Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!!

Diskutiere Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Das sehe ich eigentlich nicht so. Ich meine, nur weil ich einige Kritikpunkte anbringe, muß ich nicht gleich die Lösung zur Rettung der Welt in...
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #41
Aber da du es ja anders siehst, würde ich gerne wissen, was du als geeignetes Mittel ansiehst, des Problems Herr zu werden? Es werden - so kann man im Internet nachlesen - jährlich ca. 200.000 Katzen ausgesetzt und 250.000 erschossen. Darunter sind natürlich auch Katzen mit Heim. Aber trotz dieser "Verluste" und den etlichen tausend Kitten, die jedes Jahr erschlagen, erstickt, ertränkt oder sonstwie abgemurkst werden und denen, die erfrieren, verhungern oder an Krankheiten verrecken wächst die Zahl kontinuierlich an. Wenn man kritisiert, sollte man auch einen brauchbaren Gegenvorschlag machen. Ansonsten kann ich Kritik nicht ernst nehmen. Weil sie dann nicht konstruktiv ist.
Das sehe ich eigentlich nicht so. Ich meine, nur weil ich einige Kritikpunkte anbringe, muß ich nicht gleich die Lösung zur Rettung der Welt in den Händen halten, um es mal etwas überspitzt zu formulieren. Dennoch möchte ich gerne einige Dinge nennen, die mir persönlich wichtig erscheinen.

Als erstes, nicht das ich den Zahlen misstrauen würde, aber dennoch bin ich der Meinung, daß es allerhöchste Zeit ist, endlich einmal offizielle Statistiken in Auftrag zu geben, woraus man bsw. ganz klar erkennen kann, wie viel Katzen es in Deutschland gibt, wie viel davon wirklich Hauskatzen in Wohnungshaltung oder Hauskatzen mit Freigang und wie viel wilde Streuner darunter sind. Denn da die Katzenhaltung meines Wissenes in den letzten Jahrzehnten immer beliebter wurde und die Zahl der Katzen mit weit über 7 Millionen sogar die Anzahl der Hunde in Deutschland übersteigt, dürfte auch klar sein, daß damit natürlich auch automatisch die Probleme der ausgesetzen wilden Streuner zunehmen. Das liegt aber dann doch sicher nicht daran das die Menschen weniger Verantwortung gegenüber ihren Haustieren aufbringen sondern einfach an der zunehmenden Anzahl der Tierhaltung selbst.

Auf alle Fälle bin ich für eine generelle Änderung des Jagdrechtes. Die Tötung von Haustieren durch Jäger, egal ob wo sie sich auch immer aufhalten mögen, gehört kategorisch abgeschafft. Haus- und Grundstücksbesitzer sollten endlich mehr als bisher zur Verantwortung herangezogen werden, wenn es um wilde Streunerkolonien geht. Und selbstverständlich müssen die Gemeinden auch endlich mehr in allgemeine Aufklärungsarbeit investieren um vor allen diejenigen Bürger zu erreichen, die sich eben nicht wie wir hier, freiwillig mit der Thematik Katzenhaltung beschäftigen und dies auf wirklich breiter Basis für die Masse der Bevölkerung. Desweiteren bin ich für eine bundesweite Vereinheitlichung bzw. Änderung des Nachbarschaftsrechtes welches bisher zum Teil in jeden Bundesland anderes ausfällt. Denn eigentlich sollte es doch auch darum gehen, die Haltung von Katzen generell sicherer zu machen. Dazu gehört auch bessere Gesetze und Verordnungen wenn es um den gesicherten Freigang geht. Bisher ist es so, daß noch nicht einmal sichere Katzenschutznetze auf Balkonen und Terrassen einklagbar sind.

