gedanken zum thema zucht/vermehrung

Diskutiere gedanken zum thema zucht/vermehrung im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; seit ich in diesem forum aufgeschlagen bin, habe ich vieles zu diesen thema gelesen. beifallsbekundungen/gratulationen zu zuchterfolgen, schimpf...
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deibel

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seit ich in diesem forum aufgeschlagen bin, habe ich vieles zu diesen thema gelesen. beifallsbekundungen/gratulationen zu zuchterfolgen, schimpf und schande für gewollte trächtigkeit ohne zuchtschein, ups-trächtigkeit u. ä.

beim lesen sind mir dann immer einige gedanken durch den kopf gegangen. einige wahrscheinlich kontrovers und provokativ. ich werde sie dennoch aufschreiben.

jedesmal, wenn ich gratulationen zu zuchterfolgen lese, kommen mir folgende gedanken:
1. ist das nicht auch eine vermehrung?
2. braucht die welt wirklich die zigste siam, perser, maine coon, ragdoll, etc.?
3. braucht die welt neue katzenrassen?
4. gibt es nicht schon genug?

ich gebe zu, dass ich ein absoluter fan von maine coons, ragdolls und neuerdings nebelungs bin. nur zu gern hätte ich je ein exemplar dieser rassen hier rumwuseln. daraus wird allerdings nie was werden, denn im endeffekt lande ich immer wieder bei den papierlosen, "ich weiß nicht, wer mein papi oder meine großeltern sind"-lastramis aus dem tierheim.

bevor man mich komplett falsch versteht; ich lehne züchtungen nicht ab und bin absolut gegen vermehrung aufgrund dummheit, ignoranz, unwissenheit, verantwortungslosigkeit oder gründen, wie: ich wollte mal sehen, was meine katze für süße kitten produziert. da werde ich auch richtig sauer.

dennoch, oder deshalb?, kommen mir obige fragen immer öfter auch bei zuchtkatzen in den sinn. denn eines ist nur zu wahr: es gibt genug katzen auf der welt. meist aus den im letzten absatz genannten gründen. muss die menschheit dann wirklich noch gewollt mehr davon produzieren?
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung

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  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #2
Ich verstehe deine Gedanken.

Aber - so kann ich es nach vielen Jahren sagen - es gibt auch Menschen, die eben etwas langhaariges, was großes, kleines, ruhiges, lebhaftes ... haben wollen. Und bei solchen Menschen nimmt eine Rassekatze einem Notfellchen keinen Platz weg, denn sie würden sonst keine Katze nehmen.

Viele Rassen werden nicht nur nach Aussehen sondern auch nach Charakter gezüchtet. Und ein Perserfan wird sich nicht unbedingt für ein Lastrami-Überraschungspaket begeistern können :wink:

Zum Glück ist der Genpool bei Katzen sehr begrenzt, es wird irgendwann keine neuen - lebensfähigen - Rassen mehr geben.

Ich mag am liebsten die Züchter, die eine Naturrasse (z.B. die MC) naturbelassen züchtet. Also nicht größer und langhaariger sondern so, wie sie ursprünglich sind.

Ich mag es nicht, wenn Katzen den Wünschen potentieller Kunden angepasst werden. Denke da an die Plattnasen-Perser oder auch an die BKH, die nichts anderes sind als eine künstliche, vom Menschen (wahrscheinlich Vermehrern) erfundene Rasse.

Ok, ich mag halt Natur, um mich herum und auch als Tiere.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #3
Kluge Überlegungen!

1. ist das nicht auch eine vermehrung?

-Doch, darüber lach ich mich schon lange kaputt. "Wir, nein, WIR sind keine Vermehrer" - sorry, Vater + Mutter = mindestens 1 Baby = mindestens 3... Grundschulmathematik besagt, dass jeder Wurf, egal wie zu Stande gekommen, Vermehrung bedeutet. Alle Züchter sind Vermehrer, manche Vermehrer sind Züchter. Zucht = Vermehrung mit Selektion nach bestimmten Kriterien. Dafür braucht man keinen Dachverband, keine Voruntersuchungen, keine Papiere. Nur bestimmte Kriterien, nach denen man vermehrt. Das kann die Farbe sein, das kann der Verkaufspreis sein.
Das ist keine Befürwortung oder Ablehnung bestimmter Praktiken, sondern einfach Tatsache. Deutsch + Mathematik. Die Urfeinde aller Idealisten :lol:
Wenn Leute diese Begriffe für ihren eigenen Fachjargon zweckentfremden wollen, bitte, aber bloß nicht erwarten, dass jeder sie so verwendet.

2. braucht die welt wirklich die zigste siam, perser, maine coon, ragdoll, etc.?

-Nein. Die Welt braucht gar keine Katzen. Rassekatzen, Katzenhaltung überhaupt, ist ein Hobby, und nur, weil die eine mehr kostet als die andere, ändern sich dadurch keine Existenzberechtigungen oder Lebenswerte der Tiere - jeder sieht in (s)einem Tier, was er will, egal, wie es zu Stande kam oder was es genau ist. Mir ist mein Straßen-Chetzi genauso heilig und ich bin froh, dass er geboren wurde, wie es bei meinem Züchter-Felix der Fall war.

3. braucht die welt neue katzenrassen?

-Nein, die Welt braucht eine Heilung für Krebs, Aids und Multiple Sklerose. Unter anderem. Katzenrassen braucht sie gar keine. Katzenrassen sind in der Hinsicht vergleichbar mit Haarfärbungen - die braucht keiner, die will man, weil's nett ist - aber ist eine Zuchtkatze unbedingt netter als eine aus dem Gulli? Wohl Ansichtssache. Das eine hat, was das andere nicht hat, aber "für jeden Top gibt es einen Deckel" und das macht sie, vom Kaufpreis abgesehen, eigentlich gleichwertig.

4. gibt es nicht schon genug?

-Katzen allgemein? MEHR als genug. Rassekatzen? Auch. Das ist bei Gesellschaftstieren, wie allen anderen Hobbies, so - es gibt mehr Angebot als Nachfrage. Dabei aber den einen zu verteufeln und den anderen zu vergöttern, finde ich in den meisten Fällen lächerlich, wenn sich - auf Fall-Basis, nicht verallgemeinernd - nicht genau belegen lässt, dass einem Tier Leid zugefügt wird. Siehe Punkt 1 - JEDER trägt dazu bei, dass es mehr Katzen gibt, "Vereinszüchter" wie "Vermehrer". Und es gibt genauso glückliche und gesunde "Ups-Katzen" wie Edelkatzen. Es gibt nur mehr von der vorhergegangenen Sorte, wodurch es da relativ mehr "Elend" gibt.

