Ohje, da endet der erste Ausflug in den Garten, gleich beim Tierarzt.
Ich hoffe, es ist schon etwas abgeschwollen?
Jepp, ist es. Er ist heute schon wieder herumgesprungen wie ein Rennpferdchen. :mrgreen:
Smee nicht.:roll:
Er hatte schon eine dicke Pfote, einen Stachel in der Zunge und während der Stachel noch in der Zunge war, hat er versucht die nächste Biene zu fangen.:shock: Dieses Erlebnis endete an einem Ostermontag in der Tierklinik mit Inhalationsnarkose.
Au weia. :shock:
Das ist bisher auch immer mein Albtraum. Floyd nimmt Bienen und auch Wespen in den Mund, so das man sie richtig summen hören kann. Sekunden danach hört man es dann knacken. :shock:
Was das Pflanzen von ungiftigen Pflanzen angeht, bin ich anderer Meinung.
Man kann seinen Garten schon mit ungiftigen Pflanzen bestücken und sollte es, meiner Meinung nach, auch.

Wir orientieren uns an dieser HP:
http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm
Nun ja, ich sage mal so. Wenn man echte Freigänger hat, kann man ja auch nichts tun. Man kann ja den Nachbarn schlecht vorschreiben was sie zu pflanzen haben. Mal ganz ehrlich, wenn ich mir die Gartenpflanzen so ansehe, sind mindestens 80 Prozent davon giftig bis ungeniessbar. Eiben und Efeu sind da nur die Spitze. Fast alle Frühlingsblüher, Tulpen, Azalee, Akelei, Begonien, Berberize, Blauregen, Climatis, Geisblatt, Goldregen, Hortensien, Hyazinten, Iris, Kirschlorbeer, Liguster, Mohn, Rhododendron, Stechpalme, Schwertlilie, ja sogar Pflanzen wie Tomaten. Wir könnten praktisch mit der Planierraupe unseren gesamten Garten platt machen. Ob das dann aber für die Miezen noch ein erstrebenswerter Garten wäre.
Naja, wenn Du sagst, dass Freigänger damit keine Probleme haben, kann ich mir das nicht vorstellen. Es kommen doch immer wieder mal vergiftete Tiere nach Hause. Zumindest liest man davon.
Gegenfrage, wie machen das eigentlich echte Waldwildkatzen? Ganz ehrlich, ich habe noch nie von einen Feigänger oder wilden Streuner gehört, der sich bspw. mit Maiglöckchen vergiftet hat.
Hinzu kommt sicher auch noch, dass "richtige" Freigänger mit Gefahren ganz anders umgehen können, als unsere Stuben.- und Gartenkatzis. Die beißen bestimmt schon mal eher in etwas hinein, was sie nicht kennen.
Ja, aber irgendwie müssen sie es doch lernen. Jeder Freigänger fängt mal an. Wie machen dies das? Ich mein das ganz ehrlich.
Gesicherter Freigang - Tag 2
Heute waren Bailey & Jano schon viel sicherer in Garten. Trotzdem war da noch so viel Neues zu entdecken das sie ohne ein Pause von 10 Uhr bis 20 Uhr im Garten am Herumtoben waren. Nun liegen sie wie betäubt im Wohnzimmer in ihren Sessel. :mrgreen:
Leider ging es nicht ganz ohne Komplikationen. Bailey meinte einen unserer Bäume, einen etwa 10 Jahre alten Feldahorn bis in die Spitze erkunden zu müssen und wusste dann aber nicht mehr wie er wieder herunter kommen sollte.
Rührend dabei war, wie Jano unten auf der Erde nach Hilfe gerufen hat und auch ganz offensichtlich Angst um seinen Freund hatte.
Also musste Dosi mit der Leiter zu Hilfe eilen und den mutigen Entdecker Bailey retten.
Anschliessend zeigten ihm die Dosis wie man sehr viel sicherer die Nachbarsgärten ausspionieren kann.
Floyd hatte nur Sorge, dass ihm jemand seinen Platz in der Gartenhütte stehlen könnte.
Ansonsten liess ihm die ganze Sache ziemlich kalt. Er geniesst den Garten lieber in der Nacht und ganz allein.