Hallo,
ich hab auch nichts dagegen meine Katze einem Richter ( oder auch mehreren) vorzustellen, das ist nicht das Problem. Mein Problem ist 1. Ich kann hier von Zuhause nur schlecht weg, da ich ja neben den Katzen noch Hühner hab, die auch täglich versorgt werden müssen, morgens und abends Stall auf und zu, das möchte ich niemand anderem anvertrauen, denn wie schnell ist da was passiert, man vergisst nur einen Abend, die Tür zu schliessen und am nächsten Morgen sind mittlerweile 4 Jahre Rassezucht dahin, weil der Marder da war, ganz zu schweigen davon, dass es für mich nicht nur die Arbeit ist, die futsch ist, ich liebe meine Hühner, auch wenns Nutztiere sind und ich sie auch schlachte (-n lasse).
Ich gehe auch mit meinem Rassegeflügel nicht auf Schauen, auch wenns wichtig wäre. Ich kann einfach nicht mit 5 Hühnern im Gepäck 250km weit fahren, ein Wochenende puren Stress haben und dann wieder zurück, vielleicht mit Tieren, die sich wieder mal Ungeziefer eingefangen haben, was da sehr häufig vorkommt. Es geht da nicht nur um mich, sondern auch für die Tiere ist es Stress, auch wenn sie trainiert sind, was man bei meiner Rasse machen MUSS (Appenzeller sind sehr ursprüngliche Hühner mit guten Instinkten, die habens gar nicht gern im Käfig, von allen Seiten angeschaut zu werden und nicht fliehen zu können)
Stattdessen gibts Vereinsintern Jungtierbesprechungen mit Zuchtwart und co, da wird dann ausführlich besprochen und beraten.
Ausserdem ist Autofahren, egal ob 2 Minuten oder 2 Stunden, totaler Stress für Maru. Sie beruhigt sich nicht ein bisschen und ich konnte es ihr auch nicht antrainieren. Sie hasst es einfach.
Ähnlich wie bei meiner Geflügelzucht fänd ich dann auch für die Katzenzucht toll. Besprechungen in kleinerem Stil, in Wohnortnähe und nur einen Abend oder zumindest nur einen Tag lang.
Ausstellung vielleicht auch ab und an, aber ich möchte das eben nicht als Bedingung haben.
LG Melanie