Auch finde ich das Argument einer besseren Zukunft für Pedigree-Katzen albern. Hier wurde mal jemand ganz übel fertig gemacht, weil ein von ihr verkaufter Kater bei den neuen Besitzern einen tödlichen Unfall hatte - es wurde gerade so getan, als hätte das einer "Edelkatze" nicht passieren können. Also, in unserem Felix war Av Bolke-Blut und er hatte Pedigree und wurde überfahren. Meine Mii ist eine Lastrami aus der Tierhandlung und ist inzwischen 13 mit perfektem Blutbild. Zumal viele Edelkatzen in einem goldenen Käfig hocken.
Auch weiß ich von Züchtern, die alles vorschriftsgemäß machen und trotzdem zu viele, zu kranke, zu dreckige, zu gestörte Tiere zu Edelpreisen verkaufen (und wissen, dass ihre Tiere in 3, 2, 1 tot sein werden).

Die Katze muss sich in ihrem Leben wohlfühlen, geistig und körperlich. DAS ist für mich das Wichtigste und hängt von mehr ab, als der Entstehung oder Abgabealter des Tieres.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #4
1. ist das nicht auch eine vermehrung?

-Doch, darüber lach ich mich schon lange kaputt. "Wir, nein, WIR sind keine Vermehrer" - sorry, Vater + Mutter = mindestens 1 Baby = mindestens 3... Grundschulmathematik besagt, dass jeder Wurf, egal wie zu Stande gekommen, Vermehrung bedeutet. Alle Züchter sind Vermehrer, manche Vermehrer sind Züchter.

Und über solche Aussagen lache ich mich kaputt. Du bist doch nun schon länger hier tätig und dir ist doch sicher aufgefallen, dass es sich bei dem Wort Vermehrer vorallem um eine sprachliche Schöpfung handelt um eben zwischen papierloser Zucht und Zucht unter einem Verband und mit Papieren zu unterscheiden.
Einfach ein Sprachbild. Logisch, simpel und gut verständlich.
Ich bin mir sicher, dass hier alle gut rechnen können, aber die Sprache gibt uns die Möglichkeit bei differenzierter Anwendung gleicher Wörter verschiedene Aussagen zu treffen. So bin ich mir sicher, dass wenn Du sagst, ein Typ sei "süß", du nicht tatsächlich den Geschmack seines Körpers meinst...
*kopfschüttel*

Wenn Leute diese Begriffe für ihren eigenen Fachjargon zweckentfremden wollen, bitte, aber bloß nicht erwarten, dass jeder sie so verwendet.

Tja, Kommunikation lebt tatsächlich davon, dass innerhalb eines definierten Raumes die gleichen sprachlichen Bilder verwendet werden, so dass man verstehen und schlussfolgern kann.
Oder eben auch verstanden wird.
Bei Selbstgesprächen ist das selbstverständlich anders...

Auch weiß ich von Züchtern, die alles vorschriftsgemäß machen und trotzdem zu viele, zu kranke, zu dreckige, zu gestörte Tiere zu Edelpreisen verkaufen (und wissen, dass ihre Tiere in 3, 2, 1 tot sein werden).

Klar, schwarze Schafe gibt es überall.
Eben gute und schlechte Züchter. Das ist aber ja logischerweise keine Kritik an der Zucht allgemein.
Ich kritisiere ja auch nicht das Backen von Brot, nur weil mir das Brot eines Bäckers nicht schmeckt oder es verdorben war.

Die Katze muss sich in ihrem Leben wohlfühlen, geistig und körperlich. DAS ist für mich das Wichtigste und hängt von mehr ab, als der Entstehung oder Abgabealter des Tieres.

Entstehung und Abgabealter sind aber durchaus valide Faktoren für die zukünftige Entwicklung.
Also ist es wohl doch am sinnvollsten, wenn ich nicht unterstütze, dass zwei wichtige Faktoren vernachlässigt werden, wie es eben speziell bei zu früher Abgabe (bzw. Annahme!!!) der Fall ist.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #5
Kluge Überlegungen!

1. ist das nicht auch eine vermehrung?

-Doch, darüber lach ich mich schon lange kaputt. "Wir, nein, WIR sind keine Vermehrer" - sorry, Vater + Mutter = mindestens 1 Baby = mindestens 3... Grundschulmathematik besagt, dass jeder Wurf, egal wie zu Stande gekommen, Vermehrung bedeutet. Alle Züchter sind Vermehrer, manche Vermehrer sind Züchter. Zucht = Vermehrung mit Selektion nach bestimmten Kriterien. Dafür braucht man keinen Dachverband, keine Voruntersuchungen, keine Papiere. Nur bestimmte Kriterien, nach denen man vermehrt. Das kann die Farbe sein, das kann der Verkaufspreis sein.
Das ist keine Befürwortung oder Ablehnung bestimmter Praktiken, sondern einfach Tatsache. Deutsch + Mathematik. Die Urfeinde aller Idealisten :lol:
Wenn Leute diese Begriffe für ihren eigenen Fachjargon zweckentfremden wollen, bitte, aber bloß nicht erwarten, dass jeder sie so verwendet.

2. braucht die welt wirklich die zigste siam, perser, maine coon, ragdoll, etc.?

-Nein. Die Welt braucht gar keine Katzen. Rassekatzen, Katzenhaltung überhaupt, ist ein Hobby, und nur, weil die eine mehr kostet als die andere, ändern sich dadurch keine Existenzberechtigungen oder Lebenswerte der Tiere - jeder sieht in (s)einem Tier, was er will, egal, wie es zu Stande kam oder was es genau ist. Mir ist mein Straßen-Chetzi genauso heilig und ich bin froh, dass er geboren wurde, wie es bei meinem Züchter-Felix der Fall war.

3. braucht die welt neue katzenrassen?

-Nein, die Welt braucht eine Heilung für Krebs, Aids und Multiple Sklerose. Unter anderem. Katzenrassen braucht sie gar keine. Katzenrassen sind in der Hinsicht vergleichbar mit Haarfärbungen - die braucht keiner, die will man, weil's nett ist - aber ist eine Zuchtkatze unbedingt netter als eine aus dem Gulli? Wohl Ansichtssache. Das eine hat, was das andere nicht hat, aber "für jeden Top gibt es einen Deckel" und das macht sie, vom Kaufpreis abgesehen, eigentlich gleichwertig.

