Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden

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  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #61
:shock: Salem war eindeutig ein Haudegen!:lol:
Jepp, das war Salem wirklich. Zuhause war er richtig lieb aber außerhalb, vor allen gegenüber anderen Katzen war er ein großer Katermacho.

Hier sieht man ihn auf dem großen Aussichtsturm (3,50m Höhe).
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Ich weiß nicht wie oft ich diesen Hollunder gesichert habe.
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Am besten trifft es dieses Bild hier. Die Bäume wurden unten gesichert mit Plastikrohr (damit Salem nicht hochklettern kann. Zusätzlich wurde oben noch ein Weidezaun angebracht. Der Zaun ist 1,8m hoch, hat oben einen Überkletterschutz und zusätzlich auch noch einen Weidezaun. Und wo ist Salem? :shock: Natürlich auf dem Weg nach draussen. :cool::cool::cool:
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Bei dem Training ist natürlich so ein 2m Pfahl keine richtige Herausforderung mehr.
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Deshalb haben wir nur Bambus in Zaunnähe. Der ist nicht erkletterbar.:)
Gute Idee. So ähnlich machen wir das auch gerade. Vor zwei Jahren haben wir die letzten unserer 40 Jahre alten und 25m hohen Fichten abholzen lassen. Nun ist es schon viel besser.

Ich würde also alles, was erkletterbar ist, entfernen.
Na ja, alles geht halt nicht. Dazu ist der Garten zu klein. Da würde hier fast nichts mehr übrig bleiben. Aber prinzipiell hast Du natürlich schon recht. Einige Dinge müssen einfach zurück geschnitten und verkleinert oder ausgetauscht werden.

Wobei sich so ein Spiel auch sehr lustig anhört!:lol:
Klar doch, für unsere Nachbarn schon. Die werden sich sicher mehr als einmal königlich amüsiert haben. :mrgreen:
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #62
So, hier schon mal einige Bilder vom ersten Beschnuppern des Gartens. ;-)
Am mutigsten war wider erwarten Bailey. Er ist vorangegangen und hat in Windeseile den ganzen Garten erforscht.

"Wie jetzt, wir können echt raus?"
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"Ich weiß nicht so recht"
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"Ach jetzt komm schon und trau dich endlich, Jano!"
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Noch haben Bailey und Jano die "oberen Stockwerke des Gartens, sprich die Brücken und Aussichtstürme nicht entdeckt.
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Besonders beeindruckt war Jano von einer großen Hummel. :mrgreen:
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Währenddessen hat Bailey schon mal Floyds Gartenhütte besucht. Oh oh, wenn das Floyd mitbekommt. :shock:
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In der Nähe des Komposthaufens. Der neue Zaun ist gerade rechtzeitig fertig geworden. Im Hintergrund sieht man die Igel-Schleuse. Für Jano musste ich den Zugang allerdings erst einmal schließen. Jano ist einfach zu klein und dünn. Der würde da prima durch passen.
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Sorgen machen uns zur Zeit noch die vielen Giftpflanzen im Garten. Während Bailey schon ganz gut mitbekommen hat, was wirklich Gras ist und was nicht, zupft Jano noch öfters an anderen Dingen herum. Man muss also immer hinter her sein.
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #63
WOW Frank, erstmal vielen Dank, für die beeindruckenden Fotos!:)

Okay, im Grunde hast Du für Salem etwas gebaut/gesichert, damit er Dir zeigen konnte, dass er da doch noch raus kommt!:mrgreen::lol:
Das Pfahl-Foto ist genial!:lol:

Wenn ich Dir einen Tip geben darf, dann achte beim Bambuskauf darauf, dass Du keinen kaufst, der Ausläufer bildet.
Wir haben hier nur horstartig, wachsenden Bambus in der Erde.
Ansonsten kannst Du metertiefe und meterbreite Rhizomsperren eingraben und selbst dann kannst Du Pech haben, dass die Rhizome doch noch Deinen Schutz sprengen.

Oh Gott wie schön das ist, dass sie nun alles erkunden können. ♥♥♥
Da geht einem das Herz auf, nicht?:)

Ja doch, dass sieht sehr mutig aus!:)

Das "große Augen Foto" wegen der Hummel ist soooo schön!:)

Ups! Ihr habt noch Giftpflanzen im Garten?
Klar, die müssen raus!

Ganz liebe Grüsse
Melanie
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #64
Das "große Augen Foto" wegen der Hummel ist soooo schön!:)
Ja, leider haben wir auch schon die negativen Auswirkungen von ahnungslosen und unerfahrenen Wohnungskatzen im Garten. Unser Jano hat sich wahrscheinlich von irgend einen Insekt in die Vorderpfote stechen lassen. Jetzt ist sie gut doppelt so dick wie die andere. Tierarzt ist schon veständigt, kommt aber erst in zwei Stunden. Bis dahin muss der Arme erst mal durch. Ich hoffe er lernt davon.

Ups! Ihr habt noch Giftpflanzen im Garten?
Klar, die müssen raus!
Ich fürchte das geht nicht. Denn letztendlich ist gut 90 Prozent aller Gartenpflanzen ungeniessbar bis giftig. Bis auf den Rasen müssten wir hier alles platt machen. Es ist schlichtweg nicht zu machen.

