• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Macht es noch Sinn?

Diskutiere Macht es noch Sinn? im Erkrankungen von Nieren und Harnwegen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Liebe kleine Curly! Viel Spaß auf der anderen Seite mit unseren Sternchen. Jetzt geht´s Dir wieder gut und Du kannst herumtollen. Bis wir uns alle...
  • Macht es noch Sinn? Beitrag #41
Liebe kleine Curly! Viel Spaß auf der anderen Seite mit unseren Sternchen. Jetzt geht´s Dir wieder gut und Du kannst herumtollen. Bis wir uns alle wiedersehen guckst Du ab und an nach Deinen Menschen und Deinem Blinky, ja? Mach´s gut, mein Schatz.

Liebe/r Hannibal!

Ich denke, wir können alle nachvollziehen, wie es Dir jetzt geht. Das es Menschen gibt, die das nicht verstehen können ist einfach so. Ich denke, das haben die meisten von uns auch schon erlebt. Unsere Tiere sind für uns Familienmitglieder und natürlich trauert man um sie, fühlt sich leer, es geht einem schlecht. Laß´ die Trauer einfach zu und laß´ Dich nicht von den Aussagen irremachen.

Nach Whisky´s Tod habe ich mich wie verwaist gefühlt. Ich wusste ja, was kommt, aber man kann sich einfach nicht drauf vorbereiten. Jedesmal, wenn ich an den Tierfutterregalen vorbeigegangen bin beim Einkaufen, hat es mir einen Stich versetzt. Ich habe unendlich weinen müssen. Wir wussten, daß wir uns einen Erben für seinen Platz aus dem Tierheim holen würden, aber mein Mann war der Meinung, das könne bis Weihnachten warten. Whisky starb am 27. August.

Ich war immer die erste, die zuhause war und habe die Leere gespürt. Als mein Mann einige Tage später zuerst heimkam, wurde ihm das so richtig bewußt. Ich fuhr dann ins Tierheim. Und da war Joy. Durch diverse Umstände (Kastra, wir hatten noch Urlaub gebucht) zog sie 8 Wochen nach Whisky´s Tod ein und brachte das Leben zurück in unsre Bude.

Als Joy uns nach 11 Monaten Kampf gegen den Krebs verlassen mußte, war das fürchterlich. Ich war bereits nach der Diagnose am Boden zerstört, als würde sich ein Loch auftun und mich verschlucken wollen.

Dann war mein Mann die treibende Kraft, sodaß an Joy´s Todestag Erna und Frollein Willi ihren Platz erbten. Männe hat dann erstmal das Emotionale übernommen, ich dafür gesorgt, daß alles sauber war, Futter, Katzenklo´s eingerichtet wurden.

Erna und Willi haben mir sehr geholfen, obwohl es Wochen gedauert hat. Ich weine heute noch, ein halbes Jahr später, wenn ich über Joy schreibe oder an sie denke. Die Gedanken an die glücklichen Momente überwiegen, das wird bei Dir auch irgendwann so sein. Unsere Sternchen sind fest in unseren Herzen, daran wird sich nichts ändern.

Der Trost, den wir finden können, besteht darin zu wissen, daß sie es gut bei uns hatten und wir alles für sie getan haben. Und für die glücklichen Momente und das Wissen darum, das wir etwas für sie tun konnten, hat es sich sowas von gelohnt.

Am Pfingstsamstag ist dann noch Opa Leo bei uns eingezogen, streunend aufgelesen, mit einem großen Geschwür im Gesicht. Wir wissen nicht, ob es Krebs war, ist uns aber auch egal. Er hätte keine Vermittlungschancen gehabt. Aber wir wissen, worauf wir uns eingelassen haben. Leo dankt es uns damit, daß er sich prächtig entwickelt und ein ganz großer Schmuser ist. Wie gesagt - man weiß nie, was auf einen zukommt, aber es lohnt sich - immer wieder.

Laß´ Dich von Blinky trösten. Ihr trauert gemeinsam und das hilft ungemein.

Ich drück´ Dich ganz lieb in Gedanken!

Herzliche Grüße,
Sisja
 
  • Macht es noch Sinn? Beitrag #42
wie ich es verarbeite? ich habe keine ahnung. ich tus einfach irgendwie. ich lenke mich ab und doch stubs ich mich wieder mit der nase drauf, dass stulle nicht mehr hier ist.

es tut weh, ja. es tut verdammt weh.

siehe meine signatur: sie sind nicht ganz weg. es stirbt ein teil von uns, der dennoch in uns weiterlebt. und der preis, den wir für das wohlbefinden unserer liebsten zahlen, ist die trauer.
 