4. gibt es nicht schon genug?

-Katzen allgemein? MEHR als genug. Rassekatzen? Auch. Das ist bei Gesellschaftstieren, wie allen anderen Hobbies, so - es gibt mehr Angebot als Nachfrage. Dabei aber den einen zu verteufeln und den anderen zu vergöttern, finde ich in den meisten Fällen lächerlich, wenn sich - auf Fall-Basis, nicht verallgemeinernd - nicht genau belegen lässt, dass einem Tier Leid zugefügt wird. Siehe Punkt 1 - JEDER trägt dazu bei, dass es mehr Katzen gibt, "Vereinszüchter" wie "Vermehrer". Und es gibt genauso glückliche und gesunde "Ups-Katzen" wie Edelkatzen. Es gibt nur mehr von der vorhergegangenen Sorte, wodurch es da relativ mehr "Elend" gibt.

Auch finde ich das Argument einer besseren Zukunft für Pedigree-Katzen albern. Hier wurde mal jemand ganz übel fertig gemacht, weil ein von ihr verkaufter Kater bei den neuen Besitzern einen tödlichen Unfall hatte - es wurde gerade so getan, als hätte das einer "Edelkatze" nicht passieren können. Also, in unserem Felix war Av Bolke-Blut und er hatte Pedigree und wurde überfahren. Meine Mii ist eine Lastrami aus der Tierhandlung und ist inzwischen 13 mit perfektem Blutbild. Zumal viele Edelkatzen in einem goldenen Käfig hocken.
Auch weiß ich von Züchtern, die alles vorschriftsgemäß machen und trotzdem zu viele, zu kranke, zu dreckige, zu gestörte Tiere zu Edelpreisen verkaufen (und wissen, dass ihre Tiere in 3, 2, 1 tot sein werden).

Die Katze muss sich in ihrem Leben wohlfühlen, geistig und körperlich. DAS ist für mich das Wichtigste und hängt von mehr ab, als der Entstehung oder Abgabealter des Tieres.

Auch bei diesem Beitrag entsteht bei mir der Eindruck,
dass du wirklich im falschen Forum gelandet bist -
du scheinst vieles nicht verstanden zu haben, was hier
vielen Usern wichtig ist - und du scheinst über vieles,
was uns hier wichtig ist, herzuziehen.

Wenn du das alles so unsäglich findest, bist du wohl
besser in einem anderen Forum aufgehoben - das muss
dann auch nicht zwangsläufig ein Katzen-Forum sein.

Hallo Du!
Herzlich Willkommen bei uns im Forum und wir freuen uns, dass du uns das Vertrauen entgegenbringst dir bei deinem Problem zu helfen.

In Deutschland, aber auch weltweit, ist das Katzenelend enorm groß. Viele Katzen sterben durch die Folgen von Inzucht oder Krankheit oder fristen ihr Leben als Streuner auf den Straßen oder im Tierheim. Dein Handeln trägt dazu bei, die Zahl all dieser Katzen zu erhöhen und damit auch das Elend weiter voran zu treiben, statt es einzudämmen.

Es geht nicht darum, dass wir dir böse Absicht unterstellen wollen. Aber es gibt einen großen Unterschied dazwischen, dass man für sein Tier das Beste will und auch tatsächlich das Beste tut.
Die Folgen von Vermehrung sind für die Katzen verheerend - angefangen von körperlichen bis hin zu seelischen Krankheiten.

Daher ist dieses Forum FÜR den Tierschutz und GEGEN Vermehrung !


Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht sind komplexe Themen, die viel Wissen erfordern.
DU selbst bist es, die im Zweifelsfall eingreifen muss, mit dem Tier zum Tierarzt muss und auch die Kosten tragen muss. Ein Kaiserschnitt bei einer Katze ist extrem teuer, die Zufütterung der Kitten zeitaufwändig und die Trauer um die eigene Katze, die die Geburt vielleicht nicht überlebt, überwältigend.

Nun konkret noch ein paar Dinge, die wir uns von Dir wünschen:

  • Wir helfen Dir so gut wir können, aber wir können keinen Tierarzt ersetzen.
    Bitte geh bei Anzeichen von Anormalität deiner Katze sofort zum Tierarzt. Ferndiagnosen sind nicht möglich, wir sind keine Tierärzte und können auch diese Verantwortung nicht übernehmen.

    [*]Bitte vergiss nicht, dass dieses Forum dir freiwillig hilft.

    Die Menschen hier haben alle noch ein Leben außerhalb des Forums und nicht immer die Möglichkeit dir zeitnah zu helfen. Es gibt hier die Möglichkeit der Suchfunktion - nutze sie. Viele Infos finden sich bereits im Forum innerhalb der Diskussionen oder speziell in unserer Ratgeberrubrik.
  • Das Wichtigste allerdings, was wir uns von dir wünschen, ist die Bereitschaft zu lernen. Nimm dir die Ratschläge zu Herzen, mach das Beste aus der Situation und übernehme die Verantwortung für dein Handeln.


Lieber Gruß,
Die Mitglieder des Katzen-Forum.de


Dieser Text ist eine Zusammenarbeit vieler Forumsteilnehmer und stellt deren Ansichten und Meinungen sowie ebenso die der Forumsleitung dar.

Mrrau Miep - diesen Text, den du sicherlich schon in einigen Threads lesen konntest,
solltest auch du dir in Ruhe durchlesen - und versuchen, ihn zu verstehen.

Natürlich sind auch die Lastramis genauso viel wert, wie andere Katzen -
aber angesichts der Überfüllung der Tierheime und der Vielzahl von
streunenden, nicht kastrierten Katzen, sollten nicht willkürlich weitere
Kitten in die Welt gesetzt werden, die kaum noch unterzubringen sind.

Zudem liegt eine große Gefahr darin, dass unkastrierte Katzen und Kater und
die daraus resultierenden Jungen krank sein können und sich gegenseitig
Krankheiten weitergeben können, dass durch Inzucht behinderte Kitten
geboren werden, dass ahnungslose Katzenbesitzer, die sich nicht über
die eventullen Probleme bei der Geburt der Kitten informieren oder
nicht die nötigen Vorkehrungen treffen, falls Komplikationen auftreten,
den Tod oder die Behinderung mancher Katzenmütter oder Kitten in
Kauf nehmen...