Letztendlich hab ich auch noch nie gehört das Freigängerkatzen damit ein Problem hätten. Unser Alex hat sich praktisch nie darum gekümmert und auch Salem hat ganz schnell gemerkt was gut ist und was nicht. Bei den beiden muss man am Anfang wohl noch etwas aufpassen. Wobei ich gesehen habe, dass die beiden allenfalls mit Pflanzen Probleme haben die wie Gras aussehen. Wie Freigängerkatzen das lernen würde mich sowieso mal interessieren.
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #65
So, wieder vom Tierarzt zurück. Ja, kann ein Hummelstich gewesen sein. Wird zwei bis drei Tage dauern bis es komplett abgeheilt ist.
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #66
Ohje, da endet der erste Ausflug in den Garten, gleich beim Tierarzt.
Ich hoffe, es ist schon etwas abgeschwollen?

Natürlich haben wir hier auch Erfahrungen mit Bienenstichen. Feivel hatte mal eine dicke Pfote und hat tatsächlich daraus gelernt.
Smee nicht.:roll:
Er hatte schon eine dicke Pfote, einen Stachel in der Zunge und während der Stachel noch in der Zunge war, hat er versucht die nächste Biene zu fangen.:shock: Dieses Erlebnis endete an einem Ostermontag in der Tierklinik mit Inhalationsnarkose.
Seitdem ich ihm aber Apis Mellifica gebe, schwillt es nicht mehr an.

Was das Pflanzen von ungiftigen Pflanzen angeht, bin ich anderer Meinung.
Man kann seinen Garten schon mit ungiftigen Pflanzen bestücken und sollte es, meiner Meinung nach, auch.:)
Wir orientieren uns an dieser HP:


Naja, wenn Du sagst, dass Freigänger damit keine Probleme haben, kann ich mir das nicht vorstellen. Es kommen doch immer wieder mal vergiftete Tiere nach Hause. Zumindest liest man davon.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie alle Rattengift zu sich genommen haben.
Es gibt eben Katzen, die sich aus Pflanzen nichts machen und dann gibt es eben solche...naja...Hornochsen.:roll:
Hinzu kommt sicher auch noch, dass "richtige" Freigänger mit Gefahren ganz anders umgehen können, als unsere Stuben.- und Gartenkatzis. Die beißen bestimmt schon mal eher in etwas hinein, was sie nicht kennen.
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #67
Ohje, da endet der erste Ausflug in den Garten, gleich beim Tierarzt.
Ich hoffe, es ist schon etwas abgeschwollen?
Jepp, ist es. Er ist heute schon wieder herumgesprungen wie ein Rennpferdchen. :mrgreen:

Smee nicht.:roll:
Er hatte schon eine dicke Pfote, einen Stachel in der Zunge und während der Stachel noch in der Zunge war, hat er versucht die nächste Biene zu fangen.:shock: Dieses Erlebnis endete an einem Ostermontag in der Tierklinik mit Inhalationsnarkose.
Au weia. :shock:
Das ist bisher auch immer mein Albtraum. Floyd nimmt Bienen und auch Wespen in den Mund, so das man sie richtig summen hören kann. Sekunden danach hört man es dann knacken. :shock:

Was das Pflanzen von ungiftigen Pflanzen angeht, bin ich anderer Meinung.
Man kann seinen Garten schon mit ungiftigen Pflanzen bestücken und sollte es, meiner Meinung nach, auch.:)
Wir orientieren uns an dieser HP:
Nun ja, ich sage mal so. Wenn man echte Freigänger hat, kann man ja auch nichts tun. Man kann ja den Nachbarn schlecht vorschreiben was sie zu pflanzen haben. Mal ganz ehrlich, wenn ich mir die Gartenpflanzen so ansehe, sind mindestens 80 Prozent davon giftig bis ungeniessbar. Eiben und Efeu sind da nur die Spitze. Fast alle Frühlingsblüher, Tulpen, Azalee, Akelei, Begonien, Berberize, Blauregen, Climatis, Geisblatt, Goldregen, Hortensien, Hyazinten, Iris, Kirschlorbeer, Liguster, Mohn, Rhododendron, Stechpalme, Schwertlilie, ja sogar Pflanzen wie Tomaten. Wir könnten praktisch mit der Planierraupe unseren gesamten Garten platt machen. Ob das dann aber für die Miezen noch ein erstrebenswerter Garten wäre.

Naja, wenn Du sagst, dass Freigänger damit keine Probleme haben, kann ich mir das nicht vorstellen. Es kommen doch immer wieder mal vergiftete Tiere nach Hause. Zumindest liest man davon.
Gegenfrage, wie machen das eigentlich echte Waldwildkatzen? Ganz ehrlich, ich habe noch nie von einen Feigänger oder wilden Streuner gehört, der sich bspw. mit Maiglöckchen vergiftet hat.