Und was die oft genannten Bauern betrifft, prinzipiell gibt es meines Erachtens doch gar nichts dagegen zu sagen, wenn ein Bauer auf seinen eigenen Grund und Boden eine ganze Katzenkolonie ansiedeln möchte. Die Probleme beginnen doch erst dann, wenn sich solche Leute natürlich nicht in der notwendigen Art und Weise um diese Tiere kümmern, wenn eben Katzen nicht geimpft und auch sonst in keiner Weise ärtzlich betreut werden, wenn Katzen elendig zu Grunde gehen und es niemand dort kümmert. Dies ist meines Erachtens eindeutig ein Problem des Tierschutzgesetzes. Das heißt, selbiges sollte gerade in Bezug auf solche geduldeten oder bewußt gewollten wilden Streunerkolonien auf Privatgrundstücken in der Art geändert werden, daß man endlich mehr Möglichkeiten hat an die eigentlichen Verursacher heranzukommen.

Ok. ich bin mir bewußt das die Durchsetzbarkeit sicher schon bei minimalen Änderungen auf heftigen Widerstand stoßen würde. Aber notwendig wären einige dieser Schritte allemal.
 
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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #42
Das sehe ich eigentlich nicht so. Ich meine, nur weil ich einige Kritikpunkte anbringe, muß ich nicht gleich die Lösung zur Rettung der Welt in den Händen halten, um es mal etwas überspitzt zu formulieren. Dennoch möchte ich gerne einige Dinge nennen, die mir persönlich wichtig erscheinen.

Als erstes, nicht das ich den Zahlen misstrauen würde, aber dennoch bin ich der Meinung, daß es allerhöchste Zeit ist, endlich einmal offizielle Statistiken in Auftrag zu geben, woraus man bsw. ganz klar erkennen kann, wie viel Katzen es in Deutschland gibt, wie viel davon wirklich Hauskatzen in Wohnungshaltung oder Hauskatzen mit Freigang und wie viel wilde Streuner darunter sind.
Mit der Zählung von Streuner wirst Du echte Probleme bekommen, das ist nämlich aufgrund kätzischen Verhaltens und dem Misstrauen den Menschen gegenüber sehr schwer.
Bei uns an der Futterstelle, variiert die Zahl der pro Mahlzeit gesichteten Katzen zwischen 16 und 28. Davon sind 24 bekannt und von uns kastriert und bei den anderen kann keiner sagen, ob das immer die gleichen sind, oder ob es sogar Hauskatzen sind, die nur zum Essen vorbeischauen
Denn da die Katzenhaltung meines Wissenes in den letzten Jahrzehnten immer beliebter wurde und die Zahl der Katzen mit weit über 7 Millionen sogar die Anzahl der Hunde in Deutschland übersteigt, dürfte auch klar sein, daß damit natürlich auch automatisch die Probleme der ausgesetzen wilden Streuner zunehmen. Das liegt aber dann doch sicher nicht daran das die Menschen weniger Verantwortung gegenüber ihren Haustieren aufbringen sondern einfach an der zunehmenden Anzahl der Tierhaltung selbst.
Genau, und wenn es hier eine gesetzliche Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht gäbe, würde diese Verantwortung schon mal in einem höhren Mass übernommen werden müssen. Denn ein gekennzeichnetes Tier kann zurückgebracht oder die Kosten für Unterkunft und Verpflegung dem Halter berechnet werden.
Auf alle Fälle bin ich für eine generelle Änderung des Jagdrechtes. Die Tötung von Haustieren durch Jäger, egal ob wo sie sich auch immer aufhalten mögen, gehört kategorisch abgeschafft. Haus- und Grundstücksbesitzer sollten endlich mehr als bisher zur Verantwortung herangezogen werden, wenn es um wilde Streunerkolonien geht. Ich kenne nur Grundstückbesitzer, die Streunerkatzen aus reiner Tierliebe und im Sinne des Tierschutz füttern und diese Menschen sind immer bemüht, die Streuner einzufangen und kastrieren zu lassen.
Und selbstverständlich müssen die Gemeinden auch endlich mehr in allgemeine Aufklärungsarbeit investieren um vor allen diejenigen Bürger zu erreichen, die sich eben nicht wie wir hier, freiwillig mit der Thematik Katzenhaltung beschäftigen und dies auf wirklich breiter Basis für die Masse der Bevölkerung. Ich mache seit Jahren die Erfahrung, dass Aufklärungsarbeit bei denjenigen, die nicht aufgeklärt werden wollen, nichts bringt. Deswegen befürworte ich eine gesetzliche Regelung. Genauso wie das hier bereits angeführte Beispiel des Sicherheitsgurtes.
Desweiteren bin ich für eine bundesweite Vereinheitlichung bzw. Änderung des Nachbarschaftsrechtes welches bisher zum Teil in jeden Bundesland anderes ausfällt. Denn eigentlich sollte es doch auch darum gehen, die Haltung von Katzen generell sicherer zu machen. Dazu gehört auch bessere Gesetze und Verordnungen wenn es um den gesicherten Freigang geht. Bisher ist es so, daß noch nicht einmal sichere Katzenschutznetze auf Balkonen und Terrassen einklagbar sind. Meinst Du damit, dass ein Mieter beim Vermieter einklagen darf, dass er ein Netz anbringen darf oder, dass Du als Nachbar die Sicherung des Balkones durch den Katzenhaltern einklagen kannst, egal ob der Vermieter das will oder nicht? Und wenn Du dafür plädierst, Sicherungen einklagen zu können, warum denn dann nicht die Kennzeichung und Kastration der Katzen. Gerade die Kastra ist doch schon mal ein ganz wichtiger Aspekt im Sinne der Sicherheit, weil die Horomone ausgeschaltet werden.