Lies dir dazu vielleicht mal Thread durch, vielleicht ist er
überzeugender als manche anderen Argumente.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #7
Oh Mann, dass Miss Israel mal wieder nicht versteht, um was es geht, war ja klar....

Hat hier IRGENDJEMAND behauptet, Straßenkatzen wären weniger wert? Wenn du mal von deinem Pseudo-Trip runter kommen würdest wüsstest du, dass hier im Forum mindestens 80% der Leute irgendwelche Lastramis haben (oder zumindest AUCH haben).

Was ist falsch daran, wenn man Tiere haben möchte, bei denen die typischen Krankheiten so weit es eben MÖGLICH ist, ausgeschlossen werden können?

Was ist falsch daran, wenn man Tiere haben möchte, die ein bestimmtes Aussehen und einen ganz bestimmten eigenen Charakter mitbringen?

Wo ich dir recht gebe ist, dass man (weder Zuchttiere, noch Lastramis) wirklich BRAUCHT.

Wobei man selbst DARÜBER diskutieren kann (schonmal was von Therapieerfolgen bei gewissen Krankheiten mit Tieren gehört?)

Mrrrau, du bist SO lange hier im Forum. Dass man gerade mit DIR über solche Themen diskutieren muss, finde ich echt zum ko..tz..
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #8
Ich verstehe den ad nauseam zitierten Text durchaus. Es wäre schön, wenn du mir nicht ständig unpassende Unterstellungen machen würdest.

Das ändert nichts an meiner Meinung, auf Grund der du mir nicht unterstellen kannst, ich sei gegen seriöse Zucht und für das, was ihr Vermehrer nennt. Ich weiß auch gar nicht, warum du mich als Katzenhasser dastehen lässt, nur, weil ich mich weigere, die deutsche Sprache falsch anzuwenden, indem ich implizierte, Züchter seien keine Vermehrer. Dir ist klar, dass ich meine Aussage diesbezüglich auf dem mathematischen Konzept der Vermehrung, und nicht auf Undergroundfachjargon basiere?

Ich schrieb lediglich, die deutsche Sprache würde missbraucht, auch seriöse Zucht ist keine Garantie und die Welt braucht keine Rassekatzen. Ich bestreite oder verharmlose keinen einzigen Punkt in diesem Hinweis:

Die Folgen von Vermehrung sind für die Katzen verheerend - angefangen von körperlichen bis hin zu seelischen Krankheiten.
Das hier beispielsweise, ist nicht nur eine "Vermehrer"-Sache, siehe Qualzuchten. Siehe Zuchttiere, die sich nicht mögen und einander ertragen müssen, weil der eine Crufts gewonnen hat und die andere eine seltene Farbe hat. Und so weiter.
Seriöse Zucht beugt dem bestenfalls weitgehend vor, schließt es aber nicht völlig aus. Diese Aussage ist urteilsfrei.

Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht sind komplexe Themen, die viel Wissen erfordern.
Auch um in dieser Hinsicht alles richtig zu machen, muss man kein "seriöser Züchter" sein. Man muss in erster Linie informiert und vorbereitet sein. Es wird gern so getan, und DAS ist, wogegen ich hier anrede, als ob alle "Vermehrer" grundsätzlich gegenüber dem Wohlbefinden ihrer/einer Katze gleichgültig sind.

Was den an mich gerichteten Vorwurfsfinger angeht: Du kennst erstens die Umstände meiner Neuen, an denen ein Kaufverzicht NICHTS geändert hätte. Zweitens werden die Besitzer der Eltern/Mutter in diesem Fall wohl kaum Lust, Platz oder Geld haben, weiter Katzen zu produzieren. Wer soll die denn nehmen, in Azazel? Drittens wurde in diesem Forum bereits mehrmals gesagt, dass eine Abgabe ab 8 Wochen ebenso in Ordnung ist, wenn das Kätzchen zu einem Spielkameraden/Artgenossen kommt.
..also was macht MICH hier zur Quadratwurzel allen Übels?

Ich weiß wirklich nicht, woher du die beleidigende und einfach absurde Unterstellung holst, ich sei für Katzenelend, nur, weil ich den falschen Gebrauch ein paar deutscher Vokabeln kritisiere, und sage, dass "Zucht" keine Garantie für ein perfektes Leben ist, während es viele glückliche "Vermehrer"katzen gibt. Das ist alles Tatsache, und in welchem Maße, das habe ich nie zur Debatte gestellt. Mein Sozo ist glücklich, mein Pedigreekater war behindert, Vermehrung bedeutet 1+1=3 - mehr schrieb ich nie.
Niemals, mit keinem Wort, habe ich etwas gesagt, das "Schwarzzuch" verherrlichen oder "seriöse Zucht" verspotten würde. Ich habe den falschen Wortgebrauch verspottet, mehr nicht.
Macht mich das zum Katzenfeind?

Außerdem darf jeder Tierschutz für sich selbst definieren. Für mich bedeutet es, aktiv das Leben vorhandener Tiere zu verbessern, anstatt im Internet die Leute zu belehren. Meine Art, und auch das ist eine Gültige, des Tierschutzes ist, ein verlassenes Kätzchen von der Straße zu holen, Leuten ZIVILISIERT nahezulegen, ihr Tier zu kastrieren, und gut für die Tiere sorgen, die in meiner Obhut oder meinem Einflussbereich sind. Dafür werd ich mich nicht entschuldigen und daraus lasse ich mir keinen Vorwurf forcieren.

Natürlich sind auch die Lastramis genauso viel wert, wie andere Katzen -
aber angesichts der Überfüllung der Tierheime und der Vielzahl von
streunenden, nicht kastrierten Katzen, sollten nicht willkürlich weitere
Kitten in die Welt gesetzt werden, die kaum noch unterzubringen sind.
Niemals habe ich mich für Willkür ausgesprochen. Es scheint aber jeder selbst auszulegen, ab wieviel bewusster Einflussnahme/Selektion von Willkür die Rede ist. In meinen Augen ist Willkür, die zufällig vorhandene Katze mit einem zufällig vorhandenen Kater zu verpaaren, ohne IRGENDETWAS zu berücksichtigen. Willkür ist für mich, blind in einen Topf greifen und irgendwas rausziehen, egal was. Bei Vermehrung ist dies bei weitem nicht immer der Fall. Das sage ich doch nur. Ich habe dabei nie geurteilt, ob das schlecht oder gut ist, also kannst du mir auch eine Befürwortung nicht unterstellen.

