Hallo Mistbaer,
Du scheinst eine sehr selektive Wahrnehmung der Antworten hier zu haben. Ich hab Dich weiter vorne schon mal gefragst, welche Infos Du den benötigst. Jetzt schreibst Du noch mal, dass Du dringenst Infos brauchst.
Welche Infos sind das denn? Ich kann keine konkreten Fragen lesen.
Borealis, danke für deinen Versuch, mir zu helfen!
ich hab mir aber die essenziellen Informationen bereits aus dem Thread, sauriers hilfreichen Links und meiner Materialsammlung zu den angesprochenen Dingen (Beispiel
HCM: Auslöschung durch Erbanlagenselektion? Laut Forum "herzgesiúnde Katze" nicht möglich... das war nur ein Beispiel) zusammengetragen.
Mein Streit hier hat viel damit zu tun, dass ein simpler Fakt im "Gedanken"-Thread anders interpretierbar ist:
Fundkatze schreibt einerseits, das "gerettete" Kitten "baue seine Zukunft auf dem Elend tausend anderer Katzen auf". Diese Formulierung würde bedeuten, dass das Tier am Ende der Kette stünde ("aufbauen"... "auf den Schultern stehen). Tuts aber nicht... es steht am potentiellen ANFANG und diesen Anfang wirds nicht geben, wenn das Kitten rechtzeitig kastriert wird!
Fundkatzes "Argumentation" geht aber dahin, dass dieses Kitten die "Schuld mitträgt, wenn der Vermehrer weitermacht". Hier ist der für MICH essentielle Fehler: das Kitten wird für etwas zur Verantwortung gezogen, das es nicht zu verantworten hat. Es hat sich das Bettchen, in dem es geboren wird, nicht ausgesucht. Es kann nichts für den nächsten Wurf! Es hat keine Schuld am Handeln des Vermehrers. Darum ist es für mich, anders als für Fundkatze, schützenswert!
Und die Annahme, dieser werde aufhören, weil er einen Wurf nicht verkauft, ist SO blauäugig, dass sie mich einfach nur noch abwinken lässt:
Der Vermehrer betrachtet es Fehlversuch, wirft es weg... seine Katze kostet niht mehr, wenn sie wieder schwanger wird... der macht weiter! Und da draussen füttern wir wieder ein paar ausgesetzte verwilderte Katzen mehr.
Egal... diese Gedanken mag hier niemand hören, ich zieh mich aus diesem Thread zurück, es macht keinen Sinn, mit Menschen zu diskutieren, die keinen Moment auch nur versuchen, dem Gedankengang des gegenüber zu folgen, sondern ihn nur in Herden niederbrüllen... ähm... -schreiben wollen.
DANKE dir... weil du wirklich weiterhelfen wolltest.
Aktuell liegt aber zu diesem Thema nichts an.
Und wenn was anliegt, weiss ich nun, wen ich frage.
Ein Wort aber noch zu Theresia:
NEIN, ich verstehs auch nicht...
nach nunmehr einer fast vierstelligen Summe binnen weniger Wochen für den Tierarzt für eine arme Socke, die ich leider nicht retten konnte, würde ich jedem Menschen, der das nicht erleben möchte, anraten, einen ORDENTLICHEN Preis zu zahlen, wenn er dafür ein Tier bekommen kann, das von einem Menschen, der nicht züchtet, um damit zu verdienen, sondern weil ihm am Tier an sich, dem Fortbestand einer Rasse gelegen ist. Da ist auch ein Preis deutlich über den hier oft erwähnten 600 Euro angemessen!
Wer das möchte, darf sich allerdings auch nicht vom Etikett "Vereinszüchter" blenden lassen... wie zahlreich die schwarzen Schafe in diesen Reihen sind, hab ich nun auch erfahren.
Wer nicht bei einem solchen, um seine Tiere besorgten Zücher kauft, muss damit rechnen, dass es ihm geht, wie mir.
Ich werde trotzdem noch einmal so handeln und eine Tierschutzkatze zu mir holen.
Weil ich diesem Tier, das sonst vielleicht gar keine Chance mehr bekommt, oder sonstwo landet, ein zu Hause schenken möchte, das ihm ein lebenswertes, im guten Fall glückliches Leben ermöglicht.
Danke abschliessend noch auch an den, dessen Gedanken zu Rassezucht ich las; da ich keine Rasse bevorzuge, hätte ich mir die einfache Logik, was passiert, wenn sich niemand um den Erhalt der Rassemerkmale, um
Zuchtlinien, kümmert, nie so vor Augen geführt. DA sehe ich die Notwendigkeit der Vereinszucht... absolut, da hat sie ihre Berechtigung, ihren Sinn!
So... in diesem Thread wars das...
schaun mer mal, ob und wo ich mich hier noch tummele!
lG, der Mistbär
Sind wir wieder beim Thema ;-)
Ich selber bin da ja die total gespaltene Persönlichkeit. :mrgreen:
Einerseits mag ich keine Rassekatzen (aus vielfältigen Gründen), andererseits engagiere ich mich im Tierschutz und versuche ungewollte Fellnasen in ein schönes zu hause zu vermitteln. Ja und auch ich würde eher einer Katze, bei der es um Leben oder nicht Leben geht, ein zuhause bieten wollen, als zu sagen, ne is nicht, der vermehrt dann nur noch weiter.
Aber es ist einfach enorm wichtig, dass wir aufklären und drängen und schimpfen und heulen und was auch immer nötig ist, um Menschen, denen es schnurzegal ist, die Kastration ihrer Fellnasen ans Herz zu legen.
Obwohl es nie so sein wird, dass gar keine Lastramis geboren werden, sollte man dennoch versuchen, das Elend der Katzen, die wild leben müssen oder eben kein Zuhause finden zu mindern, indem durch Aufklärung und Hilfestellung weniger Geburten stattfinden.
Fullquote!
Aber eines, bitte, möcht ich noch wissen:
was -um alles in der Welt- st ein "Lastrami"?