  • Macht es noch Sinn? Beitrag #43
Die Trauer ist ganz fürchterlich, ich habe auch so viel geweint und mich so leer gefühlt und wollte meine Gundi so gerne noch mal streicheln und noch mal im Arm halten (sie wog ja immerhin 9 Kilo!). Und alles vorbei. Einkaufen war auch übel, vorbei an den Futterregalen, die man jahrelang bei jedem Einkauf angesteuert ist.
Das Schlimme oder für mich auch so erschreckende war, dass ich manchmal so neben mir stand und mich und meine Gefühle beobachten konnte. Ich begleite ja auch beruflich als Pfarrerin viele Leute in der Trauer und habe viel darüber gelesen und gelernt und das dann an sich selber so bewusst zu erleben, war mehr als seltsam.
Ich wünsche allen, die jetzt gerade um eine geliebte Katze trauern alles Gute und vor allem viele Menschen, die sie verstehen, denn das hilft einem immer noch am besten!
 
  • Macht es noch Sinn? Beitrag #44
Wie habe ich die Trauer um meine Nini verarbeitet ... ich glaube, da haben mir vor allem meine Pflegekatzen geholfen (von denen sicher einige bei mir bleiben werden, da unvermittelbar). Auch wenn mir eigentlich gar nicht danach war, mich um andere Katzen als Nini zu kümmern ... es musste sein und ich konnte mich einfach nicht "hängenlassen" (obwohl ich mich am liebsten nur verkrochen hätte).

Wenn diese Tierchen nicht sowieso schon dagewesen wären ... ich glaube, ich hätte erst mal keine andere Katzen haben können. Nini war 16 Jahre bei mir ... wir haben immer alles zusammen gemacht. Sie war wie ein Partner.

Mich hat die Tatsache ein wenig getröstet, dass Nini ein besseres Leben hatte als viele andere Katzen - und auch als viele Menschen. Es hat mir geholfen, zu denken, dass ich ihr das ermöglichen konnte, und dass sie nicht im Tierheim bleiben musste (sie war schon zweimal wieder ins Tierheim zurückgegeben worden, bevor sie zu mir kam - das fand ich so schlimm ...).

Und dass Nini zum Glück ein langes Katzenleben hatte (18 Jahre) ... insofern habe ich ihren Tod nicht als "ungerecht" empfunden. Leider hat man nicht immer diesen "Trost", sich zu sagen, dass es nun an der Zeit ist ... viele werden so jung aus ihrem Leben gerissen, das ist schwer zu ertragen.

Aber es überfällt mich trotz alledem immer wieder die Erinnerung ... dann heul ich eine Weile, denk ganz fest an mein Ninchen, und irgendwann geht es wieder...

Ich wünsch Euch ganz viel Kraft für diese Trauerzeit.
 
  • Macht es noch Sinn? Beitrag #45
Ja es bricht immer eine Welt zusammen (jedenfalls für mich) und dennoch geht es weiter. Ich hatte auch nach dem Tod meines Katers beim Futterkaufen nach drei Schalen einer Sorte gegriffen (hatte noch 2 Katzen übrig) und das noch sehr lange.
Jeder Regenbogen ließ mich in Tränen ausbrechen...

Bei Mausis Tod vor 6 Wochen war es schlimm.... aber ich hatte in den letzten Wochen so viele Tränen um diese Katze (da lebte sie noch - war aber krank) geweint, dass ich neben der Trauer froh war dass sie nicht mehr leiden musste und das hat überwogen.
Mich hat es ein wenig getröstet dass meine beiden ein superschönes Leben hatten...

Und dass vor zwei Wochen zwei Kitten eingezogen sind hilft auch irgendwie.

Es tut mir sehr leid für Euch.. lasst die Trauer zu aber verliert Euch nicht darin....
 