Zudem liegt eine große Gefahr darin, dass unkastrierte Katzen und Kater und
die daraus resultierenden Jungen krank sein können und sich gegenseitig
Krankheiten weitergeben können, dass durch Inzucht behinderte Kitten
geboren werden, dass ahnungslose Katzenbesitzer, die sich nicht über
die eventullen Probleme bei der Geburt der Kitten informieren oder
nicht die nötigen Vorkehrungen treffen, falls Komplikationen auftreten,
den Tod oder die Behinderung mancher Katzenmütter oder Kitten in
Kauf nehmen...
Fakt.
Ich denke aber auch, dass viele dieser Sorgen mitunter Statistikfrage sind und dass es bei 10 seriösen Züchtern weniger Probleme geben kann, als bei 100, weil es weniger Katzen und Leute gibt, die Probleme haben können. Ich sage "mitunter", nicht "einzig und allein", /inb4 Wortverdrehung...

Krank: Kann auch in seriöser Zucht passieren. Vielleicht keine Erbkrankheiten, aber du hast doch hier auch schon mitgelesen, wie es in seriösen Zuchten zu FIP kam (und da ist eine erbliche Schwerhörigkeit im Vergleich wohl das kleinere Übel - und wieder: Das qualifiziert keine Unterstellung der Verherrlichung der Sache).

Inzucht: Das ist wohl das letzte, was bei einem Ups-Wurf zu befürchten ist, wenn es sich nicht gerade um ein Geschwisterpaar handelt. Inzucht, wenn auch "unterbrochen", lässt sich in vielen anerkannten Pedigrees finden, weil die Linie ja soooo toll ist (aus Italien!).

Probleme bei SS und Geburt: Seriöse Zucht schließt dies sicherlich weitgehend aus, hab ich auch nie bestritten und find ich ja auch gut. Aber auch unseriöse Züchter können sehr, sehr gut für ihre schwangeren/werfenden/stillenden Katzen sorgen. Mehr sag ich doch gar nicht. Ich möchte nur nicht, dass ALLE in einen Topf geworfen werden. Ist das so schlimm? Ich bin sicher, dass gerade seriöse Züchter hier, wissen, wie es ist, Opfer von blinder Pauschalisierung zu werden. Ist sch..., oder? Also warum nicht mit gutem Beispiel vorangehen und von Fall zu Fall urteilen? Sag mir beispielsweise mal, wie ich oder die Besitzer der Eltern, durch Orli-Pompom zu Elend beigetragen haben. Die Leute KÖNNEN nicht weiterzüchten/vermehren, der Zwischenhändler führt normalerweise bewusst keine Katzen, weil keiner Geld dafür ausgibt, Orli geht es gut, und keiner sagt, dass die 4 Kleinen nicht kastriert werden oder garantiert krank werden. Also finde ich es noch zu früh, hier auch schon wieder den Vorwurfsfinger zu wedeln.

So schlimm?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #9
nur, weil ich den falschen Gebrauch ein paar deutscher Vokabeln kritisiere

Ich schrieb lediglich, die deutsche Sprache würde missbraucht,

..also was macht MICH hier zur Quadratwurzel allen Übels?

Zu 3.: Einfach deine ART!

Ich war (beim andern Thread) zu faul, mich durch seitenlange Themen zu wühlen wegen Dir. Aber hier ists ja mal wieder so, dass in nur EINEM Post von dir grad alles schön da steht.

Ich mag dich nicht, weil du genau das selbst machst, was du bei anderen verteufelst.

Das war mein Wort zum Sonntag - etwas verfrüht, aber vllt. kommts durch die Zeitverschiebung passend bei dir an -.-
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #10
guten morgen, ich hoffe, alle haben gut geschlafen und es geht allen gut. mir gerade nach dem durchlesen dieses threads nicht mehr. ich bin stocksauer!

ich habe den beitrag von Mrrrau Miep jetzt mehrfach gelesen und kann an diesem nichts finden, was die angriffe auf sie rechtfertigen. man könnte höchstens eine große prise sarkasmus unterstellen. wobei mir das nichts ausmacht, ich bin selbst profi-sarkast. somit komme ich zum schluss, dass es nicht um den beitrag sondern die person Mrrrau Miep selbst geht, die zu kontroversen reaktionen führt. ergo persönliche animositäten. prickelnd finde ich das nicht. ich habe ein paar meiner gedanken zur diskussion gestellt, nicht die person Mrrrau Miep.

dass jemand, der den krieg im wohnzimmer hat, vielleicht ein eine andere weltanschauung und andere präferenzen hat, als jemand, der wie beispielsweise ich im kugel- und bombensicheren beschaulichen altmühltal lebt, versteht sich von selbst. ich bin und werde, göttin sei dank, niemals in einer vergleichbaren lebenssituation existieren. dafür bin ich dankbar und kann somit vieles milder betrachten.

und nun einen schönen tag allerseits.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #11
so sehe ich das auch deibel, mitunter ist das Ironiebömbchen Mrrrrr..etwas schwer zu lesen.

Auch ich sage im Grunde ist jeder, ob er in einer ordentlichen Zucht - oder in einer UPPS" ich habe vergessen zu kastrieren" oder als Vermehrer ohne Gnade... alle haben ein Ziel ..... KATZENKINDER ...... und zwar nach ihren Richtlinien und Schönheitsidealen oder auch nur für das schnelle Geld.

Das ist nun mal Fakt... vermehren tun sie alle.


lg
Verena
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #12
Ja, so denke ich auch.

Nur ein Beispiel:

Perser! Sie werden toll gefunden und gern vom Züchter gekauft. Aber, wie gefährlich ist die Geburt gerade bei Persern! Auch bei Züchtern mit langer Erfahrung, geht da leider viel schief. Sie sind überzüchtet, können teilweise schwer atmen. Und viele wollen die Nase noch weiter zurückzüchten.
Für mich eine Qualzucht.
Meine Eltern haben einen Perser, wo schon auf eine längere Nase hingezüchtet wurde.

Ich selber habe einen Sibi-Maine-Coon-Perser-Mix. Von einem Vermehrer!!! Aber (und ich will es jetzt nicht schön reden!), diese "Vermehrerin" achtet darauf, dass ihre Katze nur im Frühjahr Junge bekommt.
Diese Kitten sind sehr sozial, gesund, munter, mutig, haben eine enorme Sprungkraft, neugierig, sind so ziemlich angstfrei, gehen offen mit Fremden um.
Das Einzige, was mich bei meinen Sibi in den Wahnsinn treibt, ist das Fell beim Winter-Sommer-Fellwechsel....