Hinzu kommt sicher auch noch, dass "richtige" Freigänger mit Gefahren ganz anders umgehen können, als unsere Stuben.- und Gartenkatzis. Die beißen bestimmt schon mal eher in etwas hinein, was sie nicht kennen.
Ja, aber irgendwie müssen sie es doch lernen. Jeder Freigänger fängt mal an. Wie machen dies das? Ich mein das ganz ehrlich.

Gesicherter Freigang - Tag 2

Heute waren Bailey & Jano schon viel sicherer in Garten. Trotzdem war da noch so viel Neues zu entdecken das sie ohne ein Pause von 10 Uhr bis 20 Uhr im Garten am Herumtoben waren. Nun liegen sie wie betäubt im Wohnzimmer in ihren Sessel. :mrgreen:

Leider ging es nicht ganz ohne Komplikationen. Bailey meinte einen unserer Bäume, einen etwa 10 Jahre alten Feldahorn bis in die Spitze erkunden zu müssen und wusste dann aber nicht mehr wie er wieder herunter kommen sollte.
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Rührend dabei war, wie Jano unten auf der Erde nach Hilfe gerufen hat und auch ganz offensichtlich Angst um seinen Freund hatte.
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Also musste Dosi mit der Leiter zu Hilfe eilen und den mutigen Entdecker Bailey retten.
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Anschliessend zeigten ihm die Dosis wie man sehr viel sicherer die Nachbarsgärten ausspionieren kann.
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Floyd hatte nur Sorge, dass ihm jemand seinen Platz in der Gartenhütte stehlen könnte.
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Ansonsten liess ihm die ganze Sache ziemlich kalt. Er geniesst den Garten lieber in der Nacht und ganz allein.
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  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #68
Schön, dass es dem Rennpferdchen besser geht!:lol:

Puh, Floyd frisst die Viecher?:shock:

Hm, genau deshalb haben wir diese Pflanzen nicht im Garten. Wir haben keine Freigänger, deshalb muss ich mir keine Gedanken darum machen, was Besitzer von Freigängern machen. Ich lasse ja meine Kater nicht in den Freigang weil ich sie vor Gefahren schütze möchte und dazu gehört auch der Tod durch Vergiftung.

Ich persönlich glaube nicht, dass einige Freigänger nicht mehr nach Hause kommen weil sie von einem Auto erfasst wurden, vom Hund getötet wurden, irgendwo eingesperrt sind usw. Ich glaube, dass es einige Freigänger erwischt weil sie von hochgiftigen Pflanzen gefressen haben. Es sind eben nicht alle so "helle".

Lernen? Im schlimmsten Fall, haben sie doch nur einen Versuch.
Zum Beispiel, bestimmte Lilien-Arten führen zum akuten Nierenversagen. Da ist dann Feierabend.
Die Engelstrompete ist auch hochtoxisch und da reicht schon der Staub, der aus den Blüten bröselt. Da ist schnell mal drüber gelaufen und das Pfötchen abgeleckt.

Natürlich hast Du davon noch nicht gehört. Zumindest kann ich mir nur erklären, dass man davon nichts hört, weil die wenigsten Besitzer ihre toten Tiere dann nicht obduzieren lassen, wenn sie sie überhaupt finden und an keiner Katze steht ja dran, woran sie verendet ist.

Klar, letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen möchte.
Ich wollte nur noch kurz erklären, warum wir darauf achten, was wir pflanzen.
Vor jeder Gefahrenquelle kann man die Fellbiester natürlich eh nicht schützen.

So, jetzt aber zu Deinen tollen Fotos!:-D
Das sieht ja schwer nach Vergnügen aus!
Sie scheinen den Garten wirklich sehr zu genießen. ♥♥♥

Euch, halten sie nebenbei auch noch schön auf Trab!:mrgreen:

Toll! Zeig noch ganz viele Fotos! Ich kann mich nicht satt sehen.:-D

Ach ja, wir haben ja den Apfelbaum als Aussichtsturm und noch hat er seine Rinde. Das heißt, die Katzen können direkt am Stamm hochklettern. Irgendwann wird die Rinde aber "abbröckeln" und dann könnten wir auch so einen Rundlauf nach oben machen, wie Du ihn hast.
Wie hast Du die Stufen denn angebracht?

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #69
Ich persönlich glaube nicht, dass einige Freigänger nicht mehr nach Hause kommen weil sie von einem Auto erfasst wurden, vom Hund getötet wurden, irgendwo eingesperrt sind usw. Ich glaube, dass es einige Freigänger erwischt weil sie von hochgiftigen Pflanzen gefressen haben. Es sind eben nicht alle so "helle".