Und was die oft genannten Bauern betrifft, prinzipiell gibt es meines Erachtens doch gar nichts dagegen zu sagen, wenn ein Bauer auf seinen eigenen Grund und Boden eine ganze Katzenkolonie ansiedeln möchte. Natürlich, solange er alle unkastrierten Katzen auf seinem Grund zurückhalten kann (ja ich weiß, die Katzen haben dann ein gesichtertes Grundstück beim Bauern :wink:) und diese nicht fremde Katzen begatten. Die Probleme beginnen doch erst dann, wenn sich solche Leute natürlich nicht in der notwendigen Art und Weise um diese Tiere kümmern, wenn eben Katzen nicht geimpft und auch sonst in keiner Weise ärtzlich betreut werden, wenn Katzen elendig zu Grunde gehen und es niemand dort kümmert. Und wenn sie sich ungehindert vermehren und der Bauer die Babies dann zuviel werden und er sie (ohne Narkose) ermordet. Dies ist meines Erachtens eindeutig ein Problem des Tierschutzgesetzes. Das heißt, selbiges sollte gerade in Bezug auf solche geduldeten oder bewußt gewollten wilden Streunerkolonien auf Privatgrundstücken in der Art geändert werden, daß man endlich mehr Möglichkeiten hat an die eigentlichen Verursacher heranzukommen. Wie jetzt? Der Bauer darf sie ansiedeln, aber wenn was schief läuft muss er zahlen? Da kennst Du aber die Bauern schlecht.

Ok. ich bin mir bewußt das die Durchsetzbarkeit sicher schon bei minimalen Änderungen auf heftigen Widerstand stoßen würde. Aber notwendig wären einige dieser Schritte allemal.