Ich finde, so unrecht hat Mrrrau Miep nicht. Ich bin nicht mit allem zufrieden und Einverstanden, was sie hier so schreibt, aber bei diesem Thema gebe ich ihr zu 50% recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #13
[...] ich habe ein paar meiner gedanken zur diskussion gestellt, nicht die person Mrrrau Miep. [...]
Das brauchst du auch nicht, das schafft sie in fast jeden Thread ganz alleine - weil sie es immer wieder AUF SICH bezieht. Kritisiert jemand ihre Ansichten/Aussagen, reagiert sie fast immer so, als habe man ihr übelst mitgespielt - ihr persönlich. Das ist das Problem. Die Diskussion kann zuvor noch so sachlich geführt worden sein - sie schafft es (fast) jedes Mal, die Dinge auf sich und ihre Situation zu beziehen und sich und IHRE Probleme in den Vordergrund zu stellen. Wer hat gesagt, dass es hier um IHR Kätzchen geht? Keiner - außer ihr.

[...] dass jemand, der den krieg im wohnzimmer hat, vielleicht ein eine andere weltanschauung und andere präferenzen hat, als jemand, der wie beispielsweise ich im kugel- und bombensicheren beschaulichen altmühltal lebt, versteht sich von selbst. [...]
Schön, dann soll sie in ein israelisches Forum gehen und sich dort mit dem vorhandenen (oder auch nicht) Katzenschutz auseinandersetzen ODER akzeptieren, dass es in einem deutschen Katzenforum - eben WEGEN der anderen Lebensumstände - um andere Dinge geht.

Zurück zum Thema: Konnotationen sind nicht jedermanns/-fraus (wie ich feststelle, sind hier einige Feministinnen unterwegs, nicht, dass ich denen zu nahe trete...) Sache. Wenn man Wörter lediglich denotiert und damit zeigt, dass sein sprachliches Fingerspitzengefühl sehr eingeschränkt ist, kann das natürlich zu Missverständnissen führen.
Der Begriff 'Vermehrer' wird in deutschen Katzenforen (und evtl. auch in anderen Tierforen, das weiß ich nicht) eben synonym benutzt zu: Jemand der ohne Sinn und Verstand Katzenverpaarungen veranstaltet (sei es nun bewusst oder unbewusst).
Der Begriff 'Schwarzzüchter' wird für Leute verwendet, die bewusst 'Look-a-likes' produzieren und sich zumindest bei der Aussage, ihre Katzen seien reinrassig im illegalen Bereich aufhalten und die sich scheuen, einem seriösen Verein beizutreten. Da es keinen rationalen Grund gibt, dies nicht zu tun, es sei denn, man will sich eben bewusst nicht an die Regeln des Vereines halten (die nur zum Besten der Tiere sind), kann sich jeder vorstellen, mit welcher Motivation jemand vermehrt, der so etwas ablehnt.
Unter den Vereinszüchtern gibt es selbstverständlich auch solche und solche, nicht umsonst wird hier gebetsmühlenartug gepredigt, man solle sich einen seriösen Vereinszüchter suchen, wenn man eine Rassekatze möchte (was ja nun eindeutig impliziert, dass es leider auch unseriöse gibt). Das wird von den Kritikern aber immer wieder geflissentlich übersehen und man unterstellt immer wieder, man rate hier - unreflektiert - zum Kauf bei VZ, was NICHT den Tatsachen entspricht.

Und ansonsten verweise ich auf die bislang bis zum Erbrechen geführten Diskussionen zu dem Thema, in denen wir alle unsere Standpunkte schon mehr als einmal klar gemacht haben, ich habe keine Lust mehr, das wieder und wieder durchzukauen, denn es ist fruchtlos: Ich verstehe nicht, wie man bewusst bei einem Vermehrer oder gar Schwarzzüchter kaufen kann und so etwas noch unterstützt - wirklich nicht - und andere verstehen nicht, wieso eine Rassekatze Papiere haben und von einem seriösen Vereinszüchter und nicht dem netten Nachbarn um die Ecke sein sollte, der seine (Rasse-)Mieze mal eben hat werfen lassen und jetzt 'reinrassige' Tiere zu Supermarktpreisen zu Hause sitzen hat, nicht verstehen kann, wieso die beim Züchter 'sooo teuer' sein sollen, aber bei den Abkürzungen PKD, HCM oder GM1/2 an PCs oder sonstiges denkt. So ist es nun mal.

 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #14
So, und jetzt nimmt jeder seinen Kaffee in die Hand, trinkt nen Schluck und beruhigt sich wieder. Jeder hat seine Meinung, wir sind ein Land mit Meinungsfreiheit und gut. Alle die gegen Mrrrau Miep sind: Lasst sie doch einfach reden und kümmert euch nicht drum. Alle die für sie sind: Lasst die anderen reden und kümmert euch nicht drum. Und an sie selbst: Lass einfach alle reden. Du kannst tun was du willst. Allerdings wäre ich an deiner Stelle doch manchmal etwas weniger provokativ, du siehst ja zu was das führt.

Und damit zurück zur ursprünglichen Diskussion: antwortet doch einfach auf die Fragen des Thread-Erstellers. Für den Rest gibts private Nachrichten.

Übrigens finde ich, dass das durchaus berechtigte Gedanken sind, die du da hast. Jedes Katzenbaby zeugt in gewisser Weise von Vermehrung, das stimmt. Aber wie bei allen Dingen bevorzugen die Einen das Eine (zum Beispiel AUSSCHLIESSLICH Zuchtkatzen) und die Anderen das Andere (nur arme kleine Wesen, die gerettet werden müssen). Aber wenn du mal einen Blick auf die Seiten der Tierheime wirfst, wirst du sehen, dass da fast ausschließlich Lastramis sind (zumindest bei uns), während Rassekatzen immer wieder ein neues Zuhause finden und die Personen, die es geben, sie meist auch behalten, weil sie den Entschluss zur Anschaffung einer Katze bewusster gefasst haben (wer bereit ist viel Geld zu zahlen, v.a. wenn er wenig hat, weiß was er tut). Aber ich bin auch ein "Lastrami-Fan". Und dennoch für Kastration...es ist ein sehr schwieriges Dilemma und nach meiner Deutschlehrerin:


Eindeutig eine GRETCHENFRAGE.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #15
..also was macht MICH hier zur Quadratwurzel allen Übels?