Lernen? Im schlimmsten Fall, haben sie doch nur einen Versuch.
Zum Beispiel, bestimmte Lilien-Arten führen zum akuten Nierenversagen. Da ist dann Feierabend.
Die Engelstrompete ist auch hochtoxisch und da reicht schon der Staub, der aus den Blüten bröselt. Da ist schnell mal drüber gelaufen und das Pfötchen abgeleckt.
Um ehrlich zu sein, ich halte das für nicht plausibel. Wenn dem so wäre müssten haufenweise Tiere daran verenden. Dies ist aber definitiv nicht so und das liegt auch nicht daran, dass womöglich zu wenig Menschen dies melden. Natürlich gibt es ganz schlimme Gifte im Freien, aber die meisten haben nichts mit Pflanzen zu tun. Rattengift zum Beispiel. Ratte frisst Gift, Katze frisst Ratte. Oder nehmen wir nur mal das als Harmlos angesehene Düngen im Garten, bspw. Blaukorn. Oder Insektengift, zum Beispiel gegen Ameisen. Diese Liste liesse sich noch endlos fortsetzen. Man kann in einen gesicherten Garten schon eine Menge dagegen tun.
Aber natürlich bleibt ein Restrisiko bestehen. Fest steht meines Erachtens, je mehr man seine Katzen zur Selbstständigkeit erzieht, desto eher können sie Gefahren bestehen.

Was unsere Erfahrungen betrifft, ich denke, bei gesicherten Freigang ist es bei bisherigen Wohnungskatzen ganz wichtig die ersten Stunden gemeinsam mit den Katzen zu verbringen, so das man schnell eingreifen kann, wenn die Katzen etwas Giftiges im Mäulchen haben. (Ja, das ist richtig anstrengend :-?:mrgreen:) Außerdem suchen Katzen ohnehin nur nach grasähnlichen Blätter. Alles andere wie Blätter von Bäumen oder Sträucher interessiert sie ohnehin nicht. Unser Floyd hat zwar schon so manches versucht zu fressen, aber selbst er käme nie auf die Idee sich bspw. an einer Eibe zu vergreifen oder bspw. eine Tulpenzwiebel auszugraben und zu fressen. Wozu auch? Wo doch der ganze Garten voll leckeres Gras ist. Und ja, Katzen erkennen Gras ganz genau wenn sie die Wahl haben. Da bin ich mir vollkommen sicher. Schon am zweiten Tag bewegen sie sich sehr viel sicherer und haben auch schon gelernt. Die grösste Gefahr ist immer am Anfang.

Wie gesagt, der sicherste Garten wäre der, indem man alle Gehölze und Bäume platt macht und außer Rasen praktisch nichts mehr stehen lässt. Aber ich wage zu behaupten, dass man sich in solch einen Garten den gesicherten Freigang auch gleich schenken kann. Katzen sollten doch nicht in den Garten damit sie frische Luft schnuppern können. Nein, sie müssen sich auch bewegen können, sie müssen Klettermöglichkeiten haben, balancieren und ihre Geschicklichkeit üben können. Den Jagdtrieb nicht zu vergessen. Natürlich bringt das alles Gefahren mit sich, gar keine Frage. Aber das Leben ist nunmal gefährlich.

Ach ja, wir haben ja den Apfelbaum als Aussichtsturm und noch hat er seine Rinde. Das heißt, die Katzen können direkt am Stamm hochklettern. Irgendwann wird die Rinde aber "abbröckeln" und dann könnten wir auch so einen Rundlauf nach oben machen, wie Du ihn hast.
Wie hast Du die Stufen denn angebracht?
Die Stufen sind mit Metallwinkel angebracht, die jeweils 45 Grad versetzt sind. Der Stamm selbst ist ein 3,5m Pfosten den wir im Holzhandel gekauft (und zu zweit per Hand nach Hause geschleppt) haben. :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #70
Haufenweise Tiere verenden dadurch sicher nicht, aber halt diejenigen, die "nicht aufpassen".

Mich hat die Katzenhaltung gelehrt, dass es hundertmal gut geht und einmal nicht.:???:
So hat Yoda sich schon dreimal an einer Efeutute vergiftet (also kann ich nicht bestätigen, dass Katzen nur grasähnliche Halme suchen), so ist Twiggy ums Leben gekommen (nie ist sie durch den Jägerzaun gegangen, einmal doch und wurde vom Hund getötet), so hat Feivi sich die Pfoten auf der heißen Herdplatte verbrannt (niemals ist er während des Kochens auf den Herd gesprungen) usw....

Frank, wie gesagt, jeder macht seine Erfahrung und entscheidet bzw handelt dann.

Wir pflanzen halt (nach bestem Wissen und Gewissen), ungiftige Pflanzen, weil es uns sicherer erscheint.
Übrigens haben wir nicht nur Rasen im Garten.


Ah okay, Dankeschön für die Info mit den Stufen.
Wenn unser Baum dann mal nackig wird, werden wir ihn mit Stufen bestücken.:-D

Liebe Grüsse
Melanie
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #71
Um ehrlich zu sein, ich halte das für nicht plausibel. Wenn dem so wäre müssten haufenweise Tiere daran verenden. Dies ist aber definitiv nicht so und das liegt auch nicht daran, dass womöglich zu wenig Menschen dies melden. Natürlich gibt es ganz schlimme Gifte im Freien, aber die meisten haben nichts mit Pflanzen zu tun. Rattengift zum Beispiel. Ratte frisst Gift, Katze frisst Ratte. Oder nehmen wir nur mal das als Harmlos angesehene Düngen im Garten, bspw. Blaukorn. Oder Insektengift, zum Beispiel gegen Ameisen. Diese Liste liesse sich noch endlos fortsetzen. Man kann in einen gesicherten Garten schon eine Menge dagegen tun.
Aber natürlich bleibt ein Restrisiko bestehen. Fest steht meines Erachtens, je mehr man seine Katzen zur Selbstständigkeit erzieht, desto eher können sie Gefahren bestehen.