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füllmüll
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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #43
Ich kenne nur Grundstückbesitzer, die Streunerkatzen aus reiner Tierliebe und im Sinne des Tierschutz füttern und diese Menschen sind immer bemüht, die Streuner einzugangen und kastrieren zu lassen.
Nein, das meine ich eigentlich nicht. Schau mal, wir leben hier in Deutschland. Hier gibt es praktisch keinen einzigen Quadratzentimeter Land der nicht im Katasteramt vermerkt und mit Besitzer und dessen genauen Daten eingetragen ist. Selbst wenn es staatseigener Forst ist, bsw. Wald der dem Land gehört oder es sich um gemeindeeigene Gewerbeflächen handelt. Eigentlich sind immer Besitzer vorhanden die endlich auch mehr zur Verantwortung gezogen werden sollten, gerade in finanzieller Hinsicht. Und da rede ich gar nicht mal von großen Industriebrachen. Bsw. kenne ich ein riesiges ehemaliges Industriegelände der Preusag AG. Voll mit Giften und Schwermettallen hat man einfach einen langen Zaun um das gesamte Gelände gemacht und fertig. Um so was wie wilde Streuner auf dem Gelände kümmert sich das Unternehmen ganz sicher nicht. Ganz im Gegenteil, jeder Bürger der dieses Gebiet betritt müsste sogar mit drastischen Anzeigen und Strafen rechnen. Diese Beispiele meinte ich jedenfalls.

Meinst Du damit, dass ein Mieter beim Vermieter einklagen darf, dass er ein Netz anbringen darf oder, dass Du als Nachbar die Sicherung des Balkones durch den Katzenhaltern einklagen kannst, egal ob der Vermieter das will oder nicht? Und wenn Du dafür plädierst, Sicherungen einklagen zu können, warum denn dann nicht die Kennzeichung und Kastration der Katzen. Gerade die Kastra ist doch schon mal ein ganz wichtiger Aspekt im Sinne der Sicherheit, weil die Horomone ausgeschaltet werden.
Ich meine damit, daß Tierschutzgesetze auch endlich in Einklang mit dem übrigen geltenden Recht gebracht werden sollten. Ein Katzenschutznetz auf dem Balkon entspricht doch prinzipiell einen normalen Gebrauch einer Wohnung wie sie im 21. Jahrhundert inzwischen vielerorts durchaus üblich ist. Prinzipielle Fragen der Tierhaltung gehören endlich prinzipiell auf Bundesebene geklärt.
Das die Kastra für viele wichtig und unumgänglich ist, wurde schon gesagt. Nur sollte man meiner Meinung nach nicht versuchen das Pferd von hinten aufzuzäunen. Wie gesagt, es gibt immer noch keine bundeseinheitliche Regelungen zum Thema Katzenhaltung und Balkone oder Katzenhaltung mit gesicherten Freigang im Garten. Man könnte auch sagen, der Gesetzgeber schiebt die gesamte Verantwortung in Bezug auf die artgerechte Haltung von Katzen und alle Fragen zu deren Sicherheit komplett auf den Katzenhalter selbst ab, soll aber andererseits ein Gesetz zur allgemeinen Kastrations- und Registrierungspflicht durchsetzen. Für mich ist das ehrlichgesagt ein ziemliches Ungleichgewicht. Frei nach dem Motto, Rechte gibt es zwar keine, aber dafür umso mehr Pflichten.

Und wenn sie sich ungehindert vermehren und der Bauer die Babies dann zuviel werden und er sie (ohne Narkose) ermordet.
Ich sag ja, das sollte dann aber eindeutig im Bereich des Tierschutzgesetzes liegen. Und genau da liegen derzeit doch auch die Probleme. Haustiere töten ist gleich Mord. Aber der gleiche Bauer darf bsw. als Jäger in den Wald gehen und ungehindert einen Fuchs nach dem anderen töten was sogar noch gefördert wird. Schlimmer noch, er darf als Jäger sogar Katzen und Hunde abschießen oder ihnen Fallen stellen. Auch das ist vom Gesetz her völlig in Ordnung. Das alles passt für mich einfach nicht recht zusammen.

Wie jetzt? Der Bauer darf sie ansiedeln, aber wenn was schief läuft muss er zahlen? Da kennst Du aber die Bauern schlecht.
Ich meine nur, das man die Sache vom richtigen Standpunkt aus angehen sollte. Das Hauptthema ist eben nicht die Ansiedelung von Katzen sondern deren Verantwortung bzw. das Fehlen der selbigen gegenüber.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #44
Industriebrachen stehen oft im "Eigentum" insolventer Firmen - soll sich der Insolvenzverwalter drum kümmern oder wer?