Du Dich selbst. Es ging weder um deine Katze noch um Dich als Person.
Du wirst es kaum glauben, aber es hat NIEMAND über DICH gesprochen. Was zur Diskussion stand, war erst eine These und auf die These deine Antwort und deine Meinung.
Unglaublich, aber die Welt dreht sich nicht um Dich. DU hast es auf Dich bezogen. Nicht mehr und nicht weniger. Es war eine allgemeine - und sehr interessante These - die aufgestellt wurde.
Keine "Hopp, wir reden mal wieder über Mrrrau Mieps Leben Diskussion".

Mein Sozo ist glücklich, mein Pedigreekater war behindert, Vermehrung bedeutet 1+1=3 - mehr schrieb ich nie.

Hmh. Männer sind intelligent. Frauen sind keine Männer.
Ich bitte Dich, der Schafspelz steht dir nicht.

Zum eigentlichen Thema will ich nichts mehr sagen.
Auch wenn ich es nicht für eine Gretchenfrage halte, weil Lebewesen dran hängen. :-(
Und ich immer noch gern selbst entscheide, wann ich mir einen Kaffee nehme um mich zu beruhigen.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #16
so sehe ich das auch deibel, mitunter ist das Ironiebömbchen Mrrrrr..etwas schwer zu lesen.

Auch ich sage im Grunde ist jeder, ob er in einer ordentlichen Zucht - oder in einer UPPS" ich habe vergessen zu kastrieren" oder als Vermehrer ohne Gnade... alle haben ein Ziel ..... KATZENKINDER ...... und zwar nach ihren Richtlinien und Schönheitsidealen oder auch nur für das schnelle Geld.

Das ist nun mal Fakt... vermehren tun sie alle.


lg
Verena

Nur gibt es da einen klitzekleinen Unterschied.Ein seriösen Züchter ist nicht aufs schnelle Geld aus.
Ich kenne beide Seiten.Für unsere Mausi hab ich 270 Eusen bezahlt.Ungeimpft,nicht kastriert und der Frau wars wurscht wo Sie hinkommt.Jetzt mal übertrieben gesagt ich hätte Sie mir auch für den Kochtopf kaufen können.
Die seriösen Züchter achten da peinlich genau wo Ihre Kitten landen.Mit meiner Züchterin hab ich ein langes Gespräch geführt und Sie erzählte mir das Sie schon etliche Leute OHNE ein Kitten weggeschickt hat.Auch verweilen manche kleinen Mäuse mitunter monatelang in Ihrer Zucht weil Sie keinen passenden Abnehmer finden.Die Kitten sind völlig fertig geimpft,gechipt und frühkastriert und das für 500 Euro Kaufpreis.Den Preis find ich mehr als gerechtfertigt.Denn am Ende hab ich genauso viel bezahlt für Mausi (weil ich ja alles beim Tierarzt nachholen musste) und hab noch obendrauf ein völlig verkorkstes Tier bekommen.


LG Conny
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #17
loddar würde sagen: again what learned.

trifft auf mich zu heute in mehrerer hinsicht zu. zum einen, was den ein oder anderen user dieses forums angeht. zum anderen was das einstellen eines kontroversen beitrags angeht. war allerdings ein negativer lernerfolg.

naja, shit happes. ich mache selten einen fehler zweimal. viel spaß dann noch.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #18
Schon ein sehr schwieriges Thema, wo jeder seine eigene Meinung hat.

Nach den vielen Beiträgen, weiß ich gar nicht mehr, was deine Fragen waren ;)
aber ich selber mag zb auch einfach die Naturrassen zb die Norweger und mir ist es wichtig, dass diese Rassen erhalten bleiben. Und ich liebe auch die Naturrasse "Hauskatze" *frechgrins* Aber da ist die Erhaltung ja nicht ganz so schwer*lach*

Ich will einfach mal das Wort: VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN in den Raum werfen.
Für Vereinszüchter und Schwarzzüchter und co.
Wenn die Menschen das gelernt hätten, würde es viele Probleme nicht geben.
Da aber leider einige diese Eigenschaft nicht an den Tag legen, finde ich Vereinszucht einfach besser. Es gibt dort auch schwarze Schafe, aber es gibt allgemeine Richtlinien. Damit werden die Katzen und Rassen geschützt. Unter anderem gibt es Richtlinien zu der Gesundheitsvorsorge, wieviel Würfe eine Katze haben darf und und und. Hält man sich nicht dran, wird das bekannt, da Züchter sich kennen und es spricht sich rum. Züchter sind NICHT anonym im Internet.
Ein kleiner Vermehrer kann einfach weiter machen, denn wer kennt ihn schon. Hat er Krankheiten in der Gruppe, brauch er es einfach nicht zu sagen. Bei einem Vereinszüchter hat der Kittenkäufer aber immer einen Ansprechpartner, wo er sich beschweren kann. Und zwar beim Verein, der dann der Sache nachgeht.

Was wäre, wenn es die Verkehrsregeln nicht geben würde?
Ich finde Züchten ohne Verein ist wie schwarz TV gucken. Wie Auto fahren ohne Verkehrsregeln und Führerschein und einen Kuchen backen frei nach Schnauze.

Und ich finde es zeigt Verantwortungsbewusstsein, wenn man sich einen Verein anschließt. Denn der Verein kostet fast nichts....die Gesundheitsvorsorge ist das teure eines Vereinszüchters.

Ich könnte da viel zu schreiben, denn auch ich habe mir da meine Meinung zu gebildet ;)

Ich möchte niemanden verurteilen, jeder muss das machen was er für richtig hält.
Das sind nur ein paar wenige Auszüge von meinen Gedanken dazu ;)

Ach und noch etwas fällt mir grad ein :)
Wenn jemand über Zucht und Vermehren reden/urteilen möchte/will, sollte er sich mit Thema Genetik und die Bedeutung einer richtigen Zucht auseinander gesetzt haben. Ein Genetikkurs wäre da sehr hilfreich. Erst dann kann man viel klarer sehen und erkennt, was sinnlose Vermehrung und was wirklich Zucht ist.

Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern wirklich nur ein Hinweis ;) Setzt dich wirklich mal mit den Themen auseinander. Rede mit langjährigen Züchter. Setzt dich mit dem Thema Zucht und Genetik auseinander. Lese im Internet...sieh dir die Arbeit an, die Züchter sich machen und frag sie mal warum sie es tun.
Frag mal nach Erfolgen......es gibt mittlerweile Katzenrassen, die bestimmte Erbkrankheiten fast komplett aus den Linien haben, dank der gezielten, kontrollierten Zucht. UND DAS NENNE ICH ERFOLG!!! Das macht Sinn und hat Zukunft.
 