:

Guten Morgen,

ich weiß nicht, ich denke die Chance das eine Katze sich vergiftet ist durch Efeu höher, als durch Rattengift. z.B. es gibt ja noch viel mehr wo ein Biss reicht um eine Vergiftung auszulösen.

lg Juli
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #72
Wir pflanzen halt (nach bestem Wissen und Gewissen), ungiftige Pflanzen, weil es uns sicherer erscheint.
Ja natürlich. Wenn es geht, machen wir das auch so. Soll heißen, auf einige Pflanzen wie das von Dir genannte Beispiel der Engelstrompeten verzichten wir natürlich auch. Aber alle giftigen Pflanzen zu entfernen ist schlichtweg nicht zu machen. Ich meine, es ist ja fast alles giftig und es wäre sehr viel einfacher nur die ungiftigen Pflanzen aufzuzählen als umgekehrt. Wir haben gestern abend mal nachgerechnet. Wir müssten 80 Prozent aller Pflanzen entfernen, einschließlich der Wurzeln.

Genauso hat es unser neuer Nachbar mit seinen Grundstück gemacht. Kurz nach dem Einzug hat er den gesamten Garten platt gemacht. Mit Planierraupe und Bagger im ganz großen Stil. Wochenlang ratterten die Kettensägen. Statt wunderschöner alter, gepflegter Bäume und Sträucher wächst da ausser Rasen kaum noch etwas. Hat ihm satte 25.000 Euro für die Gartenbaufirma gekostet. Katzen sieht man auf diesen Grundstück nicht mehr. Dafür ist es nun schön sauber und ordentlich. Das meinte ich eigentlich als ich sagte, Katzen brauchen schon etwas mehr als nur Rasen. Sorry, hätte ich dazu sagen sollen. :oops:

Und wollen wir doch mal ehrlich sein. Gerade Wohnungskatzen die alles anknabbern was grün ist, sind im Grunde genommen doch weiter nichts wie hoffnungslos unterfordert. Statt hunderter verschiedener Pflanzen kennen sie gerade mal drei bis fünf. Da kommt nichts Neues und da ist auch nix mit Lernen. Letztendlich ist das aber mit fast allen so. Freigängerkatzen klettern zig Meter in den Bäumen herum während sich so manche Wohnungskatze schon ihre Zehen auf der Heizung gebrochen hat.

Ok. hier wieder einn paar neue Bilder von gestern. :mrgreen:
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  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #73
Und wollen wir doch mal ehrlich sein. Gerade Wohnungskatzen die alles anknabbern was grün ist, sind im Grunde genommen doch weiter nichts wie hoffnungslos unterfordert. Statt hunderter verschiedener Pflanzen kennen sie gerade mal drei bis fünf. Da kommt nichts Neues und da ist auch nix mit Lernen. Letztendlich ist das aber mit fast allen so. Freigängerkatzen klettern zig Meter in den Bäumen herum während sich so manche Wohnungskatze schon ihre Zehen auf der Heizung gebrochen hat.

Hallo,

zuerst einmal, die Bilder sind ein Traum. Der Garten auch, eine Paradies auf erden :-D Der Aussichtsturm ist ne Wucht :-D

Naja, ich halte es für unlogisch zu glauben, das Freigänger es lernen könnten, was giftig ist und was nicht. Ein junger Freigänger wird genauso an vielem rumknabbern wie meine. Wenn dem so wäre, dann müssten Freigänger ja auch wissen, das Bienen/Wespen/Hummeln durchaus weh tun können, wenn sie da versuchen sie zu fangen. Ich denke es ist einfach Spieltrieb/Jadttrieb. Wenn etwas wackelt, reagiert eine junge Katze mit Neugierde darauf. Sicher Ich hatte auch schon Katzen die nicht einmal in die Pflanzen gebissen haben, die waren aber recht alt. Meine Gruppe jetzt, kennt aber gar keine Pflanzen.

lg Juli
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #74
Naja, ich halte es für unlogisch zu glauben, das Freigänger es lernen könnten, was giftig ist und was nicht. Ein junger Freigänger wird genauso an vielem rumknabbern wie meine.
Nun ja, ich halte dagegen :) und meine, es wäre unlogisch anzunehmen, dass die Natur den Katzen zwar einerseits ein recht genaues Beuteschema in den genetischen Code eingegeben hat, genauso wie der Drang nach Gras fressen zwecks Reinigung und Auswürgen der verschluckten Haare, aber andererseits beim Thema Giftpflanzen alles den Zufall überlässt.

Ich meine, bei Waldwildkatzen wäre dies doch eigentlich die Aufgabe der Mutter ihren Welpen klar zu machen, was man fressen kann und was nicht. Genauso wie die Gefahr die von Bienen und Hummeln ausgeht. Das Problem bei Hauskatzen ist halt einfach, dass die aller wenigsten von Kleinauf einen solchen Lernprozess durch machen. Und wie ich schon sagte, Wohnungskatzen sind in jeglicher Hinsicht psychisch wie auch physisch hoffnungslos unterfordert. Kein Wunder wenn da jeglicher erblicher Instinkt komplett versagt.