Katzeneldend verstößt nicht gegen das Tierschutzgesetz in der derzeitigen gültigen Fassung.
Wegen der Gesetzgebungskompetenz empfehle ich die Lektüre des Gutachtens der Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT).
Sicher wäre es wünschenswert, wenn eine einheiltliche Regelung durch Bundesrecht erfolgen würde. Tut sie aber - zumindest derzeit und auf absehbare Zeit - nicht. Ein Änderung dahingehend wurde erst kürzlich im Bundestag abgelehnt.
Trotzdem nichts tun - obwohl die Gemeinde über die Möglichkeit hätte, über gemeindliches Ordnungsrecht eine Regelung zu schaffen, da der Gesetzgeber von seiner Gesetzkompetenz nicht abschließend Gebrauch gemacht hat?

Du hast deine Meinung dazu - ich meine. Ich mache was - du nicht, weil du andere in der Verantwortung siehst. Jeder so, wie er es für richtig hält. Wir leben ja in einem freien Land.
Nur eines ist sicher: Mißstände behebt man nicht durch Beklagen und Lamentieren.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #45
Ich meine nur, das man die Sache vom richtigen Standpunkt aus angehen sollte. Das Hauptthema ist eben nicht die Ansiedelung von Katzen sondern deren Verantwortung bzw. das Fehlen der selbigen gegenüber.


Da sind wir ja auf der gleichen Seite :wink:
ich denke, dass die eindeutige Zuordenbarkeit eines Tieres, den Halter in die Verantwortung nimmt und somit über die Kennzeichnungspflicht die Kastrationspflicht durchgesetzt werden kann und somit zum Schutz der Tiere ein guter Schritt getan wird.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #46
Industriebrachen stehen oft im "Eigentum" insolventer Firmen - soll sich der Insolvenzverwalter drum kümmern oder wer?
Nun ja, eine insolvente Firma wird im Allgemeinen abgewickelt und verkauft. Ansonsten muß sich die Gemeinde, das Land oder der Bund darum kümmern. Aber sorry ... es kann doch nun wirklich nicht sein, das bsw. ich kleiner Grundstücksbesitzer eine Drohung über zig tausend Euro vom Ordnungsamt erhalte, wenn ich es mir erlauben sollte auch nur einmal meine Hecke nicht rechtzeitig zu schneiden, aber für Industriebrachen die mit Problemen nur so überhäuft sind, will niemand die Verantwortung übernehmen. Meiner Meinung steht bsw. eine Gemeinde, die mittels Gewerbesteuer viele Jahre lang hohe Einnahmen durch ein Unternehmen verzeichnen konnte, natürlich auch in der Verantwortung dessen Abwicklung.

Katzeneldend verstößt nicht gegen das Tierschutzgesetz in der derzeitigen gültigen Fassung.
Wegen der Gesetzgebungskompetenz empfehle ich die Lektüre des Gutachtens der Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT).
Sicher wäre es wünschenswert, wenn eine einheiltliche Regelung durch Bundesrecht erfolgen würde. Tut sie aber - zumindest derzeit und auf absehbare Zeit - nicht. Ein Änderung dahingehend wurde erst kürzlich im Bundestag abgelehnt.
Logisch ... da kommt davon wenn man einerseits in der einen Weise denkt, aber in einer ganz anderen Weise bei der nächsten Bundestagswahl wählt. Sorry, aber das ist einfach so. Ich kenne genügend Leute die sich aktiv für Tier- und Katzenschutz einsetzen, aber bei jeder Wahl Parteien wie die CDU wählen. Tja ... was soll man dazu schon sagen.

Nur eines ist sicher: Mißstände behebt man nicht durch Beklagen und Lamentieren.
Das ist richtig. Dazu sind politische Änderungen auf breiter Ebene notwendig zu der die allermeisten Deutschen nie und nimmer bereit sind.
 