  • Macht es noch Sinn? Beitrag #46
Ich fühle mit Euch Allen.
Es tut so unendlich weh.
Was mir noch lange Zeit nach ging, war die Fahrt in die Tierklinik. Spocky hatte eine Thrombose und wir mussten ca. eine halbe Stunde in die nächste Tierklinik fahren. Mein Mann fuhr (ich hätte keinen Nerv für den Straßenverkehr gehabt!) und ich saß mit Spocky auf der Rückbank und streichelte ihn (er war in einem Körbchen). Er hatte starke Schmerzen, das spürte ich. Ich habe ihn gestreichelt und liebevoll mit ihm geredet und ihm gesagt, wie sehr wir ihn lieb haben und er ist dann immer wieder kurz eingenickt. Ich habe dann immer geschaut, ob er noch einen Puls hat. Die Tierärztin bei uns daheim hatte ihm nur ein ganz leichtes Beruhigungsmittel gegeben wegen der OP, die ihm bevor stand. Diese 30 Minuten schienen uns wie eine Ewigkeit und wir fühlten uns so unendlich hilflos. Ich hätte mir so gewünscht, dass ich ihm die Schmerzen abnehmen hätte können! Es ist jetzt 10 Monate her und seit ungefähr einer Woche, kann ich daran denken und darüber schreiben und mir Bilder von ihm anschauen, ohne zu heulen. Kurz nach seinem Tod, habe ich immer angefangen zu flennen, wenn ich irgendwo eine rote Katze gesehen habe und ich merkte erst, wie oft es zum Beispiel in der Werbung rote Katzen gibt.
Heute denke ich wieder mehr an die schönen und lustigen Zeiten, die wir mit ihm hatten und nicht mehr so sehr an diesen 30.09.2010.
Ich sende Euch ganz viel Kraft und ich denke an Euch in Eurer schweren Zeit. Vielleicht besuchen Euch Eure Lieblinge auch im Traum. Ich bin mir sicher, dass es eine Art Himmel gibt, wo sie alle auf uns warten und wo wir sie wieder treffen werden.
Ganz liebe Grüße an Alle, die um ihre geliebten pelzigen Familienmitglieder trauern
 
  • Macht es noch Sinn? Beitrag #47
Hallo,
nur nicht aufgeben.
Auch ich war verzweifelt:

im Februar 2011 entdeckte ich bei meiner Katze an der rechten Stirnseite
eine kahle, ca, 1 Cent grosse, gerötete Stelle.
Meine Katze kratzte sich dort auch öfters. Ich brachte meinen Tiger zum Tierarzt
und der untersuchte kurzerhand diese Stelle und gab mir ein Medikament zum
Einnehmen mit. Auch wurde das Tragen eines Trichters als Kratzschutz angeordnet.
Nach 4 Wochen trat eine Besserung auf und ich habe den Trichter abgenommen, sofort
begann die Katze, sich an der besagten Stelle zu kratzen.
Ich suchte dann darauffolgend 2 andere Tierärzte (inzwischen 3 ) auf.
Wieder Medikamente, Trichter und Beruhigungsmittel für meine Katze, die mittlerweile
durch das ständige Tragen des Trichters nicht mehr so gut drauf war.
In meiner Verzweiflung suchte ich mit Kätzchen wieder einen anderen( der vierte )Tierarzt auf.
Nach einer, diesmal gründlichen Untersuchung, war für diesen Tierarzt der Fall klar.
Es wurde ein Kombipräparat zur äusserlichen Anwendung gegeben und das Tragen
des Trichters für 3 Wochen angeordnet.
Nach diesen 3 Wochen bekam ich vom besagten vierten Tierarzt die Diagnose:
die Patientin ist geheilt !!! vom 29.11.2011.
Trichter ab und die Welt war für Kätzchen und für mich wieder in Ordnung.
Also Leute, wenn’s mal garnicht geht, nicht verzweifeln, sondern immer den
Rat eines anderen einholen, so oft wie möglich.
 
Thema:

Macht es noch Sinn?

Macht es noch Sinn? - Ähnliche Themen

Meine 17jährige Seniorin und ihre Nieren: Hallo, bin etwas durcheinander und am weinen, deswegen verzeiht mir bereits jetzt, wenn ich mich vielleich etwas mißverständlich audrücke oder...
CNI,Krea+Harnstoff hoch-Calopet-Paste,Futter generell: hallo,Katze(12) hat CNI,HCM wurde mittlerweile auch diagnostiziert.Sie bekommt abens renes/viscum und morgens Fortekor 2,5mg.TÄ meint renes und...
Ohne Kommentar: Zwar aus Frankreich und der Schweiz, aber in Deutschland sieht es auch nicht anders aus. Ein Teil der appetitlichen "Whiskas und Co."-...
Oben Unten