Letztendlich sind wir wieder beim uralten Streitthema. Wie sollte man die Katzenhaltung gestalten. Letztendlich muss jeder selber wissen wie weit er gehen kann.
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #75
Nun ja, ich halte dagegen :) und meine, es wäre unlogisch anzunehmen, dass die Natur den Katzen zwar einerseits ein recht genaues Beuteschema in den genetischen Code eingegeben hat, genauso wie der Drang nach Gras fressen zwecks Reinigung und Auswürgen der verschluckten Haare, aber andererseits beim Thema Giftpflanzen alles den Zufall überlässt.

Ich meine, bei Waldwildkatzen wäre dies doch eigentlich die Aufgabe der Mutter ihren Welpen klar zu machen, was man fressen kann und was nicht. Genauso wie die Gefahr die von Bienen und Hummeln ausgeht. Das Problem bei Hauskatzen ist halt einfach, dass die aller wenigsten von Kleinauf einen solchen Lernprozess durch machen. Und wie ich schon sagte, Wohnungskatzen sind in jeglicher Hinsicht psychisch wie auch physisch hoffnungslos unterfordert. Kein Wunder wenn da jeglicher erblicher Instinkt komplett versagt.

Letztendlich sind wir wieder beim uralten Streitthema. Wie sollte man die Katzenhaltung gestalten. Letztendlich muss jeder selber wissen wie weit er gehen kann.

Nunja, ich glaube das wie gesagt nicht. sie folgen sicher ihrem Instinkt, aber der wird nicht sagen: friss das nicht, oder das nicht.

Es gibt genug Freigänger die auch irgendwas fressen, was eigentlich, laut Natur nicht auf dem Speiseplan steht. Gab schon Katzen die haben Tomaten gefressen, sogar Knoblauch. Hunde fressen Schokolade zum Beispiel obwohl das auch böse dran enden kann.

Vielleicht kommt es auch drauf an, wie gut eine Katze als Jäger ist. Kriegt sie immer genug gefangen, knabbert sie vermutlich weniger an unbekannten Sachen rum (Wildkatzen jetzt speziell gemeint), hat sie oft hunger, wird sie sicher auch Pflanzen fressen.

Wenn es nur ein Lernprozess von der Mutter wäre (wenn sie draußen geboren wären) dann dürfte da keiner überfahren werden. Die Mutter könnte denen auch gleich bei bringen, das Autos eine Gefahr darstellen und ihre Kinder sich am besten von Straßen fernhalten. Aber ich glaube wirklich, das ist Wunschdenken. Man hätte es vermutlich gerne so.

Ich gehe das Risiko nicht ein, Weihnachtssterne im Winter z.B. und alles andere an Blumen, Pflanzen steht außerhalb meiner whg und des Geheges. Somit weiß ich sicher, das da nichts passieren wird. Ich will das auch nicht wirklich testen mit: was wäre wenn..... ;-)

lg Juli
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #76
Nunja, ich glaube das wie gesagt nicht. sie folgen sicher ihrem Instinkt, aber der wird nicht sagen: friss das nicht, oder das nicht.
Doch, genau das. Ich will jetzt ja gewiss nicht sagen das es das nicht gibt, aber wie ich schon sagte, unserer Erfahrung nach kann es schlimmstenfalls eine Verwechslung zwischen Gras und grasählichen Pflanzen geben. Ich habe es wirklich noch niemals erlebt, dass sich Katzen im Garten an irgendwelchen Blätter oder Eibennadeln zu schaffen machten. Wobei wir uns bestimmt auch einig sind, dass es bestimmt auch Wohnungskatzen gibt, die auf Grund ihres Alters absolut nicht mehr für den Freigang geeignet sind weil sie gewisse Dinge einfach nicht mehr auf die Reihe bekommen. Aber alle Katzen weltweit in einen Topf zu stecken und zu behaupten, Katzen wären generell zu blöd und gewissermaßen vollkommen lebensuntauglich um normales Gras von Giftpflanzen zu unterscheiden, halte ich für eine, sagen wir mal, ziemlich gewagte These. ;-)
Es gibt genug Freigänger die auch irgendwas fressen, was eigentlich, laut Natur nicht auf dem Speiseplan steht. Gab schon Katzen die haben Tomaten gefressen, sogar Knoblauch. Hunde fressen Schokolade zum Beispiel obwohl das auch böse dran enden kann.
Ja, aber es gibt keinerlei Beweise oder zumindest Anhaltspunkte, das massenweise Katzen im Freien an giftigen Pflanzen sterben. Da gibt es andere Gefahren die sehr viel realer sind.