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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #47
Ich kenne genügend Leute die sich aktiv für Tier- und Katzenschutz einsetzen, aber bei jeder Wahl Parteien wie die CDU wählen. Tja ... was soll man dazu schon sagen.

Ich bin Mitglied einer CDU-Ratsfraktion und hier bei uns haben wir den Antrag gestellt. Vielleicht mal die einseitige Brille absetzen.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #48
Ich bin Mitglied einer CDU-Ratsfraktion und hier bei uns haben wir den Antrag gestellt. Vielleicht mal die einseitige Brille absetzen.
Du bist aber nicht Abgeordnete des Bundestages und die wesentlichen Gestze werden eben in der Hauptsache dort entschieden. Mir ist durchaus bewußt das die Basis der CDU gewiss in vielen Dingen anders denkt als bsw. Frau Merkel. An der Bundespolitik ändert dies aber leider dennoch nichts.
 
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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #49
Nö, aber dafür gibt es selbständig denkende Leute in der "kleinen" Politik, die z.B. in puncto Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht so handeln, wie sie es für richtig halten. Was du jedoch hier ja gerade in diesem Strang kritisierst. Ich hab auch insoweit fertig. Habe meine Argumente dargelegt, du hälst sie für nicht überzeugend. Ok -jedem seine Meinung.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #50
Es steht jedenfalls fest dass sich nichts ändert wenn man es nicht versucht. Ich gehe bei meinen Gesprächen mit den Verantwortlichen soweit, dass sie auf dem Wege sind, die Katzen zu den Ratten bzw. Tauben der heutigen Städte werden zu lassen wenn nicht endlich was geschieht.

Ich werde nicht tatenlos darauf warten dass es die große und richtige Lösung gibt, sondern am kleinen Anfang arbeiten.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #51
finde ich klasse so eine regelung! Dann passiert nicht was bei unserer Katze warsch. Passiert ist
"Och wir hamm ja genug, lasst ma lustig katzen in der gegend verteilen! Hier eine aussetzen, da, hier eine, hier" - Dreckskerle die aoswas machen ._.

Bei uns in der nähe gibt es eine frau die über 15 Katzen hat. Vor der Habe ich echt respekt! Die gibt den ausgesetzten Futter und sauber ist es bei ihr auch noch Top! Sie übernimmt die kastrationskosten auch meistends sogar! Und das als alte dame bzw auch rentnerin! Top :)
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #52
Hallo Kaba,
leider funktioniert der Link zur Zeitung nicht mehr, da jetzt darunter die aktuelle Ausgabe vom 25.01.2012 zu sehen ist. Ich hatte den Artikel aber die Tage schon gelesen.
Ich bin auch Mitglied einer CDU-Fraktion in einer Bezirksvertretung hier in Köln. Unser Bezirk hat mehr als 100.000 Einwohner. In der BV kann ich mit solch einem Antrag nicht wirklich was erreichen, aber ich gehöre auf Ratsebene einigen Arbeitskreisen (Umwelt, Gesundheit etc.) an und könnte versuchen, das Thema darüber zu initiieren. Wäre es möglich, dass du mir den genauen Text deines Antrages inklusive Begründung schickst? Hier in Kön gibt es bisher nur eine Kastrationsempfehlung (den Flyer habe ich hier schon mal irgendwo reingestellt), aber vielleicht ist die Zeit für eine weitergehende Entscheidung inzwischen reif.

Wenn ich deinen Text haben kannn, würde ich dir meine Kontaktdaten per PN schicken.

Liebe Grüße
Eva
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #53
Hallo Eva!
Danke für den Hinweis mit dem link .... muss mal sehen, ob ich den morgen noch irgendwie ändern kann. :roll: Klar schicke ich dir meinen Antrag! Gerne!