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #19
ja, für mich ist dieses thema auch wahnsinnig schwierig. und da ich eine eigenschaft mit katzen gemeinsam habe, nämlich neugier, hab ich's angesprochen.

ich erzähle einfach eine kleine geschichte, die zum ende eine freundschaft führte. ein damaliger guter freund von mir hat sich zwei perser angeschafft. ich also freudig hin und stellte dann entsetzt fest, dass es die plattnasige variante war, die er sich angeschafft hatte. aber erstmal habe ich geschwiegen, denn ich war ja auch zum essen eingeladen. und so, während des essen, habe ich einfach seinen kopf auf den teller gedrückt. klar, er ist ausgeflippt, was das solle. ich hab' nur auf seine katzen gezeigt und gesagt: jetzt weißt du, wie sich die beiden fühlen, wenn sie bei jeder nahrungsaufnahe mit den augen im futter hängen. danach bin ich gegangen und hab' nie wieder mit ihm geredet.

schon damals kamen diese rebellischen gedanken, die den sinn einiger zuchten hinterfragten. ich führe jetzt einfach zwei rassen auf, deren sinn ich noch nie verstanden habe. 1. die manx. eine katze, die aufgrund des fehlenden schwanzes in ihrer bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, weil es schwieriger ist, das gleichgewicht zu halten ohne diesen "steuerungsapparat". 2. die sphynx. groß angepriesen als katze für allergiker, weil haarlos. ich nenne sie: die katze für putzfaule. man muss nicht ständig mit dem staubsauger hinterher sein. beide rassen haben ihre liebhaber. von mir wird's da aber keine beifallsbekundungen geben, denn ich finde es unmenschlich wenn nicht gar widerlich.

Ach und noch etwas fällt mir grad ein :)
Wenn jemand über Zucht und Vermehren reden/urteilen möchte/will, sollte er sich mit Thema Genetik und die Bedeutung einer richtigen Zucht auseinander gesetzt haben. Ein Genetikkurs wäre da sehr hilfreich. Erst dann kann man viel klarer sehen und erkennt, was sinnlose Vermehrung und was wirklich Zucht ist.

Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern wirklich nur ein Hinweis ;) Setzt dich wirklich mal mit den Themen auseinander. Rede mit langjährigen Züchter. Setzt dich mit dem Thema Zucht und Genetik auseinander. Lese im Internet...sieh dir die Arbeit an, die Züchter sich machen und frag sie mal warum sie es tun.
Frag mal nach Erfolgen......es gibt mittlerweile Katzenrassen, die bestimmte Erbkrankheiten fast komplett aus den Linien haben, dank der gezielten, kontrollierten Zucht. UND DAS NENNE ICH ERFOLG!!! Das macht Sinn und hat Zukunft.

da ich schon sehr lange mit dem gedanken spiele mir eine oder mehrere rassekatzen vom züchter anzuschaffen, lese ich sehr viel darüber. mit freude stelle ich fest, dass der trend "zurück zur natur" immer mehr zunimmt. und du hast völlig recht, was das minimieren von erbkrankheiten angeht: es IST ein wahnsinnserfolg. aber ich schrieb ja, es wird bei dem gedanken und schwärmen aus der ferne bleiben. sowas perfektes passt irgendwie nicht zu mir. ich bin nämlich ein menschlicher lastrami, ein mix quer durch europas kulturen, da passt das tierische äquivalent irgendwie besser. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • gedanken zum thema zucht/vermehrung Beitrag #20
ja, das kann ich gut nachvollziehen. Es gibt wirklich Rassen die müssen nicht sein und manchmal wird mehr kaputt gemacht. :( Daher mag ich auch lieber die Naturrasse. Ich frag mich auch oft, warum werden Katzen gezüchtet, deren Leben durch die besonderen Merkmale eingeschränkt sind.
Aber leider kann man da nichts gegen machen. Wir können nur alles tun, um dass nicht zu unterstützen.

Es gibt leider von allem 2 Seiten und so auch in der Zucht. Trotzdem würde ich deswegen nicht gleich die ganze Zucht verurteilen, denn man muss auch das positive sehen. Die Zucht hat auch schon viel gutes gebracht. Und würde sie wirklich verantwortungsbewusst durchgeführt und würden sich mehr daran halten, dass wenn sie Züchten wollen, dann wirklich offiziell züchten, wären viele Probleme gelöst.
Denn dann würden sie (die Vermehrer) sich erst mal schlau lesen, sie hätten Unterstützung von erfahrenen Züchter (wenn sie im Verein wären,denn dann hat man Kontakte)...sie würden versuchen Krankheiten zu minimieren (denn dann hätten sie Ahnung von Genetik und Stammbaumforschung) und wären auch bedacht, dass ALLE ihre Kitten ein Zuhause finden.
Dann würde jeder der Katzenbabys in die Welt setzt, ein Gespräch mit den Kittenkäufer führen, um sie vorzubereiten und um zu schauen ob die Interessenten wirklich in der Lage sind eine Katze ein lebenlang zu halten. Sie wären auch später noch für die Kittenkäufer da um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
So würde bestimmt sehr oft verhindert werden, dass Katzen im Tierheim abgegeben werden. Egal welche Rasse!

Naja...wenn das Wörtchen wenn nicht wäre :( Es könnte allen so viel besser gehen, wenn.....

....wenn alles kontrollierter wäre.
.....wenn man mehr ans Tier denken würde.
..wenn man....

ach das könnte ewig so weiter gehen.

da ich schon sehr lange mit dem gedanken spiele mir eine oder mehrere rassekatzen vom züchter anzuschaffen, lese ich sehr viel darüber. mit freude stelle ich fest, dass der trend "zurück zur natur" immer mehr zunimmt. und du hast völlig recht, was das minimieren von erbkrankheiten angeht: es IST ein wahnsinnserfolg. aber ich schrieb ja, es wird bei dem gedanken und schwärmen aus der ferne bleiben. sowas perfektes passt irgendwie nicht zu mir. ich bin nämlich ein menschlicher lastrami, ein mix quer durch europas kulturen, da passt das tierische äquivalent irgendwie besser. ;-)

lach das klingt cool, hast du ein Bild von dir? hihihihih
 
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