denen diese Medis bei katzen ausprobiert wurden. Der Tierarzt und wir hatten keine Ahnung über die Dosierung - und so mussten wir mit wenig anfangen und schauen, was passiert.... Und leider ist immer ein Risiko bei solchem Vorgehen dabei. Unsere Kleine hat die Behandlung sehr gut vertragen - und ich hoffe, ich konnte ihr damit noch einen glücklichen Sommer erkaufen....
Und ich hoffe sehr, dass sie noch lange bei uns bleibt...
LG Ute