LG nach Kölle - da wohnt ein Bruder von mir :razz:
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #55
bei uns in der nachbarsgemeinde ist es pflicht und ich kenne leider leute die ihren kater weder registriert noch gechippt haben.
hab sie schon ein paar mal auf die pflicht aufmerksam gemacht ohne erfolg.
mein kater ist kastriert gibt genug katzen mehr als man unterkriegt und gechipt und registriert weil mir lieber ist ich bekomme einen schlimmen anruf als das ich 3 monate lang warte und hoffe.
ihr habt den ersten schritt gemacht mit der pflicht aber es muß noch mehr passieren das die leute die aufforderung auch wahrnehmen
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #56
Schade, dass die Kastrationspflicht in Brilon noch nicht durch ist. Hoffentlich sitzen im Umweltausschuss vernüftige Leute. Bei uns in Bonn ist das Thema am 20. März wieder mal auf der Tagesordnung. Ich hoffe, dass es diesmal klappt.
Wenn der Kater nicht registriert oder gechipt ist, ist er dann wenigstens kastriert. Sobald die Kastration in einer Stadt oder Gemeinde Pflicht ist, müssen die die Katzenbesitzer ihre Tiere kastrieren lassen. Ansonsten kann man die Ordnungsbehörde informieren, die dann in der Regel dem Besitzer eine Frist setzen. Kastriert er dann immer noch nicht, muss er mit einer Ordnungsstrafe d.h. Geldbusse rechnen.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #57
Wenn der Kater nicht registriert oder gechipt ist, ist er dann wenigstens kastriert. Sobald die Kastration in einer Stadt oder Gemeinde Pflicht ist, müssen die die Katzenbesitzer ihre Tiere kastrieren lassen. Ansonsten kann man die Ordnungsbehörde informieren, die dann in der Regel dem Besitzer eine Frist setzen. Kastriert er dann immer noch nicht, muss er mit einer Ordnungsstrafe d.h. Geldbusse rechnen.

Problem dabei ist nur, wie beweist man, wem die Katze/Kater gehört - leider.
Der verantwortungsbewusste Halter wird seine Katzen auch ohne Pflicht kastrieren lassen und alle anderen werden es so oder so nicht machen :-(
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #58
Problem dabei ist nur, wie beweist man, wem die Katze/Kater gehört - leider.
Der verantwortungsbewusste Halter wird seine Katzen auch ohne Pflicht kastrieren lassen und alle anderen werden es so oder so nicht machen :-(

Aber man darf solche Katzen und Kater dann ungestraft einfangen und kastrieren lassen. Das ist ja bei der derzeitigen Rechtslage immer eine Gradwanderung.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #59
Aber man darf solche Katzen und Kater dann ungestraft einfangen und kastrieren lassen. Das ist ja bei der derzeitigen Rechtslage immer eine Gradwanderung.

Ja genau, das hat uns bei den Einfangaktionen sehr geholfen. Ich bin froh das wir diese Verordnung haben und nicht gekennzeichnete eingefangene oder zugelaufene Katzen jetzt ohne Probleme kastrieren lassen können.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #60
Oh, kannst du mir auch deinen Antrag schicken? Dürfte ich den dann etwas abwandeln und für unsere Stadt nutzen? An wen muss man sich da überhaupt wenden?

Ich hatte schon mal mit Herrn Olschewski von der Stadt Paderborn über das Thema Kastrations- und Kennzeichnungspflicht gesprochen. Meist melden sich bei ihm nur Tierschützer, keine anderen Städte und Gemeinde. Traurig oder?

Hatte auch mal eine Mail an jemanden aus der Gemeinde bei uns geschickt, da ich wusste, er "kümmert" sich wohl um das Thema bei uns, aber da bekam ich nicht mal eine Antwort zurück. Traurig. Aber so ein Antrag muss ja wahrgenommen werden oder?

Bei unserer Stadt ist die Angst wohl groß, wenn ein Katzenbesitzer Klage einreicht. Gibt es schon Urteile diesbzgl.?

Bitte alles, was mir helfen könnte an meine Mailaddy schicken:
[email protected] - danköööööööööööööö

LG
Mel
 
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