Wenn es nur ein Lernprozess von der Mutter wäre (wenn sie draußen geboren wären) dann dürfte da keiner überfahren werden. Die Mutter könnte denen auch gleich bei bringen, das Autos eine Gefahr darstellen und ihre Kinder sich am besten von Straßen fernhalten. Aber ich glaube wirklich, das ist Wunschdenken. Man hätte es vermutlich gerne so.
Ich sehe das anders. Einfach mal so gefragt, wie viele Katzenmütter wird es denn überhaupt geben, die ihren Kitten, im Freien wohlgemerkt, die Gefahr von Autos zeigen können? Und wie ist die Realität? Haustür auf, Katze raus und fertig. Bestenfalls wird die Katze noch ein zwei mal für wenige Stunden begleitet. Sorry, aber das das nicht für alle Gefahren reicht, denen eine Katze begegnen kann, ist doch klar.
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #77
Doch, genau das. Ich will jetzt ja gewiss nicht sagen das es das nicht gibt, aber wie ich schon sagte, unserer Erfahrung nach kann es schlimmstenfalls eine Verwechslung zwischen Gras und grasählichen Pflanzen geben. Ich habe es wirklich noch niemals erlebt, dass sich Katzen im Garten an irgendwelchen Blätter oder Eibennadeln zu schaffen machten. Wobei wir uns bestimmt auch einig sind, dass es bestimmt auch Wohnungskatzen gibt, die auf Grund ihres Alters absolut nicht mehr für den Freigang geeignet sind weil sie gewisse Dinge einfach nicht mehr auf die Reihe bekommen. Aber alle Katzen weltweit in einen Topf zu stecken und zu behaupten, Katzen wären generell zu blöd und gewissermaßen vollkommen lebensuntauglich um normales Gras von Giftpflanzen zu unterscheiden, halte ich für eine, sagen wir mal, ziemlich gewagte These. ;-)

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Hmm,

aber ich glaube nicht das eine Katze nicht versuchen wird eine Fliege zu fangen, die auf Efeu sitzt und dann genau aufpasst, das sie nicht aus versehen mit ins Efeu beißt. Ich hab Freigänger durchaus an Pflanzen draußen gesehen, nur ob das giftige waren weiß ich nicht, bzw habe ich nie darauf geachtet.

Ich sage nicht das Katzen blöd sind, ich glaube nur, das auch Katzen nicht alles wissen. Oder wissen können, insbesondere wenn es um Pflanzen geht, die es in der freien Wildbahn eben nicht so häufig hier gibt.
Ja, aber es gibt keinerlei Beweise oder zumindest Anhaltspunkte, das massenweise Katzen im Freien an giftigen Pflanzen sterben. Da gibt es andere Gefahren die sehr viel realer sind.

Da hast du Recht, die kann es auch nur geben, bzw man könnte überhaupt Beweise für eine andere Todesursache als überfahren (oder mal generell durch menschliche Gefahren) erbringen, wenn jede tote Freigänger Katze in die Obduktion geht. Nur wer macht das schon? Aber ich bin mir sehr sicher, das so manche tote Katze an einer Vergiftung gestorben ist, wo es der Besitzer nicht einmal ansatzweise vermutet. Wenn man sie einfach tod findet, kann man da auch vieles reininterpretieren, bzw es kann ja alles mögliche passiert sein. Das ist wie wenn ein Freigänger verletzt am straßenrand gefunden wird, da heißt es auch immer: Der Autofahrer war zu schnell, hat nicht gebremst usw. Ob es überhaupt ein Auto war, kann aber niemand beweisen, bzw genau wissen.

lg Juli
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #78
Ich hab Freigänger durchaus an Pflanzen draußen gesehen, nur ob das giftige waren weiß ich nicht, bzw habe ich nie darauf geachtet.
Du hast ja Recht. Mir ist grad eingefallen, Floyd vergreift sich ab und an mal an Pilzen aus dem Garten. :shock: Wenn er besonders gute Laune hat, bringt er sie ins Haus und pfötelt sie durchs halbe Haus. Was für eine Bärensauerei. :???: Aber ganz ehrlich, ändern kann ich es auch nicht. Ich kann nicht tagtäglich Stunden im Garten verbringen und alles nach Pilzen absuchen. Es handelt es sich zum Glück nur um ungenießbare und nicht um giftige Pilze.

Ich sage nicht das Katzen blöd sind, ich glaube nur, das auch Katzen nicht alles wissen. Oder wissen können, insbesondere wenn es um Pflanzen geht, die es in der freien Wildbahn eben nicht so häufig hier gibt.
Jepp, prinzipiell hast Du ja Recht. Ich denken halt, man muss das immer von Katze zu Katze ganz individuell entscheiden. Es gibt Katzen da kann man sich absolut darauf verlassen das nichts passiert und widerum andere, da muss man wirklich höllisch aufpassen. Es gibt ja auch Katzen, da kann man das ganze Haus voller leckeres Essen stellen, die würden nichts klauen. Und dann gibt es da noch Floyd, der von Kartoffeln über Mehl bis hin zu Maggie-fix Tüten alles in sich hinein stopfen würde - wenn wir ihm denn lassen würden. :mrgreen: (Hab ich schon mal erwähnt, seit Floyd bei uns ist, leben wir im permenten Ausnahmezustand:-?:mrgreen:)
Aber ich bin mir sehr sicher, das so manche tote Katze an einer Vergiftung gestorben ist, wo es der Besitzer nicht einmal ansatzweise vermutet. Wenn man sie einfach tod findet, kann man da auch vieles reininterpretieren, bzw es kann ja alles mögliche passiert sein. Das ist wie wenn ein Freigänger verletzt am straßenrand gefunden wird, da heißt es auch immer: Der Autofahrer war zu schnell, hat nicht gebremst usw. Ob es überhaupt ein Auto war, kann aber niemand beweisen, bzw genau wissen.
Prinzipiell hast Du natürlich schon Recht. Das schlimme ist, dass man sich nicht mal die Mühe macht, wenigstens zu schauen, ob die Katze gechippt ist. Die wird entsorgt und fertig. Allerdings denke ich, dass es ausser Giftpflanzen noch sehr viel mehr Gifte gibt, die für Katzen vor allen auf Dauer gefährlich werden können. Das beginnt bei Streusalz im Winter, geht über Pestizide und Düngemittel in Hausgärten (gerade in Privathaushalten wird gespritzt und gedüngt wie sonst nirgends) bis hin zu giftigen Farben und Lacke in Scheunen und Garagen.
 
  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #79
Prinzipiell hast Du natürlich schon Recht. Das schlimme ist, dass man sich nicht mal die Mühe macht, wenigstens zu schauen, ob die Katze gechippt ist. Die wird entsorgt und fertig. Allerdings denke ich, dass es ausser Giftpflanzen noch sehr viel mehr Gifte gibt, die für Katzen vor allen auf Dauer gefährlich werden können. Das beginnt bei Streusalz im Winter, geht über Pestizide und Düngemittel in Hausgärten (gerade in Privathaushalten wird gespritzt und gedüngt wie sonst nirgends) bis hin zu giftigen Farben und Lacke in Scheunen und Garagen.

Da gebe ich dir auch Recht, es gibt 100 000 Gefahren was für Katzen gefährlich werden kann. Gekippte Fenster sicher nicht nur für Wohnungskatzen. Ich hab ein Fenster mitten im -Freigehege, das bleibt auch zu, denn wenn die versuchen da ins Haus zu kommen (der hausflur ist nicht meine whg, der Eingang zum Gehege übers Bad) können sich auch einklemmen.

Von allen Giftstoffen die wir im Haushalt benutzen und an die wir nicht einmal denken. So blöd kann man manchmal auch nicht denken. Eine Freundin von mir musste ihren gesamten Teppich entsorgen, die Katze reagierte darauf allergisch, bis man das aber mal gefunden hatte, bzw auf die Idee kam, vergingen Wochen.
Jepp, prinzipiell hast Du ja Recht. Ich denken halt, man muss das immer von Katze zu Katze ganz individuell entscheiden. Es gibt Katzen da kann man sich absolut darauf verlassen das nichts passiert und widerum andere, da muss man wirklich höllisch aufpassen. Es gibt ja auch Katzen, da kann man das ganze Haus voller leckeres Essen stellen, die würden nichts klauen. Und dann gibt es da noch Floyd, der von Kartoffeln über Mehl bis hin zu Maggie-fix Tüten alles in sich hinein stopfen würde - wenn wir ihm denn lassen würden. (Hab ich schon mal erwähnt, seit Floyd bei uns ist, leben wir im permenten Ausnahmezustand)

Dem stimme ich auch zu, Painty liebt Nutella zum Beispiel, Chips usw. Tessa und T-jay fressen keine Leckerlies, nicht einmal mein Essen interessiert sie. Sie kommen nicht mal gucken, während Sammy immer betteln muss. Auch wenn ers nicht mag, erst mal betteln :lol:

Wenn eine Katze in Efeu beißt bedeutet es nicht sofort, das sie sich wirklich vergiftet, eine andere vielleicht schon. Man steckt nie wirklich drin.

Und naja, bärensauerei, bei Pilzen? So schlimm echt? Ich finds schlimmer wenn sie im Wasser panschen und danach ins Katzenklo gehen und danach noch an die scheiben vom Fenster tatschen *hmpf*

lg Juli
 
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  • Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden Beitrag #80
Hallo an alle!
also ich weiß, dass dieses Thema für einige vielleicht nicht gerade zu den guten Gründen des gesicherten Freiganges zählt. Aber ich denke, den Katzen gefällt es auf jeden Fall.

Im Gegensatz zu Bailey und Jano, die die Nacht mit uns im Haus verbringen, hat Floyd in der unteren Etage die Möglichkeit in den Garten zu gehen um zu jagen. Und gestern hatte er mal wieder Jagderfolg. Er brachte seine Trophäe ins Haus und legte sie mit seinen unverkennbaren Gesichtsausdruck (sieh gut zu und lerne :cool: ) im Flur gut sichtbar für Bailey und Jano ab. Bailey war sich nicht ganz sicher was er von der Maus zu halten hatte, aber Jano hat sich gar nicht wieder eingekriegt vor Begeisterung. Fast eine halte Stunde hat er die Maus herum geschmissen. :mrgreen:

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Gute Gründe sich für den gesicherten Freigang zu entscheiden

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